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09.02.2016

Topnews aus Deutschland

Bargeld ist Selbstbestimmung

In der Diskussion um die Begrenzung oder Abschaffung von Bargeld hat sich der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, eingeschaltet. Er hält Beschränkungen von Bargeldzahlungen für verfassungswidrig. "Dies wären nicht gerechtfertigte Eingriffe in Freiheitsrechte, nämlich in die Vertragsfreiheit und Privatautonomie", sagte Papier der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Zudem habe das Verfassungsgericht immer wieder betont, dass die Freiheitswahrnehmung der Bürger nicht total erfasst und registriert werden dürfe. Eine gesetzliche Bargeldobergrenze und der Zwang, auf elektronische Zahlungsmittel zurückzugreifen, bedeuteten einen Schritt hin zur weiteren Reglementierung, Erfassung und verdachtslosen Registrierung. Auch sei nicht hinreichend nachweisbar, dass diese Beschränkungen zum Schutze des gemeinen Wohls wirklich geeignet seien, sagte Papier weiter.

Topnews aus den Regionen 

Europa:

Der sentix Konjunkturindex für den Euroraum verliert im Februar erneut 3,6 Punkte und notiert damit bei nur noch 6 Punkten, wie das Forschungsinstitut am Montag mitteilte. Die Lagebeurteilung fällt zum dritten Mal in Folge und notiert auf dem tiefsten Stand seit April 2015. Die Erwartungswerte trifft es noch härter. Mit 1,5 Punkten liegen sie so tief wie zuletzt im November 2014. Die Eurozone sei nicht immun gegen den Dynamikverlust in der globalen Wirtschaft, kommentierte das Institut die Umfragewerte. Die deutsche Wirtschaft kühle sich merklich ab, der gesamte Euroraum befinde sich jedoch noch im Aufschwung. Nicht nur die Schwellenländer, auch die USA sähen sich einer Konjunkturschwäche gegenüber. Die globale Konjunktur stehe auf der Kippe. Für Deutschland fällt der Gesamtindex um 3,6 auf 14,5 Punkte. Das ist der tiefste Stand seit November 2014. Die Lagebeurteilung sinkt um 2,6 auf 33,0 Punkte und die Erwartung um 4,1 auf -2,6 Punkte.

USA:

Auch für die USA hatten die Experten von sentix gestern keine guten Neuigkeiten. Der sentix Gesamtkonjunkturindex für die größte Volkswirtschaft der Erde fällt um 5,9 auf nur noch 3,7 Punkte. Das ist der geringste Wert seit Oktober 2012. Die Lagebeurteilung sinkt um 9,5 auf 17,0 Punkte und die Erwartung gibt um 2,8 auf -8,8 Punkte nach. Befragt wurden 1.101 Anleger, darunter 285 institutionelle Investoren. 

FX Market Outlook

Chinas Devisenreserven haben sich im Januar weiter rapide vermindert. Um den Wechselkurs des Yuan zu stützen, hat die chinesische Zentralbank bis zum Wochenende knapp 100 Mrd. US-Dollar verkauft. Mit nun 3,23 Bio. Dollar verfügt die Volksrepublik aber noch immer über den größten Bestand an fremden Währungen auf der Welt. Dennoch ist es der tiefste Stand sei 2012. Im gesamten vergangenen Jahr haben sich die Devisenreserven um mehr als eine halbe Billion US-Dollar verringert. Berücksichtigt man die jüngste Erholung des Euros gegenüber der US-Währung, dann kann aber davon ausgegangen werden, dass China im Januar noch mehr Dollar verkauft hat als es die offiziellen Zahlen zeigen. 

Viele Experten warnen vor regelmäßigen Interventionen, weil dadurch die Devisenreserven zu schnell abnehmen. Als Hauptursache für den Abwertungsdruck des chinesischen Yuan gelten Kapitalexporte privater chinesischer Anleger. Am 11. August vergangenen Jahres hatte die chinesische Zentralbank eine neue Währungspolitik eingeleitet, indem sie den Yuan stärker dem Marktgeschehen aussetzt. Dies hatte eine deutliche Schwächung der chinesischen Valuta zur Folge. Die Abwertung löste Sorgen über ein langsameres Wachstum in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt aus.


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DAX 10361 -0.31 % 10381 0.19% 05:19:15
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Nikkei 16684 0.84 % 16515 -1.02% 05:22:45
Gold 1336 -0.02 % 1325 -0.83% 05:22:01



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Europa:

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USA:

Auch für die USA hatten die Experten von sentix gestern keine guten Neuigkeiten. Der sentix Gesamtkonjunkturindex für die größte Volkswirtschaft der Erde fällt um 5,9 auf nur noch 3,7 Punkte. Das ist der geringste Wert seit Oktober 2012. Die Lagebeurteilung sinkt um 9,5 auf 17,0 Punkte und die Erwartung gibt um 2,8 auf -8,8 Punkte nach. Befragt wurden 1.101 Anleger, darunter 285 institutionelle Investoren. 

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Chinas Devisenreserven haben sich im Januar weiter rapide vermindert. Um den Wechselkurs des Yuan zu stützen, hat die chinesische Zentralbank bis zum Wochenende knapp 100 Mrd. US-Dollar verkauft. Mit nun 3,23 Bio. Dollar verfügt die Volksrepublik aber noch immer über den größten Bestand an fremden Währungen auf der Welt. Dennoch ist es der tiefste Stand sei 2012. Im gesamten vergangenen Jahr haben sich die Devisenreserven um mehr als eine halbe Billion US-Dollar verringert. Berücksichtigt man die jüngste Erholung des Euros gegenüber der US-Währung, dann kann aber davon ausgegangen werden, dass China im Januar noch mehr Dollar verkauft hat als es die offiziellen Zahlen zeigen. 

Viele Experten warnen vor regelmäßigen Interventionen, weil dadurch die Devisenreserven zu schnell abnehmen. Als Hauptursache für den Abwertungsdruck des chinesischen Yuan gelten Kapitalexporte privater chinesischer Anleger. Am 11. August vergangenen Jahres hatte die chinesische Zentralbank eine neue Währungspolitik eingeleitet, indem sie den Yuan stärker dem Marktgeschehen aussetzt. Dies hatte eine deutliche Schwächung der chinesischen Valuta zur Folge. Die Abwertung löste Sorgen über ein langsameres Wachstum in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt aus.


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