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ATX-Trends: Uniqa veröffentlicht den Group Embedded Value, die Kapitalquote und die Risikopositon (Mario Tunkowitsch, Wiener Privatbank)

Autor:
Mario Tunkowitsch

Research Wiener Privatbank

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  • Die Investoren sind relativ entspannt: vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich am Sonntag machte sich etwas Zuversicht breit, dass es zu dem aus Börsensicht ungünstigsten Szenario, nämlich einer letztendlichen Entscheidung zwischen den Kandidaten der extremen Linken und der extremen Rechten nicht kommen werde. Beide gelten als europaskeptisch.  Der größte Gewinner war mit einem Plus von 1,5% die Börse in Frankreich. Hier wie auch andersow legten die Bankenaktien überdurchschnittlich zu. Sie profitierten von weiter erholten Anleiherenditen. In Zürich stiegen ABB um 2 Prozent. Der Industriekonzern steigerte den Nettogewinn im ersten Quartal um 45 Prozent. Nestle steigerte den Umsatz im ersten Quartal etwas stärker als Analysten erwartet hatten, der Kurs legte um 0,5 Prozent zu. Mit Unilever rückte der Kurs eines weiteren Konsumgüterproduzenten um 0,1 Prozent vor. Vor allem dank höherer Preise steigerte das Unternehmen den Umsatz um 2,9 Prozent. Schneider gewannen nach Vorlage der Quartalszahlen 2,9 Prozent. Der ATX gewann 0,4 Prozent, gesucht waren Erste Bank (+2 Prozent), Telekom Austria (+1,3 Prozent) und RBI (+1,2 Prozent).
     
  • Auftrieb erhielten gestern die US-Börsen von US-Finanzminister Mnuchin. Er sagte, dass sehr bald ein Entwurf für die von Präsident Trump versprochene Steuerreform vorgelegt werde, an der die Märkte zuletzt stark gezweifelt hatten. Auch einen Vorschlag zur Lockerung der regulatorischen Vorschriften für die Finanzbranche will der Minister bald vorlegen. Das trieb den Sektor um 1,6 Prozent nach oben. Ansonsten stützte der insgesamt bislang gute Verlauf der Bilanzsaison. American Express verzeichnete im ersten Quartal bei Umsatz und Gewinn zwar Rückgänge, die Markterwartungen wurden aber übertroffen. Die Aktie stieg um 5,9 Prozent. Der Kurs des Wettbewerbers Visa stieg um 1,6 Prozent. Dagegen drückte ein unter den Erwartungen gebliebener Ausblick die Ebay-Aktie um 3,9 Prozent. Mit Enttäuschung wurden dagegen die Zahlen von Philipp Morris (-3,5 Prozent) und Verizon (-1,1 Prozent) aufgenommen. Der sichere Hafen der US-Staatsanleihen war nicht gefragt. Beobachter machten dafür neben den festen Aktienkursen gestiegene Umfragewerte für den Mitte-Kandidaten Macron im französischen Präsidentschaftswahlkampf verantwortlich.
     
  • Am Ölmarkt kehrte wieder mehr Ruhe ein, nachdem tags zuvor die Preise im Gefolge von stark gestiegenen Benzin-Lagerbeständen in den USA abgesackt waren. Der starke Aufbau erfolgte in einer Jahreszeit, in der gewöhnlich der Benzinverbrauch in Amerika anzieht. Der saudische Energieminister weckte aber Hoffnungen, dass die Opec ihre Fördermengenbegrenzung in die zweite Jahreshälfte hinein verlängern wird. Zum US-Settlement ermäßigte sich das Fass der Sorte WTI um 0,3 Prozent auf 50,27 Dollar. Brentöl gewann jedoch 0,1 Prozent auf 52,99 Dollar.

     
  • Vorbörslich sind die europ. Märkte unverändert indiziert. In Asien schließen die Märkte mehrheitlich im Plus. Von der Makroseite wird heute werden heute US-Immobiliendaten gemeldet. In den USA berichten heute General Electric und Honeywell.

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Uniqa

publizierte heute den Group Embedded Value, die Kapitalquoten und die Risikoposition des abgelaufenen Geschäftsjahres. Die ausgewiesene ökonomische Kapitalquote und der Group Embedded Value reflektieren bereits den Verkauf der Geschäftsanteile in Italien, dessen Verkauf im zweiten Quartal 2017 erwartet wird. Der Market Consistent Embedded Value nach Minderheiten der UNIQA Group verbesserte sich im Vorjahr um 7,3 Prozent auf 5.068 Millionen Euro (2015: 4.725 Millionen Euro). Der nach internationalen Richtlinien erstellte Market Consistent Embedded Value beziffert den Wert des Bestands an Versicherungsverträgen und setzt sich aus dem Nettovermögen für die Lebens-, Kranken-, und Schaden/Unfallversicherung sowie dem aktuellen Wert der zukünftigen Erträge aus dem bestehenden Versicherungsbestand der Lebens- und Krankenversicherung zusammen.

Der Bestandswert im Bereich Lebens- und Krankenversicherung (Value of in-force business/VIF) stieg dabei um 14,1 Prozent auf 2.107 Millionen Euro (2015: 1.847 Millionen Euro).

Die ökonomische Kapitalquote der UNIQA Group, die als Gradmesser für die Kapitalisierung gilt, lag mit 31. Dezember 2016 auf Basis des internen Steuerungsansatzes bei 215 Prozent. Die vorläufige regulatorische Kapitalquote nach Solvency II (EIOPA Standardansatz) per 31. Dezember 2016 beträgt 202 Prozent.Die geprüfte regulatorische Kapitalquote wird im Rahmen des Berichts zur Solvabilität und Finanzlage Ende Mai veröffentlicht.

(21.04.2017)



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Dow 20938 0.21 % 20936 -0.01% 23:20:11
Nikkei 19613 -0.33 % 19775 0.82% 23:20:11
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  • Die Investoren sind relativ entspannt: vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich am Sonntag machte sich etwas Zuversicht breit, dass es zu dem aus Börsensicht ungünstigsten Szenario, nämlich einer letztendlichen Entscheidung zwischen den Kandidaten der extremen Linken und der extremen Rechten nicht kommen werde. Beide gelten als europaskeptisch.  Der größte Gewinner war mit einem Plus von 1,5% die Börse in Frankreich. Hier wie auch andersow legten die Bankenaktien überdurchschnittlich zu. Sie profitierten von weiter erholten Anleiherenditen. In Zürich stiegen ABB um 2 Prozent. Der Industriekonzern steigerte den Nettogewinn im ersten Quartal um 45 Prozent. Nestle steigerte den Umsatz im ersten Quartal etwas stärker als Analysten erwartet hatten, der Kurs legte um 0,5 Prozent zu. Mit Unilever rückte der Kurs eines weiteren Konsumgüterproduzenten um 0,1 Prozent vor. Vor allem dank höherer Preise steigerte das Unternehmen den Umsatz um 2,9 Prozent. Schneider gewannen nach Vorlage der Quartalszahlen 2,9 Prozent. Der ATX gewann 0,4 Prozent, gesucht waren Erste Bank (+2 Prozent), Telekom Austria (+1,3 Prozent) und RBI (+1,2 Prozent).
     
  • Auftrieb erhielten gestern die US-Börsen von US-Finanzminister Mnuchin. Er sagte, dass sehr bald ein Entwurf für die von Präsident Trump versprochene Steuerreform vorgelegt werde, an der die Märkte zuletzt stark gezweifelt hatten. Auch einen Vorschlag zur Lockerung der regulatorischen Vorschriften für die Finanzbranche will der Minister bald vorlegen. Das trieb den Sektor um 1,6 Prozent nach oben. Ansonsten stützte der insgesamt bislang gute Verlauf der Bilanzsaison. American Express verzeichnete im ersten Quartal bei Umsatz und Gewinn zwar Rückgänge, die Markterwartungen wurden aber übertroffen. Die Aktie stieg um 5,9 Prozent. Der Kurs des Wettbewerbers Visa stieg um 1,6 Prozent. Dagegen drückte ein unter den Erwartungen gebliebener Ausblick die Ebay-Aktie um 3,9 Prozent. Mit Enttäuschung wurden dagegen die Zahlen von Philipp Morris (-3,5 Prozent) und Verizon (-1,1 Prozent) aufgenommen. Der sichere Hafen der US-Staatsanleihen war nicht gefragt. Beobachter machten dafür neben den festen Aktienkursen gestiegene Umfragewerte für den Mitte-Kandidaten Macron im französischen Präsidentschaftswahlkampf verantwortlich.
     
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Der Bestandswert im Bereich Lebens- und Krankenversicherung (Value of in-force business/VIF) stieg dabei um 14,1 Prozent auf 2.107 Millionen Euro (2015: 1.847 Millionen Euro).

Die ökonomische Kapitalquote der UNIQA Group, die als Gradmesser für die Kapitalisierung gilt, lag mit 31. Dezember 2016 auf Basis des internen Steuerungsansatzes bei 215 Prozent. Die vorläufige regulatorische Kapitalquote nach Solvency II (EIOPA Standardansatz) per 31. Dezember 2016 beträgt 202 Prozent.Die geprüfte regulatorische Kapitalquote wird im Rahmen des Berichts zur Solvabilität und Finanzlage Ende Mai veröffentlicht.

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