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DAX knackt 13.000er-Punkte-Marke: Wie geht´s weiter? (Gastautor, Christoph Scherbaum)

Autor:
Christoph Scherbaum

Die Börsenblogger ist das einfache und direkte Sprachrohr von Journalisten und deren Kollegen, die teils schon mit jahrzehntelanger Arbeits- und Börsenerfahrung aufwarten können. Auch als professionelle Marktteilnehmer. Letztlich sind wir alle Börsenfans. Aber wir vertreten in diesem Blog auch eine ganz simple Philosophie: Wir wollen unabhängig von irgendwelchen Analysten, Bankexperten oder Gurus schreiben, was wir zum aktuellen (Börsen-)Geschehen denken, was uns beschäftigt. Das kommt Ihnen, dem Leser, zu Gute.

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Manche Anleger hatten schon die Hoffnung aufgegeben. Zu früh, wie sich jetzt herausgestellt hat! Denn am heutigen Donnerstag war es endlich so weit. Der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) knackte die psychologisch wichtige und eine Zeit lang fast schon unüberwindbar erscheinende 13.000er-Punkte-Marke. 

Das war heute los. Am späten Nachmittag sprang das wichtigste deutsche Börsenbarometer erstmals über 13.000 Zähler. Allerdings wirkte dieser Meilenstein zunächst wenig befreiend. Stattdessen hielten sich Anleger am deutschen Aktienmarkt mit neuen Engagements eher zurück. Viele Anleger dürften weiterhin mit Besorgnis auf Katalonien schauen, während sich der Euro im Vergleich zum US-Dollar in den vergangenen Tagen wieder etwas erholen konnte.

Das waren die Tops & Flops. Heute konnte sich die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) mit großem Abstand die Spitzenposition im DAX sichern. Denn endlich wurde der Deal unter Dach und Fach gebracht, welcher der Kranich-Airline den Ferienflieger NIKI, die Luftfahrtgesellschaft Walter und 20 weitere Flugzeuge von der insolventen Fluglinie Air Berlin (WKN: AB1000 / ISIN: GB00B128C026) zukommen lassen soll. Für die Lufthansa-Aktie ging es in der Spitze um 4 Prozent in die Höhe.

Im Gegensatz dazu musste sich die Aktie der Deutschen Telekom (WKN: 555750 / ISIN: DE0005557508) mit einem Platz am DAX-Ende begnügen. Schuld an den Kursverlusten von zeitweise mehr als 1 Prozent war ein Reuters-Bericht, wonach es im US-Justizministerium Gegenwind für die geplante Fusion zwischen T-Mobile US, der US-Mobilfunktochter der Bonner, und Sprint geben könnte.

Das steht morgen an. Zum Wochenausklang dürfen sich Investoren auf die Veröffentlichung diverser interessanter Konjunkturdaten einstellen. Sowohl in den USA als auch hierzulande spielen neue Inflationsdaten eine wichtige Rolle, vor allem im Hinblick auf die nächsten Schritte der EZB und der Fed. Darüber hinaus werden in den USA wichtige Daten zu den Einzelhandelsumsätzen veröffentlicht. Zudem steht die Bekanntgabe des Konsumklimas der Uni Michigan auf dem Programm. Interessant ist auch der Blick auf einige Quartalsberichte. Es berichten unter anderem die US-Großbanken Wells Fargo (WKN: 857949 / ISIN: US9497461015) und Bank of America (WKN: 858388 / ISIN: US0605051046).

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Disclaimer: © Deutsche Bank AG 2017 Bei dem vorliegenden Dokument handelt es sich um eine Werbemitteilung. Die in diesem Dokument enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Weitere, ausführlichere Angaben zu den Wertpapieren einschließlich der Risiken sind den jeweiligen Basisprospekten, nebst etwaiger Nachträge („Basisprospekte“) sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen zu entnehmen. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Anleger können die Basisprospekte nebst den jeweiligen Endgültigen Bedingungen bei der Deutsche Bank AG, Mainzer Landstr. 11-17, 60329 Frankfurt am Main (Deutschland) kostenlos in Papierform und deutscher Sprache erhalten und unter www.xmarkets.de herunterladen. Alle Meinungsäußerungen geben die aktuelle Einschätzung der Deutsche Bank AG wieder, die sich ohne vorherige Ankündigung ändern kann.

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(12.10.2017)


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