Die im Vorfeld des "Brexit"-Referendums zunehmende Nervosität an den Aktienmärkten lässt sich an der gestiegenen Volatilität klar ablesen. Zwar hielten sich die wichtigsten US-Amerikanischen Indizes gestern noch besser als ihre europäischen Pendants, welche unmittelbar von einem potenziellen EU-Austritt Großbritanniens betroffen wären, nichtsdestotrotz ist die Anspannung auch hier bemerkbar. Insbesondere auch ausländische Banken wären im Falle eines Brexit mit dem Wegfall der Dienstleistungsfreiheit stärker betroffen, zumal diese über ihre Niederlassungen in London den EU-Markt bedienen. Der Finanzsektor war es auch, der gestern global gesehen mit 1,6 % den stärksten Kurseinbruch verkraften musste.
Der ATX hat zur Abwechslung mal komplett in grün eröffnet.
Europa steht vor einem großen Problem: Wir werden immer älter und damit die Pensionskassen immer stärker belastet. Reporterin Christa Hofmann zieht durch Europa und besucht Senioren, die immer noch arbeiten - weil sie wollen oder weil sie müssen.
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WDR
15.06.: Die Briten und Europa. Szenen ...
... einer schwierigen Beziehung. Es wird spannend: Am 23. Juni stimmen die Briten darüber ab, ob sie weiterhin Teil der EU sein wollen. Die Reportage geht ihrer Skepisis auf den Grund.