Die Industrieproduktion in der Eurozone ist in der letzten Meldung für November im Monatsvergleich um 0,2% gestiegen. Damit liegt sie über den Prognosen von Volkswirte, die im Konsens mit einem unveränderten Wert gerechnet hatten. Für Oktober ist der Anstieg von 0,1% auf 0,3% revidiert worden. Auf Jahressicht fiel der Rückgang des Ausstoßes im November mit -0,4 % etwas weniger deutlich aus als von Ökonomen befürchtet.
Die amerikanischen Importpreise sind im Dezember weniger stark gefallen als prognostiziert. Sie sind auf monatlicher Basis um 2,5% zurückgegangen. Damit liegen sie über der letzten Schätzung. Experten hatten ein Minus von 2,7% erwartet, nach einem Rückgang um 1,8% im Vormonat. Die Lagerbestände sind im November zum Vormonat um 0,2% gestiegen. Dies entsprach den Prognosen. Die Lagerbestände werden als Indikator für zukünftiges Einkaufsverhalten der Unternehmen gedeutet. Leere Lager sollen zu verstärkter Nachfrage in der Zukunft führen, können jedoch auch einen Rückgang der Geschäftstätigkeit signalisieren.
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