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Treffendes, Neues, Spannendes, Analytisches, Gerüchtiges zum und vom Handel an der Wiener Börse, aber keine Aussendungen der Unternehmen. Das ist Stocksy, BSNstocksy.

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13.04.2015, 7762 Zeichen

Telecom Italia listet Bond in Wien

Emittent: Telecom Italia S.p.A.
Handelsaufnahme für die untenstehend angeführten Schuldverschreibungen: 14.04.2015

1,125 % Senior Unsecured Equity-Linked Bonds due 2022
ISIN XS1209185161
Gesamtnominale: EUR 2.000.000.000,--
Stückelung: EUR 100.000,-- Nennwert
Zinssatz: 1,125 % p.a. (gültig vom 26.03.2015 bis inkl. 25.03.2022)
Marktsegment: corporate sector (corporates standard)
Handel: Notiz in Prozenten des Nennwertes,

(c) Wiener Börse

 

 
MPC wehrt sich gegen VKI-Vorwürfe (Langversion)

Stellungnahme der MPC Capital AG zu den Vorhaltungen des VKI sowie zu Medienberichten rund um die Insolvenz des Immobilienfonds „Holland 51“ 

MPC Capital AG weist Vorwürfe des VKI entschieden zurück und sieht möglichen Klagen gelassen entgegen

Hamburg/Wien, am 13.4.2015. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat heute mittels Aussendung mitgeteilt, nunmehr auch vor dem Landgericht Hamburg Sammelklagen in Sachen Holland- und Schiffsfonds einbringen zu wollen. MPC Capital sieht diesen Klagen, wie auch allen früheren VKI-Agitationen, mit Gelassenheit entgegen, da das den einzelnen Fonds zugrunde liegende Geschäftsmodell und deren Konstruktion schlüssig und fehlerfrei waren. Auch die Anleger wurden über Chancen und Risiken der jeweiligen unternehmerischen Beteiligungen stets in einem ausgewogenen und der Realität entsprechenden Verhältnis informiert.

In einigen österreichischen Medien wird darüber hinaus aktuell über die sehr bedauerliche Insolvenz des von MPC Capital initiierten „Hollandfonds 51“ berichtet. Ein Großteil der Berichterstattung beruht dabei ebenfalls auf seitens des VKI aufgestellten, teils höchst unzutreffenden Behauptungen. Daher möchte MPC Capital, bevor unten stehend im Detail zu den einzelnen Anschuldigungen Stellung genommen wird, vorweg einige grundsätzliche Klarstellungen treffen sowie die „Rolle“ und Motivation des VKI in der gegenständlichen Causa beleuchten.

Hintergrund

Ein Teil der von MPC Capital initiierten Holland-Immobilienfonds ist aufgrund einer historisch einzigartigen Immobilienkrise in den Niederlanden mit einem äußerst schwierigen Marktumfeld konfrontiert. Dies bringt mit sich, dass sich einige der besagten Immobilienfonds nicht erwartungsgemäß entwickelten und über eine Beteiligung, den Hollandfonds 51, mittlerweile das Insolvenzverfahren eröffnet werden musste. MPC Capital betont, dass die im Zusammenhang mit einigen Beteiligungen aufgetretenen Verluste nicht durch falsch oder schlecht konstruierte Investitionsmodelle, sondern im Sog der schwersten Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren, entstanden sind. Weiters dezidiert festzuhalten ist, dass der seitens des VKI immer wieder erhobene Vorwurf, das Geschäftsmodell der betroffenen Fonds hätte für die Anleger per se nicht „aufgehen“ können, absolut haltlos ist. 40 von insgesamt 41 geschlossenen Immobilienfonds von MPC Capital, die vor dem Jahr 2009 abgewickelt wurden, haben ihren Investoren substantielle Vermögenszuwächse beschert. 

Die Rolle des VKI

 

Der VKI fühlt sich aktuell dazu berufen, für die betroffenen Anleger ein „Ausstiegsszenario“ zu entwickeln. Die vermögensrechtlichen Interessen der Anleger sollen dabei aber nicht nur durch die Unterstützung bei der Durchsetzung vermeintlicher zivilrechtlicher Ansprüche unterstützt werden. Vielmehr werden die zivilrechtlichen Schritte auch durch intensive Pressearbeit – etwa die gegenständlichen Artikel – „begleitet“. Dieses Vorgehen wäre prinzipiell noch nicht zu beanstanden, würden dabei nicht falsche Behauptungen aufgestellt sowie gezielt Halbwahrheiten verbreitet und Tatsachen „verdreht“. Mit dieser Vorgehensweise sollen die Emissionshäuser – und somit auch MPC Capital – offensichtlich „in die Knie gezwungen“ und dazu bewogen werden, den Anlegern Zahlungen zu leisten, die diesen zivilrechtlich nicht zustehen.

Zu den einzelnen aktuellen Behauptungen im Detail:

„Schwere Pflichtverletzung“ und „irreführende Verkaufsprospekte“

Der VKI, beziehungsweise „dessen“ Anlegeranwalt Sebastian Schumacher, wirft der Treuhandgesellschaft TVP vor, für den Vertrieb in Österreich irreführende Verkaufsprospekte verwendet zu haben. 

-        Richtig ist, dass MPC Capital und TVP stets darauf geachtet haben, den potentiellen Investoren die Chancen und Risiken der jeweiligen unternehmerischen Beteiligungen in einem ausgewogenen und der Realität entsprechenden Verhältnis darzulegen. Im weiteren Verlauf wurden die Anleger mehrmals jährlich in Kurzreports, Zwischenberichten sowie in Geschäfts- und Treuhandberichten über ihre Beteiligung detailliert unterrichtet. Richtig ist weiters, dass es trotz zahlreicher bisher abgewickelter Gerichtsverfahren kein einziges Urteil gibt, das MPC Capital oder der TVP irgendein diesbezügliches Versäumnis angelastet hätte. Im Gegenteil: es gibt bereits Urteile, die ausdrücklich festhalten, dass aus den Unterlagen und der Information der TVP die Natur und die Risiken der Veranlagung leicht erkennbar waren. Beispiele: Urteil des HG Wien vom 30.09.2014 (Geschäftszahl 29 Cg 57/13x), Urteil des OLG Wien vom 02.03.2015 (34 R 159/14y).

„Still und leise“

 In den gegenständlichen Berichten ist davon die Rede, dass die Insolvenz des Fonds „Holland 51“ still und leise eröffnet worden wäre. Damit wird suggeriert, dass den Anlegern diese Information vorsätzlich – und zu deren Schaden – vorenthalten worden wäre.

-        Richtig ist, dass ein vom Fondsmanagement ausgearbeitetes und mit der finanzierenden Bank verhandeltes Sanierungskonzept für den Fonds den Anlegern bereits im Februar zur Abstimmung vorgelegt wurde und von den Anlegern nicht angenommen wurde. Dass die Insolvenz aus der Ablehnung des Konzepts die Folge sein würde, war den Anlegern bekannt. Richtig ist weiters, dass es dem Fondsmanagement – nach langwierigen Verhandlungen mit der finanzierenden Bank – mit dem besagten Sanierungskonzept gelungen war, dessen Umsetzung vorausgesetzt, den Schaden für die Anleger zumindest teilweise zu reduzieren. Das Sanierungskonzept hätte es ermöglicht, dass die Anleger von einem Teil ihrer (Wieder-) Einlageverpflichtung vom Zugriff der Banken hätten befreit werden können. Die Ablehnung des Konzeptes durch die Anleger wurde merkbar auch durch die vom VKI aufgestellten falschen Behauptungen beeinflusst. Der weitere Verlauf wird zeigen, ob in der Konsequenz die Anleger durch das Verhalten des VKI eine wichtige Chance verpasst und einen größeren Verlust erlitten haben  

Generelle Kritik am Geschäftsmodell

In nahezu jeder Stellungnahme des VKI zum Thema Geschlossene Fonds wird das den Beteiligungen zugrunde liegende Geschäftsmodell an sich scharf kritisiert und in Zweifel gezogen. So behauptete der Verein etwa kürzlich, dass „die Rechnung für den Anleger nicht aufgehen konnte“. Auch ein in den jüngsten Medienberichten veröffentlichtes Zitat des VKI-Juristen Peter Kolba, wonach die zu Beginn von Fondslaufzeiten an die Anleger ausgezahlten Ausschüttungen das Kalkül hatten, „die Menschen in Wohlfühlstimmung zu versetzen“, zielt wohl in diese Richtung. 

-        Richtig ist, dass der „Hollandfonds 51“ die erste Immobilienbeteiligung von MPC Capital ist, die in 20 Jahren Unternehmensgeschichte Insolvenz anmelden musste. Richtig ist weiters, dass die Immobilienfonds von MPC Capital ihren Anlegern – wie oben bereits festgehalten – bis zum Ausbruch der Wirtschaftskrise sehr gute Renditen bescherten. Durchschnittlich erwirtschafteten die besagten 41 Beteiligungen einen Ertrag von 10,48 Prozent pro Jahr (vor Steuern), was die Vorwürfe des VKI, die Sinnhaftigkeit des Geschäftsmodells betreffend, klar widerlegt. 


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Immofinanz hört auf Kommission und beruft a.o. HV ein, was die RBI-Chefs in London gesagt haben, die RCB "teakt" nicht mehr (BSNstocksy Wien)

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Junge UBM in den WBI aufgenommen; Raiffeisen Bausparkasse kündigt 5-Prozenter (BSNstocksy Wien)

Ältere UBM-Orders müssen neu erteilt werden; Erste Group kümmert sich auch fliessend um die UBM (BSNstocksy Wien)

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    Hamburg/Wien, am 13.4.2015. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat heute mittels Aussendung mitgeteilt, nunmehr auch vor dem Landgericht Hamburg Sammelklagen in Sachen Holland- und Schiffsfonds einbringen zu wollen. MPC Capital sieht diesen Klagen, wie auch allen früheren VKI-Agitationen, mit Gelassenheit entgegen, da das den einzelnen Fonds zugrunde liegende Geschäftsmodell und deren Konstruktion schlüssig und fehlerfrei waren. Auch die Anleger wurden über Chancen und Risiken der jeweiligen unternehmerischen Beteiligungen stets in einem ausgewogenen und der Realität entsprechenden Verhältnis informiert.

    In einigen österreichischen Medien wird darüber hinaus aktuell über die sehr bedauerliche Insolvenz des von MPC Capital initiierten „Hollandfonds 51“ berichtet. Ein Großteil der Berichterstattung beruht dabei ebenfalls auf seitens des VKI aufgestellten, teils höchst unzutreffenden Behauptungen. Daher möchte MPC Capital, bevor unten stehend im Detail zu den einzelnen Anschuldigungen Stellung genommen wird, vorweg einige grundsätzliche Klarstellungen treffen sowie die „Rolle“ und Motivation des VKI in der gegenständlichen Causa beleuchten.

    Hintergrund

    Ein Teil der von MPC Capital initiierten Holland-Immobilienfonds ist aufgrund einer historisch einzigartigen Immobilienkrise in den Niederlanden mit einem äußerst schwierigen Marktumfeld konfrontiert. Dies bringt mit sich, dass sich einige der besagten Immobilienfonds nicht erwartungsgemäß entwickelten und über eine Beteiligung, den Hollandfonds 51, mittlerweile das Insolvenzverfahren eröffnet werden musste. MPC Capital betont, dass die im Zusammenhang mit einigen Beteiligungen aufgetretenen Verluste nicht durch falsch oder schlecht konstruierte Investitionsmodelle, sondern im Sog der schwersten Wirtschaftskrise seit den 1930er Jahren, entstanden sind. Weiters dezidiert festzuhalten ist, dass der seitens des VKI immer wieder erhobene Vorwurf, das Geschäftsmodell der betroffenen Fonds hätte für die Anleger per se nicht „aufgehen“ können, absolut haltlos ist. 40 von insgesamt 41 geschlossenen Immobilienfonds von MPC Capital, die vor dem Jahr 2009 abgewickelt wurden, haben ihren Investoren substantielle Vermögenszuwächse beschert. 

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    Zu den einzelnen aktuellen Behauptungen im Detail:

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    Der VKI, beziehungsweise „dessen“ Anlegeranwalt Sebastian Schumacher, wirft der Treuhandgesellschaft TVP vor, für den Vertrieb in Österreich irreführende Verkaufsprospekte verwendet zu haben. 

    -        Richtig ist, dass MPC Capital und TVP stets darauf geachtet haben, den potentiellen Investoren die Chancen und Risiken der jeweiligen unternehmerischen Beteiligungen in einem ausgewogenen und der Realität entsprechenden Verhältnis darzulegen. Im weiteren Verlauf wurden die Anleger mehrmals jährlich in Kurzreports, Zwischenberichten sowie in Geschäfts- und Treuhandberichten über ihre Beteiligung detailliert unterrichtet. Richtig ist weiters, dass es trotz zahlreicher bisher abgewickelter Gerichtsverfahren kein einziges Urteil gibt, das MPC Capital oder der TVP irgendein diesbezügliches Versäumnis angelastet hätte. Im Gegenteil: es gibt bereits Urteile, die ausdrücklich festhalten, dass aus den Unterlagen und der Information der TVP die Natur und die Risiken der Veranlagung leicht erkennbar waren. Beispiele: Urteil des HG Wien vom 30.09.2014 (Geschäftszahl 29 Cg 57/13x), Urteil des OLG Wien vom 02.03.2015 (34 R 159/14y).

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    -        Richtig ist, dass ein vom Fondsmanagement ausgearbeitetes und mit der finanzierenden Bank verhandeltes Sanierungskonzept für den Fonds den Anlegern bereits im Februar zur Abstimmung vorgelegt wurde und von den Anlegern nicht angenommen wurde. Dass die Insolvenz aus der Ablehnung des Konzepts die Folge sein würde, war den Anlegern bekannt. Richtig ist weiters, dass es dem Fondsmanagement – nach langwierigen Verhandlungen mit der finanzierenden Bank – mit dem besagten Sanierungskonzept gelungen war, dessen Umsetzung vorausgesetzt, den Schaden für die Anleger zumindest teilweise zu reduzieren. Das Sanierungskonzept hätte es ermöglicht, dass die Anleger von einem Teil ihrer (Wieder-) Einlageverpflichtung vom Zugriff der Banken hätten befreit werden können. Die Ablehnung des Konzeptes durch die Anleger wurde merkbar auch durch die vom VKI aufgestellten falschen Behauptungen beeinflusst. Der weitere Verlauf wird zeigen, ob in der Konsequenz die Anleger durch das Verhalten des VKI eine wichtige Chance verpasst und einen größeren Verlust erlitten haben  

    Generelle Kritik am Geschäftsmodell

    In nahezu jeder Stellungnahme des VKI zum Thema Geschlossene Fonds wird das den Beteiligungen zugrunde liegende Geschäftsmodell an sich scharf kritisiert und in Zweifel gezogen. So behauptete der Verein etwa kürzlich, dass „die Rechnung für den Anleger nicht aufgehen konnte“. Auch ein in den jüngsten Medienberichten veröffentlichtes Zitat des VKI-Juristen Peter Kolba, wonach die zu Beginn von Fondslaufzeiten an die Anleger ausgezahlten Ausschüttungen das Kalkül hatten, „die Menschen in Wohlfühlstimmung zu versetzen“, zielt wohl in diese Richtung. 

    -        Richtig ist, dass der „Hollandfonds 51“ die erste Immobilienbeteiligung von MPC Capital ist, die in 20 Jahren Unternehmensgeschichte Insolvenz anmelden musste. Richtig ist weiters, dass die Immobilienfonds von MPC Capital ihren Anlegern – wie oben bereits festgehalten – bis zum Ausbruch der Wirtschaftskrise sehr gute Renditen bescherten. Durchschnittlich erwirtschafteten die besagten 41 Beteiligungen einen Ertrag von 10,48 Prozent pro Jahr (vor Steuern), was die Vorwürfe des VKI, die Sinnhaftigkeit des Geschäftsmodells betreffend, klar widerlegt. 


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