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European Lithium: Interview mit dem neuen CEO Dietrich Wanke und Director Stefan Müller zur Fokussierung auf Europa bzw. zum aktuellen Projektstatus

Bild: © Michaela Mejta, Dietrich Wanke, General Manager European Lithium (Fotocredit: Michaela Mejta for photaq.com)

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(mit historischen Bildtexten)

Stefan Müller, Aufsichtsratsmitglied European Lithium (Fotocredit: Michaela Mejta for photaq.com)

Bild: © Michaela Mejta, Stefan Müller, Aufsichtsratsmitglied European Lithium (Fotocredit: Michaela Mejta for photaq.com)

European Lithium: Katharina Loeckinger (DGWA CORPORATE COMMUNICATIONS) & Dietrich Wanke (EUR AUSTRIA DIRECTOR) /at the Wolfsberg Mine.

European Lithium aus Wolfsberg

Autor:
Christian Drastil

Der Namensgeber des Blogs. Ich funktioniere nach dem Motto "Trial, Error & Learning". Mehrjährige Business Pläne passen einfach nicht zu mir. Zu schnell (ver)ändert sich die Welt, in der wir leben. Damit bin ich wohl nicht konzernkompatibel sondern lieber ein alter Jungunternehmer. Ein lupenreiner Digital Immigrant ohne auch nur einen Funken Programmier-Know-How, aber - wie manche sagen - vielleicht mit einem ausgeprägten Gespür für Geschäftsmodelle, die funktionieren. Der Versuch, Finanzmedien mit Sport, Musik und schrägen Ideen positiv aufzuladen, um Financial Literacy für ein grosses Publikum spannend zu machen, steht im Mittelpunkt. Diese Dinge sind mein Berufsleben und ich arbeite gerne. Der Blog soll u.a. zeigen, wie alles zusammenhängt und welches Bigger Picture angestrebt wird.
Christian Drastil

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Aus unserem neuen Börsenbrief: http://www.boerse-social.com/gabb . 

Interview zur Ernennung von Dietrich Wanke zum CEO von European Lithium, der Fokussierung auf Europa und dem aktuellen Projekt Status mit Stefan Müller und Dietrich Wanke.

Die Vorgeschichte zu diesem Interview: Am Freitag um die Mittagszeit kam die Nachricht, dass European Lithium einen neuen CEO einsetzen wird: Dietrich Wanke, ich habe ihn im Vorjahr in Wien kennengelernt, wir haben die Österreich-Aktivitäten des Unternehmens in Wolfsberg ja von Anfang an als journalistisches Projekt verfolgt. Am Freitag Nachmittag hatten wir unseren Launch-Stammtisch für den Börse Social Network Club mit u.a. Heiko Thieme, Ulrich Brockmann (Fielmann), Manuel Taverne (FACC) und Katharina Löckinger. Letztere ist für die IR bei European Lithium zuständig. Und so haben wir am Freitag Nachmittag noch ein spontanes Telefon-Interview mit Dietrich Wanke, der gerade in Australien weilt, und Director Stefan Müller in Berlin eingefädelt. 

Dietrich, Dir erst einmal Glückwunsch zur neuen Position, die Gesellschaft scheint also die Fokussierung auf Europa und im speziellen Österreich voranzutreiben. Erste Frage aber an Stefan: Was waren die Beweggründe für das Board of Directors, Dietrich zum neuen CEO zu berufen?

Stefan Müller: Wir verfolgen seit der Erstellung unserer „internen“ PFS im Frühjahr letzten Jahres einen klaren und geradlinigen Kurs mit dem Ziel, in Wolfsberg in naher Zukunft Lithium zu fördern - und mit der Erstellung der PFS, übrigens hervorragend begleitet vom bisherigen CEO Steve Kesler, haben wir einen großen Schritt in diese Richtung getan. Mit dem bisher erreichten und den zu erwartenden weiteren Bohrergebnissen ist European Lithium nicht länger ein Explorer. Mit der – übrigens planmäßigen – Ernennung von Dietrich zum CEO tragen wir den nun deutlich veränderten Anforderungen in der Gesellschaft Rechnung, denn wir benötigen nun Dietrichs langjährige Erfahrung beim Aufbau und der Inbetriebnahme von Minenprojekten. Weiterhin wandeln wir die österreichische GmbH, deren Geschäftsführer Dietrich ja auch jetzt schon ist, gerade in eine AG um, es war daher wie Du sagst nur konsequent, Ihn zum CEO der Mutter der österreichischen Gesellschaft zu machen. Er hat auch das gesamte Team Wolfsberg zusammengestellt und kennt die Mine besser als jeder andere.

Dietrich, wie sieht der Weg hin zur Mine denn nun aus?

Dietrich Wanke: Der letzte nennen wir es „formale“ Akt wird die Erstellung der DFS (endgültige Machbarkeitsstudie) sein, wir holen aktuell entsprechende Angebote ein und rechnen mit der Auftragserteilung Anfang des dritten Quartals. Parallel dazu führen wir die für den JORC Code nötigen Bohrungen in Zone eins durch und schließen das Bohrprogramm in Zone zwei ab. Wie bereits vermeldet, gehen wir davon aus, eine Ressourcengröße von über 20mio Tonnen nachweisen zu können. Nach der Fertigstellung der DFS wird dann mit der Auffahrung der Mine begonnen und wir rechnen nach heutigem Stand mit dem Beginn der Produktion im Jahr 2020. Wie Du ja bereits berichtet hast und wir auf den Roadshows schon sagten, verfügen wir dank den Explorationsarbeiten in den 80er Jahren bereits über eine intakte Minenstruktur, auf welche wir problemlos aufbauen können und welche uns ein klares Bild über die geologischen Verhältnisse im Berg gibt.

Der Start der Produktion wird Geld kosten. Wie viel kalkuliert ihr da? Und geht das ohne weitere Kapitalerhöhung oder wird man sich wieder an die Anleger wenden?

Müller: Wir rechnen aktuell mit einem weiteren Kapitalbedarf für die DFS  von max.15m Euro aber planen nicht, diese Mittel durch weitere Kapitalerhöhungen einzuwerben. Die Kosten für die Bohrprogramme sind größtenteils bezahlt bzw. die entsprechenden Mittel vorhanden. Spätestens seit dem positiven Abschluss der PFS sind wir bei vielen der potenziellen Lithiumkäufer in Europa auf dem Radar und sind mit einigen von ihnen bereits in konkreten Gesprächen über potenzielle Partnerschaften. Eine Vorfinanzierung der DFS könnte neben anderen Modellen ein möglicher Bestandteil einer solchen Partnerschaft sein. Auch wenn wir die aktuelle Ungeduld der Aktionäre verstehen, werden wir uns jetzt die Zeit nehmen die sehr bedeutenden strategischen Entscheidungen gut überlegt zu treffen. European Lithium erfährt großes Interesse aus der Industrie und z.B. auch im Umfeld der European Battery Alliance, dort sind wir als einer der sehr wenigen Europäischen potenziellen Produzenten in den entsprechenden Meetings präsent. Die Kosten für die Auffahrung der Mine werden definitiv nicht über Kapitalerhöhungen, sondern wie übrigens auch allgemein üblich durch Partnerschaften, Finanzierungen, Subventionen, Zuschüsse oder im Falle einer Übernahme komplett von Dritten dargestellt.

Katharina Löckinger hat das am Freitag am Stammtisch nochmals präzisiert. Am 29. und 30. Mai ladet ihr nach Wolfsberg zur Minenbesichtigung ein – was erwartet die Teilnehmer dort und habt Ihr - trotz „ausgebucht“ noch zwei Plätze für unseren Börse Social Network Club?

Wanke: Stimmt, am 29. werden ca. 20 europäische größtenteils institutionelle Investoren zu Gast sein und am 30. werden wir eine größere Gruppe privater Anleger begrüßen – der Termin war bereits kurz nach Bekanntgabe ausgebucht. Wir werden unseren Gästen einen umfassenden Einblick in das Projekt geben und das gesamte Team vor Ort wird für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden wir unser Bohrkernlager besichtigen. Für unsere Investoren wird es sicherlich eindrucksvoll sein, Ihr Projekt begehen zu können - Deine zwei Leute vom Börse Social Network Club sind natürlich herzlich willkommen.

Müller: Lass mich noch hinzufügen, dass wir uns sehr freuen würden, unsere besonders kritischen Aktionäre und Follower vom Potenzial des Projektes und der entsprechenden Ableitung des Projektwertes überzeugen zu können.

In den vergangenen Tagen haben alle drei Direktoren European Lithium bzw. Cape Lambert Aktien gekauft, es gibt durchaus positiven Newsflow und Euer Ausblick klingt ja nicht schlecht – warum kommt die Aktie derzeit nicht vom Fleck?

Müller: Zum einen sind Rohstoff- und vor allem auch Lithiumaktien in den letzten Wochen weltweit wieder zurückgekommen, zum anderen erwarten unsere Aktionäre immer noch News in kürzesten Abständen. Diese wird es wie bisher gewohnt nicht mehr geben, denn die Bohrarbeiten sind größtenteils abgeschlossen bzw. werden für keine wirklichen Neuigkeiten mehr sorgen. Das Management Team hat nun die Aufgabe, die für die Aktionäre bestmöglichen Entscheidungen zu treffen und da dies von einigen der größten Unternehmen in Ihren Branchen abhängt, dauert der Prozess. Einige Anleger ziehen daraus falsche Schlüsse und verkaufen. Die nächsten Wochen und Monate werden sehr spannend für unser Unternehmen und wir alle sind sicher, dass European Lithium uns allen noch sehr viel Freude bereiten wird. Bereits jetzt, also auf Basis einer offiziellen Ressourcengröße die wohl nur ca. ein Drittel dessen darstellt was aufgrund der letzten Bohrergebnisse zu erwarten ist, kommen sowohl die PFS als auch Frist Berlin in Ihrem Research Report zu Ergebnissen deutlich höher als die aktuellen Kurse. Kommen nun noch harte Fakten in Form von Partnerschaften hinzu, sollte die Börse dies auch honorieren.

Danke für das Telefonat und für die Lithium-Proben, die mir Katharina beim Stammtisch in die Hand gedrückt hat.

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1. Dietrich Wanke, General Manager European Lithium (Fotocredit: Michaela Mejta for photaq.com) , (© Michaela Mejta)   >> Öffnen auf photaq.com

2. Stefan Müller, Aufsichtsratsmitglied European Lithium (Fotocredit: Michaela Mejta for photaq.com) , (© Michaela Mejta)   >> Öffnen auf photaq.com

3. European Lithium: Katharina Loeckinger (DGWA CORPORATE COMMUNICATIONS) & Dietrich Wanke (EUR AUSTRIA DIRECTOR) /at the Wolfsberg Mine.   >> Öffnen auf photaq.com

4. European Lithium aus Wolfsberg   >> Öffnen auf photaq.com

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Stefan Müller, Aufsichtsratsmitglied European Lithium (Fotocredit: Michaela Mejta for photaq.com), (© Michaela Mejta)


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    Stefan Müller: Wir verfolgen seit der Erstellung unserer „internen“ PFS im Frühjahr letzten Jahres einen klaren und geradlinigen Kurs mit dem Ziel, in Wolfsberg in naher Zukunft Lithium zu fördern - und mit der Erstellung der PFS, übrigens hervorragend begleitet vom bisherigen CEO Steve Kesler, haben wir einen großen Schritt in diese Richtung getan. Mit dem bisher erreichten und den zu erwartenden weiteren Bohrergebnissen ist European Lithium nicht länger ein Explorer. Mit der – übrigens planmäßigen – Ernennung von Dietrich zum CEO tragen wir den nun deutlich veränderten Anforderungen in der Gesellschaft Rechnung, denn wir benötigen nun Dietrichs langjährige Erfahrung beim Aufbau und der Inbetriebnahme von Minenprojekten. Weiterhin wandeln wir die österreichische GmbH, deren Geschäftsführer Dietrich ja auch jetzt schon ist, gerade in eine AG um, es war daher wie Du sagst nur konsequent, Ihn zum CEO der Mutter der österreichischen Gesellschaft zu machen. Er hat auch das gesamte Team Wolfsberg zusammengestellt und kennt die Mine besser als jeder andere.

    Dietrich, wie sieht der Weg hin zur Mine denn nun aus?

    Dietrich Wanke: Der letzte nennen wir es „formale“ Akt wird die Erstellung der DFS (endgültige Machbarkeitsstudie) sein, wir holen aktuell entsprechende Angebote ein und rechnen mit der Auftragserteilung Anfang des dritten Quartals. Parallel dazu führen wir die für den JORC Code nötigen Bohrungen in Zone eins durch und schließen das Bohrprogramm in Zone zwei ab. Wie bereits vermeldet, gehen wir davon aus, eine Ressourcengröße von über 20mio Tonnen nachweisen zu können. Nach der Fertigstellung der DFS wird dann mit der Auffahrung der Mine begonnen und wir rechnen nach heutigem Stand mit dem Beginn der Produktion im Jahr 2020. Wie Du ja bereits berichtet hast und wir auf den Roadshows schon sagten, verfügen wir dank den Explorationsarbeiten in den 80er Jahren bereits über eine intakte Minenstruktur, auf welche wir problemlos aufbauen können und welche uns ein klares Bild über die geologischen Verhältnisse im Berg gibt.

    Der Start der Produktion wird Geld kosten. Wie viel kalkuliert ihr da? Und geht das ohne weitere Kapitalerhöhung oder wird man sich wieder an die Anleger wenden?

    Müller: Wir rechnen aktuell mit einem weiteren Kapitalbedarf für die DFS  von max.15m Euro aber planen nicht, diese Mittel durch weitere Kapitalerhöhungen einzuwerben. Die Kosten für die Bohrprogramme sind größtenteils bezahlt bzw. die entsprechenden Mittel vorhanden. Spätestens seit dem positiven Abschluss der PFS sind wir bei vielen der potenziellen Lithiumkäufer in Europa auf dem Radar und sind mit einigen von ihnen bereits in konkreten Gesprächen über potenzielle Partnerschaften. Eine Vorfinanzierung der DFS könnte neben anderen Modellen ein möglicher Bestandteil einer solchen Partnerschaft sein. Auch wenn wir die aktuelle Ungeduld der Aktionäre verstehen, werden wir uns jetzt die Zeit nehmen die sehr bedeutenden strategischen Entscheidungen gut überlegt zu treffen. European Lithium erfährt großes Interesse aus der Industrie und z.B. auch im Umfeld der European Battery Alliance, dort sind wir als einer der sehr wenigen Europäischen potenziellen Produzenten in den entsprechenden Meetings präsent. Die Kosten für die Auffahrung der Mine werden definitiv nicht über Kapitalerhöhungen, sondern wie übrigens auch allgemein üblich durch Partnerschaften, Finanzierungen, Subventionen, Zuschüsse oder im Falle einer Übernahme komplett von Dritten dargestellt.

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    Wanke: Stimmt, am 29. werden ca. 20 europäische größtenteils institutionelle Investoren zu Gast sein und am 30. werden wir eine größere Gruppe privater Anleger begrüßen – der Termin war bereits kurz nach Bekanntgabe ausgebucht. Wir werden unseren Gästen einen umfassenden Einblick in das Projekt geben und das gesamte Team vor Ort wird für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen. Darüber hinaus werden wir unser Bohrkernlager besichtigen. Für unsere Investoren wird es sicherlich eindrucksvoll sein, Ihr Projekt begehen zu können - Deine zwei Leute vom Börse Social Network Club sind natürlich herzlich willkommen.

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