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Erste-HV, Teil 4: Zukunft ist Brokerjet, Schiedsverfahren gegen Kroatien, Verschmelzungsbilanz Sparinvest/Tirolinvest, UVP Nordbahnhof (Günter Luntsch)

01.06.2018, 14090 Zeichen

ERSTE-HV Teil 4 und letzter Teil: "Brokerjet ist die Zukunft". Mittlerweile hatten doch einige Aktionäre ihrem Magenknurren nachgegeben, der Saal war nur noch etwa halb voll. Als externer Berater für die Selbstevaluierung des Aufsichtsrats wurde Professor Hoffmann von der Wirtschaftsuni Wien genannt, über das Honorar könne man grundsätzlich keine Auskunft geben, es sei marktüblich und in relativ bescheidenem Rahmen. Anmerkung: Die Dimensionen, in denen man bei der ERSTE denkt, sind ganz verschieden von den Dimensionen, in denen der Kleinaktionär denkt, es ist also nicht auszuschliessen, dass sich der Berater für sein Honorar mehr als ein paar Mahlzeiten kaufen kann, und ich würde es ihm sogar gönnen, denn der ach so hochkarätige Aufsichtsrat langt eh ordentlich zu, es mögen also bitte auch ein paar Bröserl an Außenstehende fliessen, danke! Also wenn ein Aufsichtsrat nicht einmal eine SELBST-Evaluierung ohne fremde Hilfe schafft, will ich gar nicht mehr weiter denken.

Laut Cernko sei das Schiedsverfahren gegen Kroatien (Zwangskonvertierung) noch in der Frühphase, es könne schon 12 Monate dauern, um so etwas auf die Reihe zu bringen. Die Kosten des Verfahrens stünden in einem angemessenen Verhältnis zu dem Betrag, den man erhalten könne, bis zur Einbringung der Klage seien etwa 200.000 Euro aufgelaufen. Der Verschmelzungsverlust (Sparinvest/Tirolinvest) resultiere aus der Differenz der Buchwerte zum Eigenkapital zum Zeitpunkt der Verschmelzung. Aus eigenen Aktien stünden laut Gesetz keine Rechte zu, die angemeldeten Aktien seien jedoch die Aktien in Fonds, die Dritten gehören. Nichtsdestotrotz sei es Voting Policy der ERSTE, bei Interessenskonflikten das Stimmrecht nicht auszuüben.

Der Erstredner schlussfolgerte, dass es keinen strukturierten Verkaufsprozess gegeben habe, und er nannte den Verkauf von S-Immo an Pecik "Freunderlwirtschaft". Zu Síkela sagte er: "Sie sind der falsche Mann hier!" Treichl nahm Síkela in Schutz und sagte voraus, dass sich der Erstredner in ein paar Jahren bei Síkela entschuldigen und sagen würde: "Ich nehme das zurück, Sie haben einen ordentlichen Job gemacht!" Einige Zeit wurde für das Fordern nach bzw. das Erklären von Risikomodellrechnungen aufgewendet. Eine langfristige Einschätzung könne man erst machen, wenn Zinsen wieder etwas kosten. Inflationsbereinigt bekomme man das Geld zur Zeit um 10, 20, 30 Basispunkte über der Inflation, oder darunter. Zinsen wie vor 10 bis 20 Jahren würden sicher nicht mehr wiederkommen. Ein weiterer Aktionär meinte, die letzten Beratungsgespräche bei der ERSTE hätte er sich sparen können, trotz vorher vereinbarten Termins habe er keinen Safe bekommen, die ERSTE solle sich auch um das nichtdigitale Angebot kümmern.

Ein Aktionär hatte auch optisch ein starkes Auftreten. Er fragte, ob die ERSTE Privatstiftung kein großes Vertrauen in die Arbeit von Treichl habe, weil ihre Beteiligung von über 30% auf 6,5% zurückgegangen sei. Man sah ihm an, dass es ihm ein ehrliches Anliegen ist, die Erhöhung der AR-Vergütung in Frage zu stellen, die "jetzt schon zu hoch, Sie schweben über den Wolken, Herr Aufsichtsratsvorsitzender! Meine Meinung ist, dass das sehr abgehoben" sei, in Zeiten, wo über die Erhöhung des Mindestlohns auf 1.500 Euro gefeilscht werde. Liebe Politik: Schaut owa! Auf einer österreichischen Hauptversammlung werden die Interessen des kleinen Arbeiters bzw. "in prekären Verhältnissen Lebenden" (so ein anderer Redner) so klar und deutlich vertreten, dass Eure ewigen Klassenkämpfer vor Neid oder Bewunderung erblassen könnten. Weiters beanstandete er, dass der IVA jemanden im Aufsichtsrat der ERSTE habe und gleichzeitig Stimmrechtsvertreter sei, er fragte nach den Kosten.

Cernko erklärte zum erhöhten Papierverbrauch, dass 2017 der Konsolidierungskreis deutlich erweitert worden sei, der gesamte Sparkassensektor sei mit aufgenommen worden, man könne 2017 daher nicht mit den Vorjahren vergleichen. Das angestiegene Cost-Income-Ratio sei auf die Zinslandschaft zurückzuführen, man habe unter anderem Projektkosten gehabt, die sich nicht wiederholen würden, und regulatorische Erfordernisse, Einlagensicherungsfondsbeiträge. Die 1,3 Mio. Euro Sonstige Bezüge des Vorstands seien außerordentliche Pensionskassenbeiträge, Mitarbeiterversicherungen, Unfallversicherungen zu allgemeinen Mitarbeiterkonditionen.

Bosek erklärte, der Gebührenanstieg habe nichts mit George zu tun, wahrscheinlich habe der Fragesteller Wertpapiere gehandelt, und dafür würden Gebühren anfallen. Diese neuen transparenten Gebühren seien der Einführung von Mifid geschuldet. Die Gebührenstruktur sei der ERSTE "bestenfalls mittelgut gelungen". Man arbeite daran. Dass unrunde Ziffern zu Änderungsgebühren führen würden, sei nicht bekannt gewesen, man würde sich das anschauen, das sei keine Absicht, "Über dieses Geschäftsmodell trauen wir uns mit Sicherheit nicht drüber!". Wenn das so sein sollte, werde man das mit Sicherheit beheben. Im Zuge von Mifid seien die Mindestspesen zu senken und die Spesen insgesamt zu erhöhen gewesen, es sei ein unglaublicher Aufwand gewesen, die Kunden über Mifid zu informieren, große Papiermengen, am neuen Gebührenmodell müsse man arbeiten, das sei nicht von besonders großem Erfolg geprägt. Online-Schadenserfassung sei sehr gut für den Kunden, z.B. die sehr erleichterte Schadensmeldung nach einem Autounfall. Der Aufbau der Onlineversicherungen werde die ERSTE die nächsten Jahre beschäftigen.

Zu Bitcoin sagte Treichl, er sei ein großer Verfechter von Blockchain, aber Bitcoin gebe Blockchain einen schlechten Ruf, den es nicht verdiene, von Bitcoin rate er ab. Zum Vorwurf, George sei ein Rückschritt, entgegnete Bosek, dass das Bild der ERSTE sei, dass sie mit George eine IP-Strategie hätten, mit der sie in Europa auch für Bankenverhältnisse ihrer Zeit voraus sei. Zum "ewigen Retrovergleich, dass Brokerjet so super gewesen sei", sagte er, dass das ursprünglich eine eigene Gesellschaft gewesen sei, viele Elemente seien "hardgecodet" und somit schwer veränderbar gewesen, eine "Stand-Alone-Lösung", bei der geringen Anzahl von Kunden sei eine Weiterführung (Anmerkung: und somit auch die nötige Integration) nicht sinnvoll und wirtschaftlich nicht vertretbar gewesen. Man würde sich gerne mit dem Redner zusammensetzen, wenn er bereit sei, sich inhaltlich weiterzuentwickeln, das sei ein ehrliches Angebot. Mein Rat: Nicht annehmen, schade um die Zeit, die Anbieterseite wird sich keinen Millimeter bewegen. Ärgerlich finde ich, dass jetzt auf einmal mit der "geringen Anzahl" argumentiert wird. Vorher hörte man von ihm sinngemäß, jeder einzelne Kunde sei ein Verlustgeschäft gewesen. BWL liegt für mich schon sehr lange zurück, aber ich glaube, mich erinnern zu können, dass es gut ist, wenn Fixkosten auf möglichst viele Kunden aufgeteilt werden können, dass aber jeder einzelne Kunde, der einen positiven Deckungsbeitrag beisteuert, also mehr zahlt als die variablen Kosten, die Fixkosten abdecken hilft. D.h. auch der Kunde, der nicht die vollen Fixkosten zahlt, ist ein wertvoller Kunde, weil er den Verlust verkleinert. Man sollte ihm also danken, anstatt sich zu beschweren, dass das Geschäft mit ihm ein defizitäres sei. Bosek dürfte in meinem Alter sein, er hat das auch gelernt. Es soll bitte nicht der Eindruck entstehen, ich würde ihn nicht mögen, ganz im Gegenteil, ich finde ihn sehr sympathisch. Nur ein bißerl mehr Achtung vor dem Kunden täte nicht schaden, ich warte noch immer darauf, dass wir einmal auf AUGENHÖHE plaudern. Wir sind beide jung, wir haben noch viel Zeit, wir werden das schon einmal einrichten können. Und wenn beide Seiten zufrieden sind, Lieferant und Kunde, dann haben wir wirklich eine gute Beziehung. Er muss auch willens sein, auf den Kunden einzugehen, sonst bringt es nichts.

Dann sprach Bosek noch über die eigenen Immobilienentwicklungen der Bank am Hauptbahnhof, am Nordbahnhof und in Aspern, da sei man in gemeinsamen Firmen mit der Stadt Wien und der BIG präsent. Die Baurechte würden wirtschaftlich einer Finanzierung gleichkommen. Bauteil 1 in Aspern sei ziemlich gut verwertet, im Gewerbebereich würde man sich noch etwas mehr wünschen, schon vor 3-4 Jahren seien die NÖ-Gewerbeparks mit etwa 60 Euro pro m2 um einiges billiger gewesen als Aspern mit etwa 220 - 230 Euro. Am Nordbahnhof könne es noch passieren, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist, es sei auch noch nicht geklärt, wer für die Infrastrukturfinanzierung zuständig ist, die Öffentliche Hand oder Private wie die ERSTE. Am Hauptbahnhof sei alles abgeschlossen.

Zum "Fall A." (der vielleicht letzte Brokerjet-Kunde, der sich bis dato weigert, Brokerjet zu verlassen, dem die ERSTE trotz vormals guter Beziehung seit einem Jahr die Ausstellung von Stimmkarten verweigert, weil er nicht unterschreibt) meinte Rödler, dass jeder Aktionär, der sich ordnungsgemäß mit der Depotbestätigung anmeldet, an der Hauptversammlung teilnehmen könne, offenbar habe A. das so nicht gemacht. Aber A. sei eh als Vertreter eines anderen Aktionärs gekommen. "Fall A." meldete sich daraufhin leibhaftig zu Wort und fand es lustig, dass man eine Depotbestätigung von ihm verlange, wenn genau die ihm die ERSTE verweigere. Meine Anmerkung: Wenn zwei Sturköpfe aufeinanderprallen, ergeben sich solche verfahrenen Situationen. Es würde dem Stärkeren der beiden sicher kein Zacken aus der Krone fallen, wenn er sich zu einer Lösung herablässt, die beide Geschäftspartner zufriedenstellt.

Rödler meinte, man möge nicht über Brokerjet sprechen, das sei schon Jahre her. Gut, die 38.000 Ex-Kunden gibt es auch im Jahr 2018 noch. Etwa 5.000 von ihnen seien übrigens trotz allem (um sich die Scherereien beim Depotübertrag zu ersparen?) bei der ERSTE geblieben. Treichl sagte, zum 200jährigen Jubiläum im nächsten Jahr werde es keine extra erhöhte Dividende geben, aber man würde das Jubiläum würdig feiern. Ich befürchte: ohne uns kleine Kunden und Aktionäre. Am Weltspartag sah ich Treichl mit ein paar VIPs im Obergeschoss feiern, während es für die kleinen Kunden nicht einmal einen Kaffee gab. Die kurzen Fragen eines Aktionärs bekam Treichl offenbar in die falsche Kehle, er reagierte mit der Aufforderung, der Aktionär möge in die Politik gehen, weil sein Zahlenvergleich "relativ coole Darstellung, populistisch aufbereitet" sei.

Der Brokerjet-Anhänger von zuvor meldete sich ein weiteres Mal zu Wort und stellte klar und unmissverständlich fest: "BROKERJET IST DIE ZUKUNFT! Ich glaube nicht, dass es Banken, die in diesem Prozess scheitern, in 10 Jahren noch geben wird." Mittendorfer sprach von Nachlauf- und Abschaltkosten, das Abschalten von Applikationen würde sich erst später rechnen. Er sprach von laufenden Entpairments von Assets, die man entbehren könne, wenn sie sukzessive in einem strukturierten Prozess gefunden würden. Es gebe konsequent vorzeitige volle Abschreibungen von nicht mehr benötigten Anwendungen, man würde keine Restwerte belassen, und das schon, sobald man plant, diese zu ersetzen. Auf die Kosten für Accenture angesprochen, wurde nur bekannt gegeben, dass von den 100 Mio. Euro für "Tax, Legal and Consulting" ca. 25 Mio. auf die drei größten Dienstleister entfallen würden. Dann ging es noch eine Zeitlang um das Thema S-Immo-Verkauf, Síkela sah keinen Fehler. Man sei nur ein Minderheitsaktionär mit 10% und kein strategischer Aktionär gewesen. Ich staune, denn ich dachte immer, das S in S-Immo käme davon, dass die S-Immo fest im Sparkassensektor verankert ist. Auch die CA-Immo war ja einmal eine Bankentochter, niemand hätte sich vorstellen können, dass die einmal in unsichere Hände verkauft würde. Kein Stein bleibt auf dem anderen, und es tut den Akteuren nicht einmal weh, traurig. Ziemlich geschockt bin ich, wenn ich mir vergegenwärtige, dass das alles hinter dem Rücken des sehr verdienten langjährigen S-Immo-Managements geschehen sein könnte. Ein Aufsichtsratsmitglied ist offenbar in den Aufsichtsräten von ERSTE und S-Immo gleichzeitig. Man kann es positiv sehen und sich freuen, dass die Chinese Walls zwischen "mir und mir" perfekt funktionieren, bzw. dass dieses Mitglied bei Strategieentscheidungen gar nicht miteinbezogen wurde, um Interessenskonflikten vorzubeugen.

Dieses AR-Mitglied hat es wirklich nicht leicht. Der Klassenkämpfer meldete sich erneut zu Wort und tadelte die Funktion dieses AR-Mitglieds auch als Präsident der Stimmrechtsvertretung. Für den Redner als "sehr kleinen Aktionär" sei es wesentlich, "dass einzelne Aktionäre bevorzugt werden". Rödler meinte, die Bezahlung eines Bevollmächtigten sei üblich und "im Vergleich zur Größe der Bank minimal". Auch wieder eine nichtssagende Aussage, die Größenordnung kann von ein paar Hundert Euro bis zu Millionen reichen, der Menschenverstand läßt mich auf einen mittleren vierstelligen Betrag tippen, aber das ist meine persönliche Wette, meine Erkenntnis aus den Informationen, die ich auf anderen Hauptversammlungen bekam. Die Filialen würden weniger, aber wir erfuhren, dass es aufgrund des so erfreulichen Zugewinns an Kunden nicht möglich sei, Vertriebspersonal einzusparen. Zur Reduktion der prozentuellen Beteiligung der ERSTE-Stiftung an der ERSTE meinte Treichl, die ERSTE sei stark gewachsen, die Stiftung habe nicht bei allen Kapitalerhöhungen mitmachen können, und in der Krise hätte sie Anteile verkaufen müssen, um Schulden abzudecken. Das Syndikat habe insgesamt 29,6%.

Das Buffet war nur noch kurz offen, aber das Essen war gut und sättigend, ich war auf der Gewinner-Seite, denn im linken Speisesaal gab es noch Nachschlag ohne Bon, aber der war gar nicht mehr nötig, man konnte sich nämlich den Teller selbst befüllen, und mein Teller war wirklich gut gefüllt. Ich völlerte danach ein paar Gläser Schokocreme, mit dem Gedanken, die Umwelt zu retten, denn die ganze Schokocreme wäre eventuell über die Spülmaschine in die Donau gelangt, und dann wäre sie nicht mehr blau. Im rechten Speisesaal soll Schmalhans Kuchlmaster gewesen sein, also das Essen soll nicht so großzügig ausgegeben worden sein, aber sättigend war es dennoch, wie man von Aktionären erfahren konnte, die das andere Los gezogen hatten.
Erste Group (36,71/36,92 , 3,18% )


(01.06.2018)

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1. ERSTE-HV 24.5.18 Pause bei nicht eröffnetem Buffet. Rotes Facebook-"Gefällt mir" mit gewohntem Daumen.   >> Öffnen auf photaq.com

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    01.06.2018, 14090 Zeichen

    ERSTE-HV Teil 4 und letzter Teil: "Brokerjet ist die Zukunft". Mittlerweile hatten doch einige Aktionäre ihrem Magenknurren nachgegeben, der Saal war nur noch etwa halb voll. Als externer Berater für die Selbstevaluierung des Aufsichtsrats wurde Professor Hoffmann von der Wirtschaftsuni Wien genannt, über das Honorar könne man grundsätzlich keine Auskunft geben, es sei marktüblich und in relativ bescheidenem Rahmen. Anmerkung: Die Dimensionen, in denen man bei der ERSTE denkt, sind ganz verschieden von den Dimensionen, in denen der Kleinaktionär denkt, es ist also nicht auszuschliessen, dass sich der Berater für sein Honorar mehr als ein paar Mahlzeiten kaufen kann, und ich würde es ihm sogar gönnen, denn der ach so hochkarätige Aufsichtsrat langt eh ordentlich zu, es mögen also bitte auch ein paar Bröserl an Außenstehende fliessen, danke! Also wenn ein Aufsichtsrat nicht einmal eine SELBST-Evaluierung ohne fremde Hilfe schafft, will ich gar nicht mehr weiter denken.

    Laut Cernko sei das Schiedsverfahren gegen Kroatien (Zwangskonvertierung) noch in der Frühphase, es könne schon 12 Monate dauern, um so etwas auf die Reihe zu bringen. Die Kosten des Verfahrens stünden in einem angemessenen Verhältnis zu dem Betrag, den man erhalten könne, bis zur Einbringung der Klage seien etwa 200.000 Euro aufgelaufen. Der Verschmelzungsverlust (Sparinvest/Tirolinvest) resultiere aus der Differenz der Buchwerte zum Eigenkapital zum Zeitpunkt der Verschmelzung. Aus eigenen Aktien stünden laut Gesetz keine Rechte zu, die angemeldeten Aktien seien jedoch die Aktien in Fonds, die Dritten gehören. Nichtsdestotrotz sei es Voting Policy der ERSTE, bei Interessenskonflikten das Stimmrecht nicht auszuüben.

    Der Erstredner schlussfolgerte, dass es keinen strukturierten Verkaufsprozess gegeben habe, und er nannte den Verkauf von S-Immo an Pecik "Freunderlwirtschaft". Zu Síkela sagte er: "Sie sind der falsche Mann hier!" Treichl nahm Síkela in Schutz und sagte voraus, dass sich der Erstredner in ein paar Jahren bei Síkela entschuldigen und sagen würde: "Ich nehme das zurück, Sie haben einen ordentlichen Job gemacht!" Einige Zeit wurde für das Fordern nach bzw. das Erklären von Risikomodellrechnungen aufgewendet. Eine langfristige Einschätzung könne man erst machen, wenn Zinsen wieder etwas kosten. Inflationsbereinigt bekomme man das Geld zur Zeit um 10, 20, 30 Basispunkte über der Inflation, oder darunter. Zinsen wie vor 10 bis 20 Jahren würden sicher nicht mehr wiederkommen. Ein weiterer Aktionär meinte, die letzten Beratungsgespräche bei der ERSTE hätte er sich sparen können, trotz vorher vereinbarten Termins habe er keinen Safe bekommen, die ERSTE solle sich auch um das nichtdigitale Angebot kümmern.

    Ein Aktionär hatte auch optisch ein starkes Auftreten. Er fragte, ob die ERSTE Privatstiftung kein großes Vertrauen in die Arbeit von Treichl habe, weil ihre Beteiligung von über 30% auf 6,5% zurückgegangen sei. Man sah ihm an, dass es ihm ein ehrliches Anliegen ist, die Erhöhung der AR-Vergütung in Frage zu stellen, die "jetzt schon zu hoch, Sie schweben über den Wolken, Herr Aufsichtsratsvorsitzender! Meine Meinung ist, dass das sehr abgehoben" sei, in Zeiten, wo über die Erhöhung des Mindestlohns auf 1.500 Euro gefeilscht werde. Liebe Politik: Schaut owa! Auf einer österreichischen Hauptversammlung werden die Interessen des kleinen Arbeiters bzw. "in prekären Verhältnissen Lebenden" (so ein anderer Redner) so klar und deutlich vertreten, dass Eure ewigen Klassenkämpfer vor Neid oder Bewunderung erblassen könnten. Weiters beanstandete er, dass der IVA jemanden im Aufsichtsrat der ERSTE habe und gleichzeitig Stimmrechtsvertreter sei, er fragte nach den Kosten.

    Cernko erklärte zum erhöhten Papierverbrauch, dass 2017 der Konsolidierungskreis deutlich erweitert worden sei, der gesamte Sparkassensektor sei mit aufgenommen worden, man könne 2017 daher nicht mit den Vorjahren vergleichen. Das angestiegene Cost-Income-Ratio sei auf die Zinslandschaft zurückzuführen, man habe unter anderem Projektkosten gehabt, die sich nicht wiederholen würden, und regulatorische Erfordernisse, Einlagensicherungsfondsbeiträge. Die 1,3 Mio. Euro Sonstige Bezüge des Vorstands seien außerordentliche Pensionskassenbeiträge, Mitarbeiterversicherungen, Unfallversicherungen zu allgemeinen Mitarbeiterkonditionen.

    Bosek erklärte, der Gebührenanstieg habe nichts mit George zu tun, wahrscheinlich habe der Fragesteller Wertpapiere gehandelt, und dafür würden Gebühren anfallen. Diese neuen transparenten Gebühren seien der Einführung von Mifid geschuldet. Die Gebührenstruktur sei der ERSTE "bestenfalls mittelgut gelungen". Man arbeite daran. Dass unrunde Ziffern zu Änderungsgebühren führen würden, sei nicht bekannt gewesen, man würde sich das anschauen, das sei keine Absicht, "Über dieses Geschäftsmodell trauen wir uns mit Sicherheit nicht drüber!". Wenn das so sein sollte, werde man das mit Sicherheit beheben. Im Zuge von Mifid seien die Mindestspesen zu senken und die Spesen insgesamt zu erhöhen gewesen, es sei ein unglaublicher Aufwand gewesen, die Kunden über Mifid zu informieren, große Papiermengen, am neuen Gebührenmodell müsse man arbeiten, das sei nicht von besonders großem Erfolg geprägt. Online-Schadenserfassung sei sehr gut für den Kunden, z.B. die sehr erleichterte Schadensmeldung nach einem Autounfall. Der Aufbau der Onlineversicherungen werde die ERSTE die nächsten Jahre beschäftigen.

    Zu Bitcoin sagte Treichl, er sei ein großer Verfechter von Blockchain, aber Bitcoin gebe Blockchain einen schlechten Ruf, den es nicht verdiene, von Bitcoin rate er ab. Zum Vorwurf, George sei ein Rückschritt, entgegnete Bosek, dass das Bild der ERSTE sei, dass sie mit George eine IP-Strategie hätten, mit der sie in Europa auch für Bankenverhältnisse ihrer Zeit voraus sei. Zum "ewigen Retrovergleich, dass Brokerjet so super gewesen sei", sagte er, dass das ursprünglich eine eigene Gesellschaft gewesen sei, viele Elemente seien "hardgecodet" und somit schwer veränderbar gewesen, eine "Stand-Alone-Lösung", bei der geringen Anzahl von Kunden sei eine Weiterführung (Anmerkung: und somit auch die nötige Integration) nicht sinnvoll und wirtschaftlich nicht vertretbar gewesen. Man würde sich gerne mit dem Redner zusammensetzen, wenn er bereit sei, sich inhaltlich weiterzuentwickeln, das sei ein ehrliches Angebot. Mein Rat: Nicht annehmen, schade um die Zeit, die Anbieterseite wird sich keinen Millimeter bewegen. Ärgerlich finde ich, dass jetzt auf einmal mit der "geringen Anzahl" argumentiert wird. Vorher hörte man von ihm sinngemäß, jeder einzelne Kunde sei ein Verlustgeschäft gewesen. BWL liegt für mich schon sehr lange zurück, aber ich glaube, mich erinnern zu können, dass es gut ist, wenn Fixkosten auf möglichst viele Kunden aufgeteilt werden können, dass aber jeder einzelne Kunde, der einen positiven Deckungsbeitrag beisteuert, also mehr zahlt als die variablen Kosten, die Fixkosten abdecken hilft. D.h. auch der Kunde, der nicht die vollen Fixkosten zahlt, ist ein wertvoller Kunde, weil er den Verlust verkleinert. Man sollte ihm also danken, anstatt sich zu beschweren, dass das Geschäft mit ihm ein defizitäres sei. Bosek dürfte in meinem Alter sein, er hat das auch gelernt. Es soll bitte nicht der Eindruck entstehen, ich würde ihn nicht mögen, ganz im Gegenteil, ich finde ihn sehr sympathisch. Nur ein bißerl mehr Achtung vor dem Kunden täte nicht schaden, ich warte noch immer darauf, dass wir einmal auf AUGENHÖHE plaudern. Wir sind beide jung, wir haben noch viel Zeit, wir werden das schon einmal einrichten können. Und wenn beide Seiten zufrieden sind, Lieferant und Kunde, dann haben wir wirklich eine gute Beziehung. Er muss auch willens sein, auf den Kunden einzugehen, sonst bringt es nichts.

    Dann sprach Bosek noch über die eigenen Immobilienentwicklungen der Bank am Hauptbahnhof, am Nordbahnhof und in Aspern, da sei man in gemeinsamen Firmen mit der Stadt Wien und der BIG präsent. Die Baurechte würden wirtschaftlich einer Finanzierung gleichkommen. Bauteil 1 in Aspern sei ziemlich gut verwertet, im Gewerbebereich würde man sich noch etwas mehr wünschen, schon vor 3-4 Jahren seien die NÖ-Gewerbeparks mit etwa 60 Euro pro m2 um einiges billiger gewesen als Aspern mit etwa 220 - 230 Euro. Am Nordbahnhof könne es noch passieren, dass eine Umweltverträglichkeitsprüfung notwendig ist, es sei auch noch nicht geklärt, wer für die Infrastrukturfinanzierung zuständig ist, die Öffentliche Hand oder Private wie die ERSTE. Am Hauptbahnhof sei alles abgeschlossen.

    Zum "Fall A." (der vielleicht letzte Brokerjet-Kunde, der sich bis dato weigert, Brokerjet zu verlassen, dem die ERSTE trotz vormals guter Beziehung seit einem Jahr die Ausstellung von Stimmkarten verweigert, weil er nicht unterschreibt) meinte Rödler, dass jeder Aktionär, der sich ordnungsgemäß mit der Depotbestätigung anmeldet, an der Hauptversammlung teilnehmen könne, offenbar habe A. das so nicht gemacht. Aber A. sei eh als Vertreter eines anderen Aktionärs gekommen. "Fall A." meldete sich daraufhin leibhaftig zu Wort und fand es lustig, dass man eine Depotbestätigung von ihm verlange, wenn genau die ihm die ERSTE verweigere. Meine Anmerkung: Wenn zwei Sturköpfe aufeinanderprallen, ergeben sich solche verfahrenen Situationen. Es würde dem Stärkeren der beiden sicher kein Zacken aus der Krone fallen, wenn er sich zu einer Lösung herablässt, die beide Geschäftspartner zufriedenstellt.

    Rödler meinte, man möge nicht über Brokerjet sprechen, das sei schon Jahre her. Gut, die 38.000 Ex-Kunden gibt es auch im Jahr 2018 noch. Etwa 5.000 von ihnen seien übrigens trotz allem (um sich die Scherereien beim Depotübertrag zu ersparen?) bei der ERSTE geblieben. Treichl sagte, zum 200jährigen Jubiläum im nächsten Jahr werde es keine extra erhöhte Dividende geben, aber man würde das Jubiläum würdig feiern. Ich befürchte: ohne uns kleine Kunden und Aktionäre. Am Weltspartag sah ich Treichl mit ein paar VIPs im Obergeschoss feiern, während es für die kleinen Kunden nicht einmal einen Kaffee gab. Die kurzen Fragen eines Aktionärs bekam Treichl offenbar in die falsche Kehle, er reagierte mit der Aufforderung, der Aktionär möge in die Politik gehen, weil sein Zahlenvergleich "relativ coole Darstellung, populistisch aufbereitet" sei.

    Der Brokerjet-Anhänger von zuvor meldete sich ein weiteres Mal zu Wort und stellte klar und unmissverständlich fest: "BROKERJET IST DIE ZUKUNFT! Ich glaube nicht, dass es Banken, die in diesem Prozess scheitern, in 10 Jahren noch geben wird." Mittendorfer sprach von Nachlauf- und Abschaltkosten, das Abschalten von Applikationen würde sich erst später rechnen. Er sprach von laufenden Entpairments von Assets, die man entbehren könne, wenn sie sukzessive in einem strukturierten Prozess gefunden würden. Es gebe konsequent vorzeitige volle Abschreibungen von nicht mehr benötigten Anwendungen, man würde keine Restwerte belassen, und das schon, sobald man plant, diese zu ersetzen. Auf die Kosten für Accenture angesprochen, wurde nur bekannt gegeben, dass von den 100 Mio. Euro für "Tax, Legal and Consulting" ca. 25 Mio. auf die drei größten Dienstleister entfallen würden. Dann ging es noch eine Zeitlang um das Thema S-Immo-Verkauf, Síkela sah keinen Fehler. Man sei nur ein Minderheitsaktionär mit 10% und kein strategischer Aktionär gewesen. Ich staune, denn ich dachte immer, das S in S-Immo käme davon, dass die S-Immo fest im Sparkassensektor verankert ist. Auch die CA-Immo war ja einmal eine Bankentochter, niemand hätte sich vorstellen können, dass die einmal in unsichere Hände verkauft würde. Kein Stein bleibt auf dem anderen, und es tut den Akteuren nicht einmal weh, traurig. Ziemlich geschockt bin ich, wenn ich mir vergegenwärtige, dass das alles hinter dem Rücken des sehr verdienten langjährigen S-Immo-Managements geschehen sein könnte. Ein Aufsichtsratsmitglied ist offenbar in den Aufsichtsräten von ERSTE und S-Immo gleichzeitig. Man kann es positiv sehen und sich freuen, dass die Chinese Walls zwischen "mir und mir" perfekt funktionieren, bzw. dass dieses Mitglied bei Strategieentscheidungen gar nicht miteinbezogen wurde, um Interessenskonflikten vorzubeugen.

    Dieses AR-Mitglied hat es wirklich nicht leicht. Der Klassenkämpfer meldete sich erneut zu Wort und tadelte die Funktion dieses AR-Mitglieds auch als Präsident der Stimmrechtsvertretung. Für den Redner als "sehr kleinen Aktionär" sei es wesentlich, "dass einzelne Aktionäre bevorzugt werden". Rödler meinte, die Bezahlung eines Bevollmächtigten sei üblich und "im Vergleich zur Größe der Bank minimal". Auch wieder eine nichtssagende Aussage, die Größenordnung kann von ein paar Hundert Euro bis zu Millionen reichen, der Menschenverstand läßt mich auf einen mittleren vierstelligen Betrag tippen, aber das ist meine persönliche Wette, meine Erkenntnis aus den Informationen, die ich auf anderen Hauptversammlungen bekam. Die Filialen würden weniger, aber wir erfuhren, dass es aufgrund des so erfreulichen Zugewinns an Kunden nicht möglich sei, Vertriebspersonal einzusparen. Zur Reduktion der prozentuellen Beteiligung der ERSTE-Stiftung an der ERSTE meinte Treichl, die ERSTE sei stark gewachsen, die Stiftung habe nicht bei allen Kapitalerhöhungen mitmachen können, und in der Krise hätte sie Anteile verkaufen müssen, um Schulden abzudecken. Das Syndikat habe insgesamt 29,6%.

    Das Buffet war nur noch kurz offen, aber das Essen war gut und sättigend, ich war auf der Gewinner-Seite, denn im linken Speisesaal gab es noch Nachschlag ohne Bon, aber der war gar nicht mehr nötig, man konnte sich nämlich den Teller selbst befüllen, und mein Teller war wirklich gut gefüllt. Ich völlerte danach ein paar Gläser Schokocreme, mit dem Gedanken, die Umwelt zu retten, denn die ganze Schokocreme wäre eventuell über die Spülmaschine in die Donau gelangt, und dann wäre sie nicht mehr blau. Im rechten Speisesaal soll Schmalhans Kuchlmaster gewesen sein, also das Essen soll nicht so großzügig ausgegeben worden sein, aber sättigend war es dennoch, wie man von Aktionären erfahren konnte, die das andere Los gezogen hatten.
    Erste Group (36,71/36,92 , 3,18% )


    (01.06.2018)

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