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Finanzmarkt & Kommunikation - Vergessen Sie die guten Vorsätze für 2019

Jährlich grüßt das Murmeltier. Bei jedem Jahresanfang kommt es immer wieder zum gleichen Spiel. Viele Menschen machen sich gute Vorsätze für das neue Jahr. Die Fitnessstudios haben Hochsaison bei den Einschreibungen. Medial bekommen wir permanent Vorschläge, was wir 2019 alles machen sollten, und die persönlichen Ratgeber-Bücher haben Hochsaison.Selbst gestandene Manager nehmen sich jetzt aber mal wirklich ein paar Dinge vor, für die Sie 2018 (und die Jahre davor) keine Zeit hatten.

Schreiben Sie sich doch mal die wahnsinnig guten Vorsätze auf (digital, damit der Zettel auch nicht verloren geht), damit Sie nächstes Jahr merken, dass es wieder die gleichen Vorsätze sind, die sie dann ohnehin nicht umsetzen. Das klingt jetzt hart, ist aber die Realität und jederzeit beweisbar.

Warum ist das so? Die Wahrheit ist sehr einfach. Die Vorsätze und Ziele, die gesetzt werden, sind viel zu unkonkret, um jemals erreicht zu werden. Ich will mehr Sport machen, mehr Zeit mit den Kindern verbringen, mehr Geld verdienen, und so weiter und so fort. Diese Vorsätze sind ähnlich wie von Jugendlichen, die berühmt werden wollen oder viel Geld verdienen wollen, ohne zu wissen, wie und wofür sie das Geld benutzen würden. Um es einfach zu sagen, ein unkonkretes Ziel oder Neujahrsvorsätze sind, wie wenn Sie Zalando sagen würden, Sie sollen Ihnen was zusenden, mit dem Sie eine Freude haben.

Machen Sie ganz konkrete Ziele, finden Sie heraus, warum Sie diese Ziele erreichen wollen, und dann definieren Sie jede mögliche und unmögliche Maßnahme, die Ihnen einfällt, wie Sie diese Ziele erreichen könnten.

Warum Sie sehr konkrete Ziele brauchen, ist einfach. Unser emotionales System ist Millionen Jahre alt und funktioniert durch Bilder immer noch sehr simple. Stellen sich die Szene aus Titanic vor, wie Leonardo di Caprio im Morgengrauen nach dem Untergang im kalten Meer vor den Augen von Kate Winslet erfroren ist. Würden sie die Möglichkeit haben, den Kinobesuchern in die Augen zu sehen, würden Sie bei beiden Geschlechtern leicht bis massiv tränende Augen vorfinden. Die große Überraschung ist dabei aber, dass wir doch genau wissen, dass Leonardo nicht gestorben ist, und doch reißt es uns emotional mit. Das gleiche gilt auch, wenn Sie sich vornehmen würden den Schreibtisch aufzuräumen, für unser Hirn würde es schon ausreichen, wenn Sie alle Sachen auf einen Stoß zusammen legen, um die Aufgaben als erledigt anzusehen.

Daher machen Sie Ziele, die so konkret sind, dass Sie diese sogar visuell erleben können. Sollten Sie damit Schwierigkeiten haben, versuchen Sie zu ergründen, warum Sie diese Ziele eigentlich erreichen wollen, also den Grund für Ihr Verhalten rauszufinden. Wenn Sie beides haben, und ja, es reicht, zehn Minuten konzentriert ohne Ablenkung alles an Zielen aufzuschreiben, was Ihnen einfällt. Nehmen Sie einfach die 3 wichtigsten raus und sie werden richtigliegen. Im Anschluss aber noch ein Schritt, der sich von den Vorsätzen unterscheidet. Schreiben Sie alles auf, ob möglich oder unmöglich, was Sie tun könnten, um diese Ziele zu erreichen. Ja, und ich meine wirklich alles.

Merken Sie sich die 13. Wenn Sie Ihre drei Ziele haben, wissen warum, und auch noch eine unglaublich Liste an Möglichkeiten haben, haben Sie alles richtig gemacht. Jetzt fehlt nur noch eins, und das ist der größte Unterschied zu Ihren bisherigen Neujahrsvorsätzen. Sie nehmen sich jede Woche 15 Minuten Zeit für Ihre Ziele, Ihre Gründe und Ihre Maßnahmen. Am besten am gleichen Tag zur gleichen Zeit 15 Minuten. Machen sie sich einen Kalendereintrag mit der Zahl 13. 15 Minuten jede Woche ergibt in einem Jahr 13 Stunden. Das ist ein Flug nach New York und zurück, oder nach Kroatien und zurück mit dem Auto in der Hochsaison. Diese 13 Stunden sind ihr Ziel für 2019. 

Kontakt

Schreiben Sie mir, wenn Sie mehr wissen wollen oder Ideen und Fragen für die Zukunft haben. gerhard@lunik2.com

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