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15.03.2019

Im Börsenradio-Interview: Harald Hagenauer, Head of Investor Relations, Post AG. Die Post bringt allen was – 1,5 Prozent mehr Dividende (2,08 Euro) für uns Aktionäre, 1,6 Prozent mehr Prämie für die Mitarbeiter. Grundlage dafür ist eine Steigerung des Umsatzes um 1 Prozent (1,96 Mrd. Euro) und des EBIT um 1,5 Prozent (210,9 Mio. Euro). Während das Brief-Geschäft weiter schwächelt, wuchs das Geschäft mit den Paketen überproportional. Die Post hat in Sachen Pakete auch den Markt „outperformt“: plus 11 Prozent, obwohl der Markt nur um 9 Prozent gewachsen ist.

Der Deal mit der Deutschen Post betreffend Zustellung von Paketen in Österreich durch unsere Post ist perfekt, man wartet nur noch auf die Zustimmung der Wettbewerbshüter. Sagen diese „ja“, wird die Post 220 Mitarbeiter der Deutschen Post, sowie 12 von deren Standorten übernehmen.

Die Paketwelt, so lässt uns Harald Hagenauer wissen, ist im Umbruch. Amazon möchte beispielsweise Wien direkt servicieren. Die alte Ordnung „ein Land – ein Tarif“ ist nicht mehr zeitgemäß und wird mittels neuer Tarifmodelle an das Kostengefüge angepasst („schneller“ wird teurer, Ballungsräume werden wohl billiger als ländliche Ecken).

Und der Outlook der Post? Trotz Fintech-Debakel möchte man an dem Plan, Finanzdienstleistungen anzubieten, weiter festhalten. In den nächsten Monaten soll das „klügste Businessmodel“ gefunden werden, wie der IR-Chef der Post formuliert. 2020 laufen die Verträge mit der BAWAG aus. In der Türkei (25-Prozent-Anteil an einem lokalen Paket-Dienst) ist keine schnelle Lösung in Sicht. Die makroökonomischen Voraussetzungen sind alles andere als ideal (hohe Zinsbelastung, Inflation). In Sachen Neu-/Ausbau von Logistik-Zentren läuft es nach Plan. Im Sommer/Herbst 2019 sollte die Kapazität um 25 Prozent erhöht werden können, insgesamt wird in den nächsten Jahren eine Verdoppelung angepeilt. Ziele für 2019: Stabilität und Planbarkeit sowohl beim Umsatz, als auch beim Ergebnis. Harald Hagenauer sieht das auch als ein Dividenden-Versprechen.
Österreichische Post ( Akt. Indikation:  37,21 /37,25, 1,71%)
Deutsche Post ( Akt. Indikation:  29,31 /29,32, 0,15%)

(Der Input von Gerald Dürrschmid für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 15.03.)


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1. Harald Hagenauer (Post AG), Gerlinde Kaltenbrunner , (© C.I.R.A./APA-Fotoservice/Bargad Fotograf/in: Nadine Bargad)   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar: Telekom Austria , Österreichische Post , Bawag , Valneva , Amag , Agrana , Betbull Holding , CA Immo , S&T , Lenzing , S Immo , Semperit , startup300 , Wolford , AT&S , Porr , Rosenbauer , Verbund , VIG , Cleen Energy , Kapsch TrafficCom , E.ON , Deutsche Bank , RWE , Wirecard , Deutsche Telekom , Leoni , Apple , RBI .


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Börsenradio gehört: Post, Replik zum Talk mit Harald Hagenauer (Gerald Dürrschmid)


15.03.2019

Im Börsenradio-Interview: Harald Hagenauer, Head of Investor Relations, Post AG. Die Post bringt allen was – 1,5 Prozent mehr Dividende (2,08 Euro) für uns Aktionäre, 1,6 Prozent mehr Prämie für die Mitarbeiter. Grundlage dafür ist eine Steigerung des Umsatzes um 1 Prozent (1,96 Mrd. Euro) und des EBIT um 1,5 Prozent (210,9 Mio. Euro). Während das Brief-Geschäft weiter schwächelt, wuchs das Geschäft mit den Paketen überproportional. Die Post hat in Sachen Pakete auch den Markt „outperformt“: plus 11 Prozent, obwohl der Markt nur um 9 Prozent gewachsen ist.

Der Deal mit der Deutschen Post betreffend Zustellung von Paketen in Österreich durch unsere Post ist perfekt, man wartet nur noch auf die Zustimmung der Wettbewerbshüter. Sagen diese „ja“, wird die Post 220 Mitarbeiter der Deutschen Post, sowie 12 von deren Standorten übernehmen.

Die Paketwelt, so lässt uns Harald Hagenauer wissen, ist im Umbruch. Amazon möchte beispielsweise Wien direkt servicieren. Die alte Ordnung „ein Land – ein Tarif“ ist nicht mehr zeitgemäß und wird mittels neuer Tarifmodelle an das Kostengefüge angepasst („schneller“ wird teurer, Ballungsräume werden wohl billiger als ländliche Ecken).

Und der Outlook der Post? Trotz Fintech-Debakel möchte man an dem Plan, Finanzdienstleistungen anzubieten, weiter festhalten. In den nächsten Monaten soll das „klügste Businessmodel“ gefunden werden, wie der IR-Chef der Post formuliert. 2020 laufen die Verträge mit der BAWAG aus. In der Türkei (25-Prozent-Anteil an einem lokalen Paket-Dienst) ist keine schnelle Lösung in Sicht. Die makroökonomischen Voraussetzungen sind alles andere als ideal (hohe Zinsbelastung, Inflation). In Sachen Neu-/Ausbau von Logistik-Zentren läuft es nach Plan. Im Sommer/Herbst 2019 sollte die Kapazität um 25 Prozent erhöht werden können, insgesamt wird in den nächsten Jahren eine Verdoppelung angepeilt. Ziele für 2019: Stabilität und Planbarkeit sowohl beim Umsatz, als auch beim Ergebnis. Harald Hagenauer sieht das auch als ein Dividenden-Versprechen.
Österreichische Post ( Akt. Indikation:  37,21 /37,25, 1,71%)
Deutsche Post ( Akt. Indikation:  29,31 /29,32, 0,15%)

(Der Input von Gerald Dürrschmid für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 15.03.)


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