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Raiffeisen-Analysten: Es ist an der Zeit, die optimistischen Kursprognosen für 2020 auch in kurzfristige Empfehlung umzusetzen

06.11.2019

Die Analysten von Raiffeisen Research haben die Aktienmärkte vor kurzem von Halten auf Kauf hochgestuft. Es würden sich die Anzeichen mehren, dass der globale Einbruch des Industriesektors die Talsohle erreicht haben könnte, zumal sich bei zahlreichen Industrie-PMIs die (vorlaufenden) Auftragskomponenten ebenso wie die Erwartungs-Komponente beim deutschen ifo Index und der Markit- PMI (Industrie) für die USA bereits verbessert haben, so die Begründung. Zumal sich diese Bodenbildung jüngst durch einen kräftigen Anstieg des US-PMI im nicht-verarbeitenden Gewerbe bestätigt hat, sei es an der Zeit, die optimistischen Kursprognosen für 2020 auch in die kurzfristige Empfehlung umzusetzen. 

USA: Die Hauptargumente für einen im Wesentlichen anhaltenden Aufwärtstrend am US-Aktienmarkt sind, dass seitens der Analysten für 2020 definitiv keine Rezession in den USA erwartet wird, sondern nur eine Verlangsamung der Konjunktur in Richtung Potenzialwachstum. Getragen sollte das Wirtschaftswachstum laut Raiffeisen Research vor allem von den Dienstleistungen werden, die den größten Wirtschaftssektor in den USA ausmachen. Die Gewinne der Unternehmen sollten zudem nach einer nur flauen Zunahme 2019 im nächsten Jahr im Idealfall wieder knapp zweistellig wachsen können, glauben die Raiffeisen-Experten.

Europa: Auch Europas Aktien-Leitindizes befinden sich nach dem jüngsten Aufschwung schon wieder im Bereich ihrer höchsten Niveaus seit fünf Jahren. Das ist für die Analysten auf den ersten Blick doch etwas verwunderlich, würden doch viele Konjunktur- Vorlaufindikatoren diesseits des Atlantiks steil nach unten weisen. In einzelnen Staaten sei sogar eine Rezession möglich oder sogar wahrscheinlich. Die Industrie steckt in der Krise (besonders hart trifft es momentan Deutschland; dort kämpft der Automobilsektor mit stark rückläufigen Absatzzahlen). Andererseits würde der weniger vom Abschwung betroffene Dienstleistungsbereich die Gesamtkonjunktur der Eurozone vorerst gut über Wasser halten. Wesentliche Treiber des Börsenaufschwungs seien aber die abnehmenden Sorgen in Sachen Handelskonflikt/e und Brexit. In Summe scheint sich jedoch auch an Europas Börsen die von den Analysten ursprünglich für das vierte Quartal erwartete Volatilität nicht zu materialisieren. "Wir stecken vielleicht schon mitten in der für 2020 erwarteten Erholung", so die Analysten im Börsenbereich.




 

Bildnachweis

1. Börse, IPO, Glocke, Opening Bell, ATX, Trading, Kapital, Kurse, Wiener Börse, Bulle, Credit: Börse Social Magazine , (© https://depositphotos.com)   >> Öffnen auf photaq.com

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Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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