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18.12.2019, 2370 Zeichen

Casinos Austria AG brauchen einen starken heimischen Kernaktionär, aber nicht den Staat. Die staatliche ÖBAG sollte ihren 33-prozentigen CASAG-Anteil an einen starken österreichischen Kernaktionär abgeben. Auch wenn die staatliche ÖBAG ein...

...für ca. sechs Prozent des 17 Prozent-Pakets der Novomatic an der Casinos Austria AG hat, macht es jetzt keinen Sinn weitere Anteile zu überhöhten Preisen zuzukaufen. Ich rate davon ab, mit Steuergeldern mit dem tschechischen CASAG-Anteilseigner Sazka mitzubieten.Es ist zwar wichtig, dass die Casinos Austria einen verlässlichen, österreichischen Kernaktionär behalten. Der sollte aber nicht länger der Staat sein.. Nachdem durch strategische Fehlentscheidungen und Turbulenzen bei den Vorstandsbesetzungen (Ärgernis Dietmar Hoscher und Peter Sidlo) eine Mehrheit an den Casinos Austria AG für die ÖBAG nicht mehr möglich sei, sollte das teure Aufgriffsrecht nicht genutzt werden. Es sollte für das 33-Prozent-Paket ein verlässlicher heimischer Kernaktionär gesucht werden. Hier bietet sich Schelhammer & Schattera von der GRAWE-Gruppe an, die ihre CASAG-Anteile von derzeit 5,3 Prozent aufstocken sollte. Einen Teil des ÖBAG-Pakets sollte an die Börse gebracht werden, damit die Öffentlichkeit die Vorgänge in der CASAG verfolgen kann. Der Aufsichtsrat der Casinos Austria AG sollte von derzeit zwölf auf sechs bis acht Kapitalvertreter reduziert und neubesetzt werden. Drei Staatskommissäre wie bisher sind zur Kontrolle der Interessen der Republik ausreichend.Die Erlöse aus dem Verkauf der CASAG-Anteile sollte die ÖBAG in heimische Unternehmen investieren, um beispielsweise Nachfolgelösungen zu ermöglichen. Auch gibt es einige heimische Banken, die aufgrund der strengen Kapitalvorschriften ihre Unternehmensbeteiligungen reduzieren müssen. Es gibt zudem attraktive österreichische Biotech-Firmen, die nach der Startup-Phase Finanzinvestoren benötigen.In jedem Fall sollten sich die Bürger an den Erträgen der Österreichischen Beteiligungs AG beteiligen können. Um dem breiten heimischen Publikum durch eine Vorzugsdividende von ca. zwei Prozent eine sinnvolle Alternative zum Sparbuch zu bieten und auch die Identifikation mit den heimischen Großunternehmen zu fördern, sollten Vorzugsaktien der ÖBAG ausgegeben werden.(Der Input von Gast kommentar für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 18.12.)

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    Wilhelm Rasinger: Staat bei Casinos Austria nicht als Kernaktionär benötigt, Börse-Ideen (Gast kommentar)


    18.12.2019, 2370 Zeichen

    Casinos Austria AG brauchen einen starken heimischen Kernaktionär, aber nicht den Staat. Die staatliche ÖBAG sollte ihren 33-prozentigen CASAG-Anteil an einen starken österreichischen Kernaktionär abgeben. Auch wenn die staatliche ÖBAG ein...

    ...für ca. sechs Prozent des 17 Prozent-Pakets der Novomatic an der Casinos Austria AG hat, macht es jetzt keinen Sinn weitere Anteile zu überhöhten Preisen zuzukaufen. Ich rate davon ab, mit Steuergeldern mit dem tschechischen CASAG-Anteilseigner Sazka mitzubieten.Es ist zwar wichtig, dass die Casinos Austria einen verlässlichen, österreichischen Kernaktionär behalten. Der sollte aber nicht länger der Staat sein.. Nachdem durch strategische Fehlentscheidungen und Turbulenzen bei den Vorstandsbesetzungen (Ärgernis Dietmar Hoscher und Peter Sidlo) eine Mehrheit an den Casinos Austria AG für die ÖBAG nicht mehr möglich sei, sollte das teure Aufgriffsrecht nicht genutzt werden. Es sollte für das 33-Prozent-Paket ein verlässlicher heimischer Kernaktionär gesucht werden. Hier bietet sich Schelhammer & Schattera von der GRAWE-Gruppe an, die ihre CASAG-Anteile von derzeit 5,3 Prozent aufstocken sollte. Einen Teil des ÖBAG-Pakets sollte an die Börse gebracht werden, damit die Öffentlichkeit die Vorgänge in der CASAG verfolgen kann. Der Aufsichtsrat der Casinos Austria AG sollte von derzeit zwölf auf sechs bis acht Kapitalvertreter reduziert und neubesetzt werden. Drei Staatskommissäre wie bisher sind zur Kontrolle der Interessen der Republik ausreichend.Die Erlöse aus dem Verkauf der CASAG-Anteile sollte die ÖBAG in heimische Unternehmen investieren, um beispielsweise Nachfolgelösungen zu ermöglichen. Auch gibt es einige heimische Banken, die aufgrund der strengen Kapitalvorschriften ihre Unternehmensbeteiligungen reduzieren müssen. Es gibt zudem attraktive österreichische Biotech-Firmen, die nach der Startup-Phase Finanzinvestoren benötigen.In jedem Fall sollten sich die Bürger an den Erträgen der Österreichischen Beteiligungs AG beteiligen können. Um dem breiten heimischen Publikum durch eine Vorzugsdividende von ca. zwei Prozent eine sinnvolle Alternative zum Sparbuch zu bieten und auch die Identifikation mit den heimischen Großunternehmen zu fördern, sollten Vorzugsaktien der ÖBAG ausgegeben werden.(Der Input von Gast kommentar für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 18.12.)

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