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10 Gedanken in Zeiten von Corona (Alois Wögerbauer und das Friendly Takeover Nr. 3 des Börsenbriefs #gabb)

17.03.2020

Sehr geehrte Damen und Herren !
Erlauben Sie mir in diesem Friendly Takeover vorweg ausnahmsweise ein paar persönliche Worte. Ich habe bereits in jungen Jahren meine Liebe zur Börse entdeckt. Beim Vorstellungsgespräch mit dem Leiter der Wertpapierabteilung der Oberbank - es war das Jahr 1989, ich war zwanzig Jahre alt - meinte dieser: „Merken Sie sich für Ihr Leben. Nestle und Royal Dutch kann man immer kaufen, weil die Welt sich immer weiter dreht“. Ein Satz, der mich in meinem Grunddenken begleitet hat und mir wieder eingefallen ist, als Royal Dutch am Montag vergangener Woche nach dem Ölpreiseinbruch um 23 % tiefer eröffnet hat. Viele Jahre später, Freitag, der 10. Oktober 2008. Mittlerweile in der Geschäftsführung der Fondsgesellschaft war ich auf dem Weg zu einer Kundenveranstaltung für die Bank für Tirol und Vorarlberg auf der Zugspitze. Die Folgen der Lehman-Pleite verstärkten sich täglich. Wir hatten das Gefühl, dass sich das Finanzsystem gerade selber abwickelt. Untergangspropheten warnten vor kommender Massenarbeitslosigkeit und empfahlen den Kauf von Nahrungsmittelvorräten – und teilweise sogar von Waffen. Die Wiener Börse stoppte den Handel für einige Stunden und eröffnete dann mit einem Minus von 11 %. Am Berg war kein Handy-Empfang – und ich habe es durchaus genossen, weil es in Situationen, wo man nichts ändern kann, keinen Sinn macht, sich in Panik zu verlieren. Diese Situation ist mir wieder eingefallen, als die Wiener Börse am Donnerstag vergangener Woche um über 14 % tiefer geschlossen hat. Warum erzähle ich Ihnen das? Weil es ungeachtet der Dramatik der Aktualität immer wichtig ist, den Blick für die Zukunft zu wahren.

DAS UNDENKBARE TRITT EIN
Hätte man es nicht wissen können? Nein. Man hätte nicht! Jeder Politiker, jeder Unternehmer, jeder Private und auch jeder Fondsmanager und Wertpapierberater hätte mit dem Wissen von heute vor drei Wochen gänzlich andere Entscheidungen getroffen. Es bringt keinen Mehrwert, in dieser historischen Sondersituation die Vergangenheit zu diskutieren. Wir alle haben das Corona-Virus täglich auf dem Informationsradar gehabt, die Dimension der Entwicklung war so aber nicht vorherzusehen.

DIE UNMITTELBARE ENTWICKLUNG...
„Ich weiß es nicht.“ Bewerten Sie diese Aussage nicht als Meinungsschwäche, sondern als ehrlichen Realismus. Wenn die Börse in den USA am Donnerstag vergangener Woche um über 9 % fällt und am Freitag um über 9 % steigt, dann sollten wir uns nicht vormachen, eine Prognose abgeben zu können, was in der heute beginnenden Woche passieren wird. Börsianer sind keine Virologen – und dessen sollten wir uns demütig bewusst sein.
In der Profession der Vermögensverwaltung geht es in diesem Umfeld nur darum, die Tageschwankungen nicht überzubewerten, in Szenarien zu denken und immer beide Möglichkeiten im Hinterkopf zu bewahren: Verkauf – aber auch Kauf. Die Börse würde jedes Anzeichen einer Stabilisierung der Corona-Krise positiv bewerten. Noch ist es nicht so weit, aber der Illusion, das Timing exakt zu schaffen, sollte man sich nicht hingeben.
Die abgelaufene Woche brachte die breite Panikreaktion – über alle Asset-Klassen hinweg. Aktien, sogar Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Hochzinsanleihen, Emerging-Market-Bonds, Öl, dazu alle Rohstoffe bis Silber und Platin. Und wenn dann auch solide Wohn-Immo-Aktien und Gold abverkauft werden, zeigt dies: Es geht nicht um Rationalität – es geht um Liquidität. Sehr viele Großinvestoren sind dank der Nullzinswelt auf Kredit investiert – in der Fachsprache als Leverage bezeichnet. Viele dieser Anleger sind bei fallenden Kursen technisch dazu gezwungen den Markt zu verlassen und verstärken den Trend. Viel Geld liegt in breiten Indexprodukten und mathematischen Modellen. Viele reagieren dann zur gleichen Zeit und verstärken Trends.
Aber: So schmerzhaft diese Kapitulation ist, gerade für breite Mischfonds, ist der erste Schritt einer rationaleren Betrachtung. Und dies möchten wir mit aller Prognoseunsicherheit und Demut mit zehn Gedanken für Sie begleiten.

1) SCHARFER KONJUNKTURCRASH IST BEST-CASE
Wir sollten die Dinge richtig einordnen. Der Konjunkturcrash wird mächtig sein, historische Beispiele für das aktuelle Umfeld gibt es nicht. Aber: Aus Sicht der Börse wäre eine kurze und sehr scharfe Rezession als Preis dafür, dass wir die Corona-Krise in den Griff bekommen, der klare „Best-Case“. Jede auch noch so radikale Reaktion der Politik ist sinnvoll, wenn es die Chance auf Erfolg steigert. Wenn sich die Panik legt, wird die Börse so wie immer nicht das Ertragspotential eines Unternehmens im ersten und zweiten Quartal 2020 bewerten, sondern jenes der kommenden drei oder fünf Jahre. Es ist daher aktuell völlig egal, um wie viele Prozente das Bruttoinlandsprodukt einbricht, solange es die Chance auf eine Erholung gibt. Klarer „Worst Case“ wäre ein Corona-Kampf, der sich ohne Besserung über viele Monate zieht.

2) OFFENER FAKTOR: DIE LAGE IN DEN USA
Klarerweise ist die regionale Entwicklung in unser aller Fokus. Die globale Situation wird aber auch stark von der Entwicklung in den USA abhängen. Präsident Trump hat zuerst über das Virus eher gewitzelt und dann zwei Wochen später den Staatsnotstand ausgerufen. Es ist zweifelhaft, ob sein Zugang zu Problemlösungen hier Erfolg zeigen wird. Das Virus mag aus seiner Sicht „ausländisch“ sein, aber es ist da. Das amerikanische Gesundheitssystem scheint auf eine echte Corona-Welle sehr schlecht vorbereitet. Zur Beurteilung der globalen Konjunktur- und Finanzlage wird daher in den kommenden Wochen vor allem ein Blick auf die USA nötig sein. Dennoch – trotz aller Kritik und Skepsis. Wir dürfen nicht unterschätzen, was ein Präsident, der wiedergewählt werden will im Zusammenspiel mit der Notenbank an Geld- und Fiskalstimuli entwickeln könnte.

3) EUROPA – EINMAL MEHR DER VERLIERER
Die Amerikaner haben den Vorteil einer starken Binnenkonjunktur und geringerer Abhängigkeit von den weltweiten Warenströmen. Die Chinesen haben den Vorteil, in einer Radikalität Maßnahmen umzusetzen zu können, die bei uns so nicht denkbar wären. Wir wollen das nicht bewerten, sondern nur festhalten. Europa könnte – wie schon im Lehman-Umfeld – der klare Verlierer eines Umfelds sein, welches Europa nicht initial ausgelöst hat, sondern in einer zweiten Welle „erlitten“ hat. Die Möglichkeiten der EZB sind begrenzter als jene der US-FED oder der Peoples Bank of China. Dies sollten wir nüchtern zur Kenntnis nehmen und unsere Veranlagungen international ausrichten. Übrigens: Die klar beste internationale Börse des Jahres 2020 ist bisher China....

4) DIE LEHMAN-VERGLEICHE – JA UND NEIN
Oft wird in diesen Tagen der Vergleich mit der Lehman-Pleite 2008 herangezogen. Der Einbruch der Aktienkurse in der vergangenen Woche war sogar rasanter als in den Lehman-Tagen. Lehman war im Wesentlichen eine Krise der Immobilienmärkte und der Finanzindustrie. Der Wirt ums Eck oder der regionale Busunternehmer kannten Lehman aber nur vom Hörensagen – wenn überhaupt. Corona dagegen trifft jeden – ohne Ausnahme. Auf einen Angebotsschock folgt ein Nachfrageschock; historische Beispiele gibt es dafür nicht. Insofern spricht viel dafür, dass der ökonomische Schaden aktuell größer sein wird, als im LehmanUmfeld. Soweit die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht: Die Folgen der Lehman-Pleite waren offen und unklar. Im Vergleich dazu ist die Corona-Situation vergleichsweise einfach: Wenn es gelingt, das Virus einzudämmen, wird es einen rasanten Aufholeffekt in der Wirtschaft geben.

5) DIE GRENZEN DER GELDPOLITIK
Man sollte die Möglichkeiten der Notenbanken in der aktuellen Situation nicht mit überzogenen Erwartungen überfrachten. Mehr Anleihekäufe, mehr Liquidität, noch höhere Negativzinsen – das kann man machen. Im aktuellen Umfeld wird dies aber wenig ändern. Es gilt Grundsätze unseres Wirtschaftssystems aufrechtzuerhalten, die wir alle als selbstverständlich angesehen haben. Dies kann man mit Negativzinsen nicht lösen. Wie wohl kaum zuvor in der Geschichte erscheint daher ein Zusammenspiel von Notenbanken und Politik gefragt – von Geldpolitik und Fiskalpolitik. Die Geldpolitik hat in den vergangenen Jahren für den Nullzins gesorgt – und damit der Fiskalpolitik der Staaten durchaus Luft verschafft. Durchaus mächtige Aktionen sind daher möglich und sehr wahrscheinlich. Optimismus für ein abgestimmtes Verhalten ist daher angebracht.

6) ITALIEN WIRD SOLIDARITÄT BRAUCHEN
Die Tragödie in Italien ist massiv – dennoch ist es professionelle Pflicht auch hier ein paar Gedanken weiter zu denken. Die Corona -Krise trifft das wirtschaftlich und schuldenpolitisch schwächste Land der EURO-Zone am stärksten. Das Konjunkturminus wird alles bisher Gesehene negativ übertreffen. Ohne Solidarität der EURO-Zone wird dies für die Staatsfinanzen Italiens nicht machbar sein. Das Ende der Corona-Krise wird daher der Beginn einer breiten Diskussion in der EURO-Zone sein, da sollten wir uns nichts vormachen. Gemeinsame EURO-Bonds könnten eine gute Lösung sein, die Zukunft wird es zeigen. Für Sie als Anleger ist wichtig: Wir haben nicht mitgezählt, wie oft wir an dieser Stelle vom „Ende der Zinsen“ gesprochen haben. Wir haben oft darauf hingewiesen, dass eine Zinswende nicht in Sicht ist. Soweit „nicht in Sicht“ war die Zinswende in der EURO-Zone noch nie. Bedenken Sie dies auch jetzt bei Ihren Anlageentscheidungen.

7) GESCHÄFTSMODELLE ZÄHLEN – NICHT KENNZAHLEN
Sie werden in den kommenden Wochen viele Grafiken zur Bewertung der Märkte auf Basis des Kurs-Gewinn-Verhältnisses sehen. Vorsicht ist angebracht. Die Zahl zeigt entweder den Gewinn des abgelaufenen Geschäftsjahres oder die Erwartung der Analysten für das laufende Geschäftsjahr. Ersteres ist Geschichte, zweiteres ist wohl zu hoch. Auch die Dividenden werden in vielen Fällen – beispielsweise in der Ölbranche – nicht zu halten sein. Achten Sie viel mehr auf die Geschäftsmodelle. Es gibt keinen Grund daran zu zweifeln, dass ein Hersteller von Software, IT, Sportschuhen, Bekleidung oder Medizintechnik in einer Welt nach Corona rasch wieder Gewinne und Kurse wie in einer Welt vor Corona sehen wird. In anderen Branchen wie Öl, Luftfahrt oder auch Automobil wird es ein zäherer Weg werden. Wenn ein gut geführtes Unternehmen in einer zukunftsträchtigen Branche in den kommenden Wochen eine Gewinnwarnung abgibt, dann ist das logisch – und in vielen Fällen wohl eine Kaufchance

8) LIQUIDIDÄT VERSUS QUALTIÄT
Ein Qualitätsunternehmen auf den Markt zu werfen, nur weil die Liquidität versiegt, sollte gut überlegt sein. Es ist eben ein Nachteil der Aktie, dass jeden Tag an der Börse ein Preis gebildet wird. Wenn Panik herrscht und kreditfinanzierte Investoren zum Verkauf gezwungen werden, dann wird so mancher Börsenpreis ein Zufallsprodukt. Viele Geschäftsmodelle sind massiv von der Corona-Krise getroffen. Wenn aber Versorger wie die heimische EVN oder Verbund in zwei Wochen knapp 30 % verlieren, dann ist die rationale Ebene verlassen. Der Abbau von spekulativen oder kreditfinanzierten Investments ist in vollem Gang und kann durchaus noch anhalten. Das schafft aber auch eine ausgezeichnete Basis für Anleger mit Weitblick. Übrigens ein Nachsatz zur Wiener Börse, die wie 2008 vom Verschwinden der Liquidität am härtesten getroffen wurde. Auf Basis der Kurse vom vergangenen Freitag handeln die Aktien des ATX-Index um etwa 30 % unter dem Buchwert des Eigenkapitals. Nur einmal in den letzten 20 Jahren lag dieser Wert tiefer. Im Februar 2009, einen Monat vor der Trendwende der Börsen noch oben im März 2009...

9) DIE MITTELFRISTIGEN FOLGEN
Auch in der Dynamik der wuchtigen Tagesberichterstattung ist es wichtig, den Blick auf die Folgen der aktuellen Situation zu richten. In einer Welt nach Corona wird die Zinswende einmal mehr weiter weg sein denn je. Die Digitalisierung wird einen weiteren Schub bekommen – von Software bis auch Hardware. Nicht die Globalisierung wird das einzige Ziel des Strebens sein. Vielmehr wird man darauf achten, auch in der regionalen Umgebung Prozess- und Liefersicherheit darzustellen. Nicht jeder Gesprächstermin muss ein persönliche Anwesenheit vor Ort zwingend voraussetzen und Home-Office wird ein breite Akzeptanz erreichen. Dies ist eine gute Nachricht für Soft- und Hardware-Unternehmen aus der IT-Branche, auch die Gesunheitsdbranche wird über hohe finanzielle Mittel verfügen. Aus Investorensicht gilt es das berücksichtigen. Im Übrigen ist das auch eine gute Nachricht für unsere Umwelt ...

10) GOLDBEWEGUNG VERSTEHEN
Lassen Sie sich von den jüngsten Goldbewegungen nicht irritieren. Wenn Anleger Liquidität aus welchen Gründen auch immer brauchen, dann kann es auch zu einem Abverkauf der liquiden Asset-Klasse Gold kommen. Der langfristige Blick sieht anders aus. Die Staatsdefizite werden steigen. Die Zinsen nicht. Die Notenbankbilanzsummen werden sich ausweiten. Der Begriff „Helikoptergeld“ feiert gerade Renaissance – auch im Umfeld der Trump-Administration. Was kommende Woche passiert ist offen, die Goldlogik ist aber so konsistent wie lange nicht.

FAZIT
Lassen Sie mich zum Abschluss der Gedanken nochmals auf die persönliche Ebene zurückwechseln. Viele Anleger erwarten aktuell klare Aussagen – das ist emotional verständlich. Aber genauso wie Politiker, Virologen und Unternehmer können auch Börsianer aktuell keine klaren Aussagen machen – zumindest wenn sie ehrlich sind. Die nächsten Wochen werden schwankungsintensiv bleiben – und es gilt auch persönliche Entscheidungen zu treffen. Ein Aktienfonds ist ein Aktienfonds – an guten und an schlechten Tagen. Nicht jede persönliche Einschätzung kann man auf die Produktebene verlagern.
Von meinem eingangs beschriebenen „Börsen-Crash“-Event auf der Zugspitze ging es dann nochmals 20 % nach unten. Selbst wenn man den Ausstieg geschafft hätte, bleibt die Frage offen, ob man rechtzeitig wieder eingestiegen wäre. Die Trendwende war gut vier Monate später im März 2009.
Wir sollten uns eine Grundzuversicht bewahren. Wir sollten auch den Fortschritt der Medizinforschung nicht unterschätzen. Die unmittelbare Zukunft wird schwierig sein – so nüchtern sollte man die Lage betrachten. Sollten Sie keine einseitigen Übergewichtungen und Risiken im Portfolio haben, so rate ich dennoch zum Durchtauchen. Auch unter dem Eindruck der aktuellen Dramatik ist es professionelle Pflicht, Richtung Horizont schauen. Wir alle kennen den Wendepunkt nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich in den kommenden Wochen oder Monaten der beste Kaufzeitpunkt für das gerade begonnene Jahrzehnt auftut, ist aber hoch.
PS.: Ich bin froh in Österreich zu leben. Und nicht in China, und nicht den USA.

Alois Wögerbauer

(Der Input von Alois Wögerbauer für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 17.03.)




 

Bildnachweis

1. Alois Wögerbauer, Geschäftsführer 3 Banken Generali KAG, Credit: 3 Banken Generali KAG , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

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    DAS UNDENKBARE TRITT EIN
    Hätte man es nicht wissen können? Nein. Man hätte nicht! Jeder Politiker, jeder Unternehmer, jeder Private und auch jeder Fondsmanager und Wertpapierberater hätte mit dem Wissen von heute vor drei Wochen gänzlich andere Entscheidungen getroffen. Es bringt keinen Mehrwert, in dieser historischen Sondersituation die Vergangenheit zu diskutieren. Wir alle haben das Corona-Virus täglich auf dem Informationsradar gehabt, die Dimension der Entwicklung war so aber nicht vorherzusehen.

    DIE UNMITTELBARE ENTWICKLUNG...
    „Ich weiß es nicht.“ Bewerten Sie diese Aussage nicht als Meinungsschwäche, sondern als ehrlichen Realismus. Wenn die Börse in den USA am Donnerstag vergangener Woche um über 9 % fällt und am Freitag um über 9 % steigt, dann sollten wir uns nicht vormachen, eine Prognose abgeben zu können, was in der heute beginnenden Woche passieren wird. Börsianer sind keine Virologen – und dessen sollten wir uns demütig bewusst sein.
    In der Profession der Vermögensverwaltung geht es in diesem Umfeld nur darum, die Tageschwankungen nicht überzubewerten, in Szenarien zu denken und immer beide Möglichkeiten im Hinterkopf zu bewahren: Verkauf – aber auch Kauf. Die Börse würde jedes Anzeichen einer Stabilisierung der Corona-Krise positiv bewerten. Noch ist es nicht so weit, aber der Illusion, das Timing exakt zu schaffen, sollte man sich nicht hingeben.
    Die abgelaufene Woche brachte die breite Panikreaktion – über alle Asset-Klassen hinweg. Aktien, sogar Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Hochzinsanleihen, Emerging-Market-Bonds, Öl, dazu alle Rohstoffe bis Silber und Platin. Und wenn dann auch solide Wohn-Immo-Aktien und Gold abverkauft werden, zeigt dies: Es geht nicht um Rationalität – es geht um Liquidität. Sehr viele Großinvestoren sind dank der Nullzinswelt auf Kredit investiert – in der Fachsprache als Leverage bezeichnet. Viele dieser Anleger sind bei fallenden Kursen technisch dazu gezwungen den Markt zu verlassen und verstärken den Trend. Viel Geld liegt in breiten Indexprodukten und mathematischen Modellen. Viele reagieren dann zur gleichen Zeit und verstärken Trends.
    Aber: So schmerzhaft diese Kapitulation ist, gerade für breite Mischfonds, ist der erste Schritt einer rationaleren Betrachtung. Und dies möchten wir mit aller Prognoseunsicherheit und Demut mit zehn Gedanken für Sie begleiten.

    1) SCHARFER KONJUNKTURCRASH IST BEST-CASE
    Wir sollten die Dinge richtig einordnen. Der Konjunkturcrash wird mächtig sein, historische Beispiele für das aktuelle Umfeld gibt es nicht. Aber: Aus Sicht der Börse wäre eine kurze und sehr scharfe Rezession als Preis dafür, dass wir die Corona-Krise in den Griff bekommen, der klare „Best-Case“. Jede auch noch so radikale Reaktion der Politik ist sinnvoll, wenn es die Chance auf Erfolg steigert. Wenn sich die Panik legt, wird die Börse so wie immer nicht das Ertragspotential eines Unternehmens im ersten und zweiten Quartal 2020 bewerten, sondern jenes der kommenden drei oder fünf Jahre. Es ist daher aktuell völlig egal, um wie viele Prozente das Bruttoinlandsprodukt einbricht, solange es die Chance auf eine Erholung gibt. Klarer „Worst Case“ wäre ein Corona-Kampf, der sich ohne Besserung über viele Monate zieht.

    2) OFFENER FAKTOR: DIE LAGE IN DEN USA
    Klarerweise ist die regionale Entwicklung in unser aller Fokus. Die globale Situation wird aber auch stark von der Entwicklung in den USA abhängen. Präsident Trump hat zuerst über das Virus eher gewitzelt und dann zwei Wochen später den Staatsnotstand ausgerufen. Es ist zweifelhaft, ob sein Zugang zu Problemlösungen hier Erfolg zeigen wird. Das Virus mag aus seiner Sicht „ausländisch“ sein, aber es ist da. Das amerikanische Gesundheitssystem scheint auf eine echte Corona-Welle sehr schlecht vorbereitet. Zur Beurteilung der globalen Konjunktur- und Finanzlage wird daher in den kommenden Wochen vor allem ein Blick auf die USA nötig sein. Dennoch – trotz aller Kritik und Skepsis. Wir dürfen nicht unterschätzen, was ein Präsident, der wiedergewählt werden will im Zusammenspiel mit der Notenbank an Geld- und Fiskalstimuli entwickeln könnte.

    3) EUROPA – EINMAL MEHR DER VERLIERER
    Die Amerikaner haben den Vorteil einer starken Binnenkonjunktur und geringerer Abhängigkeit von den weltweiten Warenströmen. Die Chinesen haben den Vorteil, in einer Radikalität Maßnahmen umzusetzen zu können, die bei uns so nicht denkbar wären. Wir wollen das nicht bewerten, sondern nur festhalten. Europa könnte – wie schon im Lehman-Umfeld – der klare Verlierer eines Umfelds sein, welches Europa nicht initial ausgelöst hat, sondern in einer zweiten Welle „erlitten“ hat. Die Möglichkeiten der EZB sind begrenzter als jene der US-FED oder der Peoples Bank of China. Dies sollten wir nüchtern zur Kenntnis nehmen und unsere Veranlagungen international ausrichten. Übrigens: Die klar beste internationale Börse des Jahres 2020 ist bisher China....

    4) DIE LEHMAN-VERGLEICHE – JA UND NEIN
    Oft wird in diesen Tagen der Vergleich mit der Lehman-Pleite 2008 herangezogen. Der Einbruch der Aktienkurse in der vergangenen Woche war sogar rasanter als in den Lehman-Tagen. Lehman war im Wesentlichen eine Krise der Immobilienmärkte und der Finanzindustrie. Der Wirt ums Eck oder der regionale Busunternehmer kannten Lehman aber nur vom Hörensagen – wenn überhaupt. Corona dagegen trifft jeden – ohne Ausnahme. Auf einen Angebotsschock folgt ein Nachfrageschock; historische Beispiele gibt es dafür nicht. Insofern spricht viel dafür, dass der ökonomische Schaden aktuell größer sein wird, als im LehmanUmfeld. Soweit die schlechte Nachricht. Die gute Nachricht: Die Folgen der Lehman-Pleite waren offen und unklar. Im Vergleich dazu ist die Corona-Situation vergleichsweise einfach: Wenn es gelingt, das Virus einzudämmen, wird es einen rasanten Aufholeffekt in der Wirtschaft geben.

    5) DIE GRENZEN DER GELDPOLITIK
    Man sollte die Möglichkeiten der Notenbanken in der aktuellen Situation nicht mit überzogenen Erwartungen überfrachten. Mehr Anleihekäufe, mehr Liquidität, noch höhere Negativzinsen – das kann man machen. Im aktuellen Umfeld wird dies aber wenig ändern. Es gilt Grundsätze unseres Wirtschaftssystems aufrechtzuerhalten, die wir alle als selbstverständlich angesehen haben. Dies kann man mit Negativzinsen nicht lösen. Wie wohl kaum zuvor in der Geschichte erscheint daher ein Zusammenspiel von Notenbanken und Politik gefragt – von Geldpolitik und Fiskalpolitik. Die Geldpolitik hat in den vergangenen Jahren für den Nullzins gesorgt – und damit der Fiskalpolitik der Staaten durchaus Luft verschafft. Durchaus mächtige Aktionen sind daher möglich und sehr wahrscheinlich. Optimismus für ein abgestimmtes Verhalten ist daher angebracht.

    6) ITALIEN WIRD SOLIDARITÄT BRAUCHEN
    Die Tragödie in Italien ist massiv – dennoch ist es professionelle Pflicht auch hier ein paar Gedanken weiter zu denken. Die Corona -Krise trifft das wirtschaftlich und schuldenpolitisch schwächste Land der EURO-Zone am stärksten. Das Konjunkturminus wird alles bisher Gesehene negativ übertreffen. Ohne Solidarität der EURO-Zone wird dies für die Staatsfinanzen Italiens nicht machbar sein. Das Ende der Corona-Krise wird daher der Beginn einer breiten Diskussion in der EURO-Zone sein, da sollten wir uns nichts vormachen. Gemeinsame EURO-Bonds könnten eine gute Lösung sein, die Zukunft wird es zeigen. Für Sie als Anleger ist wichtig: Wir haben nicht mitgezählt, wie oft wir an dieser Stelle vom „Ende der Zinsen“ gesprochen haben. Wir haben oft darauf hingewiesen, dass eine Zinswende nicht in Sicht ist. Soweit „nicht in Sicht“ war die Zinswende in der EURO-Zone noch nie. Bedenken Sie dies auch jetzt bei Ihren Anlageentscheidungen.

    7) GESCHÄFTSMODELLE ZÄHLEN – NICHT KENNZAHLEN
    Sie werden in den kommenden Wochen viele Grafiken zur Bewertung der Märkte auf Basis des Kurs-Gewinn-Verhältnisses sehen. Vorsicht ist angebracht. Die Zahl zeigt entweder den Gewinn des abgelaufenen Geschäftsjahres oder die Erwartung der Analysten für das laufende Geschäftsjahr. Ersteres ist Geschichte, zweiteres ist wohl zu hoch. Auch die Dividenden werden in vielen Fällen – beispielsweise in der Ölbranche – nicht zu halten sein. Achten Sie viel mehr auf die Geschäftsmodelle. Es gibt keinen Grund daran zu zweifeln, dass ein Hersteller von Software, IT, Sportschuhen, Bekleidung oder Medizintechnik in einer Welt nach Corona rasch wieder Gewinne und Kurse wie in einer Welt vor Corona sehen wird. In anderen Branchen wie Öl, Luftfahrt oder auch Automobil wird es ein zäherer Weg werden. Wenn ein gut geführtes Unternehmen in einer zukunftsträchtigen Branche in den kommenden Wochen eine Gewinnwarnung abgibt, dann ist das logisch – und in vielen Fällen wohl eine Kaufchance

    8) LIQUIDIDÄT VERSUS QUALTIÄT
    Ein Qualitätsunternehmen auf den Markt zu werfen, nur weil die Liquidität versiegt, sollte gut überlegt sein. Es ist eben ein Nachteil der Aktie, dass jeden Tag an der Börse ein Preis gebildet wird. Wenn Panik herrscht und kreditfinanzierte Investoren zum Verkauf gezwungen werden, dann wird so mancher Börsenpreis ein Zufallsprodukt. Viele Geschäftsmodelle sind massiv von der Corona-Krise getroffen. Wenn aber Versorger wie die heimische EVN oder Verbund in zwei Wochen knapp 30 % verlieren, dann ist die rationale Ebene verlassen. Der Abbau von spekulativen oder kreditfinanzierten Investments ist in vollem Gang und kann durchaus noch anhalten. Das schafft aber auch eine ausgezeichnete Basis für Anleger mit Weitblick. Übrigens ein Nachsatz zur Wiener Börse, die wie 2008 vom Verschwinden der Liquidität am härtesten getroffen wurde. Auf Basis der Kurse vom vergangenen Freitag handeln die Aktien des ATX-Index um etwa 30 % unter dem Buchwert des Eigenkapitals. Nur einmal in den letzten 20 Jahren lag dieser Wert tiefer. Im Februar 2009, einen Monat vor der Trendwende der Börsen noch oben im März 2009...

    9) DIE MITTELFRISTIGEN FOLGEN
    Auch in der Dynamik der wuchtigen Tagesberichterstattung ist es wichtig, den Blick auf die Folgen der aktuellen Situation zu richten. In einer Welt nach Corona wird die Zinswende einmal mehr weiter weg sein denn je. Die Digitalisierung wird einen weiteren Schub bekommen – von Software bis auch Hardware. Nicht die Globalisierung wird das einzige Ziel des Strebens sein. Vielmehr wird man darauf achten, auch in der regionalen Umgebung Prozess- und Liefersicherheit darzustellen. Nicht jeder Gesprächstermin muss ein persönliche Anwesenheit vor Ort zwingend voraussetzen und Home-Office wird ein breite Akzeptanz erreichen. Dies ist eine gute Nachricht für Soft- und Hardware-Unternehmen aus der IT-Branche, auch die Gesunheitsdbranche wird über hohe finanzielle Mittel verfügen. Aus Investorensicht gilt es das berücksichtigen. Im Übrigen ist das auch eine gute Nachricht für unsere Umwelt ...

    10) GOLDBEWEGUNG VERSTEHEN
    Lassen Sie sich von den jüngsten Goldbewegungen nicht irritieren. Wenn Anleger Liquidität aus welchen Gründen auch immer brauchen, dann kann es auch zu einem Abverkauf der liquiden Asset-Klasse Gold kommen. Der langfristige Blick sieht anders aus. Die Staatsdefizite werden steigen. Die Zinsen nicht. Die Notenbankbilanzsummen werden sich ausweiten. Der Begriff „Helikoptergeld“ feiert gerade Renaissance – auch im Umfeld der Trump-Administration. Was kommende Woche passiert ist offen, die Goldlogik ist aber so konsistent wie lange nicht.

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    Von meinem eingangs beschriebenen „Börsen-Crash“-Event auf der Zugspitze ging es dann nochmals 20 % nach unten. Selbst wenn man den Ausstieg geschafft hätte, bleibt die Frage offen, ob man rechtzeitig wieder eingestiegen wäre. Die Trendwende war gut vier Monate später im März 2009.
    Wir sollten uns eine Grundzuversicht bewahren. Wir sollten auch den Fortschritt der Medizinforschung nicht unterschätzen. Die unmittelbare Zukunft wird schwierig sein – so nüchtern sollte man die Lage betrachten. Sollten Sie keine einseitigen Übergewichtungen und Risiken im Portfolio haben, so rate ich dennoch zum Durchtauchen. Auch unter dem Eindruck der aktuellen Dramatik ist es professionelle Pflicht, Richtung Horizont schauen. Wir alle kennen den Wendepunkt nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich in den kommenden Wochen oder Monaten der beste Kaufzeitpunkt für das gerade begonnene Jahrzehnt auftut, ist aber hoch.
    PS.: Ich bin froh in Österreich zu leben. Und nicht in China, und nicht den USA.

    Alois Wögerbauer

    (Der Input von Alois Wögerbauer für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 17.03.)




     

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