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26.03.2020

Trotz der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus zeigte sich der weltweite IPO-Markt in den ersten drei Monaten des Jahres in "ordentlicher Verfassung", wie aus dem weltweiten IPO-Barometers von EY hervorgeht. Insgesamt wagten im traditionell wenig aktiven ersten Quartal weltweit 235 Unternehmen den Sprung aufs Parkett – elf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Emissionsvolumen kletterte sogar um 89 Prozent auf 28,5 Milliarden US-Dollar. Trotz der Corona-Krise stieg die weltweit registrierte Zahl der IPOs im Verlauf des ersten Quartals sogar kontinuierlich: von 75 im Januar über 77 im Februar auf 83 im März. „Der weltweite IPO-Markt ist zunächst gut ins Jahr gestartet“, sagt Schwartz. „Die zunehmende Verschärfung der Corona-Krise und die enorme Volatilität an Börsen bremste die IPO-Aktivität aber besonders im stark exportorientierten Europa.“ Einige Unternehmen auch hierzulande standen nach Schwartz‘ Beobachtung kurz davor, ihre Börsenpläne öffentlich zu machen: „Börsenkandidaten und Investoren wurden von der Zuspitzung der Corona-Krise kalt erwischt. In den kommenden Monaten dürften aber auch in Europa und den USA Unternehmen mit sehr belastbaren Geschäftsmodellen in ausgewählten Sektoren wie Healthcare und Technologie weiterhin den Schritt aufs Parkett wagen“, erwartet Gerhard Schwartz, Partner und Leiter des Assurance-Bereichs bei EY Österreich, fest. Im bisherigen Jahresverlauf gab es zwar keine IPOs in Wien, dafür haben vier Unternehmen den Kapitalmarkt als Finanzierungsquelle genützt und frische Aktien begeben. Die S Immo AG war dabei die größte Transaktion mit einem Volumen von 149 Mio. Euro.

Börsenabgang: Die Biovolt AG hat entschieden, die Aktie vom Vienna MTF, Segment direct market zu delisten. Das Delisting erfolgt über den Antragsteller des damaligen Listings und wird auf den 30. April 2020 terminiert. Zu diesem Entscheid sei die Biovolt AG gekommen, da es unter den gegebenen Umständen nun über ein Jahr lang nicht gelungen sei, wieder einen flüssigen Handel zu implementieren. Obwohl keine Strafanzeigen gegen die Biovolt AG oder gegen den Hauptaktionär gemacht worden seien, möchte die BaFin keine öffentliche Entwarnung geben. Unter diesen Umständen sei es nicht möglich den Ruf der Biovolt AG zu reetablieren und es mache keinen Sinn das bestehende Listing beizubehalten, wie es heißt. Hintergrund: Im Oktober 2018 warnte die Bafin in einer Verbraucherschutzmitteilung vor Kaufempfehlungen für Aktien der Biovolt AG. Die BaFin meinte sie habe Anhaltspunkte, dass im Rahmen der Kaufempfehlungen unrichtige oder irreführende Angaben gemacht wurden und/oder bestehende Interessenskonflikte pflichtwidrig verschwiegen wurden, hieß es damals.

(Der Input von #gabb Neue Aktien für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 26.03.)




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Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.

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    Corona-Krise und die enorme Volatilität an Börsen bremst IPO-Aktivität - auch hierzulande; Biovolt verabschiedet sich (#gabb Neue Aktien)


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    Trotz der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus zeigte sich der weltweite IPO-Markt in den ersten drei Monaten des Jahres in "ordentlicher Verfassung", wie aus dem weltweiten IPO-Barometers von EY hervorgeht. Insgesamt wagten im traditionell wenig aktiven ersten Quartal weltweit 235 Unternehmen den Sprung aufs Parkett – elf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Emissionsvolumen kletterte sogar um 89 Prozent auf 28,5 Milliarden US-Dollar. Trotz der Corona-Krise stieg die weltweit registrierte Zahl der IPOs im Verlauf des ersten Quartals sogar kontinuierlich: von 75 im Januar über 77 im Februar auf 83 im März. „Der weltweite IPO-Markt ist zunächst gut ins Jahr gestartet“, sagt Schwartz. „Die zunehmende Verschärfung der Corona-Krise und die enorme Volatilität an Börsen bremste die IPO-Aktivität aber besonders im stark exportorientierten Europa.“ Einige Unternehmen auch hierzulande standen nach Schwartz‘ Beobachtung kurz davor, ihre Börsenpläne öffentlich zu machen: „Börsenkandidaten und Investoren wurden von der Zuspitzung der Corona-Krise kalt erwischt. In den kommenden Monaten dürften aber auch in Europa und den USA Unternehmen mit sehr belastbaren Geschäftsmodellen in ausgewählten Sektoren wie Healthcare und Technologie weiterhin den Schritt aufs Parkett wagen“, erwartet Gerhard Schwartz, Partner und Leiter des Assurance-Bereichs bei EY Österreich, fest. Im bisherigen Jahresverlauf gab es zwar keine IPOs in Wien, dafür haben vier Unternehmen den Kapitalmarkt als Finanzierungsquelle genützt und frische Aktien begeben. Die S Immo AG war dabei die größte Transaktion mit einem Volumen von 149 Mio. Euro.

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