Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





Coface: Zahlungsmoral in China sinkt

APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).


08.06.2020
Paris/Wien (OTS) - Die Zahlungsmoral ist in China im Jahr 2019 gesunken. Das zeigt eine aktuelle Coface-Umfrage. 66 Prozent der befragten Unternehmen berichteten über Zahlungsverzögerungen. Die Dauer des Zahlungsverzugs blieb im Jahr 2019 mit 86 Tagen stabil. Dennoch werden vor allem jene Sektoren, die am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen sind, Zahlungen hinauszögern müssen, um im Jahr 2020 überleben zu können. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen dürfte damit ansteigen.
„Die chinesischen Unternehmen stellen sich auf ein hartes Jahr ein, da sich die Cashflow-Risiken für einige Sektoren mehren“, betont Declan Daly, Regional CEO der Coface für Zentral- und Osteuropa. Das Wachstum in China wird auf 1,0 Prozent fallen. Das ist der niedrigste Stand seit 30 Jahren. Angesichts der historischen Korrelation zwischen wirtschaftlicher Aktivität und Zahlungsverzögerungen wird im Jahr 2020 eine weitere Verschlechterung der Zahlungsmoral erwartet.
Die durchschnittlichen Zahlungsfristen mit 86 Tagen sind im Jahr 2019 stabil. Der Anteil der Befragten, die durchschnittliche Kreditlaufzeiten von mehr als 120 Tagen verzeichneten, hat sich innerhalb von zwei Jahren fast verdoppelt. 2017 waren es 12 Prozent und 2019 23 Prozent. In der Praxis boten 50 Prozent der Befragten maximale Zahlungsfristen von mehr als 120 Tagen an.
Im Laufe des Jahres 2019 stiegen die Zahlungsverzögerungen in China. Der Anteil der Unternehmen mit Zahlungsverzögerungen von mehr als 120 Tagen erreichte 37 Prozent. Das sind 6 Punkte mehr als im Jahr 2018. Bedrohlicher ist allerdings, dass mehr als ein Viertel der Unternehmen (27 Prozent) ultralange Zahlungsverzögerungen von über 180 Tagen hatten, die mehr als 10 Prozent ihres Jahresumsatzes ausmachten. „Wenn diese Summe einen wesentlichen Teil des gesamten Jahresumsatzes betrifft, kann der Cashflow gefährdet sein, was im Falle exogener Schocks wie COVID-19 beunruhigend ist“, erklärt Declan Daly.
Zwtl.: Höchstes Ausfallrisiko: Bau, Transport, Energie, Automobil und IKT
Es wird mit einem Anstieg der Ausfälle bei Unternehmensanleihen und Insolvenzen in jenen Sektoren gerechnet, in denen sich die Cashflow-Risiken im Jahr 2019 erhöht haben. Die Sektoren mit dem höchsten Anteil von extrem langen Überziehungen sind das Baugewerbe (30 Prozent), Transport (30 Prozent), Energie (29 Prozent) und die Automobilindustrie (28 Prozent). Infolge des Handelskonfliktes zwischen den USA und China verzeichnete der IKT-Sektor die höchste Zunahme der Zahlungsverzögerungen (plus 12 Tage) auf 102 Tage. „Während alle Sektoren diesen Risiken ausgesetzt sind, haben Branchen, die aus einer Position der Stärke und mit ausreichendem Cashflow in die Krise eingetreten sind, bessere Chancen sie zu überstehen als jene mit angeschlagener Liquidität“, erläutert Daly.
Tatsächlich könnten Unternehmen schon jetzt im Vergleich zum letzten Jahr in einer schwächeren Position sein, um den Auswirkungen des COVID-19-Schocks zu widerstehen. 40 Prozent der Befragten gaben an, dass sie 2019 keine Form von Kreditmanagement-Tools zur Minderung von Cashflow-Risiken eingesetzt haben. Nur 17 Prozent der Befragten nutzten eine Kreditversicherung.
Die Coface-Zahlungsstudie 2020 in China untersuchte das Zahlungsverhalten von über 1000 Unternehmen in China Ende 2019. Die Daten wurden im vierten Quartal zusammengestellt, was bedeutet, dass die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die chinesische Wirtschaft in den Zahlen nicht berücksichtigt sind.
* * *
Zwtl.: Coface: for trade – Gemeinsam Geschäfte entwickeln
Mit 70 Jahren Erfahrung und dem dichtesten internationalen Netzwerk ist Coface ein bedeutender Kreditversicherer, Partner im Risikomanagement von Unternehmen und in der globalen Wirtschaft. Mit dem Anspruch, der agilste Kreditversicherer weltweit zu werden, unterstützt Coface 50.000 Kunden dabei, Geschäfte aufzubauen und dynamisch zu entwickeln. Die Produkte und Dienstleistungen schützen Unternehmen im nationalen und internationalen Business und helfen ihnen, Kreditentscheidungen zu treffen. 2019 hatte Coface rund 4.250 Mitarbeiter in 100 Ländern und erzielte einen Umsatz von 1,481 Mrd. Euro.


 

Aktien auf dem Radar:Semperit, Marinomed Biotech, Porr, Addiko Bank, Mayr-Melnhof, Agrana, Zumtobel, DO&CO, Uniqa, Warimpex, FACC, OMV, Rath AG, SW Umwelttechnik, Pierer Mobility AG, Signature AG, Cleen Energy, CA Immo, Infineon, Volkswagen Vz., adidas, Deutsche Boerse, SAP, Deutsche Bank, Delivery Hero, Deutsche Wohnen, Daimler, Alibaba Group Holding, HelloFresh, EVN, Lenzing.


Random Partner

Rosenbauer
Rosenbauer ist weltweit der führende Hersteller für Feuerwehrtechnik im abwehrenden Brand- und Katastrophenschutz. Als Vollsortimenter bietet Rosenbauer der Feuerwehr kommunale Löschfahrzeuge, Drehleitern, Hubrettungsbühnen, Flughafenfahrzeuge, Industriefahrzeuge, Sonderfahrzeuge, Löschsysteme, Feuerwehrausrüstung, stationäre Löschanlagen und im Bereich Telematik Lösungen für Fahrzeugmanagement und Einsatzmanagement.

>> Besuchen Sie 58 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


Mehr aktuelle OTS-Meldungen HIER

Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Meistgelesen
>> mehr





Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    BSN MA-Event Deutsche Wohnen
    Star der Stunde: FACC 5.28%, Rutsch der Stunde: Marinomed Biotech -2.94%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 9-10: voestalpine(1), Wienerberger(1)
    Star der Stunde: FACC 6%, Rutsch der Stunde: Amag -2.91%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 8-9: AMS(1)
    BSN Vola-Event FACC
    BSN MA-Event CA Immo
    #gabb #721

    Featured Partner Video

    Interview mit Chief Investment Officer Gerold Permoser zu den nächsten 10 Jahren Kapitalmarkt

    Chief Investment Officer Gerold Permoser über langfristiges Investieren. Auf dem offiziellen YouTube-Kanal der Erste Asset Management GmbH finden Sie aktuelle Beiträge aus der Wirtschafts...

    Coface: Zahlungsmoral in China sinkt


    08.06.2020
    Paris/Wien (OTS) - Die Zahlungsmoral ist in China im Jahr 2019 gesunken. Das zeigt eine aktuelle Coface-Umfrage. 66 Prozent der befragten Unternehmen berichteten über Zahlungsverzögerungen. Die Dauer des Zahlungsverzugs blieb im Jahr 2019 mit 86 Tagen stabil. Dennoch werden vor allem jene Sektoren, die am stärksten von der Corona-Pandemie betroffen sind, Zahlungen hinauszögern müssen, um im Jahr 2020 überleben zu können. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen dürfte damit ansteigen.
    „Die chinesischen Unternehmen stellen sich auf ein hartes Jahr ein, da sich die Cashflow-Risiken für einige Sektoren mehren“, betont Declan Daly, Regional CEO der Coface für Zentral- und Osteuropa. Das Wachstum in China wird auf 1,0 Prozent fallen. Das ist der niedrigste Stand seit 30 Jahren. Angesichts der historischen Korrelation zwischen wirtschaftlicher Aktivität und Zahlungsverzögerungen wird im Jahr 2020 eine weitere Verschlechterung der Zahlungsmoral erwartet.
    Die durchschnittlichen Zahlungsfristen mit 86 Tagen sind im Jahr 2019 stabil. Der Anteil der Befragten, die durchschnittliche Kreditlaufzeiten von mehr als 120 Tagen verzeichneten, hat sich innerhalb von zwei Jahren fast verdoppelt. 2017 waren es 12 Prozent und 2019 23 Prozent. In der Praxis boten 50 Prozent der Befragten maximale Zahlungsfristen von mehr als 120 Tagen an.
    Im Laufe des Jahres 2019 stiegen die Zahlungsverzögerungen in China. Der Anteil der Unternehmen mit Zahlungsverzögerungen von mehr als 120 Tagen erreichte 37 Prozent. Das sind 6 Punkte mehr als im Jahr 2018. Bedrohlicher ist allerdings, dass mehr als ein Viertel der Unternehmen (27 Prozent) ultralange Zahlungsverzögerungen von über 180 Tagen hatten, die mehr als 10 Prozent ihres Jahresumsatzes ausmachten. „Wenn diese Summe einen wesentlichen Teil des gesamten Jahresumsatzes betrifft, kann der Cashflow gefährdet sein, was im Falle exogener Schocks wie COVID-19 beunruhigend ist“, erklärt Declan Daly.
    Zwtl.: Höchstes Ausfallrisiko: Bau, Transport, Energie, Automobil und IKT
    Es wird mit einem Anstieg der Ausfälle bei Unternehmensanleihen und Insolvenzen in jenen Sektoren gerechnet, in denen sich die Cashflow-Risiken im Jahr 2019 erhöht haben. Die Sektoren mit dem höchsten Anteil von extrem langen Überziehungen sind das Baugewerbe (30 Prozent), Transport (30 Prozent), Energie (29 Prozent) und die Automobilindustrie (28 Prozent). Infolge des Handelskonfliktes zwischen den USA und China verzeichnete der IKT-Sektor die höchste Zunahme der Zahlungsverzögerungen (plus 12 Tage) auf 102 Tage. „Während alle Sektoren diesen Risiken ausgesetzt sind, haben Branchen, die aus einer Position der Stärke und mit ausreichendem Cashflow in die Krise eingetreten sind, bessere Chancen sie zu überstehen als jene mit angeschlagener Liquidität“, erläutert Daly.
    Tatsächlich könnten Unternehmen schon jetzt im Vergleich zum letzten Jahr in einer schwächeren Position sein, um den Auswirkungen des COVID-19-Schocks zu widerstehen. 40 Prozent der Befragten gaben an, dass sie 2019 keine Form von Kreditmanagement-Tools zur Minderung von Cashflow-Risiken eingesetzt haben. Nur 17 Prozent der Befragten nutzten eine Kreditversicherung.
    Die Coface-Zahlungsstudie 2020 in China untersuchte das Zahlungsverhalten von über 1000 Unternehmen in China Ende 2019. Die Daten wurden im vierten Quartal zusammengestellt, was bedeutet, dass die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die chinesische Wirtschaft in den Zahlen nicht berücksichtigt sind.
    * * *
    Zwtl.: Coface: for trade – Gemeinsam Geschäfte entwickeln
    Mit 70 Jahren Erfahrung und dem dichtesten internationalen Netzwerk ist Coface ein bedeutender Kreditversicherer, Partner im Risikomanagement von Unternehmen und in der globalen Wirtschaft. Mit dem Anspruch, der agilste Kreditversicherer weltweit zu werden, unterstützt Coface 50.000 Kunden dabei, Geschäfte aufzubauen und dynamisch zu entwickeln. Die Produkte und Dienstleistungen schützen Unternehmen im nationalen und internationalen Business und helfen ihnen, Kreditentscheidungen zu treffen. 2019 hatte Coface rund 4.250 Mitarbeiter in 100 Ländern und erzielte einen Umsatz von 1,481 Mrd. Euro.


     

    Aktien auf dem Radar:Semperit, Marinomed Biotech, Porr, Addiko Bank, Mayr-Melnhof, Agrana, Zumtobel, DO&CO, Uniqa, Warimpex, FACC, OMV, Rath AG, SW Umwelttechnik, Pierer Mobility AG, Signature AG, Cleen Energy, CA Immo, Infineon, Volkswagen Vz., adidas, Deutsche Boerse, SAP, Deutsche Bank, Delivery Hero, Deutsche Wohnen, Daimler, Alibaba Group Holding, HelloFresh, EVN, Lenzing.


    Random Partner

    Rosenbauer
    Rosenbauer ist weltweit der führende Hersteller für Feuerwehrtechnik im abwehrenden Brand- und Katastrophenschutz. Als Vollsortimenter bietet Rosenbauer der Feuerwehr kommunale Löschfahrzeuge, Drehleitern, Hubrettungsbühnen, Flughafenfahrzeuge, Industriefahrzeuge, Sonderfahrzeuge, Löschsysteme, Feuerwehrausrüstung, stationäre Löschanlagen und im Bereich Telematik Lösungen für Fahrzeugmanagement und Einsatzmanagement.

    >> Besuchen Sie 58 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


    Mehr aktuelle OTS-Meldungen HIER

    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      BSN MA-Event Deutsche Wohnen
      Star der Stunde: FACC 5.28%, Rutsch der Stunde: Marinomed Biotech -2.94%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 9-10: voestalpine(1), Wienerberger(1)
      Star der Stunde: FACC 6%, Rutsch der Stunde: Amag -2.91%
      wikifolio-Trades Austro-Aktien 8-9: AMS(1)
      BSN Vola-Event FACC
      BSN MA-Event CA Immo
      #gabb #721

      Featured Partner Video

      Interview mit Chief Investment Officer Gerold Permoser zu den nächsten 10 Jahren Kapitalmarkt

      Chief Investment Officer Gerold Permoser über langfristiges Investieren. Auf dem offiziellen YouTube-Kanal der Erste Asset Management GmbH finden Sie aktuelle Beiträge aus der Wirtschafts...