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African Gold Group berichtet solide endgültige Machbarkeitsstudie für sein Kobada Goldprojekt mit einer Produktion von 100.000 Unzen pro Jahr plus erneuerbarer Energiequelle

17.06.2020
TORONTO, July 2, 2008 - Banro Corporation ("Banro" or the "Company") (AMEX - "BAA"; TSX - "BAA") is pleased to announce comple

 

Toronto, Kanada - 17. Juni 2020 - African Gold Group, Inc. (TSX-V: AGG) („AGG“ oder das „Unternehmen“) freut sich, eine aktualisierte Mineralressourcen- und Reservenschätzung gemäß National Instrument 43-101: Standards of Disclosure for Mineral Projects („NI 43-101“)“, sowie die Ergebnisse der endgültigen Machbarkeitsstudie (Definitive Feasibility Study, dieDFS) für das unternehmenseigene Kobada Goldprojekt (das „Goldprojekt Kobada“) im Süden Malis bekannt zu geben. 

 

Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen:

 

-          Durchschnittliche Jahresproduktion von 100.000 Unzen Gold pro Jahr in den ersten 5 Betriebsjahren.

-          Gesamtproduktion von 728.654 Unzen Gold über eine Lebensdauer der Mine von 9,4 Jahren, auf Grundlage der aktuellen Reserven.

-          Durchschnittliche Gesamtbetriebskosten von 704 USD/oz. für die Lebensdauer der Mine („LOM“).

-          LOM-Gesamtunterhaltungskosten („AISC“) von 782 USD/oz.

-          Ein Kapitalwert mit 5 % Diskontsatz (NPV5%) vor Steuern von 283,9 Mio. USD mit einem internen Zinsfuß (IZF) von 45,5 % und ein NPV5% nach Steuern von 226 Mio. USD mit einem IZF von 41,1 % bei einem Goldpreis von 1.530 USD/oz

-          Die Investitionskosten für das Goldprojekt Kobada belaufen sich auf USD 125 Mio. (zuzüglich Rücklagen von USD 11 Mio.).

-          Die gesamten Investitionskosten des Projekts amortisieren sich in 3,82 Jahren ab Produktionsbeginn, basierend auf einem Goldpreis von USD 1.530 pro Unze.

-          Gesamtprojekt-Netto-Cashflows nach Steuern und Investitionskosten in Höhe von USD 327 Mio..

-          Ein separates, eigenständiges 11-MW-Hybrid-Solar-/Wärmekraftwerk, das das Kobada Goldprojekt mit Strom versorgen soll, wird von einem unabhängigen Stromerzeuger finanziert, wobei der Strom zu einem sehr wettbewerbsfähigen kWh-Satz gekauft und die Treibhausgasemissionen erheblich reduziert werden.

-          Die gesamte nachgewiesene und wahrscheinliche Mineralreserve ist auf 754.800 Unzen Gold gestiegen, was gegenüber der Mineral-reservenschätzung in der Machbarkeitsstudie des Unternehmens von 2016 für das Kobada Goldprojekt (die „Machbarkeitsstudie von 2016“) einen Anstieg um 48 % darstellt.

-          Die grubenbeschränkte Mineralressourcenschätzung in der abgeleiteten Kategorie stieg auf 1.138.810 Unzen Gold mit einem Durchschnittsgehalt von 1,33 g/t Au, was einem Anstieg der Ressource um 11,2 % und einem Anstieg des Durchschnittsgehalts um 37 % entspricht.

-          Hohe Umwandlungsrate von gemessenen und angezeigten Ressourcen in Reserven von 84 %.

-          Die aktualisierte Mineralreservenschätzung für 2020 stellt im Vergleich zur Machbarkeitsstudie 2016 einen Anstieg von 48% bei den Unzen und 114% bei den Tonnen dar.

-          Es besteht weiterhin das Potenzial, die Ressource und die Reserve entlang des Streichens und in der Tiefe beim Kobada Goldprojekt beträchtlich zu erhöhen.

 

„Wir freuen uns sehr, diese aktuelle DFS vorlegen zu können. Sie stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber der Machbarkeitsstudie von 2016 dar. Wir freuen uns, eine merklich besser Wirtschaftlichkeit des Projekts, basierend auf einem großen Sprung bei den Mineralreserven bekannt zu geben, die auf einer soliden Grundlage zusätzlicher Bohrungen, eines aktualisierten Ressourcenmodells und eines umfassenden Testarbeitsprogramms beruht“, erklärt der Chief Executive Officer von AGG, Danny Callow. „Wir haben trotz der Auswirkungen von COVID-19 unermüdlich daran gearbeitet, diese Studie fristgerecht und 20% unter dem Budget abzuliefern. Die Jahresproduktion unseres Vorzeigeprojekts, des Kobada Goldprojekts, konnte auf 100.000 Unzen erhöht werden. Auf der Grundlage der begrenzten Explorationsbohrungen auf nur 4 Kilometern (km) der identifizierten strukturellen Scherzonen von insgesamt 30 Kilometern im Konzessionsgebiet, sind wir der Ansicht, dass bei einer begrenzten zusätzlichen Exploration ein beträchtliches Potenzial zur weiteren Verbesserung der Ressourcen und Reserven besteht. Wir verfügen über ein ausgereiftes Konzept für die Verarbeitungsanlage sowie über alle Genehmigungen und sind bereit für die nächste Phase, den Bau der Mine.“

Die Studie wurde unter Mitwirkung einer Reihe unabhängiger Berater erstellt:

 

Minxcon Group (Südafrika)

Mineralressourcen

DRA Met-Chem (Kanada)

Bergbau, Mineralreserven

Maelgwyn Mineral Services (Südafrika)

Metallurgische Testarbeiten

ABS-Africa (Südafrika)

Umwelt und Soziales

Epoch Resources (Südafrika)

Bergeanlagen

SENET (Südafrika)

Verarbeitungsanlage und Infrastruktur

SENET und CRESCO

Wirtschaftliche Bewertung und Berichterstellung

 

Überblick über das Goldprojekt Kobada

 

Das Kobada Goldprojekt befindet sich im Süden Malis, etwa 125 Kilometer in gerader Linie süd-südwestlich der Hauptstadt Bamako, und grenzt an den Fluss Niger und die internationale Grenze zu Guinea.

 

Das Kobada Goldprojekt umfasst eine Bergbaukonzession für 136 Quadratkilometer (km2) und eine Explorationskonzession für 80 km2, die sich beide vollständig im Besitz von AGG Mali SARL, der lokalen malischen hundertprozentigen Tochtergesellschaft von African Gold Group, befinden. 

 

AGG absolvierte zwischen 2005 und 2012 Diamant-, RC-, Luftkern- und Schneckenbohrungen über 116.870 Meter (m). Im Jahr 2015 führte AGG 136 weitere Diamantkernbohrlöcher über 1.398 Meter durch. Die aktuelle Exploration von AGG begann im August 2019 erneut, und es wurden weitere Diamantkernbohrungen über 11.428 Meter durchgeführt.

 

Die Goldmineralisierung im Projekt lagert in Laterit-, Saprolit- und Quarzerzgängen sowie im sulfidischen Festgestein darunter. In der Region gibt es auch alluviale Lagerstätten.

 

Minenplanung

 

DRA/Met-Chem (ein Unternehmen von DRA Americas) führte den Minenplanungsprozess auf Grundlage der gemessenen und angezeigten Mineralressourcen durch, die bisher im Kobada Goldprojekt erstellt wurden.

 

Grubenoptimierungen wurden unter Verwendung der folgenden Parameter durchgeführt:

 

Goldpreis

1450 USD/oz. (Basisfall)

Bergbaukosten

2,5 USD/t bis 3,0 USD/t

Verarbeitungskosten

9,9 USD/t bis 12,3 USD/t

Abbauverwässerung

5 % bei Nullgehalt

Abbaugewinnung

95 %

Grubenböschungen

40° Gesamtneigungswinkel

Metallurgische Ausbeute

Laterit-Oxid-Erz

96,5 %

Saprolith-Oxid-Erz

96,5 %

Übergangserz

90,5 %

 

Der Abbau in der Lagerstätte im Kobada Goldprojekt soll mit einer Standard-Tagebaumethode unter Verwendung von Sattelschleppern und einem Hydrauliklader (Hydraulikschaufel oder Bagger) erfolgen. Ungefähr 90 % des abzubauenden Rohstoffs sind in den Saprolith- und Lateriterzen enthalten und dürften größtenteils freigrabbar sein.

 

Das endgültige Grubendesign für die Lagerstätte im Kobada Goldprojekt weist eine Hauptgrube (Central Pit) von etwa 2,6 Kilometer Länge mit einer maximalen Breite von 500 Metern und einer maximalen Tiefe von 185 Metern auf. Nördlich und südlich des zentralen Bereichs befinden sich einige kleinere Satellitengruben, wie in Abbildung 1 dargestellt.

 

 

Abbildung 1: Endgültiges Grubendesign Kobada

Der Tagebaubetrieb hat eine Laufzeit von etwa fünfeinhalb Jahre, in denen das Material mit geringeren Gehalten auf einer Lagerfläche in der Nähe des Standorts der Vorbrechanlage gelagert wird.

 

Der Minenplan zielt in der Frühphase des Projekts auf eine höhergradige Erzzone ab, aus der das Zufuhrmaterial für die Verarbeitungsanlage stammen soll. Damit soll in den ersten fünf Jahren 100.000 Unzen (oz.) pro Jahr produziert werden, danach eine geringere Produktionsmenge, wenn der Erzgehalt sinkt und die Halden verarbeitet werden.

 

Während der Laufzeit des Projekts werden 27,13 Millionen Tonnen Erz abgebaut und an die Verarbeitungsanlage geliefert, sowie insgesamt 72,35 Millionen Tonnen Material abgebaut und auf die Halden verbracht, was einem LOM-Abraum-Erz-Verhältnis von 2,67:1 entspricht.

 

Die Abbauarbeiten werden von einem spezialisierten, von AGG ausgewählten Vertragspartner durchgeführt. Dieser Vertragspartner wird für das Management und die Wartung seiner eigenen Bergbauflotte und sein eigenes Bedienungspersonal verantwortlich sein, während AGG die Minenplanung und die Aspekte der geologischen Gehaltskontrolle des Betriebs beaufsichtigen wird.

 

Mineralreserve

 

Diese in Tabelle 1 und Tabelle 2 zusammengefasste aktualisierte Mineralreserven- und Mineralressourcenschätzung für das Goldprojekt Kobada wurde gemäß den durch Verweis in NI 43-101 aufgenommenen Definitionsstandards des Canadian Institute of Mining, Metallurgy and Petroleum („CIM“) (2014) erstellt und ist - zusätzlich zu den in den Vorjahren abgeschlossenen historischen Bohrungen - das Ergebnis von 67 Bohrlöchern über 11.428 Meter, die das Unternehmen zwischen dem zweiten Halbjahr 2019 und dem ersten Halbjahr 2020 abgeschlossen hat.

 

Tabelle 1: Mineralreservenschätzung für Kobada

Reservenkategorie

Tonnage 1

(Mio. t)

Gehalt

(g/t)

enthaltenes Gold

(kg)

enthaltenes Gold

(oz.)

nachgewiesen 2

11,04

0,95

10.460

336.300

wahrscheinlich 2

16,09

0,81

13.017

418.500

nachgewiesen und wahrscheinlich 2,3,4

27,13

0,87

23.476

754.800

Anmerkungen:

  1. Aufgrund von Rundungen kann es bei der Addition der Zahlenangaben zu Abweichungen kommen.
  2. Die Schätzung der Mineralreserven erfolgte unter Verwendung eines Goldpreises von 1.450 USD pro Unze.
  3. Der bei der Schätzung der Mineralreserven verwendete Cutoff-Wert beträgt 0,37 g/t, es wurde eine Verwässerung von 5 % unterstellt.
  4. Bei der Reservenschätzung wurde lediglich das Laterit-, Oxid- und Übergangsmaterial aus den Kategorien der gemessenen und angezeigten Ressourcen berücksichtigt.

 

Mineralressource

 

Tabelle 2: Mineralressourcenschätzung für Kobada

Ressourcenkategorie

Tonnage 1

(Mio. t)

Gehalt

(g/t)

enthaltenes Gold

(kg)

enthaltenes Gold

(oz.)

gemessen

24,63

0,79

18.379

590.910

angezeigt

22,02

0,95

18.673

600.350

gemessen und angezeigt

46,66

0,86

37.052

1.191.270

abgeleitet

31,54

1,33

35.421

1.138.810

Anmerkungen:

  • Die Schätzung der grubenbeschränkten Mineralressourcen erfolgte unter Verwendung eines Cutoff-Wertes von 0,35 g/t Gold.
  • Die Schätzung der Mineralressourcen erfolgte unter Verwendung eines langfristigen Goldpreises von 1.600 USD pro Unze.
  • Die folgenden geologischen Verluste wurden auf die verschiedenen Mineralressourcenkategorien angewendet: 5 % für gemessen, 10 % für angezeigt und 15 % für abgeleitet.
  • Es wurde eine Gewinnungsrate von 95 % Gold unterstellt.
  • Es wurden lediglich Ressourcen innerhalb des Grubenmodells ausgewiesen.
  • Die Mineralressource versteht sich einschließlich der Mineralreserven.
  • Aufgrund von Rundungen kann es bei der Addition der Zahlenangaben zu Abweichungen kommen.

 

„Wir freuen uns sehr, eine wesentlich verbesserte Ressourcen- und Reservenschätzung vorlegen zu können“, sagt der Vice President Exploration des Unternehmens, Dr. Andreas Rompel. „Während sich die meisten Bohrungen auf die Ergänzung (Infill) von Bereichen sowie die Verbesserung des Konfidenzniveaus und der Qualität des Ressourcenmodells konzentrierten, zeigten einige Bohrungen, die nördlich der 4 Kilometer langen Hauptscherzone gebohrt wurden, ein enormes Potenzial für die zukünftige Exploration. Nach zwei Bohrphasen befinden wir uns in der fantastischen Position, große Teile der abgeleiteten Ressource im Oxidmaterial in die angezeigte Kategorie hochstufen und diese anschließend in zusätzliche Reserven umwandeln zu können. Dies gibt uns Zuversicht für die zukünftige Exploration, um die Lebensdauer der Mine im Kobada Goldprojekt erheblich zu verlängern. Diese neuen hier vorgelegten Zahlen stellen eine wesentliche Verbesserung gegenüber der vorherigen Machbarkeitsstudie von 2016 dar und werden es uns ermöglichen, die ausstehende Machbarkeitsstudie in Kürze abzuschließen.“

 

Bohrprogramm 2019-2020

 

Das Diamantbohrprogramm im Goldprojekt Kobada begann im November 2019 und das Unternehmen hat in 67 Bohrlöchern über 11.428 Meter gebohrt. Das Bohrprogramm 2019-2020 wurde in zwei Phasen unterteilt. Phase 1 wurde konzipiert, um das Konfidenzniveau der Machbarkeitsstudie von 2016 zu bestätigen und zu erhöhen. Wie in Abbildung 2 dargestellt, wurden insgesamt 5.600 Meter in 34 Bohrlöchern gebohrt. Die Kernbohrungen wurden konzipiert, um spezifische Bereiche in der Hauptscherzone zu ergänzen und die Machbarkeitsstudie von 2016 zu validieren.

 

Das Phase-1-Bohrprogramm bestätigte in der Tat die erwarteten Ressourcen, und entlang des 4 Kilometer langen Streichens der Hauptscherzone wurden zusätzliche Unzen Gold identifiziert. Die Goldmineralisierung wurde bestätigt, wobei weitere Oxidressourcen von der abgeleiteten in die Kategorien der angezeigten und gemessenen Ressourcen hochgestuft wurden.

 

Während des gesamten Phase-1-Programms wurde eine Vielzahl von Alterationszonen erprobt, um die Mächtigkeit und Mineralisierung der Laterit-, Saprolith-, Übergangs- und Sulfidzonen des Erzkörpers abzugrenzen.

 

Phase 2 zielte darauf ab, zusätzliche Ressourcen entlang der nördlichen Erweiterung der Scherzone im Goldprojekt Kobada zu ermitteln. Das Unternehmen war bei der Erprobung der Tiefenerweiterung der Oxidzone, der Übergangszone und der Sulfidzone erfolgreich, fand zusätzliche Ressourcen in einem bisher unerprobten Gebiet und wies eine Goldmineralisierung nach, die sich entlang des Einfallwinkels entlang der Scherzone in die Sulfide fortsetzt.

 

 

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Abbildung 2: Standorte der Phase-1-Bohrlöcher

Explorationspotenzial und Prognose für 2020

 

Mit nur einer begrenzten Anzahl an zusätzlichen Bohrungen geht das Unternehmen davon aus, weitere Unzen von der abgeleiteten Oxidressourcenkategorie in die angezeigte Kategorie hochzustufen. Mit einer Umwandlungsrate von Ressourcen zu Reserven von 84% und insgesamt 574.850 Unzen an Oxidressourcen in der abgeleiteten Kategorie wird erwartet, dass die gesamte Reserve beträchtlich steigen könnte. Der Plan besteht darin, diese Bohrungen in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 durchzuführen.

 

Die Bohrergebnisse der Phasen 1 und 2 weisen darauf hin, dass die Lagerstätte in der Tiefe und entlang des Streichens weiterhin offen ist, wobei eine bedeutsame Erweiterung nördlich der mineralisierten Hauptscherzone abgegrenzt wurde.

 

Während nur vier Kilometer der Hauptscherzone des Kobada Projekts für die DFS in Betracht gezogen wurden, wurden weitere 26 Kilometer an Scherzonen in den Konzessionen mit hochgradigen Satellitenlagerstätten beim Ziel Gosso und bei Faraba identifiziert. Diese Zielgebiete stellen ein attraktives Potenzial für die zukünftigen Produktionsquellen dar.

 

Das Unternehmen ist zuversichtlich, dass mit eingeschränkten Bohrungen und einer hohen Umwandlungsrate von Ressourcen zu Reserven die abgeleiteten Oxidressourcen zu zusätzlichen Reserven hochgestuft werden können. Dies wird im Jahr 2020 eine Priorität darstellen und zu einer längeren Lebensdauer der Mine führen. Zusätzliche Explorationen in der äußerst vielversprechenden nördlichen Hauptscherzone sowie im Zielgebiet Gosso sollten die Wahrscheinlichkeit einer Abgrenzung zusätzlicher Ressourcen weiter erhöhen und dies wird ein Ziel für die Jahre 2020/21 sein.

 

Die Mineralressourcen- und Mineralreservenerklärungen in dieser Pressemitteilung werden in der DFS veröffentlicht, die gemäß den Anforderungen von NI 43-101 innerhalb von 45 Tagen eingereicht wird.

 

Verarbeitung

 

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie von 2016 wurden Testarbeiten durchgeführt, um ein Prozessfließschema zu unterstützen, das ausschließlich auf der Gewinnung von Gold mittels Gravitation basiert. Andere Gewinnungsoptionen wurden nicht bewertet.

Im Rahmen der DFS wurde ein zweiphasiges eingehendes metallurgisches Testprogramm anhand von repräsentativen Mischproben aus allen mineralisierten Zonen durchgeführt.

Im Zuge der ersten Phase der metallurgischen Untersuchungen wurde die optimale Verarbeitungsroute durch die Bewertung aller möglicher Goldgewinnungsverfahren untersucht. Die zweite Phase beinhaltete die Optimierung des Verarbeitungsfließschemas, um die Parameter für die Planung einer Verarbeitungsanlage, die eine optimale Goldgewinnung ermöglicht, zu ermitteln. Es erfolgten zudem Untersuchungen, um den Grad der Variabilität innerhalb der Erzzonen in Bezug auf ihre metallurgische Reaktion unter den in der zweiten Phase ermittelten optimalen Bedingungen zu bestimmen.

Die Testarbeiten wurden von der Firma Maelgywn Mineral Services (MMS) in Südafrika durchgeführt, die von SENET, dem für die DFS des Unternehmens zuständigen Projektleiter, beauftragt wurde. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden für die Erarbeitung eines Fließschemas und die Planung der Goldverarbeitungsanlage für das Goldprojekt Kobada verwendet. Die Ergebnisse der Testarbeiten weisen auf Folgendes hin:

-          Das Erz ist leicht zu behandeln, wobei sowohl für Saprolith- als auch für Lateriterze eine Gewinnungsrate in der Größenordnung von 96% erwartet wird.

-          Das Erz ist extrem weich (geringe Härte und Abrieb), was zu einem geringen Energiebedarf und einem geringen Verschleiß der Auskleidung und Mahlmedien führt.

-          Wenige schädliche Elemente, was zu einem geringen Reagenzienverbrauch und niedrigeren Betriebskosten führt.

-          Geringer Sauerstoffbedarf, da keine Sauerstoffzufuhr in den Laugungstanks erforderlich ist.

-          Geringer Reagenzienverbrauch.

 

Das geplante Design der Verarbeitungsanlage basiert auf einer bewährten und etablierten Schwerkraft-/Kohlenstoff-in-Laugungs-(„CIL“) -Technologie, die aus Zerkleinern, Mahlen und Gewinnung von freiem Gold mittels Gravitation besteht, gefolgt von Laugung/Absorption der Gravitationsrückstände, Elution und Goldverhüttung sowie der Entsorgung der Rückstände (Berge). Die Dienstleistungen für die Verarbeitungsanlage werden das Mischen, Lagern und Verteilen von Reagenzien sowie Wasser- und Luftdienstleistungen umfassen.

Die Anlage wird drei Millionen Tonnen Saprolitherz pro Jahr oder eine Mischung aus Saprolith- und Lateriterz in einem Verhältnis von 90:10 aufbereiten, um 100.000 Unzen Gold pro Jahr zu produzieren. Die Verarbeitungsanlage wurde gemäß den folgenden Prinzipien konzipiert:

-          Vereinfachte, kompakte Verarbeitungsanlage, die den Bedarf an teurer und langlebiger Front-End-Verarbeitungsausrüstung minimiert.

-          Zukünftig leicht aufrüstbar.

-          Einfach zu bedienen und kosteneffektiv, was die Kapital- und Betriebskosten betrifft.

-          Die Flexibilität, über 100.000 Unzen pro Jahr an Ertrag zu erzielen, basierend auf dem Zufuhrgehalt und der Tonnage.

-          Äußerst flexibles Verfahren, das in der Lage ist, unterschiedliche Erzgehalte und -typen ohne einen wesentlichen Anstieg des Reagenzienverbrauchs zu behandeln.

 

Energie

 

Aufgrund der relativ schlechten Strominfrastruktur in der Region ist die Anbindung an das nationale Stromnetz keine praktikable Lösung. SENET führte Studien durch, um das Potenzial für ein eigenständiges 11-MW-Kraftwerk für die DFS zu prüfen.

 

Eine umfassende Studie ergab, dass die Entwicklung eines hybriden Solar-PV-Batterie-Energiespeichersystems (das BESS) sowie eines Wärmekraftwerks, das von einem unabhängigen Stromerzeuger (Independent Power Producer, der IPP) finanziert wird, die beste Option darstellt. Dadurch werden die erforderlichen Investitionsausgaben verringert, wodurch die Erstinvestitionen gesenkt werden, da sich die Ausrüstung im Besitz des IPP befindet, und darüber hinaus das Betriebsrisiko mit einer äußerst wettbewerbsfähigen Stromabnahmequote verringert wird.

 

Die Einbeziehung der hybriden Solar-PV zusammen mit dem Wärmekraftwerk wird nicht nur Energiekosten sparen, sondern auch den ökologischen Fußabdruck der Mine in der Region deutlich verringern. Das BESS wird dem Wärmekraftwerk zusätzliche Redundanz verleihen und das System wird vollständig in den Bergbaubetrieb integriert werden, um eine risikoarme Generierung von Umsätzen aus dem Abbau zu gewährleisten.

 

Diese Option wird nicht nur die Umweltstrategie von AGG ergänzen, sondern bietet auch die Möglichkeit, während der Lebensdauer des Goldprojekts Kobada durch verbesserte Zuverlässigkeit, Kosteneffizienz und Redundanz des gesamten Strombedarfs die Kosten zu senken.

 

Die Höhepunkte des hybriden Energiesystems beinhalten Folgendes:

 

-          Beträchtliche jährliche Energieeinsparungen von über 22 % gegenüber einem konventionellen Wärmeenergiesystem und eine jährliche Einsparung von über US$ 5 Mio. bei den Energiekosten.

-          Senkung von:

  • über 5 Mio. Liter HFO,
  • über 14 Mio. kg an CO2-Emissionen,
  • über 8.000 kg an CO-Emissionen,
  • über 720 kg an nicht verbrannten Kohlenwasserstoffen,
  • über 34.000 kg an Schwefeldioxid,
  • fast 62.000 kg an Stickstoffoxiden.

Wasser

 

Die Brauchwasserversorgung wird durch eine Kombination aus der Brauchwasserentnahme aus dem Fluss Niger und der zusätzlichen Wasserversorgung aus den acht Entwässerungsbohrlöchern am äußeren Umfang des Tagebaubetriebs erreicht.

Das Wasser von diesen Quellen soll in einem kürzlich errichteten Brauchwasserwasser-Pufferdamm mit einer Kapazität von 20.000 Kubikmetern gespeichert werden, der sich auf halbem Weg zwischen der Verarbeitungsanlage und dem Fluss Niger befindet. Die Verarbeitungsanlage soll zusätzliche Wasserspeicheranlagen in Form eines Brauchwasserteichs mit einer Kapazität von 3.500 Kubikmetern, eines Prozesswasserteichs mit einer Kapazität von 10.600 Kubikmetern und eines Regenwasserteichs mit einer Kapazität von 4.500 Kubikmetern aufweisen. Das Prozesswasser wird durch das Zurückpumpen des überlaufenden Wassers aus der TSF (wie unten definiert) bereitgestellt.

Bergemanagement

 

Epoch Resources (Pty.) Ltd. hat das Studiendesign in Zusammenhang mit der Bergelagereinrichtung (Tailings Storage Facility, die TSF) durchgeführt. Bei der TSF handelt es sich um eine mit HDPE ausgekleidete, vollständig eingeschlossene Anordnung für die Lebensdauer der Mine („LOM“), die bei einer Ablagerungsrate von drei Millionen Tonnen Trockengewicht pro Jahr einen Lagerbedarf von 25,9 Millionen Tonnen aufweist. Die Infrastruktur der TSF umfasst eine Schlickerverteilungsleitung, Auffangfelder, ein Spitzenentwässerungssystem, ein Unterentwässerungssystem, ein Vorhang-entwässerungssystem, ein Deckenentwässerungssystem, eine Lösungssammelleitung, Auffangbecken und -schächte, einen Sickerwassergraben, Regenwasser-ableitungsgräben, einen Notüberlauf, Zufahrtsstraßen sowie eine Umzäunungslinie. Eine schwimmende Plattform leitet überlaufende Berge, Schlickerwasser und Sturmwasser aus der TSF zurück zur Anlage.

 

Die TSF soll in Phasen während der Lebensdauer der Mine unter Verwendung von Deckgesteinsmaterial aus dem Tagebaubetrieb in drei nachgelagerten Aufzügen im Anschluss an die Errichtung des ersten Startdamms errichtet werden. Die Errichtung von Phase 1 wurde im ersten Baujahr in Phase 1A und im zweiten Baujahr in Phase 1B aufgeteilt.

 

Das TSF-Design zur vollständigen Eindämmung wurde angenommen, um den bevorstehenden Global Tailings Standards und der International Commission on Large Dams Tailings Dams Safety Rechnung zu tragen, die sich beide zurzeit in der Konzipierungsphase befinden und sich auf solide TSF-Konzepte und potenziell verflüssigbare Berge beziehen.

 

 

Zugänglichkeit und Transport/Logistik

 

SENET und Bolloré Logistics haben Untersuchungen mit einer detaillierten Analyse der Zufahrtswege zum Standort des Projekts Kobada für Anlagen und Ausrüstung sowie für laufende Produktionsmaterialien und Verbrauchsgüter durchgeführt.

In Abhängigkeit der internationalen Routen und klimatischen Bedingungen sowie der Größe der zu transportierenden Fracht wird für das Projekt eine der beiden Hauptrouten (d. h. von Abidjan oder Dakar) benutzt, um Zugang zu Bamako und dem Standort Kobada zu erhalten. Diese Routen führen über:

-          Internationale Häfen nach Abidjan (Elfenbeinküste) auf dem Seeweg und Abidjan zum Standort mittels Straßengüterverkehr (für Container)

-          Internationale Häfen nach Dakar (Senegal) auf dem Seeweg und Dakar zum Standort auf dem Landweg (für anomale Ladungen/Schüttgut)

 

Alternativ dazu gibt es internationale Flüge zum Flughafen Bamako (Mali) mit kommerziellen Fluggesellschaften (für Luftfracht).

Von Bamako aus erfolgt der Transport von Materialien und Verbrauchsgütern zum Standort über die bestehenden Straßen, die Bamako mit dem Dorf Kobada und dem AGG-Camp verbinden, das zwei verschiedene Zufahrtswege aufweist.

Der Standort Kobada ist über den bevorzugten Zufahrtsweg von Bamako aus in etwa drei bis vier Fahrstunden in südwestlicher Richtung erreichbar. Nach der Überquerung des Niger Flusses mit einem Frachtkahn erreicht man Kobada nach etwa acht Kilometer auf unbefestigten Straßen.

Ein alternativer Zufahrtsweg von Bamako zum Minenstandort Kobada führt über die RN7 (Bamako - Sikasso) über 80 Kilometer bis zur Kreuzung von Sélingué, danach weitere 60 Kilometer auf einer asphaltierten Straße nach Sélingué. Anschließend führt eine 52 Kilometer lange Lateritstraße zum Standort. Die Errichtung einer neuen Niederflurbrücke über den Fié Fluss wurde in der Studie untersucht und in die Investitionsausgaben einbezogen.

Raffinierung

 

In Mali gibt es keine Goldraffinierungskapazitäten, weshalb das in Kobada hergestellte Doré-Gold außerhalb des Landes raffiniert werden muss, entweder in Südafrika, Europa oder Dubai. Es wurden erste Gespräche mit Raffinerien geführt und obwohl keine Abkommen unterzeichnet wurden, ist davon auszugehen, dass das Doré-Gold in der Rand-Raffinerie in Südafrika verarbeitet werden wird.

 

Umwelt- und Sozialaspekte

 

Africa and Business Consulting Mali („ABCOM“) wurde zusammen mit ABS Africa (Pty.) Ltd. und Insuco Limited damit beauftragt, eine Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung (Environmental and Social Impact Assessment, die ESIA) für das Goldbergbauprojekt Kobada durchzuführen. Die aktuelle Phase der Umweltverträglichkeitsprüfung umfasst die detaillierte Beschreibung der ökologischen Basis, die Quantifizierung der Auswirkungen sowie die Entwicklung von Management-, Überwachungs-, Stilllegungs- und Sanierungsplänen. Grundlegende Studien wurden im Oktober und November 2019 durchgeführt, eine weitere Untersuchung der Artenvielfalt in der Regenzeit ist für das dritte Quartal 2020 geplant.

 

Für das Projekt wurde eine grundlegende sozioökonomische Bewertung durchgeführt, doch aufgrund der Reisebeschränkungen in Zusammenhang mit COVID-19 sind die Konsultation der Gemeinde und die Abschätzung der Auswirkungen zurzeit ausgesetzt und werden fertiggestellt, sobald der Lockdown aufgehoben wird. Erste Konsultationen vor dem Lockdown weisen jedoch auf eine positive Unterstützung des Projekts hin.

 

Wichtige Auswirkungen

Die wichtigsten ökologischen und sozialen Auswirkungen, die bis dato im Rahmen des ESIA-Prozesses identifiziert wurden, sind im Folgenden zusammengefasst:

 

-          Beschäftigungsmöglichkeiten während der Errichtungs- und Betriebsphase. Dies wird sich in einem verbesserten Lebensstandard für die Mitarbeiter und deren Familien niederschlagen.

-          Nationale, regionale und lokale Unternehmen und Vertragspartner werden aufgrund des Erwerbs von Waren und Dienstleistungen sowohl direkt als auch indirekt von den mit dem Goldprojekt Kobada einhergehenden Errichtungs- und Betriebsaktivitäten profitieren.

-          Die Projektentwicklung bietet das Potenzial, die Verfügbarkeit und die Möglichkeiten für ein breites Spektrum an Kompetenzentwicklung und Berufsausbildung zu erhöhen - insbesondere für Frauen und lokale Jugendliche.

-          Während aller Phasen des Goldprojekts Kobada werden die Zahlung von Dividenden, Steuern auf die steuerpflichtigen Einnahmen, Lizenzgebühren sowie Oberflächenmieten zum Fiskus beitragen.

 

Um die entsprechenden Umweltmanagementstandards zu erreichen und sicherzustellen, dass die Ergebnisse der Umweltstudien durch praktische Maßnahmen umgesetzt werden, wurden die Empfehlungen der ESIA zur Erstellung eines Umwelt- und Sozialmanagementplans (Environmental and Social Management Plan, der ESMP) befolgt. Die Rolle des ESMP besteht darin, AGG bei der Verringerung potenzieller Auswirkungen und Risiken, der Erreichung seiner Umweltziele sowie bei der Erfüllung seiner Verpflichtungen gegenüber der Umwelt zu unterstützen. Der ESMP wird verwendet, um die Einhaltung von Umweltspezifikationen sowie Überwachungs- und Managementmaßnahmen sicherzustellen.

 

AGG wird eine Reihe von Umweltaktionsplänen entwickeln, um die erwarteten Auswirkungen gemäß den Anforderungen des Nachhaltigkeitsrahmens der IFC zu steuern.

 

Investitionskosten

 

Die nachstehenden Tabellen fassen die von den unabhängigen Beratern geschätzten Investitionskosten für das Kobada Goldprojekt zusammen. Diese Kosten wurden in nahezu allen Fällen auf Grundlage von Kostenvoranschlägen und Angeboten von Ausrüstungs- und Dienstleistungsanbietern erstellt.

 

Für die Kosten der Machbarkeitsstudie wird zurzeit eine im Besitz eines Vertragspartners befindliche und betriebene Bergbauflotte eingesetzt. Angesichts der geringeren anfänglichen Investitionskosten wurde die Option des Abbaus durch einen Vertragspartner als bevorzugte Option für das Projekt erachtet.

 

Die TSF wird in drei verschiedenen Phasen entwickelt, die den „Aufzügen“ der gesamten Staumauer entsprechen. Auf diese Weise konnten die Kosten dem anfänglichen Investitionsbudget für die erste Phase und dem Unterhaltskapital für die Phasen 2 und 3 zugewiesen werden.

 

Sämtliche Finanzanalysen für die Lebensdauer der Mine umfassen das gesamte Design, die Errichtung und die Inbetriebnahme, die Produktion sowie die Stilllegung.

 

Tabelle 3: Gesamte anfängliche Investitionskosten für das Projekt

Beschreibung

Investitionskosten

Rücklagen

Gesamte Investitionskosten

USD

USD

USD

Anfängliche Investitionskosten

Abbau vor Produktionsaufnahme und Vorbereitungen

25.473.951

2.547.395

28.021.346

Anlage und Infrastruktur

72.291.850

5.505.832

77.797.682

Phase 1 der TSF

19.134.389

1.913.439

21.047.828

Vorproduktionskosten

8.390.148

839.015

9.229.163

Anfängliche Investitionskosten (CAPEX), gesamt

125.290.338

10.805.681

136.096.019

 

Tabelle 4: Gesamte Unterhaltskosten für das Projekt

Beschreibung

Investitionskosten

Rücklagen

Gesamte Investitionskosten

USD

USD

USD

Unterhaltskapital

Abbau

7.001.057

0

7.001.057

Phasen 2 und 3 der TSF

31.773.642

0

31.773.642

Minenweit - Wiederansiedlung

1.449.706

1.409.270

2.858.976

Minenweit - Sanierung und Stilllegung

10.336.847

494.104

10.830.951

Minenweit - Kosten nach Stilllegung

4.569.702

68.611

4.638.313

Unterhaltskosten, gesamt

55.130.954

1.971.985

57.102.939

 

Betriebskosten

 

Die folgenden Betriebskosten wurden geschätzt und in die Finanzanalyse integriert:

 

 

Tabelle 5: Gesamte LOM-Betriebkosten

 

LOM

 

USD/t verarbeitet

USD/oz.

Abbau

8,15

303,52

Verarbeitung

7,08

143,74

Gemein- und Verwaltungskosten

2,24

83,29

Raffination und Transport

0,20

7,59

Lizenzgebühren

1,23

45,86

gesamt

18,91

704,01

 

Finanzanalyse

 

Die Finanzanalyse des Kobada Goldprojekts wurde mithilfe des Modells mit diskontiertem Cashflow erstellt. Bei der Erstellung dieses Modells wurden mehrere Annahmen und wesentliche Faktoren berücksichtigt, die in Tabelle 6 angegeben sind.

 

Tabelle 6: Annahmen des Finanzmodells

Beschreibung

Einheit

Annahme

Einnahmen

 

 

Goldpreis

USD/oz.

1.530

Raffinationsverluste

%

0,08 %

Diskontsatz

%

5,0 %

Brennstoffpreise

 

 

Dieselpreis

USD/Liter

0,557

HFO-Preis

USD/Liter

0,428

Steuern

 

 

Regierungslizenzgebühr

%

3 %

Eigenkapitalbeteiligung der Regierung

%

10 %

Steuerbefreiung

Jahre

3

Steuersatz (nach Steuerbefreiung)

% des Gewinns

30 %

Steuersatz bei Verlust

% des Jahresumsatzes

1 %

Dividendensteuer

%

10 %

Abschreibung

%

 

10 % über 10 Jahre

Umwandlungsfaktoren

 

 

Gramm in Unzen

Gramm/Feinunze

32,1505

Spezifische Dichte Diesel

t/m3

0,85

Spezifische Dichte HFO

t/m3

0,97

Andere Gebühren

 

 

Transport- und Raffinationskosten, Goldbarren

USD/oz.

7,59

Wechselkurse

ZAR/USD

17,00

USD/EUR

0,92

USD/GBP

0,80

USD/AUD

1,55

USD/CAD

1,35

XOF/EUR

655,72

XOF/USD

604,66

 

Die Ergebnisse des Modells sind in Tabelle 7 zusammengefasst.

 

Tabelle 7: Zusammenfassung der Finanzergebnisse

Beschreibung

 

vor Steuern

nach Steuern

LOM-Erzverarbeitung in Tonne

Tonnen (Tsd.)

27.134

27.134

LOM-Zufuhrgehalt des verarbeiteten Materials

g/t

0,873

0,873

Produktionsdauer

Jahre

9,4

9,4

LOM-Goldgewinnungsrate

%

95,7 %

95,7 %

LOM-Goldproduktion

Unzen (Tsd.)

728,7

728,7

Zahlbares Gold nach Raffinationsverlusten, LOM

Unzen (Tsd.)

728,1

728,1

Goldpreis

USD/oz.

1.530

1.530

Einnahmen

Mio. USD

1.114

1.114

Gesamte anfängliche Investitionskosten (inkl. Rücklagen)

Mio. USD

136,1

136,1

LOM-Betriebskosten

USD/oz.

704

704

AISC

USD/oz.

782

782

NPV

Mio. USD

284

226

IZF

%

45,5 %

41,1 %

Diskontsatz

%

5 %

5 %

Diskontierte Amortisationsdauer

Jahre

3,82

3,82

Netto-Cashflow, Projekt

Mio. USD

407,8

325,7

 

 

In den nachfolgenden Tabellen sind die Sensivitäten hinsichtlich Kapitalwert und interner Zinsfuß des Projekts in Bezug auf Goldpreis, Investitionskosten, Betriebskosten, Gewinnungsrate und Zufuhrgehalt aufgeführt. Davor sind die Prozentsätze der Sensitivitätsanalyse angegeben.

 

 

 

Abbildung 3: Sensitivität hinsichtlich Kapitalwert

 

Tabelle 8: Wichtige Kennzahlen in Abhängigkeit vom Goldpreis

Durchschnittlicher Goldpreis (USD/oz.)

 

 

1.301

1.377

1.530

1.683

1.760

Kapitawert nach Steuern (5 % Diskontsatz)

Mio. USD

124

158

226

294

329

IZF

%

25 %

31 %

41 %

51 %

56 %

Cashflow-Amortisierung

Jahre

5,17

4,63

3,82

3,38

3,21

Maximale Finanzierung

Mio. USD

138,20

138,02

137,61

137,21

137,01

 

Tabelle 9: Sensitivitätsanalyse hinsichtlich Goldpreis und Diskontsatz

NPV (5 % Diskontsatz, nach Steuern)

Diskontsatz

Mio. USD

 

0 %

5 %

10 %

Durchschnittl. Goldpreis (USD/oz.)

1.301

195

124

75

1.377

239

158

102

1.530

327

226

156

1.683

416

294

211

1.760

460

329

238

 

Tabelle 10: Sensitivitätsanalyse hinsichtlich Goldpreis und Head-Gehalt

 

NPV (5 % Diskontsatz, nach Steuern)

Durchschnittl. Goldpreis (USD/oz.)

Mio. USD

 

1.301

1.377

1.530

1.683

1.760

Durchschnittl. Head-Gehalt (g/t)

0,742

35

64

124

181

210

0,786

64

95

158

218

249

0,873

122

156

226

293

327

0,960

180

217

294

368

406

1,004

209

248

328

405

445

 

Tabelle 11: Sensitivitätsanalyse hinsichtlich Goldpreis und Betriebskosten

NPV (5 % Diskontsatz, nach Steuern)

Durchschnittl. Goldpreis (USD/oz.)

Mio. USD

 

1.301

1.377

1.530

1.683

1.760

Änderung Betriebskosten

-15 %

169

203

273

340

389

-10 %

153

187

257

324

373

0 %

122

156

226

293

340

10 %

91

125

195

262

308

15 %

75

109

179

246

292

 

Tabelle 12: Sensitivitätsanalyse hinsichtlich Goldpreis und Investitionskosten

NPV (5 % Diskontsatz, nach Steuern)

Durchschnittl. Goldpreis (USD/oz.)

Mio. USD

 

1.301

1.377

1.530

1.683

1.760

Änderung Investitionskosten

-15 %

139

173

243

310

344

-10 %

133

167

237

304

339

0 %

122

156

226

293

327

10 %

111

145

215

282

316

15 %

106

139

209

276

311

 

Tabelle 13: Sensitivitätsanalyse hinsichtlich Goldpreis und Gewinnungsrate

NPV (5 % Diskontsatz, nach Steuern)

Durchschnittl. Goldpreis (USD/oz.)

Mio. USD

 

1.301

1.377

1.530

1.683

1.760

Gewinnungsrate (%)

80,7 %

35

64

124

181

210

85,7 %

64

95

158

218

249

95,7 %

122

156

226

293

327

96,7 %

128

162

233

300

335

98,7 %

140

175

247

315

351

 

Projektmöglichkeiten

 

Die DFS wurde auf Grundlage von Bohrungen auf nur vier Kilometern der Hauptscherzone erstellt. In der Konzession wurden mehrere andere geologisch ähnliche Scherzonenstrukturen identifiziert, die noch gebohrt werden müssen. Es besteht eine beträchtliche Möglichkeit, den Umfang der gemessenen und angezeigten Ressourcen durch gezielte begrenzte Ergänzungsbohrungen (Infill) im Bereich der abgeleiteten Ressourcen zu erhöhen. Damit könnte möglicherweise die Lebensdauer der Mine verlängert werden.

 

Das Unternehmen hat mit der Unterstützung von SENET die technische Entwicklung des Projekts über das für eine DFS erforderliche Niveau hinaus vorangetrieben. Ein Großteil der Verarbeitungsanlage ist bis ins Detail geplant, einschließlich der für die Errichtung erstellten Erdarbeiten und Bauzeichnungen. Eine laufende Optimierung des Zeitplans könnte dazu führen, dass der Bauzeitplan verkürzt und die Produktion des ersten Goldes um einige Monate vorgezogen wird.

 

Zeitplan der Erschließung

 

Die Errichtung der Verarbeitungsanlage und der entsprechenden Infrastruktur, einschließlich der Phase 1 der TSF für das Kobada Goldprojekt, wird voraussichtlich 19 Monate dauern. Nach Erreichen der Goldproduktion wird die Nennkapazität der Verarbeitungsanlage in den folgenden zwei Produktionsmonaten erreicht werden. Bei der Planung der Anlage standen ein einfacher Aufbau und die Bedienfreundlichkeit an erster Stelle. Das vereinfachte und kompakte Fließschema der Verarbeitungsanlage verringert den Bedarf für teure Verarbeitungsgeräte mit langer Lieferzeit, wodurch die Bauzeit deutlich verkürzt wird.

 

„Der Einsatz einer bewährten Technologie bei der Entwicklung eines robusten, für westafrikanische Verhältnisse geeigneten Anlagenfließschemas, das zugleich einen einfachen und flexiblen Aufbau ermöglicht, hat es uns ermöglicht, die technischen Planungsarbeiten so weit voranzutreiben, dass die Planung der Anlage nun bereits sehr detailliert ist. Damit können wir den Zeitplan deutlich verkürzen und Kosten bei der technischen Planung einsparen“, sagt Danny Callow, Chief Executive Officer von AGG.

 

Das Unternehmen beabsichtigt, die wichtigsten Spezialkomponenten der Anlage an branchenführende Anbieter auszulagern. Hierzu gehören ein hochmodernes hybrides Solar-PV-, Wärme- und Batteriespeichersystem (BESS), die Brennstofflagerung und -versorgung sowie der Abbau- und der TFS-Vertrag.

 

Qualifizierter Sachverständiger

 

Die DFS wurde unter der Aufsicht von Nick Dempers, Principal Process Engineer von SENET, in seiner Eigenschaft als ein qualifizierter Sachverständiger im Sinne von National Instrument 43-101 erstellt.

 

 

Der Inhalt dieser Pressemitteilung wurde geprüft und genehmigt von:

-          Nick Dempers, MSc Eng (Chem), BSc Eng (Chem), BCom (Man), Pr.Eng (RSA), Reg.No 20150196, FSAIMM (RSA), Principal Process Engineer von SENET (Pty) Ltd hinsichtlich der Verarbeitung und der Infrastruktur,

-          Uwe Engelmann (BSc. (Zoo. & Bot.), BSc. Hons. (Geol.), Pr.Sci.Nat. No. 400058/08, MGSSA), einem Director von Minxcon (Pty.) Ltd., hinsichtlich Mineralressourcen,

-          Patrick Perez, MSc. (Geology), P.Eng (Association of Professional Engineers and Geoscientist of Saskatchewan, Lizenz Nr. 16131), einem Manager und Minentechniker von DRA Americas, einem Unternehmen von DRA Global, hinsichtlich Abbau und Mineralreserven,

-          Guy John Wild, BSc Eng., MSc Eng. und P. Eng (#940269), Director und Senior Tailings Dam Engineer von Epoch Resources, hinsichtlich des Bergeteichs,

-          Fanie Coetzee, B.Sc Hons (Environmental Management), Pr.Sci.Nat. No 40044/04, Director von ABS Africa, hinsichtlich der ESIA.

 

Jede der oben genannten Personen ist ein unabhängiger qualifizierter Sachverständiger (Qualified Person) gemäß NI 43-101.

 

Über die African Gold Group

 

Die African Gold Group ist ein an der TSX Venture Exchange notiertes (TSX-V: AGG) Goldunternehmen mit Sitz in Kanada, das über einen umfangreichen Grundbesitz im ertragreichen Grünsteingürtel Birimian in Westafrika verfügt, einschließlich mehr als 460 km2 in Mali und Burkina Faso. Das Hauptaugenmerk des Unternehmens ist auf die Erschließung des Kobada Goldprojekts im Süden von Mali gerichtet. Weitere Informationen über African Gold Group erhalten Sie auf unserer Website unter www.africangoldgroup.com.

 

FÜR DAS MANAGEMENT DER AFRICAN GOLD GROUP

 

Danny Callow

President und Chief Executive Officer

Nähere Informationen erhalten Sie über:

 

Danny Callow

President und Chief Executive Officer

+(27) 76 411 3803

Danny.Callow@africangoldgroup.com

 

Scott Eldridge

Non-Executive Chairman of the Board

(604) 722-5381

Scott.Eldridge@africangoldgroup.com

 

Daniyal Baizak

VP Corporate Development

(416) 861 2966

Daniyal.Baizak@africangoldgroup.com

 

Vorsorgliche Hinweise

Diese Pressemeldung enthält „zukunftsgerichtete Informationen“ im Sinne der geltenden kanadischen Wertpapiergesetze. Zukunftsgerichtete Informationen beinhalten, sind aber nicht beschränkt auf Aussagen über die DFS und die daraus entnommenen zusammengefassten Informationen und die Explorationspläne des Unternehmens für das Kobada Goldprojekt sowie den Zeitplan für die Erschließung des Kobada Goldprojekts. Im Allgemeinen sind zukunftsgerichtete Informationen anhand der Verwendung von in die Zukunft gerichteten Begriffen zu erkennen, wie z.B. „plant“, „erwartet“, „erwartet nicht“, „erwartungsgemäß“, „Budget“, „geplant“, „schätzt“, „prognostiziert“, „zielt an“, „beabsichtigt“, „geht davon aus“, „geht nicht davon aus“ oder „glaubt“ bzw. Abwandlungen solcher Wörter und Ausdrücke oder an Aussagen, wonach bestimmte Handlungen, Ereignisse oder Ergebnisse eintreffen „können“, „könnten“, „würden“, „dürften“ oder „werden“. Zukunftsgerichtete Informationen Aussagen unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und sonstigen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Aktivitäten, Leistungen oder Erfolge von AGG wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen zukunftsgerichteten Informationen direkt oder indirekt genannt wurden. Dazu gehören unter anderem: der Erhalt von erforderlichen Genehmigungen; allgemeine geschäftliche, wirtschaftliche, wettbewerbsbezogene, politische und gesellschaftliche Unsicherheiten; die zukünftigen Mineralpreise; Unfälle, Arbeiterstreitigkeiten und Engpässe; und andere Risiken des Bergbausektors. Obwohl AGG sich bemüht hat, wichtige Faktoren zu ermitteln, die eine wesentliche Abweichung der tatsächlichen Ergebnisse von jenen in zukunftsgerichteten Informationen bewirken können, kann es andere Faktoren geben, die dazu führen, dass die Ergebnisse nicht wie erwartet, geschätzt oder beabsichtigt ausfallen. Es kann nicht gewährleistet werden, dass sich diese Informationen als korrekt erweisen, da die tatsächlichen Ergebnisse und zukünftigen Ereignisse wesentlich von den Erwartungen in solchen Aussagen abweichen können. Dementsprechend sollten sich die Leser nicht bedingungslos auf zukunftsgerichtete Informationen verlassen. AGG ist nicht verpflichtet, zukunftsgerichtete Informationen zu aktualisieren, es sei denn, dies wird von den geltenden Wertpapiergesetzen vorgeschrieben.

Die TSX Venture Exchange und ihre Regulierungsorgane (in den Statuten der TSX Venture Exchange als Regulation Services Provider bezeichnet) übernehmen keinerlei Verantwortung für die Angemessenheit oder Genauigkeit dieser Pressemeldung.

 

Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung auf www.sedar.com, www.sec.gov, www.asx.com.au/ oder auf der Firmenwebsite!

 

 




 

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    Sporttagebuch: Winter is coming

    Das Sporttagebuch mit Michael Knöppel - 9. Oktober 2020

    African Gold Group berichtet solide endgültige Machbarkeitsstudie für sein Kobada Goldprojekt mit einer Produktion von 100.000 Unzen pro Jahr plus erneuerbarer Energiequelle


    17.06.2020
    TORONTO, July 2, 2008 - Banro Corporation ("Banro" or the "Company") (AMEX - "BAA"; TSX - "BAA") is pleased to announce comple

     

    Toronto, Kanada - 17. Juni 2020 - African Gold Group, Inc. (TSX-V: AGG) („AGG“ oder das „Unternehmen“) freut sich, eine aktualisierte Mineralressourcen- und Reservenschätzung gemäß National Instrument 43-101: Standards of Disclosure for Mineral Projects („NI 43-101“)“, sowie die Ergebnisse der endgültigen Machbarkeitsstudie (Definitive Feasibility Study, dieDFS) für das unternehmenseigene Kobada Goldprojekt (das „Goldprojekt Kobada“) im Süden Malis bekannt zu geben. 

     

    Zu den wichtigsten Ergebnissen zählen:

     

    -          Durchschnittliche Jahresproduktion von 100.000 Unzen Gold pro Jahr in den ersten 5 Betriebsjahren.

    -          Gesamtproduktion von 728.654 Unzen Gold über eine Lebensdauer der Mine von 9,4 Jahren, auf Grundlage der aktuellen Reserven.

    -          Durchschnittliche Gesamtbetriebskosten von 704 USD/oz. für die Lebensdauer der Mine („LOM“).

    -          LOM-Gesamtunterhaltungskosten („AISC“) von 782 USD/oz.

    -          Ein Kapitalwert mit 5 % Diskontsatz (NPV5%) vor Steuern von 283,9 Mio. USD mit einem internen Zinsfuß (IZF) von 45,5 % und ein NPV5% nach Steuern von 226 Mio. USD mit einem IZF von 41,1 % bei einem Goldpreis von 1.530 USD/oz

    -          Die Investitionskosten für das Goldprojekt Kobada belaufen sich auf USD 125 Mio. (zuzüglich Rücklagen von USD 11 Mio.).

    -          Die gesamten Investitionskosten des Projekts amortisieren sich in 3,82 Jahren ab Produktionsbeginn, basierend auf einem Goldpreis von USD 1.530 pro Unze.

    -          Gesamtprojekt-Netto-Cashflows nach Steuern und Investitionskosten in Höhe von USD 327 Mio..

    -          Ein separates, eigenständiges 11-MW-Hybrid-Solar-/Wärmekraftwerk, das das Kobada Goldprojekt mit Strom versorgen soll, wird von einem unabhängigen Stromerzeuger finanziert, wobei der Strom zu einem sehr wettbewerbsfähigen kWh-Satz gekauft und die Treibhausgasemissionen erheblich reduziert werden.

    -          Die gesamte nachgewiesene und wahrscheinliche Mineralreserve ist auf 754.800 Unzen Gold gestiegen, was gegenüber der Mineral-reservenschätzung in der Machbarkeitsstudie des Unternehmens von 2016 für das Kobada Goldprojekt (die „Machbarkeitsstudie von 2016“) einen Anstieg um 48 % darstellt.

    -          Die grubenbeschränkte Mineralressourcenschätzung in der abgeleiteten Kategorie stieg auf 1.138.810 Unzen Gold mit einem Durchschnittsgehalt von 1,33 g/t Au, was einem Anstieg der Ressource um 11,2 % und einem Anstieg des Durchschnittsgehalts um 37 % entspricht.

    -          Hohe Umwandlungsrate von gemessenen und angezeigten Ressourcen in Reserven von 84 %.

    -          Die aktualisierte Mineralreservenschätzung für 2020 stellt im Vergleich zur Machbarkeitsstudie 2016 einen Anstieg von 48% bei den Unzen und 114% bei den Tonnen dar.

    -          Es besteht weiterhin das Potenzial, die Ressource und die Reserve entlang des Streichens und in der Tiefe beim Kobada Goldprojekt beträchtlich zu erhöhen.

     

    „Wir freuen uns sehr, diese aktuelle DFS vorlegen zu können. Sie stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber der Machbarkeitsstudie von 2016 dar. Wir freuen uns, eine merklich besser Wirtschaftlichkeit des Projekts, basierend auf einem großen Sprung bei den Mineralreserven bekannt zu geben, die auf einer soliden Grundlage zusätzlicher Bohrungen, eines aktualisierten Ressourcenmodells und eines umfassenden Testarbeitsprogramms beruht“, erklärt der Chief Executive Officer von AGG, Danny Callow. „Wir haben trotz der Auswirkungen von COVID-19 unermüdlich daran gearbeitet, diese Studie fristgerecht und 20% unter dem Budget abzuliefern. Die Jahresproduktion unseres Vorzeigeprojekts, des Kobada Goldprojekts, konnte auf 100.000 Unzen erhöht werden. Auf der Grundlage der begrenzten Explorationsbohrungen auf nur 4 Kilometern (km) der identifizierten strukturellen Scherzonen von insgesamt 30 Kilometern im Konzessionsgebiet, sind wir der Ansicht, dass bei einer begrenzten zusätzlichen Exploration ein beträchtliches Potenzial zur weiteren Verbesserung der Ressourcen und Reserven besteht. Wir verfügen über ein ausgereiftes Konzept für die Verarbeitungsanlage sowie über alle Genehmigungen und sind bereit für die nächste Phase, den Bau der Mine.“

    Die Studie wurde unter Mitwirkung einer Reihe unabhängiger Berater erstellt:

     

    Minxcon Group (Südafrika)

    Mineralressourcen

    DRA Met-Chem (Kanada)

    Bergbau, Mineralreserven

    Maelgwyn Mineral Services (Südafrika)

    Metallurgische Testarbeiten

    ABS-Africa (Südafrika)

    Umwelt und Soziales

    Epoch Resources (Südafrika)

    Bergeanlagen

    SENET (Südafrika)

    Verarbeitungsanlage und Infrastruktur

    SENET und CRESCO

    Wirtschaftliche Bewertung und Berichterstellung

     

    Überblick über das Goldprojekt Kobada

     

    Das Kobada Goldprojekt befindet sich im Süden Malis, etwa 125 Kilometer in gerader Linie süd-südwestlich der Hauptstadt Bamako, und grenzt an den Fluss Niger und die internationale Grenze zu Guinea.

     

    Das Kobada Goldprojekt umfasst eine Bergbaukonzession für 136 Quadratkilometer (km2) und eine Explorationskonzession für 80 km2, die sich beide vollständig im Besitz von AGG Mali SARL, der lokalen malischen hundertprozentigen Tochtergesellschaft von African Gold Group, befinden. 

     

    AGG absolvierte zwischen 2005 und 2012 Diamant-, RC-, Luftkern- und Schneckenbohrungen über 116.870 Meter (m). Im Jahr 2015 führte AGG 136 weitere Diamantkernbohrlöcher über 1.398 Meter durch. Die aktuelle Exploration von AGG begann im August 2019 erneut, und es wurden weitere Diamantkernbohrungen über 11.428 Meter durchgeführt.

     

    Die Goldmineralisierung im Projekt lagert in Laterit-, Saprolit- und Quarzerzgängen sowie im sulfidischen Festgestein darunter. In der Region gibt es auch alluviale Lagerstätten.

     

    Minenplanung

     

    DRA/Met-Chem (ein Unternehmen von DRA Americas) führte den Minenplanungsprozess auf Grundlage der gemessenen und angezeigten Mineralressourcen durch, die bisher im Kobada Goldprojekt erstellt wurden.

     

    Grubenoptimierungen wurden unter Verwendung der folgenden Parameter durchgeführt:

     

    Goldpreis

    1450 USD/oz. (Basisfall)

    Bergbaukosten

    2,5 USD/t bis 3,0 USD/t

    Verarbeitungskosten

    9,9 USD/t bis 12,3 USD/t

    Abbauverwässerung

    5 % bei Nullgehalt

    Abbaugewinnung

    95 %

    Grubenböschungen

    40° Gesamtneigungswinkel

    Metallurgische Ausbeute

    Laterit-Oxid-Erz

    96,5 %

    Saprolith-Oxid-Erz

    96,5 %

    Übergangserz

    90,5 %

     

    Der Abbau in der Lagerstätte im Kobada Goldprojekt soll mit einer Standard-Tagebaumethode unter Verwendung von Sattelschleppern und einem Hydrauliklader (Hydraulikschaufel oder Bagger) erfolgen. Ungefähr 90 % des abzubauenden Rohstoffs sind in den Saprolith- und Lateriterzen enthalten und dürften größtenteils freigrabbar sein.

     

    Das endgültige Grubendesign für die Lagerstätte im Kobada Goldprojekt weist eine Hauptgrube (Central Pit) von etwa 2,6 Kilometer Länge mit einer maximalen Breite von 500 Metern und einer maximalen Tiefe von 185 Metern auf. Nördlich und südlich des zentralen Bereichs befinden sich einige kleinere Satellitengruben, wie in Abbildung 1 dargestellt.

     

     

    Abbildung 1: Endgültiges Grubendesign Kobada

    Der Tagebaubetrieb hat eine Laufzeit von etwa fünfeinhalb Jahre, in denen das Material mit geringeren Gehalten auf einer Lagerfläche in der Nähe des Standorts der Vorbrechanlage gelagert wird.

     

    Der Minenplan zielt in der Frühphase des Projekts auf eine höhergradige Erzzone ab, aus der das Zufuhrmaterial für die Verarbeitungsanlage stammen soll. Damit soll in den ersten fünf Jahren 100.000 Unzen (oz.) pro Jahr produziert werden, danach eine geringere Produktionsmenge, wenn der Erzgehalt sinkt und die Halden verarbeitet werden.

     

    Während der Laufzeit des Projekts werden 27,13 Millionen Tonnen Erz abgebaut und an die Verarbeitungsanlage geliefert, sowie insgesamt 72,35 Millionen Tonnen Material abgebaut und auf die Halden verbracht, was einem LOM-Abraum-Erz-Verhältnis von 2,67:1 entspricht.

     

    Die Abbauarbeiten werden von einem spezialisierten, von AGG ausgewählten Vertragspartner durchgeführt. Dieser Vertragspartner wird für das Management und die Wartung seiner eigenen Bergbauflotte und sein eigenes Bedienungspersonal verantwortlich sein, während AGG die Minenplanung und die Aspekte der geologischen Gehaltskontrolle des Betriebs beaufsichtigen wird.

     

    Mineralreserve

     

    Diese in Tabelle 1 und Tabelle 2 zusammengefasste aktualisierte Mineralreserven- und Mineralressourcenschätzung für das Goldprojekt Kobada wurde gemäß den durch Verweis in NI 43-101 aufgenommenen Definitionsstandards des Canadian Institute of Mining, Metallurgy and Petroleum („CIM“) (2014) erstellt und ist - zusätzlich zu den in den Vorjahren abgeschlossenen historischen Bohrungen - das Ergebnis von 67 Bohrlöchern über 11.428 Meter, die das Unternehmen zwischen dem zweiten Halbjahr 2019 und dem ersten Halbjahr 2020 abgeschlossen hat.

     

    Tabelle 1: Mineralreservenschätzung für Kobada

    Reservenkategorie

    Tonnage 1

    (Mio. t)

    Gehalt

    (g/t)

    enthaltenes Gold

    (kg)

    enthaltenes Gold

    (oz.)

    nachgewiesen 2

    11,04

    0,95

    10.460

    336.300

    wahrscheinlich 2

    16,09

    0,81

    13.017

    418.500

    nachgewiesen und wahrscheinlich 2,3,4

    27,13

    0,87

    23.476

    754.800

    Anmerkungen:

    1. Aufgrund von Rundungen kann es bei der Addition der Zahlenangaben zu Abweichungen kommen.
    2. Die Schätzung der Mineralreserven erfolgte unter Verwendung eines Goldpreises von 1.450 USD pro Unze.
    3. Der bei der Schätzung der Mineralreserven verwendete Cutoff-Wert beträgt 0,37 g/t, es wurde eine Verwässerung von 5 % unterstellt.
    4. Bei der Reservenschätzung wurde lediglich das Laterit-, Oxid- und Übergangsmaterial aus den Kategorien der gemessenen und angezeigten Ressourcen berücksichtigt.

     

    Mineralressource

     

    Tabelle 2: Mineralressourcenschätzung für Kobada

    Ressourcenkategorie

    Tonnage 1

    (Mio. t)

    Gehalt

    (g/t)

    enthaltenes Gold

    (kg)

    enthaltenes Gold

    (oz.)

    gemessen

    24,63

    0,79

    18.379

    590.910

    angezeigt

    22,02

    0,95

    18.673

    600.350

    gemessen und angezeigt

    46,66

    0,86

    37.052

    1.191.270

    abgeleitet

    31,54

    1,33

    35.421

    1.138.810

    Anmerkungen:

    • Die Schätzung der grubenbeschränkten Mineralressourcen erfolgte unter Verwendung eines Cutoff-Wertes von 0,35 g/t Gold.
    • Die Schätzung der Mineralressourcen erfolgte unter Verwendung eines langfristigen Goldpreises von 1.600 USD pro Unze.
    • Die folgenden geologischen Verluste wurden auf die verschiedenen Mineralressourcenkategorien angewendet: 5 % für gemessen, 10 % für angezeigt und 15 % für abgeleitet.
    • Es wurde eine Gewinnungsrate von 95 % Gold unterstellt.
    • Es wurden lediglich Ressourcen innerhalb des Grubenmodells ausgewiesen.
    • Die Mineralressource versteht sich einschließlich der Mineralreserven.
    • Aufgrund von Rundungen kann es bei der Addition der Zahlenangaben zu Abweichungen kommen.

     

    „Wir freuen uns sehr, eine wesentlich verbesserte Ressourcen- und Reservenschätzung vorlegen zu können“, sagt der Vice President Exploration des Unternehmens, Dr. Andreas Rompel. „Während sich die meisten Bohrungen auf die Ergänzung (Infill) von Bereichen sowie die Verbesserung des Konfidenzniveaus und der Qualität des Ressourcenmodells konzentrierten, zeigten einige Bohrungen, die nördlich der 4 Kilometer langen Hauptscherzone gebohrt wurden, ein enormes Potenzial für die zukünftige Exploration. Nach zwei Bohrphasen befinden wir uns in der fantastischen Position, große Teile der abgeleiteten Ressource im Oxidmaterial in die angezeigte Kategorie hochstufen und diese anschließend in zusätzliche Reserven umwandeln zu können. Dies gibt uns Zuversicht für die zukünftige Exploration, um die Lebensdauer der Mine im Kobada Goldprojekt erheblich zu verlängern. Diese neuen hier vorgelegten Zahlen stellen eine wesentliche Verbesserung gegenüber der vorherigen Machbarkeitsstudie von 2016 dar und werden es uns ermöglichen, die ausstehende Machbarkeitsstudie in Kürze abzuschließen.“

     

    Bohrprogramm 2019-2020

     

    Das Diamantbohrprogramm im Goldprojekt Kobada begann im November 2019 und das Unternehmen hat in 67 Bohrlöchern über 11.428 Meter gebohrt. Das Bohrprogramm 2019-2020 wurde in zwei Phasen unterteilt. Phase 1 wurde konzipiert, um das Konfidenzniveau der Machbarkeitsstudie von 2016 zu bestätigen und zu erhöhen. Wie in Abbildung 2 dargestellt, wurden insgesamt 5.600 Meter in 34 Bohrlöchern gebohrt. Die Kernbohrungen wurden konzipiert, um spezifische Bereiche in der Hauptscherzone zu ergänzen und die Machbarkeitsstudie von 2016 zu validieren.

     

    Das Phase-1-Bohrprogramm bestätigte in der Tat die erwarteten Ressourcen, und entlang des 4 Kilometer langen Streichens der Hauptscherzone wurden zusätzliche Unzen Gold identifiziert. Die Goldmineralisierung wurde bestätigt, wobei weitere Oxidressourcen von der abgeleiteten in die Kategorien der angezeigten und gemessenen Ressourcen hochgestuft wurden.

     

    Während des gesamten Phase-1-Programms wurde eine Vielzahl von Alterationszonen erprobt, um die Mächtigkeit und Mineralisierung der Laterit-, Saprolith-, Übergangs- und Sulfidzonen des Erzkörpers abzugrenzen.

     

    Phase 2 zielte darauf ab, zusätzliche Ressourcen entlang der nördlichen Erweiterung der Scherzone im Goldprojekt Kobada zu ermitteln. Das Unternehmen war bei der Erprobung der Tiefenerweiterung der Oxidzone, der Übergangszone und der Sulfidzone erfolgreich, fand zusätzliche Ressourcen in einem bisher unerprobten Gebiet und wies eine Goldmineralisierung nach, die sich entlang des Einfallwinkels entlang der Scherzone in die Sulfide fortsetzt.

     

     

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    Abbildung 2: Standorte der Phase-1-Bohrlöcher

    Explorationspotenzial und Prognose für 2020

     

    Mit nur einer begrenzten Anzahl an zusätzlichen Bohrungen geht das Unternehmen davon aus, weitere Unzen von der abgeleiteten Oxidressourcenkategorie in die angezeigte Kategorie hochzustufen. Mit einer Umwandlungsrate von Ressourcen zu Reserven von 84% und insgesamt 574.850 Unzen an Oxidressourcen in der abgeleiteten Kategorie wird erwartet, dass die gesamte Reserve beträchtlich steigen könnte. Der Plan besteht darin, diese Bohrungen in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 durchzuführen.

     

    Die Bohrergebnisse der Phasen 1 und 2 weisen darauf hin, dass die Lagerstätte in der Tiefe und entlang des Streichens weiterhin offen ist, wobei eine bedeutsame Erweiterung nördlich der mineralisierten Hauptscherzone abgegrenzt wurde.

     

    Während nur vier Kilometer der Hauptscherzone des Kobada Projekts für die DFS in Betracht gezogen wurden, wurden weitere 26 Kilometer an Scherzonen in den Konzessionen mit hochgradigen Satellitenlagerstätten beim Ziel Gosso und bei Faraba identifiziert. Diese Zielgebiete stellen ein attraktives Potenzial für die zukünftigen Produktionsquellen dar.

     

    Das Unternehmen ist zuversichtlich, dass mit eingeschränkten Bohrungen und einer hohen Umwandlungsrate von Ressourcen zu Reserven die abgeleiteten Oxidressourcen zu zusätzlichen Reserven hochgestuft werden können. Dies wird im Jahr 2020 eine Priorität darstellen und zu einer längeren Lebensdauer der Mine führen. Zusätzliche Explorationen in der äußerst vielversprechenden nördlichen Hauptscherzone sowie im Zielgebiet Gosso sollten die Wahrscheinlichkeit einer Abgrenzung zusätzlicher Ressourcen weiter erhöhen und dies wird ein Ziel für die Jahre 2020/21 sein.

     

    Die Mineralressourcen- und Mineralreservenerklärungen in dieser Pressemitteilung werden in der DFS veröffentlicht, die gemäß den Anforderungen von NI 43-101 innerhalb von 45 Tagen eingereicht wird.

     

    Verarbeitung

     

    Im Rahmen der Machbarkeitsstudie von 2016 wurden Testarbeiten durchgeführt, um ein Prozessfließschema zu unterstützen, das ausschließlich auf der Gewinnung von Gold mittels Gravitation basiert. Andere Gewinnungsoptionen wurden nicht bewertet.

    Im Rahmen der DFS wurde ein zweiphasiges eingehendes metallurgisches Testprogramm anhand von repräsentativen Mischproben aus allen mineralisierten Zonen durchgeführt.

    Im Zuge der ersten Phase der metallurgischen Untersuchungen wurde die optimale Verarbeitungsroute durch die Bewertung aller möglicher Goldgewinnungsverfahren untersucht. Die zweite Phase beinhaltete die Optimierung des Verarbeitungsfließschemas, um die Parameter für die Planung einer Verarbeitungsanlage, die eine optimale Goldgewinnung ermöglicht, zu ermitteln. Es erfolgten zudem Untersuchungen, um den Grad der Variabilität innerhalb der Erzzonen in Bezug auf ihre metallurgische Reaktion unter den in der zweiten Phase ermittelten optimalen Bedingungen zu bestimmen.

    Die Testarbeiten wurden von der Firma Maelgywn Mineral Services (MMS) in Südafrika durchgeführt, die von SENET, dem für die DFS des Unternehmens zuständigen Projektleiter, beauftragt wurde. Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden für die Erarbeitung eines Fließschemas und die Planung der Goldverarbeitungsanlage für das Goldprojekt Kobada verwendet. Die Ergebnisse der Testarbeiten weisen auf Folgendes hin:

    -          Das Erz ist leicht zu behandeln, wobei sowohl für Saprolith- als auch für Lateriterze eine Gewinnungsrate in der Größenordnung von 96% erwartet wird.

    -          Das Erz ist extrem weich (geringe Härte und Abrieb), was zu einem geringen Energiebedarf und einem geringen Verschleiß der Auskleidung und Mahlmedien führt.

    -          Wenige schädliche Elemente, was zu einem geringen Reagenzienverbrauch und niedrigeren Betriebskosten führt.

    -          Geringer Sauerstoffbedarf, da keine Sauerstoffzufuhr in den Laugungstanks erforderlich ist.

    -          Geringer Reagenzienverbrauch.

     

    Das geplante Design der Verarbeitungsanlage basiert auf einer bewährten und etablierten Schwerkraft-/Kohlenstoff-in-Laugungs-(„CIL“) -Technologie, die aus Zerkleinern, Mahlen und Gewinnung von freiem Gold mittels Gravitation besteht, gefolgt von Laugung/Absorption der Gravitationsrückstände, Elution und Goldverhüttung sowie der Entsorgung der Rückstände (Berge). Die Dienstleistungen für die Verarbeitungsanlage werden das Mischen, Lagern und Verteilen von Reagenzien sowie Wasser- und Luftdienstleistungen umfassen.

    Die Anlage wird drei Millionen Tonnen Saprolitherz pro Jahr oder eine Mischung aus Saprolith- und Lateriterz in einem Verhältnis von 90:10 aufbereiten, um 100.000 Unzen Gold pro Jahr zu produzieren. Die Verarbeitungsanlage wurde gemäß den folgenden Prinzipien konzipiert:

    -          Vereinfachte, kompakte Verarbeitungsanlage, die den Bedarf an teurer und langlebiger Front-End-Verarbeitungsausrüstung minimiert.

    -          Zukünftig leicht aufrüstbar.

    -          Einfach zu bedienen und kosteneffektiv, was die Kapital- und Betriebskosten betrifft.

    -          Die Flexibilität, über 100.000 Unzen pro Jahr an Ertrag zu erzielen, basierend auf dem Zufuhrgehalt und der Tonnage.

    -          Äußerst flexibles Verfahren, das in der Lage ist, unterschiedliche Erzgehalte und -typen ohne einen wesentlichen Anstieg des Reagenzienverbrauchs zu behandeln.

     

    Energie

     

    Aufgrund der relativ schlechten Strominfrastruktur in der Region ist die Anbindung an das nationale Stromnetz keine praktikable Lösung. SENET führte Studien durch, um das Potenzial für ein eigenständiges 11-MW-Kraftwerk für die DFS zu prüfen.

     

    Eine umfassende Studie ergab, dass die Entwicklung eines hybriden Solar-PV-Batterie-Energiespeichersystems (das BESS) sowie eines Wärmekraftwerks, das von einem unabhängigen Stromerzeuger (Independent Power Producer, der IPP) finanziert wird, die beste Option darstellt. Dadurch werden die erforderlichen Investitionsausgaben verringert, wodurch die Erstinvestitionen gesenkt werden, da sich die Ausrüstung im Besitz des IPP befindet, und darüber hinaus das Betriebsrisiko mit einer äußerst wettbewerbsfähigen Stromabnahmequote verringert wird.

     

    Die Einbeziehung der hybriden Solar-PV zusammen mit dem Wärmekraftwerk wird nicht nur Energiekosten sparen, sondern auch den ökologischen Fußabdruck der Mine in der Region deutlich verringern. Das BESS wird dem Wärmekraftwerk zusätzliche Redundanz verleihen und das System wird vollständig in den Bergbaubetrieb integriert werden, um eine risikoarme Generierung von Umsätzen aus dem Abbau zu gewährleisten.

     

    Diese Option wird nicht nur die Umweltstrategie von AGG ergänzen, sondern bietet auch die Möglichkeit, während der Lebensdauer des Goldprojekts Kobada durch verbesserte Zuverlässigkeit, Kosteneffizienz und Redundanz des gesamten Strombedarfs die Kosten zu senken.

     

    Die Höhepunkte des hybriden Energiesystems beinhalten Folgendes:

     

    -          Beträchtliche jährliche Energieeinsparungen von über 22 % gegenüber einem konventionellen Wärmeenergiesystem und eine jährliche Einsparung von über US$ 5 Mio. bei den Energiekosten.

    -          Senkung von:

    • über 5 Mio. Liter HFO,
    • über 14 Mio. kg an CO2-Emissionen,
    • über 8.000 kg an CO-Emissionen,
    • über 720 kg an nicht verbrannten Kohlenwasserstoffen,
    • über 34.000 kg an Schwefeldioxid,
    • fast 62.000 kg an Stickstoffoxiden.

    Wasser

     

    Die Brauchwasserversorgung wird durch eine Kombination aus der Brauchwasserentnahme aus dem Fluss Niger und der zusätzlichen Wasserversorgung aus den acht Entwässerungsbohrlöchern am äußeren Umfang des Tagebaubetriebs erreicht.

    Das Wasser von diesen Quellen soll in einem kürzlich errichteten Brauchwasserwasser-Pufferdamm mit einer Kapazität von 20.000 Kubikmetern gespeichert werden, der sich auf halbem Weg zwischen der Verarbeitungsanlage und dem Fluss Niger befindet. Die Verarbeitungsanlage soll zusätzliche Wasserspeicheranlagen in Form eines Brauchwasserteichs mit einer Kapazität von 3.500 Kubikmetern, eines Prozesswasserteichs mit einer Kapazität von 10.600 Kubikmetern und eines Regenwasserteichs mit einer Kapazität von 4.500 Kubikmetern aufweisen. Das Prozesswasser wird durch das Zurückpumpen des überlaufenden Wassers aus der TSF (wie unten definiert) bereitgestellt.

    Bergemanagement

     

    Epoch Resources (Pty.) Ltd. hat das Studiendesign in Zusammenhang mit der Bergelagereinrichtung (Tailings Storage Facility, die TSF) durchgeführt. Bei der TSF handelt es sich um eine mit HDPE ausgekleidete, vollständig eingeschlossene Anordnung für die Lebensdauer der Mine („LOM“), die bei einer Ablagerungsrate von drei Millionen Tonnen Trockengewicht pro Jahr einen Lagerbedarf von 25,9 Millionen Tonnen aufweist. Die Infrastruktur der TSF umfasst eine Schlickerverteilungsleitung, Auffangfelder, ein Spitzenentwässerungssystem, ein Unterentwässerungssystem, ein Vorhang-entwässerungssystem, ein Deckenentwässerungssystem, eine Lösungssammelleitung, Auffangbecken und -schächte, einen Sickerwassergraben, Regenwasser-ableitungsgräben, einen Notüberlauf, Zufahrtsstraßen sowie eine Umzäunungslinie. Eine schwimmende Plattform leitet überlaufende Berge, Schlickerwasser und Sturmwasser aus der TSF zurück zur Anlage.

     

    Die TSF soll in Phasen während der Lebensdauer der Mine unter Verwendung von Deckgesteinsmaterial aus dem Tagebaubetrieb in drei nachgelagerten Aufzügen im Anschluss an die Errichtung des ersten Startdamms errichtet werden. Die Errichtung von Phase 1 wurde im ersten Baujahr in Phase 1A und im zweiten Baujahr in Phase 1B aufgeteilt.

     

    Das TSF-Design zur vollständigen Eindämmung wurde angenommen, um den bevorstehenden Global Tailings Standards und der International Commission on Large Dams Tailings Dams Safety Rechnung zu tragen, die sich beide zurzeit in der Konzipierungsphase befinden und sich auf solide TSF-Konzepte und potenziell verflüssigbare Berge beziehen.

     

     

    Zugänglichkeit und Transport/Logistik

     

    SENET und Bolloré Logistics haben Untersuchungen mit einer detaillierten Analyse der Zufahrtswege zum Standort des Projekts Kobada für Anlagen und Ausrüstung sowie für laufende Produktionsmaterialien und Verbrauchsgüter durchgeführt.

    In Abhängigkeit der internationalen Routen und klimatischen Bedingungen sowie der Größe der zu transportierenden Fracht wird für das Projekt eine der beiden Hauptrouten (d. h. von Abidjan oder Dakar) benutzt, um Zugang zu Bamako und dem Standort Kobada zu erhalten. Diese Routen führen über:

    -          Internationale Häfen nach Abidjan (Elfenbeinküste) auf dem Seeweg und Abidjan zum Standort mittels Straßengüterverkehr (für Container)

    -          Internationale Häfen nach Dakar (Senegal) auf dem Seeweg und Dakar zum Standort auf dem Landweg (für anomale Ladungen/Schüttgut)

     

    Alternativ dazu gibt es internationale Flüge zum Flughafen Bamako (Mali) mit kommerziellen Fluggesellschaften (für Luftfracht).

    Von Bamako aus erfolgt der Transport von Materialien und Verbrauchsgütern zum Standort über die bestehenden Straßen, die Bamako mit dem Dorf Kobada und dem AGG-Camp verbinden, das zwei verschiedene Zufahrtswege aufweist.

    Der Standort Kobada ist über den bevorzugten Zufahrtsweg von Bamako aus in etwa drei bis vier Fahrstunden in südwestlicher Richtung erreichbar. Nach der Überquerung des Niger Flusses mit einem Frachtkahn erreicht man Kobada nach etwa acht Kilometer auf unbefestigten Straßen.

    Ein alternativer Zufahrtsweg von Bamako zum Minenstandort Kobada führt über die RN7 (Bamako - Sikasso) über 80 Kilometer bis zur Kreuzung von Sélingué, danach weitere 60 Kilometer auf einer asphaltierten Straße nach Sélingué. Anschließend führt eine 52 Kilometer lange Lateritstraße zum Standort. Die Errichtung einer neuen Niederflurbrücke über den Fié Fluss wurde in der Studie untersucht und in die Investitionsausgaben einbezogen.

    Raffinierung

     

    In Mali gibt es keine Goldraffinierungskapazitäten, weshalb das in Kobada hergestellte Doré-Gold außerhalb des Landes raffiniert werden muss, entweder in Südafrika, Europa oder Dubai. Es wurden erste Gespräche mit Raffinerien geführt und obwohl keine Abkommen unterzeichnet wurden, ist davon auszugehen, dass das Doré-Gold in der Rand-Raffinerie in Südafrika verarbeitet werden wird.

     

    Umwelt- und Sozialaspekte

     

    Africa and Business Consulting Mali („ABCOM“) wurde zusammen mit ABS Africa (Pty.) Ltd. und Insuco Limited damit beauftragt, eine Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung (Environmental and Social Impact Assessment, die ESIA) für das Goldbergbauprojekt Kobada durchzuführen. Die aktuelle Phase der Umweltverträglichkeitsprüfung umfasst die detaillierte Beschreibung der ökologischen Basis, die Quantifizierung der Auswirkungen sowie die Entwicklung von Management-, Überwachungs-, Stilllegungs- und Sanierungsplänen. Grundlegende Studien wurden im Oktober und November 2019 durchgeführt, eine weitere Untersuchung der Artenvielfalt in der Regenzeit ist für das dritte Quartal 2020 geplant.

     

    Für das Projekt wurde eine grundlegende sozioökonomische Bewertung durchgeführt, doch aufgrund der Reisebeschränkungen in Zusammenhang mit COVID-19 sind die Konsultation der Gemeinde und die Abschätzung der Auswirkungen zurzeit ausgesetzt und werden fertiggestellt, sobald der Lockdown aufgehoben wird. Erste Konsultationen vor dem Lockdown weisen jedoch auf eine positive Unterstützung des Projekts hin.

     

    Wichtige Auswirkungen

    Die wichtigsten ökologischen und sozialen Auswirkungen, die bis dato im Rahmen des ESIA-Prozesses identifiziert wurden, sind im Folgenden zusammengefasst:

     

    -          Beschäftigungsmöglichkeiten während der Errichtungs- und Betriebsphase. Dies wird sich in einem verbesserten Lebensstandard für die Mitarbeiter und deren Familien niederschlagen.

    -          Nationale, regionale und lokale Unternehmen und Vertragspartner werden aufgrund des Erwerbs von Waren und Dienstleistungen sowohl direkt als auch indirekt von den mit dem Goldprojekt Kobada einhergehenden Errichtungs- und Betriebsaktivitäten profitieren.

    -          Die Projektentwicklung bietet das Potenzial, die Verfügbarkeit und die Möglichkeiten für ein breites Spektrum an Kompetenzentwicklung und Berufsausbildung zu erhöhen - insbesondere für Frauen und lokale Jugendliche.

    -          Während aller Phasen des Goldprojekts Kobada werden die Zahlung von Dividenden, Steuern auf die steuerpflichtigen Einnahmen, Lizenzgebühren sowie Oberflächenmieten zum Fiskus beitragen.

     

    Um die entsprechenden Umweltmanagementstandards zu erreichen und sicherzustellen, dass die Ergebnisse der Umweltstudien durch praktische Maßnahmen umgesetzt werden, wurden die Empfehlungen der ESIA zur Erstellung eines Umwelt- und Sozialmanagementplans (Environmental and Social Management Plan, der ESMP) befolgt. Die Rolle des ESMP besteht darin, AGG bei der Verringerung potenzieller Auswirkungen und Risiken, der Erreichung seiner Umweltziele sowie bei der Erfüllung seiner Verpflichtungen gegenüber der Umwelt zu unterstützen. Der ESMP wird verwendet, um die Einhaltung von Umweltspezifikationen sowie Überwachungs- und Managementmaßnahmen sicherzustellen.

     

    AGG wird eine Reihe von Umweltaktionsplänen entwickeln, um die erwarteten Auswirkungen gemäß den Anforderungen des Nachhaltigkeitsrahmens der IFC zu steuern.

     

    Investitionskosten

     

    Die nachstehenden Tabellen fassen die von den unabhängigen Beratern geschätzten Investitionskosten für das Kobada Goldprojekt zusammen. Diese Kosten wurden in nahezu allen Fällen auf Grundlage von Kostenvoranschlägen und Angeboten von Ausrüstungs- und Dienstleistungsanbietern erstellt.

     

    Für die Kosten der Machbarkeitsstudie wird zurzeit eine im Besitz eines Vertragspartners befindliche und betriebene Bergbauflotte eingesetzt. Angesichts der geringeren anfänglichen Investitionskosten wurde die Option des Abbaus durch einen Vertragspartner als bevorzugte Option für das Projekt erachtet.

     

    Die TSF wird in drei verschiedenen Phasen entwickelt, die den „Aufzügen“ der gesamten Staumauer entsprechen. Auf diese Weise konnten die Kosten dem anfänglichen Investitionsbudget für die erste Phase und dem Unterhaltskapital für die Phasen 2 und 3 zugewiesen werden.

     

    Sämtliche Finanzanalysen für die Lebensdauer der Mine umfassen das gesamte Design, die Errichtung und die Inbetriebnahme, die Produktion sowie die Stilllegung.

     

    Tabelle 3: Gesamte anfängliche Investitionskosten für das Projekt

    Beschreibung

    Investitionskosten

    Rücklagen

    Gesamte Investitionskosten

    USD

    USD

    USD

    Anfängliche Investitionskosten

    Abbau vor Produktionsaufnahme und Vorbereitungen

    25.473.951

    2.547.395

    28.021.346

    Anlage und Infrastruktur

    72.291.850

    5.505.832

    77.797.682

    Phase 1 der TSF

    19.134.389

    1.913.439

    21.047.828

    Vorproduktionskosten

    8.390.148

    839.015

    9.229.163

    Anfängliche Investitionskosten (CAPEX), gesamt

    125.290.338

    10.805.681

    136.096.019

     

    Tabelle 4: Gesamte Unterhaltskosten für das Projekt

    Beschreibung

    Investitionskosten

    Rücklagen

    Gesamte Investitionskosten

    USD

    USD

    USD

    Unterhaltskapital

    Abbau

    7.001.057

    0

    7.001.057

    Phasen 2 und 3 der TSF

    31.773.642

    0

    31.773.642

    Minenweit - Wiederansiedlung

    1.449.706

    1.409.270

    2.858.976

    Minenweit - Sanierung und Stilllegung

    10.336.847

    494.104

    10.830.951

    Minenweit - Kosten nach Stilllegung

    4.569.702

    68.611

    4.638.313

    Unterhaltskosten, gesamt

    55.130.954

    1.971.985

    57.102.939

     

    Betriebskosten

     

    Die folgenden Betriebskosten wurden geschätzt und in die Finanzanalyse integriert:

     

     

    Tabelle 5: Gesamte LOM-Betriebkosten

     

    LOM

     

    USD/t verarbeitet

    USD/oz.

    Abbau

    8,15

    303,52

    Verarbeitung

    7,08

    143,74

    Gemein- und Verwaltungskosten

    2,24

    83,29

    Raffination und Transport

    0,20

    7,59

    Lizenzgebühren

    1,23

    45,86

    gesamt

    18,91

    704,01

     

    Finanzanalyse

     

    Die Finanzanalyse des Kobada Goldprojekts wurde mithilfe des Modells mit diskontiertem Cashflow erstellt. Bei der Erstellung dieses Modells wurden mehrere Annahmen und wesentliche Faktoren berücksichtigt, die in Tabelle 6 angegeben sind.

     

    Tabelle 6: Annahmen des Finanzmodells

    Beschreibung

    Einheit

    Annahme

    Einnahmen

     

     

    Goldpreis

    USD/oz.

    1.530

    Raffinationsverluste

    %

    0,08 %

    Diskontsatz

    %

    5,0 %

    Brennstoffpreise

     

     

    Dieselpreis

    USD/Liter

    0,557

    HFO-Preis

    USD/Liter

    0,428

    Steuern

     

     

    Regierungslizenzgebühr

    %

    3 %

    Eigenkapitalbeteiligung der Regierung

    %

    10 %

    Steuerbefreiung

    Jahre

    3

    Steuersatz (nach Steuerbefreiung)

    % des Gewinns

    30 %

    Steuersatz bei Verlust

    % des Jahresumsatzes

    1 %

    Dividendensteuer

    %

    10 %

    Abschreibung

    %

     

    10 % über 10 Jahre

    Umwandlungsfaktoren

     

     

    Gramm in Unzen

    Gramm/Feinunze

    32,1505

    Spezifische Dichte Diesel

    t/m3

    0,85

    Spezifische Dichte HFO

    t/m3

    0,97

    Andere Gebühren

     

     

    Transport- und Raffinationskosten, Goldbarren

    USD/oz.

    7,59

    Wechselkurse

    ZAR/USD

    17,00

    USD/EUR

    0,92

    USD/GBP

    0,80

    USD/AUD

    1,55

    USD/CAD

    1,35

    XOF/EUR

    655,72

    XOF/USD

    604,66

     

    Die Ergebnisse des Modells sind in Tabelle 7 zusammengefasst.

     

    Tabelle 7: Zusammenfassung der Finanzergebnisse

    Beschreibung

     

    vor Steuern

    nach Steuern

    LOM-Erzverarbeitung in Tonne

    Tonnen (Tsd.)

    27.134

    27.134

    LOM-Zufuhrgehalt des verarbeiteten Materials

    g/t

    0,873

    0,873

    Produktionsdauer

    Jahre

    9,4

    9,4

    LOM-Goldgewinnungsrate

    %

    95,7 %

    95,7 %

    LOM-Goldproduktion

    Unzen (Tsd.)

    728,7

    728,7

    Zahlbares Gold nach Raffinationsverlusten, LOM

    Unzen (Tsd.)

    728,1

    728,1

    Goldpreis

    USD/oz.

    1.530

    1.530

    Einnahmen

    Mio. USD

    1.114

    1.114

    Gesamte anfängliche Investitionskosten (inkl. Rücklagen)

    Mio. USD

    136,1

    136,1

    LOM-Betriebskosten

    USD/oz.

    704

    704

    AISC

    USD/oz.

    782

    782

    NPV

    Mio. USD

    284

    226

    IZF

    %

    45,5 %

    41,1 %

    Diskontsatz

    %

    5 %

    5 %

    Diskontierte Amortisationsdauer

    Jahre

    3,82

    3,82

    Netto-Cashflow, Projekt

    Mio. USD

    407,8

    325,7

     

     

    In den nachfolgenden Tabellen sind die Sensivitäten hinsichtlich Kapitalwert und interner Zinsfuß des Projekts in Bezug auf Goldpreis, Investitionskosten, Betriebskosten, Gewinnungsrate und Zufuhrgehalt aufgeführt. Davor sind die Prozentsätze der Sensitivitätsanalyse angegeben.

     

     

     

    Abbildung 3: Sensitivität hinsichtlich Kapitalwert

     

    Tabelle 8: Wichtige Kennzahlen in Abhängigkeit vom Goldpreis

    Durchschnittlicher Goldpreis (USD/oz.)

     

     

    1.301

    1.377

    1.530

    1.683

    1.760

    Kapitawert nach Steuern (5 % Diskontsatz)

    Mio. USD

    124

    158

    226

    294

    329

    IZF

    %

    25 %

    31 %

    41 %

    51 %

    56 %

    Cashflow-Amortisierung

    Jahre

    5,17

    4,63

    3,82

    3,38

    3,21

    Maximale Finanzierung

    Mio. USD

    138,20

    138,02

    137,61

    137,21

    137,01

     

    Tabelle 9: Sensitivitätsanalyse hinsichtlich Goldpreis und Diskontsatz

    NPV (5 % Diskontsatz, nach Steuern)

    Diskontsatz

    Mio. USD

     

    0 %

    5 %

    10 %

    Durchschnittl. Goldpreis (USD/oz.)

    1.301

    195

    124

    75

    1.377

    239

    158

    102

    1.530

    327

    226

    156

    1.683

    416

    294

    211

    1.760

    460

    329

    238

     

    Tabelle 10: Sensitivitätsanalyse hinsichtlich Goldpreis und Head-Gehalt

     

    NPV (5 % Diskontsatz, nach Steuern)

    Durchschnittl. Goldpreis (USD/oz.)

    Mio. USD

     

    1.301

    1.377

    1.530

    1.683

    1.760

    Durchschnittl. Head-Gehalt (g/t)

    0,742

    35

    64

    124

    181

    210

    0,786

    64

    95

    158

    218

    249

    0,873

    122

    156

    226

    293

    327

    0,960

    180

    217

    294

    368

    406

    1,004

    209

    248

    328

    405

    445

     

    Tabelle 11: Sensitivitätsanalyse hinsichtlich Goldpreis und Betriebskosten

    NPV (5 % Diskontsatz, nach Steuern)

    Durchschnittl. Goldpreis (USD/oz.)

    Mio. USD

     

    1.301

    1.377

    1.530

    1.683

    1.760

    Änderung Betriebskosten

    -15 %

    169

    203

    273

    340

    389

    -10 %

    153

    187

    257

    324

    373

    0 %

    122

    156

    226

    293

    340

    10 %

    91

    125

    195

    262

    308

    15 %

    75

    109

    179

    246

    292

     

    Tabelle 12: Sensitivitätsanalyse hinsichtlich Goldpreis und Investitionskosten

    NPV (5 % Diskontsatz, nach Steuern)

    Durchschnittl. Goldpreis (USD/oz.)

    Mio. USD

     

    1.301

    1.377

    1.530

    1.683

    1.760

    Änderung Investitionskosten

    -15 %

    139

    173

    243

    310

    344

    -10 %

    133

    167

    237

    304

    339

    0 %

    122

    156

    226

    293

    327

    10 %

    111

    145

    215

    282

    316

    15 %

    106

    139

    209

    276

    311

     

    Tabelle 13: Sensitivitätsanalyse hinsichtlich Goldpreis und Gewinnungsrate

    NPV (5 % Diskontsatz, nach Steuern)

    Durchschnittl. Goldpreis (USD/oz.)

    Mio. USD

     

    1.301

    1.377

    1.530

    1.683

    1.760

    Gewinnungsrate (%)

    80,7 %

    35

    64

    124

    181

    210

    85,7 %

    64

    95

    158

    218

    249

    95,7 %

    122

    156

    226

    293

    327

    96,7 %

    128

    162

    233

    300

    335

    98,7 %

    140

    175

    247

    315

    351

     

    Projektmöglichkeiten

     

    Die DFS wurde auf Grundlage von Bohrungen auf nur vier Kilometern der Hauptscherzone erstellt. In der Konzession wurden mehrere andere geologisch ähnliche Scherzonenstrukturen identifiziert, die noch gebohrt werden müssen. Es besteht eine beträchtliche Möglichkeit, den Umfang der gemessenen und angezeigten Ressourcen durch gezielte begrenzte Ergänzungsbohrungen (Infill) im Bereich der abgeleiteten Ressourcen zu erhöhen. Damit könnte möglicherweise die Lebensdauer der Mine verlängert werden.

     

    Das Unternehmen hat mit der Unterstützung von SENET die technische Entwicklung des Projekts über das für eine DFS erforderliche Niveau hinaus vorangetrieben. Ein Großteil der Verarbeitungsanlage ist bis ins Detail geplant, einschließlich der für die Errichtung erstellten Erdarbeiten und Bauzeichnungen. Eine laufende Optimierung des Zeitplans könnte dazu führen, dass der Bauzeitplan verkürzt und die Produktion des ersten Goldes um einige Monate vorgezogen wird.

     

    Zeitplan der Erschließung

     

    Die Errichtung der Verarbeitungsanlage und der entsprechenden Infrastruktur, einschließlich der Phase 1 der TSF für das Kobada Goldprojekt, wird voraussichtlich 19 Monate dauern. Nach Erreichen der Goldproduktion wird die Nennkapazität der Verarbeitungsanlage in den folgenden zwei Produktionsmonaten erreicht werden. Bei der Planung der Anlage standen ein einfacher Aufbau und die Bedienfreundlichkeit an erster Stelle. Das vereinfachte und kompakte Fließschema der Verarbeitungsanlage verringert den Bedarf für teure Verarbeitungsgeräte mit langer Lieferzeit, wodurch die Bauzeit deutlich verkürzt wird.

     

    „Der Einsatz einer bewährten Technologie bei der Entwicklung eines robusten, für westafrikanische Verhältnisse geeigneten Anlagenfließschemas, das zugleich einen einfachen und flexiblen Aufbau ermöglicht, hat es uns ermöglicht, die technischen Planungsarbeiten so weit voranzutreiben, dass die Planung der Anlage nun bereits sehr detailliert ist. Damit können wir den Zeitplan deutlich verkürzen und Kosten bei der technischen Planung einsparen“, sagt Danny Callow, Chief Executive Officer von AGG.

     

    Das Unternehmen beabsichtigt, die wichtigsten Spezialkomponenten der Anlage an branchenführende Anbieter auszulagern. Hierzu gehören ein hochmodernes hybrides Solar-PV-, Wärme- und Batteriespeichersystem (BESS), die Brennstofflagerung und -versorgung sowie der Abbau- und der TFS-Vertrag.

     

    Qualifizierter Sachverständiger

     

    Die DFS wurde unter der Aufsicht von Nick Dempers, Principal Process Engineer von SENET, in seiner Eigenschaft als ein qualifizierter Sachverständiger im Sinne von National Instrument 43-101 erstellt.

     

     

    Der Inhalt dieser Pressemitteilung wurde geprüft und genehmigt von:

    -          Nick Dempers, MSc Eng (Chem), BSc Eng (Chem), BCom (Man), Pr.Eng (RSA), Reg.No 20150196, FSAIMM (RSA), Principal Process Engineer von SENET (Pty) Ltd hinsichtlich der Verarbeitung und der Infrastruktur,

    -          Uwe Engelmann (BSc. (Zoo. & Bot.), BSc. Hons. (Geol.), Pr.Sci.Nat. No. 400058/08, MGSSA), einem Director von Minxcon (Pty.) Ltd., hinsichtlich Mineralressourcen,

    -          Patrick Perez, MSc. (Geology), P.Eng (Association of Professional Engineers and Geoscientist of Saskatchewan, Lizenz Nr. 16131), einem Manager und Minentechniker von DRA Americas, einem Unternehmen von DRA Global, hinsichtlich Abbau und Mineralreserven,

    -          Guy John Wild, BSc Eng., MSc Eng. und P. Eng (#940269), Director und Senior Tailings Dam Engineer von Epoch Resources, hinsichtlich des Bergeteichs,

    -          Fanie Coetzee, B.Sc Hons (Environmental Management), Pr.Sci.Nat. No 40044/04, Director von ABS Africa, hinsichtlich der ESIA.

     

    Jede der oben genannten Personen ist ein unabhängiger qualifizierter Sachverständiger (Qualified Person) gemäß NI 43-101.

     

    Über die African Gold Group

     

    Die African Gold Group ist ein an der TSX Venture Exchange notiertes (TSX-V: AGG) Goldunternehmen mit Sitz in Kanada, das über einen umfangreichen Grundbesitz im ertragreichen Grünsteingürtel Birimian in Westafrika verfügt, einschließlich mehr als 460 km2 in Mali und Burkina Faso. Das Hauptaugenmerk des Unternehmens ist auf die Erschließung des Kobada Goldprojekts im Süden von Mali gerichtet. Weitere Informationen über African Gold Group erhalten Sie auf unserer Website unter www.africangoldgroup.com.

     

    FÜR DAS MANAGEMENT DER AFRICAN GOLD GROUP

     

    Danny Callow

    President und Chief Executive Officer

    Nähere Informationen erhalten Sie über:

     

    Danny Callow

    President und Chief Executive Officer

    +(27) 76 411 3803

    Danny.Callow@africangoldgroup.com

     

    Scott Eldridge

    Non-Executive Chairman of the Board

    (604) 722-5381

    Scott.Eldridge@africangoldgroup.com

     

    Daniyal Baizak

    VP Corporate Development

    (416) 861 2966

    Daniyal.Baizak@africangoldgroup.com

     

    Vorsorgliche Hinweise

    Diese Pressemeldung enthält „zukunftsgerichtete Informationen“ im Sinne der geltenden kanadischen Wertpapiergesetze. Zukunftsgerichtete Informationen beinhalten, sind aber nicht beschränkt auf Aussagen über die DFS und die daraus entnommenen zusammengefassten Informationen und die Explorationspläne des Unternehmens für das Kobada Goldprojekt sowie den Zeitplan für die Erschließung des Kobada Goldprojekts. Im Allgemeinen sind zukunftsgerichtete Informationen anhand der Verwendung von in die Zukunft gerichteten Begriffen zu erkennen, wie z.B. „plant“, „erwartet“, „erwartet nicht“, „erwartungsgemäß“, „Budget“, „geplant“, „schätzt“, „prognostiziert“, „zielt an“, „beabsichtigt“, „geht davon aus“, „geht nicht davon aus“ oder „glaubt“ bzw. Abwandlungen solcher Wörter und Ausdrücke oder an Aussagen, wonach bestimmte Handlungen, Ereignisse oder Ergebnisse eintreffen „können“, „könnten“, „würden“, „dürften“ oder „werden“. Zukunftsgerichtete Informationen Aussagen unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und sonstigen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Aktivitäten, Leistungen oder Erfolge von AGG wesentlich von denjenigen abweichen, die in diesen zukunftsgerichteten Informationen direkt oder indirekt genannt wurden. Dazu gehören unter anderem: der Erhalt von erforderlichen Genehmigungen; allgemeine geschäftliche, wirtschaftliche, wettbewerbsbezogene, politische und gesellschaftliche Unsicherheiten; die zukünftigen Mineralpreise; Unfälle, Arbeiterstreitigkeiten und Engpässe; und andere Risiken des Bergbausektors. Obwohl AGG sich bemüht hat, wichtige Faktoren zu ermitteln, die eine wesentliche Abweichung der tatsächlichen Ergebnisse von jenen in zukunftsgerichteten Informationen bewirken können, kann es andere Faktoren geben, die dazu führen, dass die Ergebnisse nicht wie erwartet, geschätzt oder beabsichtigt ausfallen. Es kann nicht gewährleistet werden, dass sich diese Informationen als korrekt erweisen, da die tatsächlichen Ergebnisse und zukünftigen Ereignisse wesentlich von den Erwartungen in solchen Aussagen abweichen können. Dementsprechend sollten sich die Leser nicht bedingungslos auf zukunftsgerichtete Informationen verlassen. AGG ist nicht verpflichtet, zukunftsgerichtete Informationen zu aktualisieren, es sei denn, dies wird von den geltenden Wertpapiergesetzen vorgeschrieben.

    Die TSX Venture Exchange und ihre Regulierungsorgane (in den Statuten der TSX Venture Exchange als Regulation Services Provider bezeichnet) übernehmen keinerlei Verantwortung für die Angemessenheit oder Genauigkeit dieser Pressemeldung.

     

    Die Ausgangssprache (in der Regel Englisch), in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle, autorisierte und rechtsgültige Version. Diese Übersetzung wird zur besseren Verständigung mitgeliefert. Die deutschsprachige Fassung kann gekürzt oder zusammengefasst sein. Es wird keine Verantwortung oder Haftung: für den Inhalt, für die Richtigkeit, der Angemessenheit oder der Genauigkeit dieser Übersetzung übernommen. Aus Sicht des Übersetzers stellt die Meldung keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar! Bitte beachten Sie die englische Originalmeldung auf www.sedar.com, www.sec.gov, www.asx.com.au/ oder auf der Firmenwebsite!

     

     




     

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