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News: Insights vom Porr-Vorstand, VIG-Zahlen, News von Agrana und OMV, Research zu Mayr-Melnhof, CA Immo, Erste und RBI (Christine Petzwinkler)

Die heimische Bau-Gesellschaft Porr verzeichnet im Halbjahr mit 7,6 Mrd. Euro einen Auftragsstand auf Alltime-High. "Wir sind für die nächsten eineinhalb Jahre voll ausgelastet", erklärte CEO Karl-Heinz Strauss beim Pressegespräch. Bis dahin sollten dann die Konjunkturprogramme und Infrastruktur-Investitionenen der Regierungen in vielen Ländern auf Schiene sein. In Österreich würden etwa Projekte bei der BIG, Asfinag oder ÖBB beschleunigt und auch die Gemeinde-Millarde sollte ihre Wirkung zeigen. Aber nicht nur die Konjunkturprogramme sorgen für Rückenwind, sondern auch die Tatsache, dass so manches Unternehmen, speziell aus dem Gesundheitssektor, ihre Produktion aus Asien oder Südamerika zurück nach Europa holen. "Diesbezüglich haben wir schon Anfragen", merkt Strauss an. Grundsätzlich hätten sich durch Covid 19 zwar einige Projekt nach hinten verschoben, jedoch gebe es bislang keine abgesagten Bauvorhaben. "Wir merken im Wohnbau überhaupt kein Nachlassen der Tätigkeit, nur die eine oder andere Verzögerung aufgrund des Shutdowns und daraus folgenden Verschiebung von Genehmigungen", so Strauss. Und auch im Bürobau geht er von keinem Einbruch aus. "Homeoffice wird sicher auch in Zukunft bleiben, aber für die Mitarbeiter vor Ort wird mehr Platz - Stichwort Abstand halten - benötigt", erklärt der CEO, und ergänzt: "Gute Lagen bleiben sicher nicht auf der Strecke".
Die Umsatzerlöse reduzierten sich um 5,1 Prozent auf 2.071,2 Mio. Euro, die Produktionsleistung ging im Halbjahr um 9 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro. zurück. Der Leistungsrückgang sei durch das Auslaufen von Großprojekten, Folgeeffekte aus dem Shutdown von Baustellen, Reisebeschränkungen sowie Covid-19-Auflagen bedingt gewesen. Das Ergebnis vor Steuern sank auf -26,6 Mio. Euro (8,2 Mio. Euro im 1. HJ 2019). Das Periodenergebnis ging auf -22,7 Mio. Euro (vs. 6 Mio. Euro) zurück.
Die Porr setzte aufgrund der Covid-19-Auswirkungen zahlreiche Maßnahmen wie Kurzarbeit, Urlaubsabbau, gezielte Investitions- und Einstellungsstopps sowie einen freiwilligen Verzicht auf einen Teil der Managementgehälter um. In Österreich werde bei einem Großteil der Baustellen über die Kompensation für coronabedingte Mehrkosten verhandelt. In den anderen Märkten sei zwar nicht mit Pönalen bzw. Verzugskosten zu rechnen, jedoch seien die Folgekosten durch Covid-19 gemäß Force Majeure selbst zu tragen. Man geht aus heutiger Sicht davon aus, dass die Produktionsleistung auf Jahressicht 2020 leicht über der 5-Milliarden-Euro-Grenze liegen wird. Eine Bewertung und Anpassung der Ergebnisziele 2020 sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, wie es heißt. "Wir geben einen Ausblick, sobald sich die Nebel lichten", kündigt Strauss an.
Gegen Ende des Jahres bzw. Anfang nächsten Jahres könnte es auch aufgrund der Covid-19-Auswirkungen zu einer Konsolidierung in der Branche kommen. Für potenzielle M&A-Transaktionen sieht sich Strauss aufgrund der Kapitalstruktur gut gerüstet.
Porr ( Akt. Indikation:  12,42 /12,62, 1,46%)

Die Vienna Insurance Group (Wiener Versicherung Gruppe) hat im 1. Halbjahr das Prämienvolumen um 2,4 Prozent auf 5,6 Mrd. Euro gesteigert. Besonders die sonstige Sachversicherung verzeichnete ein signifikantes Prämienplus von 7 Prozent, wozu Steigerungen in vielen Segmenten, wie zum Beispiel Polen, Rumänien, Slowakei und Österreich, beitrugen. Das Ergebnis vor Steuern liegt mit 201,2 Mio. Euro um 21,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Berücksichtigt sind hier Firmenwertabschreibungen in der Höhe von rund 120 Mio. Euro für die Märkte Bulgarien, Kroatien und Georgien, die aus der anlassbezogenen Überprüfung der Werthaltigkeit von Firmenwerten im Zusammenhang mit COVID-19 resultieren. Das Periodenergebnis ging um 29,5 Prozent auf 132,6 Mio. Euro zurück. „Trotz der Ausnahmesituation, in der sich unsere Welt durch Covid-19 befindet, weisen wir ein Plus bei den Prämien, eine durch verminderte Schadenaufwendungen und geringere Unwetterschäden verbesserte Combined Ratio sowie eine Solvenzquote von 183 Prozent auf. Obwohl wir Firmenwertabschreibungen getätigt haben, können wir mit etwas über 200 Mio. Euro ein solides Ergebnis vor Steuern aufweisen. Eine sehr gute Basis für die Bewältigung der Herausforderungen sehe ich in unserer starken Kapitalausstattung und unseren eindrucksvollen Bilanzzahlen 2019 als auch in der konsequenten Fortführung der Agenda 2020. Hier machen sich vor allem unsere umfangreichen Investitionen im Rahmen der digitalen Transformation bezahlt. Wir sehen uns gut positioniert, um das operative Geschäft erfolgreich fortzuführen. Dennoch müssen wir wegen der bestehenden Pandemie mit dämpfenden Auswirkungen auf unseren weiteren Geschäftsverlauf in diesem Jahr rechnen. Aufgrund der weltweit anhaltenden Unsicherheit ist es derzeit nicht möglich, einen Geschäftsausblick zum Jahresende abzugeben“, erklärt Generaldirektorin Elisabeth Stadler. An dem Dividendenvorschlag in Höhe von 1,15 Euro pro Aktie wird festgehalten.
VIG ( Akt. Indikation:  20,55 /20,60, 0,86%)

Die Agrana-Zuckerfabrik am Standort Leopoldsdorf wird aller Voraussicht nach, nach der diesjährigen Rübenkampagne im Dezember 2020 geschlossen. Es wurde die Konzentration auf einen Standort beschlossen, teilt Agrana nach der Aufsichtsratssitzung mit. Sollte bis Mitte November 2020 keine Zusicherung einer Anbaufläche in Österreich von zumindest 38.000 Hektar (derzeit 26.000) gegeben sein, sei die endgültige Schließung des Werkes Leopoldsdorf nach der Kampagne 2020 unumgänglich, heißt es. Aus heutiger Sicht würden die Restrukturierungsaufwendungen im Falle einer endgültigen Schließung bis zu 35 Mio. Euro betragen, wovon bis zu 15 Mio. Euro liquiditätswirksam wären. Rübenbauern-Präsident Ernst Karpfinger appelliert dazu: „Es muss nun dringend ein letzter Anlauf zur Rettung der Zuckerfabrik Leopoldsdorf gestartet werden. Die Tür ist noch nicht ganz geschlossen. Es müssten nun von den Rübenbauern ausreichend Rübenflächen für 2021 kontrahiert werden.
Agrana ( Akt. Indikation:  17,12 /17,24, 0,59%)

Die OMV begibt neue unbefristete, nachrangige Hybridschuldverschreibungen mit einem Gesamtvolumen von 1,25 Mrd. Euro in zwei Tranchen (Tranche 1: 750 Mio.; Tranche 2: 500 Mio. Euro). Das Closing und die Handelsaufnahme beider Tranchen der Hybridschuldverschreibungen im Regulierten Markt der Luxemburger Börse und im Amtlichen Handel der Wiener Börse sind für oder um den 1. September 2020 vorgesehen. Moody's hat der Hybridemission der OMV ein Baa2-Rating zugewiesen.
OMV ( Akt. Indikation:  28,10 /28,18, 0,50%)

Neue Analysten-Einschätzungen: Die Analysten der RCB stufen Mayr-Melnhof von "Buy" auf "Hold" zurück, heben aber das Kursziel von 132,0 auf 150,0 Euro an. Goldman Sachs bestätigt Raiffeisen Bank International mit "Hold" und erhöht das Kursziel von 15,0 auf 16,3 Euro. Bei Erste Group bleiben die Goldman Sachs-Analysten auf "Buy" und heben das Kursziel von 26,0auf 27,0 Euro. Die Analysten von SRC Research stufen die CA Immo weiter mit "Buy" ein und erhöhen das Kursziel von 35,0 auf 37,0 Euro.
Mayr-Melnhof ( Akt. Indikation:  144,20 /145,00, 0,28%)
RBI ( Akt. Indikation:  15,66 /15,70, 3,43%)
Erste Group ( Akt. Indikation:  20,63 /20,66, 0,71%)
CA Immo ( Akt. Indikation:  27,90 /28,20, 7,88%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 26.08.)

(26.08.2020)

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