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25 EU-Projekte stehen für 25 Jahre EU-Förderungen

APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).


16.09.2020
Wien (OTS) - Von St. Martin an der Raab im Burgenland bis Frastanz in Vorarlberg, von Friedersbach im Waldviertel bis Wolfsberg in Kärnten: 25 regionale Förderprojekte aus allen Bundesländern stellen sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe „EUropa in meiner Region“ ([www.europa-in-meiner-region.at] (http://www.europa-in-meiner-region.at)) interessierten Bürgerinnen und Bürgern vor – und zeigen damit, wie EU-Investitionen in Österreichs Regionen wirken.
Seit dem Beitritt zur Europäischen Union im Jahr 1995 lukriert Österreich Fördermittel aus den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (Landwirtschafts-, Regional- und Sozialfonds). 14,7 Mrd. Euro flossen im Zeitraum 1995 bis einschließlich 2017 aus diesen Fonds nach Österreich, hat das Österreichische Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) kürzlich in einer umfassenden Studie erhoben. Hochgerechnet bis Ende 2020 werden es gut 16 Mrd. Euro sein (ÖROK-Schriftenreihe 207, https://www.oerok.gv.at/publikationen (https://www.oerok.gv.at/publikationen)).
Mit zusätzlichen Mitteln von Bund, Ländern und privaten Investoren summiert sich die Fördersumme auf rund 34 Mrd. Euro, mit denen in den Regionen quer durch Österreich Projekte und Initiativen unterstützt wurden. Insgesamt, so das WIFO, seien die regionalen ökonomischen Unterschiede dadurch deutlich reduziert worden, die entwicklungsschwächeren Regionen haben an Wertschöpfung und Beschäftigung aufgeholt.
Dies resultiert freilich aus der Arbeit der vielen hundert Projektinitiatorinnen und -initiatoren. So kommt die EU-Regionalpolitik in die Regionen an und gibt den Menschen Jobs, Einkommen und Entwicklungsmöglichkeiten. „EUropa in meiner Region“ bittet beispielhaft Projekte und ihre Trägerinnen und Träger vor den Vorhang und bringt sie mit Bürgerinnen und Bürgern aus ihrem regionalen Umfeld zusammen.
25 Projekte wurden in diesem Jahr dazu ausgewählt, unter dem Motto „25 Jahre Österreich in der EU“. Die Projekte sind aus allen Bundesländern und aus allen Europäischen Struktur- und Investitionsfonds. Sie beschäftigen sich mit den unterschiedlichsten Themen: So haben im steirischen Lannach unter dem Titel „Eichen setzen – Zeichen setzen“, gefördert aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds, Volksschüler bisher schon 60.000 Bäume gepflanzt und damit auch Bewusstsein für die Rolle des Waldes in Zeiten der Klimakrise erarbeitet. In Hallein erzeugt der Zellstoffproduzent AustroCel mit Unterstützung aus dem Europäischen Regionalfonds grünen Strom für die Produktion und für das Fernwärmenetz. Im Tiroler Landeck finden Erwerbstätige, die trotz Arbeit armutsgefährdet sind, bei inbus Beratung und Unterstützung. Das Projekt des Europäischen Sozialfonds macht Möglichkeiten für Betroffene ausfindig, um ein höheres Haushaltseinkommen zu erreichen.
Die Liste bietet einen Überblick über alle teilnehmenden Projekte. Veranstaltungstermine und weitere Informationen zu „EUropa in meiner Region“ sind auf der Website [www.europa-in-meiner-Region.at] (http://www.europa-in-meiner-region.at/) zu finden.
European Business Forum Eisenstadt / Fachhochschule Burgenland GmbH / Burgenland: Die Fachhochschule Burgenland wickelt zahlreiche EU-Forschungsprojekte ab, das European Business Forum lädt zum Austausch zwischen Wirtschaft, Studierenden und Öffentlichkeit ein.\nWeiterbildung für Erwachsene / Burgenländische Volkshochschulen / Burgenland: Ziel ist die Schaffung eines breiten Bildungsangebotes, ein Themenabend beschäftigt sich mit Projekten des Europäischen Sozialfonds und 25 Jahren Österreich in der EU.\nNatürlich nach Westpannonien / Regionalmanagement Burgenland GmbH / Burgenland: In einer grenzüberschreitenden Vernetzung entwickeln die Projektpartner nachhaltige touristische Angebote. 18 geführte Touren in Westpannonien werden angeboten.\nArbeit am Bau – Friesach / Burg Friesach Errichtungs-GmbH / Kärnten: Langzeitarbeitslose Personen finden beim mittelalterlichen Burgbau Friesach ein Beschäftigungsangebot im Sinne der Schließung von Betreuungslücken und der Förderung der Inklusion.\nSmarter Leichtbau 4.0 / Kompetenzzentrum Holz GmbH / Kärnten: Das Kompetenzzentrum Holz forscht mit Partnern an ressourcenschonendem Leichtbau aus nachwachsenden Rohstoffen und bietet Vorträge und Führungen zum Thema.* Engineering Education 4.0 / HTL Wolfsberg / Kärnten: Produktions- und Lernsysteme der Zukunft stehen im Fokus dieses EU-Projektes. Geführte Rundgänge im „Smart Production Lab“ geben Einblick.\nJugendbildungszentrum Mödling / ARGE Mentor/m&m/W&P / Niederösterreich: Das Jugendbildungszentrum Mödling ist ein modulares Bildungsangebot für Jugendliche und junge Erwachsene am Übergang Schule, Ausbildung und Beruf.\nHaus der Digitalisierung / ecoplus. Niederösterreichische Wirtschaftsagentur GmbH / Niederösterreich: Die Vernetzungsplattform stellt Unternehmen alles Wissenswerte rund um das Thema Digitalisierung zur Verfügung. Beim Zukunfts-Heurigen tauschen sich Wirtschaft und Wissenschaft aus.\nEdelwels – Fischzuchtanlage / Firma WALDLAND / Niederösterreich: Im Waldviertel wird mit EU-Förderung nachhaltige Fischzucht in einer geschlossenen Kreislaufanlage betrieben. Führungen werden angeboten.\nCampus Basisbildung / BILL – Institut für Bildungsentwicklung Linz / Oberösterreich: Basisbildung unterstützt Erwachsene dabei, Grundkompetenzen in Lesen, Schreiben und Mathematik nachzuholen und sensibilisiert die Öffentlichkeit für das Thema.\nNeues Sudhaus / Brauer Hofstetten Krammer GmbH & Co KG / Oberösterreich: Ein neues Sudhaus der Brauerei Hofstetten ermöglicht es, energieeffizient eine größere Vielfalt an Bieren zu brauen und hilft gleichzeitig, Rohstoffe einzusparen.\nInnviertler Gewürzkino / Schneiderbauer Gewürze GmbH / Oberösterreich: Ein altes Stallgewölbe der Firma Schneiderbauer wurde in einen multimedialen Erlebnisraum umgebaut, in welchem Filme zur Gewürzproduktion gezeigt werden.\nFrauen Kompetenzzentrum Salzburg / Ibis acam Bildung / Salzburg: Frauen in schwierigen Lebenslagen erhalten umfassende Unterstützung und Raum, um den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben zu ermöglichen.* Die Baumwollmacher / AustroCel Hallein GmbH / Salzburg: Umweltschutz ist für den Zellstoffproduzenten AustroCel ein großes Thema, das werkseigene Heizkraftwerk wurde modernisiert und produziert Biostrom auch für das Fernwärmenetz.\n(Z)Eichen setzen / proHolz Steiermark / Steiermark: proHolz Steiermark zeigt in diesem Projekt, warum eine nachhaltige Waldbewirtschaftung für den Klimaschutz wichtig ist. Setzen Sie mit Volksschülern in Lannach neue Bäume.\nAusbildungsfit Graz / Jugend am Werk Steiermark / Steiermark: AusbildungsFit ist ein Angebot für Jugendliche im Alter von 15 bis 24 Jahren, die ihre Schulpflicht beendet haben und Unterstützung für ihre weitere schulische oder berufliche Ausbildung suchen.\nSternstunden der Wirtschaft / ZWT Zentrum für Wissens- und Technologietransfer in der Medizin / Steiermark: Das Zentrum für Wissens- und Technologietransfer wird mit EU-Förderung weiter ausgebaut, es werden aber auch noch viele weitere EU-Projekte aus der Steiermark gezeigt.\nUmweltfreundliche Energie: Abwärmenutzung / Stadtwerke Wörgl GmbH / Tirol: Das Stadtwärme-Netz Wörgl wandelt industrielle Abwärme in Wärmeenergie zum Heizen um und versorgt 25 % der Wörgler Haushalte mit grüner Wärme.\nINBUS – Mehr Einkommen zum Auskommen / Innovia – Service und Beratung zur Chancengleichheit / Tirol: "inbus" unterstützt Erwerbstätige im Bezirk Landeck, die trotz Arbeit armutsgefährdet sind, ein höheres Haushaltseinkommen zu erreichen.\nMetallverarbeitung für Designermöbel /Jürgen Krämer GmbH / Vorarlberg: Jürgen Krämer kreiert Wohnräume, Büros und Shops im High-End Bereich. In der neuen Produktionshalle wird innovative Metallverarbeitung im Möbelbau eingesetzt, Unternehmensführungen werden angeboten.\nTop for Job Vorarlberg / BFI der AK Vorarlberg / Vorarlberg: Asylberechtigten und subsidiär schutzberechtigten Jugendlichen wird es ermöglicht, einen Pflichtschulabschluss zu erlangen. Ein Vermittlungs- und Beratungsprozess unterstützt die Integration im Arbeitsmarkt.\nGuat’s vo do! / Verein Regionalmarkt Vorderland – Walgau\nBludenz / Vorarlberg: Unter dem Motto "Guat's vo do!" stellt der Verein regionale Lebensmittel unkompliziert für Gastronomie, Großküchen und Nahversorgern bereit.\nSeepark Aspern / Wirtschaftsagentur Wien / Wien: Das Herzstück der Seestadt Aspern bildet ein künstlich angelegter See. Der Namensgeber des Stadterweiterungsprojektes wurde mit EU-Förderungen geplant und realisiert.\nNaturpädagogik Donau-Auen / Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien / Wien: Das Besucherzentrum des Nationalparks Donau-Auen bietet zahlreiche Bildungsangebote inkl. Führungen und Lehrpfaden für Jung und Alt.\nJugendcollege AMS Wien / die Berater / Wien: Das Jugendcollege des AMS Wien bietet zugewanderten Jugendlichen die Chance, ihre Ausbildung in Österreich fortzusetzen und ihre Qualifikationen auszubauen.\n


 

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    Seit dem Beitritt zur Europäischen Union im Jahr 1995 lukriert Österreich Fördermittel aus den Europäischen Struktur- und Investitionsfonds (Landwirtschafts-, Regional- und Sozialfonds). 14,7 Mrd. Euro flossen im Zeitraum 1995 bis einschließlich 2017 aus diesen Fonds nach Österreich, hat das Österreichische Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) kürzlich in einer umfassenden Studie erhoben. Hochgerechnet bis Ende 2020 werden es gut 16 Mrd. Euro sein (ÖROK-Schriftenreihe 207, https://www.oerok.gv.at/publikationen (https://www.oerok.gv.at/publikationen)).
    Mit zusätzlichen Mitteln von Bund, Ländern und privaten Investoren summiert sich die Fördersumme auf rund 34 Mrd. Euro, mit denen in den Regionen quer durch Österreich Projekte und Initiativen unterstützt wurden. Insgesamt, so das WIFO, seien die regionalen ökonomischen Unterschiede dadurch deutlich reduziert worden, die entwicklungsschwächeren Regionen haben an Wertschöpfung und Beschäftigung aufgeholt.
    Dies resultiert freilich aus der Arbeit der vielen hundert Projektinitiatorinnen und -initiatoren. So kommt die EU-Regionalpolitik in die Regionen an und gibt den Menschen Jobs, Einkommen und Entwicklungsmöglichkeiten. „EUropa in meiner Region“ bittet beispielhaft Projekte und ihre Trägerinnen und Träger vor den Vorhang und bringt sie mit Bürgerinnen und Bürgern aus ihrem regionalen Umfeld zusammen.
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    Die Liste bietet einen Überblick über alle teilnehmenden Projekte. Veranstaltungstermine und weitere Informationen zu „EUropa in meiner Region“ sind auf der Website [www.europa-in-meiner-Region.at] (http://www.europa-in-meiner-region.at/) zu finden.
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