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Fa. Robust Plastics ist insolvent: AK hilft den 120 Beschäftigten und sicherte heuer bereits 36 Millionen Euro für Betroffene

APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).


18.09.2020
Linz (OTS) - Die Firma Robust Plastics GmbH in Mattighofen mit rund 120 Beschäftigten ist insolvent. Am Donnerstag fand bereits eine Betriebsversammlung statt, in dem Betriebsrat und Arbeiterkammer die Belegschaft über ihre Rechte und die weitere Vorgangsweise informierten. AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer appelliert an die Betroffenen: „Jetzt nichts überstürzen und auf keinen Fall das Arbeitsverhältnis vorzeitig beenden! Dadurch könnte viel Geld verloren gehen.“ Am Montag starten die AK-Experten/-innen die Einzelberatungen im Unternehmen. Seit Jahresbeginn hat der Insolvenz-Rechtsschutz der AK Oberösterreich bereits mehr als 2.700 Betroffene begleitet und für sie 36,4 Millionen Euro an Ansprüchen gesichert.
Robust Plastics ist ein auf hochwertige Kunststofferzeugnisse spezialisiertes Unternehmen. Nun hat es beim Handelsgericht Wien Insolvenz angemeldet. „Wir als AK sind bereits im Vorfeld von der drohenden Insolvenzeröffnung informiert worden. Das erleichtert uns die Arbeit natürlich sehr“, so AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.
Betriebsversammlung, Einzelberatungen und Infovideos
Das Insolvenz-Rechtsschutz-Team der AK Oberösterreich steht den rund 120 Beschäftigten in den nächsten Wochen intensiv zur Seite: Bereits gestern, Donnerstag, fand am Firmensitz in Mattighofen die erste Informationsveranstaltung statt. Betriebsrat und AK-Experten/-innen informierten die Betroffenen darüber, wie es nun weitergeht und wie sich sich verhalten sollen, um keine Ansprüche zu verlieren. Die wichtigsten Infos werden noch zusätzlich als Kurzfilme im Betrieb online verbreitet, damit wirklich alle Betroffenen erreicht werden können. Am Montag starten die Einzelberatungen. „Unsere Expertinnen und Experten werden so lange vor Ort sein, bis alle Beschäftigten persönlich betreut und alle ausstehenden Ansprüche von uns erfasst werden konnten“, so Kalliauer.
Juli- und August-Löhne sind noch offen
Sämtliche offenen Ansprüche – darunter auch bereits die Löhne und Gehälter für Juli und August - werden bei Gericht und beim Insolvenz-Entgelt-Fonds schnellstmöglich angemeldet. Auch dieses Prozedere übernimmt die Arbeiterkammer. Wann die Arbeitnehmer/-innen dann mit den Zahlungen durch den Insolvenz-Entgelt-Fonds rechnen können, lässt sich schwer abschätzen. „Wir werden jedenfalls alle Hebel in Bewegung setzen, dass die Beschäftigten schnell zu ihrem Geld kommen“, so Kalliauer.
Die größten Insolvenzen 2020 bisher
Die Begleitung und Vertretung durch die AK während des gesamten Insolvenzverfahrens ist für die Beschäftigten kostenlos. Seit Jänner bis Mitte September haben die AK-Insolvenz-Rechtsexperten/-innen heuer bereits 2.741 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer begleitet und für sie insgesamt 36,4 Millionen Euro an ausstehenden Löhnen, Gehältern und Beendigungsansprüchen hereingeholt. Die größten Insolvenzen heuer in Oberösterreich waren die Firmen Kremsmüller Industrieanlagen KG mit 594 Beschäftigten, Kremsmüller Industrieservice KG mit 533 Beschäftigten, Wick Fenster & Sonnenschutz GmbH mit 318 Arbeitnehmern/-innen und Walter Moser GmbH mit 101 Betroffenen. Auch während des Shutdowns war das AK-Team via Home-Office und telefonischer Beratung für die AK-Mitglieder im Einsatz.
AK-Präsident Kalliauer: „Auffällig ist, dass heuer relativ wenige kleinere Betriebe von Insolvenzen betroffen sind. Als Gründe dafür vermuten wir die Stundungen und Ratenzahlungen von Sozialversicherungs- und Steuerbeträgen. Dies könnte uns aber in den nächsten Monaten oder spätestens Anfang des nächsten Jahres einholen.“
Ein Bild zur honorarfreien Verwendung finden Sie unter [hier] (https://ooe.arbeiterkammer.at/service/presse/Nach_Insolvenze... cherte_bereits_36_Millionen.html#lg=1&slide=0)
Foto – Bildtext:
Betriebsversammlung am Donnerstag bei Robust Plastics: Betriebsratsvorsitzender Gerhard Schmidhuber mit den AK-Expertinnen Mag.a Michaela Trausner (links) und Mag.a Sabine Wenzelhuemer.


 

Aktien auf dem Radar:Marinomed Biotech, Kapsch TrafficCom, Semperit, Amag, SBO, FACC, Uniqa, VIG, CA Immo, Zumtobel, Strabag, Warimpex, Rosgix, Rosenbauer, Palfinger, Porr, Frequentis, Autobank, Erste Group, Flughafen Wien, Lenzing, Rath AG, SW Umwelttechnik.


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Die Novomatic-Gruppe ist als Produzent und Betreiber einer der größten Gaming-Technologiekonzerne der Welt und beschäftigt mehr als 25.000 Mitarbeiter. Die Unternehmensgruppe verfügt über Standorte in 45 Ländern und exportiert innovatives Glücksspielequipment, Systemlösungen, Lotteriesystemlösungen und Dienstleistungen in mehr als 70 Staaten.

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    wikifolio-Trades Austro-Aktien 18-19: Erste Group(1), Polytec Group(1), RBI(1), Lenzing(1), Strabag(1)
    Star der Stunde: Flughafen Wien 2.66%, Rutsch der Stunde: Porr -1.87%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 17-18: Lenzing(3), S&T(2), Porr(2), Mayr-Melnhof(1), OMV(1)
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