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Alois Wögerbauer beantwortet Anleger-Fragen - ein Fazit: Aktienmärkte sind insgesamt nicht überteuert


Magazine aktuell


#gabb aktuell



02.11.2020

Im aktuellen Fondsjournal der 3 Banken Generali KAG beantwortet Geschäftsführer und Börsen-Kenner Alois Wögerbauer einige an ihn gerichtete Anleger-Fragen. Zum Beispiel:

SIND AKTIEN ÜBERTEUERT?

Meine 30-jährige Berufserfahrung hat mich eines gelehrt: Geldanlage ist immer eine relative Welt. Und Basis dieser relativen Betrachtung ist der Zins. Ein langfristig verlässlicher Bewertungsindikator wird technisch als „Aktienrisikoprämie“ bezeichnet. Dies ist der Vorsprung der Unternehmensrendite zum Zinsumfeld. Zur Illustration ein vereinfachtes Beispiel. Nehmen wir an, ein Unternehmen, ein Markt oder auch der Weltindex sind mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 20 bewertet. Dies bedeutet, dass eine Aktie mit einem symbolischen Preis von 100 EUR einen Gewinn pro Aktie von 5 EUR macht. Diese 5 EUR Gewinn in Relation zu 100 EUR Kurs ergeben eine Gewinnrendite von 5 Prozent. Und eben diese 5 Prozent sind in Relation zu setzen mit den Ertragsmöglichkeiten der theoretisch risikolosen Staatsanleihe. Wenn diese Staats- anleihe 5 Prozent bringt, dann sind 5 Prozent Aktienrendite relativ wenig. Wenn die Staatsanleihe so wie jetzt sich je nach Land um Null oder da- runter bewegt, dann sind die gleichen 5 Prozent Aktienrendite sehr viel. Oder anders gesagt: Wenn eine Aktie heute das gleiche Kurs-Gewinn-Verhältnis hat wie im Jahr 2010 oder im Jahr 2000, dann ist diese Aktie unter Berücksichtigung der Zinsen von heute eindeutig billig. Die Antwort daher: NEIN. Die Aktienmärkte sind insgesamt nicht überteuert. Einzelne Unternehmen oder Branchen sind wie immer isoliert zu betrachten.

KOMMT DIE GROSSE GELDENTWERTUNG?

Crash-Propheten, die rein zufällig meist auch gerade ein aktuelles Buch promoten, ziehen wieder mit dieser These durchs Land. Manche vertreten diese These seit der EURO-Krise 2012 und sind daher im achten Jahr des Irrtums. Dazu kommt, dass Österreicher und Deutsche aus historischen Gründen eine bemerkenswerte Angst vor Inflation offenbar in sich tragen. In den vergangenen 10 Jahren lag die heimische Inflationsrate bei im Schnitt 1,8 Prozent pro Jahr. Eine Inflation der Asset-Preise wie Immobilien hat aufgrund der Geldmengenausweitung der Notenbanken zweifelsohne stattgefunden. Eine echte Inflation auf Basis der Verbraucherpreise allerdings nicht, ohne an dieser Stelle auf die Diskussion über die Berechnung eben dieser Kennzahl einzugehen. Es mag sein, dass die Inflation im laufenden Jahrzehnt einen Tick höher sein wird als im abgelaufenen. Ob 1,8 Prozent oder 2,5 Prozent per anno macht aber nicht den dramatischen Unterschied. Viele Theoretiker übertragen die Schablonen der 1930er-Jahre auf das Umfeld der 2020er-Jahre. Ohne respektlos gegenüber Geschichte zu sein. Ich glaube nicht, dass man das Umfeld von vor knapp 100 Jahren einfach übertragen kann auf die digitalisierte Welt von heute. Die Antwort daher: NEIN. Die große Geldentwertung und Inflation stehen nicht vor der Tür. Viele Propheten übersehen eine einfache Tatsache. Für eine Inflationswelle braucht man ein Umfeld von Güterknappheit. Von den meisten Gütern haben wir aktuell aber zu viel und nicht zu wenig...

DIE NOTENBANKEN KÖNNEN DOCH NICHT WEITER SO VIEL GELD DRUCKEN?

„Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.“ Das Undenkbare findet immer statt. Als ich 1990 in jungen Jahren meine Berufslaufbahn als Börsianer begann, habe ich gehört, dass die Ölvorkommen der Welt zwischen 2005 und 2010 verbraucht sein werden. Irgendwann nach 2010 muss zudem Japan zwingend Pleite sein. In meinen ersten Anlagevorschlägen standen Bundesanleihen aus Österreich und Deutschland mit über 7 Prozent Rendite. Und die Rückfrage der Anleger war, ob es nicht doch etwas mit 8 Prozent gäbe. Hätte mir damals wer erklärt, dass 20 Jahre später diese Schuldner nicht mehr 7 Prozent Zins bezahlen, sondern für ihre Schulden sogar Zinsen bezahlt bekommen, dann wäre meine Reaktion wohl ein mitleidiges oder besorgtes Lächeln gewesen. Der Weg zurück ist für die Notenbanken definitiv verbaut, die Kosten wären zu hoch. Die Flucht nach vorne ist daher die zwingend logische Variante. Die Notenbanken werden nachlegen. Gerade die US-FED hat in Relation zu Wirtschaftsleistung der USA noch viel Potenzial. Zudem sehen wir einen Schulterschluss zwischen Notenbank und Politik. Die EZB-Chefin widmet sich dem Klimawandel, der US-FED-Chef kümmert sich laut jüngsten Kommentaren um den US-Arbeitsmarkt. Dies ist nicht zu kritisieren, es wäre nur Aufgabe der Politik und nicht der Notenbanken. Die Antwort daher: JA, SIE KÖNNEN. „The sky is the limit.“ Wir werden weitere Programme sehen, und manche davon werden mit der Zahl 1000 Milliarden und mehr beginnen...

AMAZON, APPLE & CO – DAS REICHT ALS GELDANLAGE?

2020 hat eine Differenzierung zwischen Gewinnern oder Verlierern gebracht, die historisch einzigartig ist. Sie sollten Ihre Geldanlage aber nicht mit der Performance von Amazon im Jahr 2020 messen, eben weil Sie Ihre Geldanlage auch nicht mit der Performance von Royal Dutch im Jahr 2020 messen würden. Die Idee mancher Investoren und Ratgeber, nur mehr auf Amazon & Co zu setzen, ist aber sehr gefährlich. Geldanlagestrategien, die auf dem Blick in den Rückspiegel basieren, sind nicht sonderlich kreativ. Es kann kein Depot ohne US-Aktien geben. Es kann kein Depot ohne die besprochenen Digitalisierungschampions geben. Aber: Oberstes Gebot der Geldanlage ist und bleibt Diversifikation. NVIDIA, als ein exemplarisches Beispiel, ist ein beeindruckend innovatives Unternehmen. Die Grafikprozessoren bedienen viele aktuelle Megatrends. Die Bewertung liegt aktuell bei über dem 25-fachen. Nein – nicht eines Jahresgewinnes, eines Jahresumsatzes. Gleichzeitig können sie viele Value-Aktien unter dem Buchwert ihres Eigenkapitals kaufen. Die Antwort daher: NEIN. Eine einseitige Festlegung auf eine Branche oder ein Thema ist eine Wette, aber keine Anlagestrategie. Digitalisierung ist der aktuelle Trend, in vielen Titeln ist aber auch sehr viel Zukunft bereits eingepreist. Achten Sie daher auf Ausgewogenheit und Diversifikation.

DIE NÄCHSTEN WOCHEN UND MONATE...

...werden wohl Nerven kosten. Das realistische Einschätzen der Möglichkeit beziehungsweise der Unmöglichkeit der kurzfristigen Prognose ist eine wichtige Basis. Die Zinsen können nicht steigen. Und die Frage nach den nächsten Aktivitäten der Notenbanken und der Politik ist nicht eine des OB, sondern nur des WANN. Ob der nächste US-Präsident Trump oder Biden heißt, mag manche Branchen bewegen, ändert aber nichts an den übergeordneten Trends der Kapitalmärkte insgesamt. Lassen Sie sich daher an schwachen Tagen nicht von der Nervosität der Märkte anstecken, sondern denken Sie eher darüber nach, allfällige Barreserven Richtung Aktien zu bewegen. Auch wenn es Mut und Nerven braucht...




 

Bildnachweis

1. Alois Wögerbauer, Geschäftsführer 3 Banken Generali KAG, Credit: 3 Banken Generali KAG , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, Porr, Wienerberger, Zumtobel, FACC, S Immo, Addiko Bank, Erste Group, Verbund, Telekom Austria, Cleen Energy, Rosgix, UBM, Agrana, Oberbank AG Stamm, Kapsch TrafficCom, CA Immo.


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Alois Wögerbauer, Geschäftsführer 3 Banken Generali KAG, Credit: 3 Banken Generali KAG, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    wikifolio-Trades Austro-Aktien 17-18: S&T(2), FACC(1)
    Star der Stunde: Wienerberger 1.28%, Rutsch der Stunde: Verbund -0.7%
    wikifolio-Trades Austro-Aktien 16-17: RBI(1), Verbund(1), S&T(1), DO&CO(1), OMV(1), Österreichische Post(1), Immofinanz(1), Semperit(1)
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    02.11.2020

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    SIND AKTIEN ÜBERTEUERT?

    Meine 30-jährige Berufserfahrung hat mich eines gelehrt: Geldanlage ist immer eine relative Welt. Und Basis dieser relativen Betrachtung ist der Zins. Ein langfristig verlässlicher Bewertungsindikator wird technisch als „Aktienrisikoprämie“ bezeichnet. Dies ist der Vorsprung der Unternehmensrendite zum Zinsumfeld. Zur Illustration ein vereinfachtes Beispiel. Nehmen wir an, ein Unternehmen, ein Markt oder auch der Weltindex sind mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 20 bewertet. Dies bedeutet, dass eine Aktie mit einem symbolischen Preis von 100 EUR einen Gewinn pro Aktie von 5 EUR macht. Diese 5 EUR Gewinn in Relation zu 100 EUR Kurs ergeben eine Gewinnrendite von 5 Prozent. Und eben diese 5 Prozent sind in Relation zu setzen mit den Ertragsmöglichkeiten der theoretisch risikolosen Staatsanleihe. Wenn diese Staats- anleihe 5 Prozent bringt, dann sind 5 Prozent Aktienrendite relativ wenig. Wenn die Staatsanleihe so wie jetzt sich je nach Land um Null oder da- runter bewegt, dann sind die gleichen 5 Prozent Aktienrendite sehr viel. Oder anders gesagt: Wenn eine Aktie heute das gleiche Kurs-Gewinn-Verhältnis hat wie im Jahr 2010 oder im Jahr 2000, dann ist diese Aktie unter Berücksichtigung der Zinsen von heute eindeutig billig. Die Antwort daher: NEIN. Die Aktienmärkte sind insgesamt nicht überteuert. Einzelne Unternehmen oder Branchen sind wie immer isoliert zu betrachten.

    KOMMT DIE GROSSE GELDENTWERTUNG?

    Crash-Propheten, die rein zufällig meist auch gerade ein aktuelles Buch promoten, ziehen wieder mit dieser These durchs Land. Manche vertreten diese These seit der EURO-Krise 2012 und sind daher im achten Jahr des Irrtums. Dazu kommt, dass Österreicher und Deutsche aus historischen Gründen eine bemerkenswerte Angst vor Inflation offenbar in sich tragen. In den vergangenen 10 Jahren lag die heimische Inflationsrate bei im Schnitt 1,8 Prozent pro Jahr. Eine Inflation der Asset-Preise wie Immobilien hat aufgrund der Geldmengenausweitung der Notenbanken zweifelsohne stattgefunden. Eine echte Inflation auf Basis der Verbraucherpreise allerdings nicht, ohne an dieser Stelle auf die Diskussion über die Berechnung eben dieser Kennzahl einzugehen. Es mag sein, dass die Inflation im laufenden Jahrzehnt einen Tick höher sein wird als im abgelaufenen. Ob 1,8 Prozent oder 2,5 Prozent per anno macht aber nicht den dramatischen Unterschied. Viele Theoretiker übertragen die Schablonen der 1930er-Jahre auf das Umfeld der 2020er-Jahre. Ohne respektlos gegenüber Geschichte zu sein. Ich glaube nicht, dass man das Umfeld von vor knapp 100 Jahren einfach übertragen kann auf die digitalisierte Welt von heute. Die Antwort daher: NEIN. Die große Geldentwertung und Inflation stehen nicht vor der Tür. Viele Propheten übersehen eine einfache Tatsache. Für eine Inflationswelle braucht man ein Umfeld von Güterknappheit. Von den meisten Gütern haben wir aktuell aber zu viel und nicht zu wenig...

    DIE NOTENBANKEN KÖNNEN DOCH NICHT WEITER SO VIEL GELD DRUCKEN?

    „Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.“ Das Undenkbare findet immer statt. Als ich 1990 in jungen Jahren meine Berufslaufbahn als Börsianer begann, habe ich gehört, dass die Ölvorkommen der Welt zwischen 2005 und 2010 verbraucht sein werden. Irgendwann nach 2010 muss zudem Japan zwingend Pleite sein. In meinen ersten Anlagevorschlägen standen Bundesanleihen aus Österreich und Deutschland mit über 7 Prozent Rendite. Und die Rückfrage der Anleger war, ob es nicht doch etwas mit 8 Prozent gäbe. Hätte mir damals wer erklärt, dass 20 Jahre später diese Schuldner nicht mehr 7 Prozent Zins bezahlen, sondern für ihre Schulden sogar Zinsen bezahlt bekommen, dann wäre meine Reaktion wohl ein mitleidiges oder besorgtes Lächeln gewesen. Der Weg zurück ist für die Notenbanken definitiv verbaut, die Kosten wären zu hoch. Die Flucht nach vorne ist daher die zwingend logische Variante. Die Notenbanken werden nachlegen. Gerade die US-FED hat in Relation zu Wirtschaftsleistung der USA noch viel Potenzial. Zudem sehen wir einen Schulterschluss zwischen Notenbank und Politik. Die EZB-Chefin widmet sich dem Klimawandel, der US-FED-Chef kümmert sich laut jüngsten Kommentaren um den US-Arbeitsmarkt. Dies ist nicht zu kritisieren, es wäre nur Aufgabe der Politik und nicht der Notenbanken. Die Antwort daher: JA, SIE KÖNNEN. „The sky is the limit.“ Wir werden weitere Programme sehen, und manche davon werden mit der Zahl 1000 Milliarden und mehr beginnen...

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