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Wie Royal Dutch Shell, Slack, Alibaba Group Holding, JinkoSolar, Valneva und Barrick Gold für Gesprächsstoff sorgten

01.12.2020

Diese Auswertung des Börse Social Network Robots BSNgine ist „powered by bankdirekt.at“. Unter http://www.bankdirekt.at findet man Angebote, diese und weitere Aktien spesengünstig zu handeln.

Aktie Symbol SK
Perf.
Slack WORK 42.88 5.43%
Valneva VLA 6.39 2.90%
Barrick Gold ABR 23.14 1.98%
JinkoSolar ZJS1 69.04 -4.60%
Alibaba Group Holding BABA 263.36 -4.75%
Royal Dutch Shell R6C 14.142 -5.71%


Social Comments zu den Gewinnern/Verlierern

Royal Dutch Shell
29.11 22:44
PuKInvestment | KP1958K
PuK Muster long konti Wachstum
Royal Dutch Shell (GB00B03MLX29) Die Zeit von Öl ist vorbei? Old Economie? Keine Perspektive? Oder doch noch einen Blick wert? Ich habe diesen Blick gemacht und Royal Dutch Shell versucht in die entsprechenden Branchen einzuordnen, die Branchenaussichten zu definieren und für mich festgelegt, ob Shell möglicher Weise wert ist zu Kaufen. Alles anhand der Bilanz, Cashflow und Schätzungen zum Marktumfeld. Branche: Öl / Erdgas / Energie Die Ölbranche hat es seit Jahren nicht leicht. Nach der Finanzkrise haben die Sektkorken aufgehört zu knallen, es ging in der jüngsten Vergangenheit sogar soweit, dass man Geld bekommen hat, wenn man Öl gekauft hatte. Der ganze Markt ist stark reguliert und von Absprachen und Förderquoten geprägt. Zudem sind der Markt und die Branche sehr politisch. Gerade in der OPEC sitzen keine Wirtschaftsunternehmen im klassischen Sinne, es sind Öl- Staaten, die das Geschehen bestimmen und mehr als nur wirtschaftlichen Gewinn im Blick haben. Es geht viel um Sanktionen, Druck ausüben und einen Vorteil im politischen Sinn zu erreichen als um finanzielle Kennzahlen und Bilanzen. All das bewegt den Ölpreis und der Ölpreis ist eine entscheidende Größe die auch den Gewinn aller Ölkonzerne, auch die nicht Staatlichen, bestimmt. Der Wettbewerb spielt also woanders. Wer hat das größte Netzt an Tankstellen, wer arbeitet am Kosteneffizientesten, wer hat bei Verteilungen von Bohrgenehmigungen die Nase vorn, wer bekommt bei Pipeline- Projekten den Zuschlag. Eine undurchsichtige Branche die kein Investor unterschätzen darf. Hier können gut wirtschaftende Unternehmen „vor die Hunde gehen“ nur dadurch, dass versäumt wurde zur richtigen Zeit die richtigen Personen auf die richtige Seite zu ziehen. Wer aber meint, Öl & Gas ist von gestern, die Branche ist Tot – ich glaube in diesem Fall: Tot gesagte leben länger. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Öl & Gas in 10 Jahren ein Randgeschäft sein wird. Viel zu viele Produkte unseres täglichen Lebens werden mit unter aus Öl gewonnen. Kunststoffe, Kosmetik, Kleidung, Farben… all das ist (bisher) ohne Öl nicht denkbar. ABER – nur 15% des weltweiten Öls wird dafür verwendet. 85% geht tatsächlich in die Energiegewinnung, davon etwa 50% in die Mobilität. Vorteile der Branche: hohe Eintrittsbarrieren für neue Unternehmen wichtige Produkte für die Wirtschaft geringe Substitutionsbedrohung (Preisabsprachen) geringe Käufermacht Nachteile der Branche: hohe staatliche Auflagen / Einmischung geringe Wachstumsaussichten der Branche schlechte Branchenbewertung keine differenzierten Produkte Branchenprimus der Ölkonzerne: Exxon Mobil; Royal Dutch Shell; Chevron; PetroChina; Total; BP (Börsenwert) Royal Dutch Shell unterscheidet sich nicht wesentlich von den anderen Ölkonzernen. Shell ist genauso an den Ölpreis gekoppelt wie die anderen Konzerne auch. Der Upstream ist bei Shell das wesentliche und profitabelste Geschäft. Man kann knapp sagen, ist der Ölpreis billig, dann macht Shell auch keine Geschäfte. Im Detail ist es nicht so einfach. Shell versorgt ein Großteil der Welt mit Erdgas und setzt in diesem Segment (beinhaltet auch Flüssiggase) rund 42 Mrd. USD / Jahr um. Eines ist klar, egal was in Zukunft passiert, Öl und Gas ist morgen nicht verschwunden, wahrscheinlich auch noch nicht in 30 Jahren. Davon aber mal abgesehen, Shell hat hohe Investitionen im Bereich Photovoltaik und Windparks getätigt und ist dabei, die Entwicklung CO2 neutraler Herstellung von Wasserstoff voran zu treiben. Es kann sein, dass diese Investitionen einfach nur eine Imagekampagne darstellen, wenn Shell es aber ernst meint, dann sitzt da was hinter. Shell hat Eigenkapital von über 157 Mrd. USD cash und zusätzlich Sachanlagen von 211 Mrd. USD. Viele dieser Anlagen benötigen nur Umbauten oder „Upgrades“, um diese für andere Erzeugnisse fit zu machen. Shell wäre in der Lage eines der größten Unternehmen zu werden, die Wasserstoff herstellen und Veräußern kann. Zusätzlich verfügt Shell über ein ausgesprochen gutes Netzwerk an Tankstellen. Wenn Shell es will, dann verkauft Shell in Zukunft Wasserstoff wie heute Benzin. Alles Spekulation aber möglicher Weise ein Grund, Shell nicht vorzeitig abzuschreiben - und möglicher Weise ein kleiner Vorteil zu den anderen Konzernen. Royal Dutch Shell in Zahlen: Die Bilanz ist seit Jahren lupenrein. 2020 war aber zugegeben ein hartes Jahr mit zwischenzeitlichen Verlustausweisungen in Q2 und Reduzierung der Dividende welches schlussendlich die Talfahrt des Aktienkurses beschleunigte. Ich lege die Zahlen Q3 2020 zu Grunde. Positiv ist das hohe Eigenkapital und der geringe Verschuldungsgrad der beim 1,4- fachen des Eigenkapitals liegt. Die Eigenkapitalquote ist mit rund 42% sehr hoch. Die Ölförderung ist sehr kostenintensiv und durch den niedrigen Ölpreis kaum rentabel. Aktuell liegt die Nettomarge bei schlechten 0,76%. Shell verdient im Moment kein Geld und ist froh, das wieder rein zu holen, was ausgegeben wird. Diese Nettomarge ist bei Shell aber sehr schwankend. Kurz um kann man sagen, ein Ölpreis über 40 USD erhöht die Marge, darunter ist Shell unprofitabel. Demnach gehe ich nicht weiter auf die Renditen ein, diese liegen auch unter 1%. Betrachtet man nur die Bilanz und die Aussichten gepaart mit der Energiewende, dann werden das traurige Jahre für Shell. Bewertung nach Bilanz & Cashflow: Einen fairen Aktienkurs bewertet man aber am besten über den free Cashflow. Die Bilanz nutze ich in erster Linie zur Bewertung des Risikos. Denn die Schieflage eines Unternehmens erkennt man anhand der Bilanz recht schnell auch wenn der Cashflow noch fließt. Shell hat seit 2014 einen guten stabilen und vor allem hohen free Cashflow. Selbst für 2020 zeichnet sich ein positiver Cashflow ab. Im Durchschnitt betrug der free Cashflow 19,3 Mrd. USD. Shell konnte seit 2014 diesen Cashflow um etwa 13% steigern. Das bedeutet einen free Cashflow von 2,45 USD pro Aktie, mit Dividende 4,33 USD. Das ist der Wert, den Shell pro Aktie für den Aktionär erwirtschaftet. Würde dieser wert jetzt Linear um 13% pro Jahr steigen dann würden bis 2029 dem Aktionär durch den free Cashflow und der Dividende etwa 80 USD zugeflossen sein. Addiert man dann noch das Eigenkapital, was bis dahin etwa 65 USD / Aktie sein könnte, dann wäre das eine indirekte Ausschüttung von rund 145 USD. Nun ziehe ich die Verbindlichkeiten ab und versuche ein Risikoabschlag zu ermitteln. Abzüglich des Fremdkapitals hätte Schell einen Wert von 118 USD. Nun wähle ich einen Risikofaktor, der mögliche Risiken beinhaltet und die Aussichten bewertet. Die Risiken sind nachstehend aus meiner Sicht erklärt und nicht unerheblich. Daher setze ich einen 60%gen Risikoabschlag an. Demnach halte ich Shell für absolut unterbewertet und gehe davon aus, dass bei einem Zeithorizont von 10 Jahren die Aktie bis 47 USD gekauft werden kann. Bei diesem Kaufpreis besteht eine gute Chance in 10 Jahren das eingesetzte Kapital wieder zurück zu bekommen. Die durchschnittliche Rendite beim aktuellen Kaufpreis läge dabei bei rund 26% pro Jahr. Risiken: Wer weiß, was alles noch passiert. 10 Jahre ist eine lange Zeit und wer kann da schon sicher eine Prognose geben - keiner! Erst einmal muss klar sein, dass Shell sehr viel Geld für die Dividende ausgibt und damit der free Cashflow relativ direkt an den Aktionär ausgezahlt wird. Ich fand es gut, dass Shell die Dividende gekürzt hatte, dieses Niveau hätte Shell auch noch einige Zeit halten können. Aber im Q3 wurde die Dividende wieder angehoben. Ich glaube nicht, dass in 10 Jahren Öl ein „Nischenprodukt“ sein wird. Aber Shell muss sich einfach klar machen, dass jetzt die Zeit ist, sich neu zu formieren und zu beginnen mit großen Schritten weg vom Öl zu kommen. Will Shell das überhaupt? Ich weiß es nicht. Es wird sich zeigen. Weitere Risiken gibt es, die eher unwahrscheinlich aber deren Auswirkung Katastrophal sein könnten: Die Energiegewinnung ist in kurzer Zeit ohne Öl möglich (und billiger) Der Pfund fällt ins bodenlose durch den BREXIT Durch den BREXIT kann Shell seine Produkte nur noch durch zusätzliche Zölle vekaufen Eine Naturkatastrophe wie bei BP trifft auch auf Shell fossile Brennstoffe werden verboten …usw… Die Risiken sind nur in gewissen Wahrscheinlichkeiten abzuschätzen. Trotzdem sehe ich bei dieser Bewertung die Chancen größer als die Risiken. Ich bin in mehreren Tranchen eingestiegen und werde nach meiner Strategie Shell für sehr lange zeit halten. Geplant sind 10 Jahre oder das Erreichen von 100% Rendite vor Ablauf der 10 Jahre, dann aber mit einer vorherigen Neubewertung. Wer meine Strategie verfolgen möchte kann das unter dem Echtgeld- Wikifolio: PuK Muster long konti Wachstum – gerne machen. Hinweis: Das ist keine Kaufempfehlung. Es handelt sich nur um eine Bewertung eines Unternehmens aufgrund der derzeitigen Daten im jetzt. Wie oben schon beschrieben ist die Zukunft ungewiss und unbestimmt und alles was hier beschrieben ist kann sich als unwahr herausstellen. https://l.facebook.com/l.php?u=https%3A%2F%2Fwww.wikifolio.com%2Fde%2Fde%2Fw%2Fwf0kp1958k%3Ffbclid%3DIwAR32zuISY8Vi41euwyTH5s0ZXCqhPPvJZ39wRoEalAjdie1pU7uwfzoJXX4&h=AT0nlamdd2eVh42ZB49uAImp8L0DmerGuA55Hv7RPUD4GJe6bC0uChbVhF_tn03hbeV8cfOSSDfPhIJ2GBjuV636fGJqPFFbZ-8aXnRh3MWLIQviiMHxCA6uyXduR6Wd7AJ5&__tn__=-UK-R&c[0]=AT0WuS0sVc_XZDngaT5g3suSXAUIRjJA2Y75jVYY-SjTPwwx2ebQeef0yNyYPlPCZRFDBOPdmwZo4p4N9XSrltimYMu_5SMruY7bGaHuoo5YAPC9TecJQ-BGEbzW2R7nZA2qa4bRT4RqM-pAj1ZNcpT9qqte3OAQ2v8
29.11 20:06
Frinis | BS202004
Investment nach BS 2.0
Shell ist in den letzten Wochen überdurchschnittlich gestiegen, womit sich ein Teilverkauf abzeichnet. Auf der anderen Seite ist Shell stark unterbewertet und ich rechne noch mit einem starken Anstieg über die nächsten Monate. Daher werde ich bezüglich des Teilverkaufs noch zuwarten.

WORK

Slack am 30.11. 5,43%, Volumen 432% normaler Tage
» Details dazu hier

VLA

Valneva am 30.11. 2,90%, Volumen 554% normaler Tage
» Details dazu hier

ABR

Barrick Gold am 30.11. 1,98%, Volumen 130% normaler Tage
» Details dazu hier

ZJS1

JinkoSolar am 30.11. -4,60%, Volumen 122% normaler Tage
» Details dazu hier

BABA

Alibaba Group Holding am 30.11. -4,75%, Volumen 162% normaler Tage
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R6C

Royal Dutch Shell am 30.11. -5,71%, Volumen 0% normaler Tage
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Bildnachweis

1. Slack am 30.11. 5,43%, Volumen 432% normaler Tage

2. Valneva am 30.11. 2,90%, Volumen 554% normaler Tage

3. Barrick Gold am 30.11. 1,98%, Volumen 130% normaler Tage

4. JinkoSolar am 30.11. -4,60%, Volumen 122% normaler Tage

5. Alibaba Group Holding am 30.11. -4,75%, Volumen 162% normaler Tage

6. Royal Dutch Shell am 30.11. -5,71%, Volumen 0% normaler Tage

Aktien auf dem Radar:FACC, Österreichische Post, Zumtobel, Frequentis, Agrana, Amag, Rosenbauer, Bawag, Flughafen Wien, voestalpine, DO&CO, EVN, Lenzing, Mayr-Melnhof, AMS, Erste Group, Palfinger, Pierer Mobility AG, UBM, Verbund, BKS Bank Stamm, SW Umwelttechnik, Oberbank AG Stamm, Stadlauer Malzfabrik AG.


Random Partner

Wiener Privatbank
Die Wiener Privatbank ist eine unabhängige Privatbank mit Sitz in Wien, deren Anspruch darin liegt, die besten Investmentchancen am globalen Markt für ihre Kunden zu identifizieren. Zu den Kunden zählen Family Offices, Privatinvestoren, Institutionen sowie Stiftungen im In- und Ausland.

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Slack am 30.11. 5,43%, Volumen 432% normaler Tage


Valneva am 30.11. 2,90%, Volumen 554% normaler Tage


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JinkoSolar am 30.11. -4,60%, Volumen 122% normaler Tage


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Royal Dutch Shell am 30.11. -5,71%, Volumen 0% normaler Tage


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    2021 feiert die Wiener Börse ihr 250. Jubiläum. 1771 wurde sie von Maria Theresia gegründet. Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen gratuliert dazu mi...

    Wie Royal Dutch Shell, Slack, Alibaba Group Holding, JinkoSolar, Valneva und Barrick Gold für Gesprächsstoff sorgten


    01.12.2020

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    JinkoSolar ZJS1 69.04 -4.60%
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Es geht viel um Sanktionen, Druck ausüben und einen Vorteil im politischen Sinn zu erreichen als um finanzielle Kennzahlen und Bilanzen. All das bewegt den Ölpreis und der Ölpreis ist eine entscheidende Größe die auch den Gewinn aller Ölkonzerne, auch die nicht Staatlichen, bestimmt. Der Wettbewerb spielt also woanders. Wer hat das größte Netzt an Tankstellen, wer arbeitet am Kosteneffizientesten, wer hat bei Verteilungen von Bohrgenehmigungen die Nase vorn, wer bekommt bei Pipeline- Projekten den Zuschlag. Eine undurchsichtige Branche die kein Investor unterschätzen darf. Hier können gut wirtschaftende Unternehmen „vor die Hunde gehen“ nur dadurch, dass versäumt wurde zur richtigen Zeit die richtigen Personen auf die richtige Seite zu ziehen. Wer aber meint, Öl & Gas ist von gestern, die Branche ist Tot – ich glaube in diesem Fall: Tot gesagte leben länger. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Öl & Gas in 10 Jahren ein Randgeschäft sein wird. Viel zu viele Produkte unseres täglichen Lebens werden mit unter aus Öl gewonnen. Kunststoffe, Kosmetik, Kleidung, Farben… all das ist (bisher) ohne Öl nicht denkbar. ABER – nur 15% des weltweiten Öls wird dafür verwendet. 85% geht tatsächlich in die Energiegewinnung, davon etwa 50% in die Mobilität. Vorteile der Branche: hohe Eintrittsbarrieren für neue Unternehmen wichtige Produkte für die Wirtschaft geringe Substitutionsbedrohung (Preisabsprachen) geringe Käufermacht Nachteile der Branche: hohe staatliche Auflagen / Einmischung geringe Wachstumsaussichten der Branche schlechte Branchenbewertung keine differenzierten Produkte Branchenprimus der Ölkonzerne: Exxon Mobil; Royal Dutch Shell; Chevron; PetroChina; Total; BP (Börsenwert) Royal Dutch Shell unterscheidet sich nicht wesentlich von den anderen Ölkonzernen. Shell ist genauso an den Ölpreis gekoppelt wie die anderen Konzerne auch. Der Upstream ist bei Shell das wesentliche und profitabelste Geschäft. Man kann knapp sagen, ist der Ölpreis billig, dann macht Shell auch keine Geschäfte. Im Detail ist es nicht so einfach. Shell versorgt ein Großteil der Welt mit Erdgas und setzt in diesem Segment (beinhaltet auch Flüssiggase) rund 42 Mrd. USD / Jahr um. Eines ist klar, egal was in Zukunft passiert, Öl und Gas ist morgen nicht verschwunden, wahrscheinlich auch noch nicht in 30 Jahren. Davon aber mal abgesehen, Shell hat hohe Investitionen im Bereich Photovoltaik und Windparks getätigt und ist dabei, die Entwicklung CO2 neutraler Herstellung von Wasserstoff voran zu treiben. Es kann sein, dass diese Investitionen einfach nur eine Imagekampagne darstellen, wenn Shell es aber ernst meint, dann sitzt da was hinter. Shell hat Eigenkapital von über 157 Mrd. USD cash und zusätzlich Sachanlagen von 211 Mrd. USD. Viele dieser Anlagen benötigen nur Umbauten oder „Upgrades“, um diese für andere Erzeugnisse fit zu machen. Shell wäre in der Lage eines der größten Unternehmen zu werden, die Wasserstoff herstellen und Veräußern kann. Zusätzlich verfügt Shell über ein ausgesprochen gutes Netzwerk an Tankstellen. Wenn Shell es will, dann verkauft Shell in Zukunft Wasserstoff wie heute Benzin. Alles Spekulation aber möglicher Weise ein Grund, Shell nicht vorzeitig abzuschreiben - und möglicher Weise ein kleiner Vorteil zu den anderen Konzernen. Royal Dutch Shell in Zahlen: Die Bilanz ist seit Jahren lupenrein. 2020 war aber zugegeben ein hartes Jahr mit zwischenzeitlichen Verlustausweisungen in Q2 und Reduzierung der Dividende welches schlussendlich die Talfahrt des Aktienkurses beschleunigte. Ich lege die Zahlen Q3 2020 zu Grunde. Positiv ist das hohe Eigenkapital und der geringe Verschuldungsgrad der beim 1,4- fachen des Eigenkapitals liegt. Die Eigenkapitalquote ist mit rund 42% sehr hoch. Die Ölförderung ist sehr kostenintensiv und durch den niedrigen Ölpreis kaum rentabel. Aktuell liegt die Nettomarge bei schlechten 0,76%. Shell verdient im Moment kein Geld und ist froh, das wieder rein zu holen, was ausgegeben wird. Diese Nettomarge ist bei Shell aber sehr schwankend. Kurz um kann man sagen, ein Ölpreis über 40 USD erhöht die Marge, darunter ist Shell unprofitabel. Demnach gehe ich nicht weiter auf die Renditen ein, diese liegen auch unter 1%. Betrachtet man nur die Bilanz und die Aussichten gepaart mit der Energiewende, dann werden das traurige Jahre für Shell. Bewertung nach Bilanz & Cashflow: Einen fairen Aktienkurs bewertet man aber am besten über den free Cashflow. Die Bilanz nutze ich in erster Linie zur Bewertung des Risikos. Denn die Schieflage eines Unternehmens erkennt man anhand der Bilanz recht schnell auch wenn der Cashflow noch fließt. Shell hat seit 2014 einen guten stabilen und vor allem hohen free Cashflow. Selbst für 2020 zeichnet sich ein positiver Cashflow ab. Im Durchschnitt betrug der free Cashflow 19,3 Mrd. USD. Shell konnte seit 2014 diesen Cashflow um etwa 13% steigern. Das bedeutet einen free Cashflow von 2,45 USD pro Aktie, mit Dividende 4,33 USD. Das ist der Wert, den Shell pro Aktie für den Aktionär erwirtschaftet. Würde dieser wert jetzt Linear um 13% pro Jahr steigen dann würden bis 2029 dem Aktionär durch den free Cashflow und der Dividende etwa 80 USD zugeflossen sein. Addiert man dann noch das Eigenkapital, was bis dahin etwa 65 USD / Aktie sein könnte, dann wäre das eine indirekte Ausschüttung von rund 145 USD. Nun ziehe ich die Verbindlichkeiten ab und versuche ein Risikoabschlag zu ermitteln. Abzüglich des Fremdkapitals hätte Schell einen Wert von 118 USD. Nun wähle ich einen Risikofaktor, der mögliche Risiken beinhaltet und die Aussichten bewertet. Die Risiken sind nachstehend aus meiner Sicht erklärt und nicht unerheblich. Daher setze ich einen 60%gen Risikoabschlag an. Demnach halte ich Shell für absolut unterbewertet und gehe davon aus, dass bei einem Zeithorizont von 10 Jahren die Aktie bis 47 USD gekauft werden kann. Bei diesem Kaufpreis besteht eine gute Chance in 10 Jahren das eingesetzte Kapital wieder zurück zu bekommen. Die durchschnittliche Rendite beim aktuellen Kaufpreis läge dabei bei rund 26% pro Jahr. Risiken: Wer weiß, was alles noch passiert. 10 Jahre ist eine lange Zeit und wer kann da schon sicher eine Prognose geben - keiner! Erst einmal muss klar sein, dass Shell sehr viel Geld für die Dividende ausgibt und damit der free Cashflow relativ direkt an den Aktionär ausgezahlt wird. Ich fand es gut, dass Shell die Dividende gekürzt hatte, dieses Niveau hätte Shell auch noch einige Zeit halten können. Aber im Q3 wurde die Dividende wieder angehoben. Ich glaube nicht, dass in 10 Jahren Öl ein „Nischenprodukt“ sein wird. Aber Shell muss sich einfach klar machen, dass jetzt die Zeit ist, sich neu zu formieren und zu beginnen mit großen Schritten weg vom Öl zu kommen. Will Shell das überhaupt? Ich weiß es nicht. Es wird sich zeigen. Weitere Risiken gibt es, die eher unwahrscheinlich aber deren Auswirkung Katastrophal sein könnten: Die Energiegewinnung ist in kurzer Zeit ohne Öl möglich (und billiger) Der Pfund fällt ins bodenlose durch den BREXIT Durch den BREXIT kann Shell seine Produkte nur noch durch zusätzliche Zölle vekaufen Eine Naturkatastrophe wie bei BP trifft auch auf Shell fossile Brennstoffe werden verboten …usw… Die Risiken sind nur in gewissen Wahrscheinlichkeiten abzuschätzen. Trotzdem sehe ich bei dieser Bewertung die Chancen größer als die Risiken. Ich bin in mehreren Tranchen eingestiegen und werde nach meiner Strategie Shell für sehr lange zeit halten. Geplant sind 10 Jahre oder das Erreichen von 100% Rendite vor Ablauf der 10 Jahre, dann aber mit einer vorherigen Neubewertung. Wer meine Strategie verfolgen möchte kann das unter dem Echtgeld- Wikifolio: PuK Muster long konti Wachstum – gerne machen. Hinweis: Das ist keine Kaufempfehlung. Es handelt sich nur um eine Bewertung eines Unternehmens aufgrund der derzeitigen Daten im jetzt. Wie oben schon beschrieben ist die Zukunft ungewiss und unbestimmt und alles was hier beschrieben ist kann sich als unwahr herausstellen. https://l.facebook.com/l.php?u=https%3A%2F%2Fwww.wikifolio.com%2Fde%2Fde%2Fw%2Fwf0kp1958k%3Ffbclid%3DIwAR32zuISY8Vi41euwyTH5s0ZXCqhPPvJZ39wRoEalAjdie1pU7uwfzoJXX4&h=AT0nlamdd2eVh42ZB49uAImp8L0DmerGuA55Hv7RPUD4GJe6bC0uChbVhF_tn03hbeV8cfOSSDfPhIJ2GBjuV636fGJqPFFbZ-8aXnRh3MWLIQviiMHxCA6uyXduR6Wd7AJ5&__tn__=-UK-R&c[0]=AT0WuS0sVc_XZDngaT5g3suSXAUIRjJA2Y75jVYY-SjTPwwx2ebQeef0yNyYPlPCZRFDBOPdmwZo4p4N9XSrltimYMu_5SMruY7bGaHuoo5YAPC9TecJQ-BGEbzW2R7nZA2qa4bRT4RqM-pAj1ZNcpT9qqte3OAQ2v8
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    Investment nach BS 2.0
    Shell ist in den letzten Wochen überdurchschnittlich gestiegen, womit sich ein Teilverkauf abzeichnet. Auf der anderen Seite ist Shell stark unterbewertet und ich rechne noch mit einem starken Anstieg über die nächsten Monate. Daher werde ich bezüglich des Teilverkaufs noch zuwarten.

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