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03.05.2021

Im Finanzministerium laufen die Drähte heiß: Es geht um die nachhaltige Einarbeitung der COVID- Hilfen an über 30.000 Unternehmen in den heimischen Wirtschaftskreislauf. Wie das gehen soll, wird im Rahmen des aktuellen Plans der Wiederaufbau-Projekte beim EU-Recovery-Programm skizziert. Ein zusätzliches Wiederaufbaufondsgesetz ist in Planung.

Herzstück davon: Die Finanzbeteiligungen an Unternehmen, beispielsweise des Austria Wirtschaftsservice (kurz AWS), ausbauen und in sogenannte SICAV-Modelle nach luxemburgischem Vorbild überführen (siehe unten). Neu ist damit die Einführung einer überfälligen neuen Rechtsform, der SICAV-Wagniskapitalgesellschaft in Österreich. Diese Gesellschaften beteiligen sich über Kredite an den heimischen Unternehmen. Eine Umwandlung der Kredite in stärkendes Eigenkapital wäre zu gegebener Zeit möglich.

Ich meine: Das ist eine Jahrhundert-Chance für Österreichs Anleger, sich an den heimischen Unternehmen zu beteiligen – mag es auch risikoreich sein. Seit Jahren mangelt es an Anlagemöglichkeiten außerhalb der Börse im so genannten Private Equity Markt. Das wäre eine gute Gelegenheit, Anleger via Wagniskapitalgesellschaft zu gewinnen, wenn es kaufmännisch Sinn macht. Offen ist, ob das staatliche Hilfsprogramm überhaupt transparent an einen offenen Markt andocken soll. Ein privates Beteiligungsfenster zu schaffen, ist nicht schwer, bietet es doch die kleine Möglichkeit frühzeitig die Staatsschulden zu bekämpfen und die Marktkräfte anzustoßen. Das Zinsniveau ist tief, verbreitetes Anlegen in den USA hilft der heimischen Wirtschaft wenig. Ich sehe keinen Grund, warum Staatsbeihilfe besser sein sollte als privates Eigenkapital.

( Florian Beckermann, IVA)

(Der Input von Gast kommentar für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 03.05.)




 

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1. Florian Beckermann, IVA , (© CIRA/APA-Fotoservice/Bargad Fotograf/in: Nadine Bargad)   >> Öffnen auf photaq.com

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    Gastkommentar Florian Beckermann: SICAV als Jahrhundert-Chance für heimische Anleger


    03.05.2021

    Im Finanzministerium laufen die Drähte heiß: Es geht um die nachhaltige Einarbeitung der COVID- Hilfen an über 30.000 Unternehmen in den heimischen Wirtschaftskreislauf. Wie das gehen soll, wird im Rahmen des aktuellen Plans der Wiederaufbau-Projekte beim EU-Recovery-Programm skizziert. Ein zusätzliches Wiederaufbaufondsgesetz ist in Planung.

    Herzstück davon: Die Finanzbeteiligungen an Unternehmen, beispielsweise des Austria Wirtschaftsservice (kurz AWS), ausbauen und in sogenannte SICAV-Modelle nach luxemburgischem Vorbild überführen (siehe unten). Neu ist damit die Einführung einer überfälligen neuen Rechtsform, der SICAV-Wagniskapitalgesellschaft in Österreich. Diese Gesellschaften beteiligen sich über Kredite an den heimischen Unternehmen. Eine Umwandlung der Kredite in stärkendes Eigenkapital wäre zu gegebener Zeit möglich.

    Ich meine: Das ist eine Jahrhundert-Chance für Österreichs Anleger, sich an den heimischen Unternehmen zu beteiligen – mag es auch risikoreich sein. Seit Jahren mangelt es an Anlagemöglichkeiten außerhalb der Börse im so genannten Private Equity Markt. Das wäre eine gute Gelegenheit, Anleger via Wagniskapitalgesellschaft zu gewinnen, wenn es kaufmännisch Sinn macht. Offen ist, ob das staatliche Hilfsprogramm überhaupt transparent an einen offenen Markt andocken soll. Ein privates Beteiligungsfenster zu schaffen, ist nicht schwer, bietet es doch die kleine Möglichkeit frühzeitig die Staatsschulden zu bekämpfen und die Marktkräfte anzustoßen. Das Zinsniveau ist tief, verbreitetes Anlegen in den USA hilft der heimischen Wirtschaft wenig. Ich sehe keinen Grund, warum Staatsbeihilfe besser sein sollte als privates Eigenkapital.

    ( Florian Beckermann, IVA)

    (Der Input von Gast kommentar für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 03.05.)




     

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