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PIR-News zu Strabag, AT&S, Wiener Privatbank, Cleen Energy, Research zu Andritz, FACC und Verbund, Alois Wögerbauer im Börsenradio-Interview (Christine Petzwinkler)

Auftrag für Strabag: Im Auftrag der thyssenkrupp Marine Systems GmbH realisiert die Strabag-Tochter Ed. Züblin AG auf dem Werft-Gelände eine neue Schiffbauhalle mit integriertem siebengeschossigen Büro-Kopfbau. Das Auftragsvolumen bewegt sich in einem höheren zweistelligen Mio.-Euro-Bereich. Der Neubau soll innerhalb von gut zwei Jahren fertiggestellt sein und Ende Juni 2023 schlüsselfertig übergeben werden. Mit dem neuen Firmensitz an der Kieler Förde will die ThyssenKrupp Marine Systems GmbH ihre Fertigungskapazitäten im U-Bootbau ab Mitte 2023 deutlich ausbauen.
Strabag ( Akt. Indikation:  39,45 /39,75, 0,25%)

Award für AT&S: AT&S nutzt reine Luft als innovatives Trägermedium für geringste Signalverluste bei 5G Anwendungen. Für diese innovative Übertragungstechnologie erhielt AT&S den Futurezone Award 2021 in der Kategorie „5G-Innovation des Jahres powered by Huawei“. Laut AT&S hat Luft den Vorteil, keinerlei dielektrische Verluste bei der Signalübertragung zu verursachen. Um diese Tatsache nutzen zu können, werden sogenannte Air Cavities (Luftkammern) in Hochfrequenz-Leiterplatten integriert, was zur Folge hat, dass Übertragungsverluste signifikant reduziert werden. Je nachdem wie und wo die Luftkammern zum Einsatz kommen, können mit einfachen Mitteln die Signalverluste schon um 20 Prozent reduziert werden. Integriert man ganze sogenannte Waveguides in die Leiterplatte, können die materialabhängigen Verluste gänzlich auf 0 reduziert werden.
AT&S ( Akt. Indikation:  35,95 /36,05, -1,37%)

Die Wiener Privatbank verzeichnet Zuwächse im 1. Halbjahr: Durch gestiegene Marktpreise sei es nicht nur zu einer verbesserten Bewertung der Depotvolumina sondern auch einen deutlichen Substanzzuwachs an verwaltetem Kundenvermögen im 1. Halbjahr gekommen, informiert die Bank. Die Assets under Management stiegen um 26 Prozent auf 2,1 Mrd. Euro. Das Ergebnis vor Steuern liegt bei 3,81 Mio. Euro im Vergleich zu -0,79 Mio. Euro in der Vorjahresperiode. Das Periodenergebnis stieg von -0,5 Mio. Euro im Halbjahr 2020 auf nunmehr 2,8 Mio. Euro. Das Ergebnis aus Immobilienhandel wurde von 1,62 Mio. Euro auf 3,53 Mio. Euro gesteigert. Im Ausblick kündigt die Bank an, an neuen Dienstleistungen zu arbeiten, etwa würde die Aufnahme von Services "im Zusammenhang mit digitalen bzw. tokenisierten Assets intensiv geprüft", wie die Bank betont. Auch der "Aufbau weiterer Beteiligungen" steht im Fokus. Auch bleibt der weitere Ausbau im Kapitalmarktgeschäft ein erklärtes Ziel, wie die Bank mitteilt.
Wiener Privatbank ( Akt. Indikation:  0,00 /0,00, -100,00%)

Das sogenannte Mining, also die „Herstellung“ von Krypto-Token, geht mit einem massiven Energiebedarf einher. Cleen Energy und techbold starteten daher das Projekt „Green Mining“ und arbeiten an einer Lösung für nachhaltiges Kryptomining. Konkret kann durch die Zusammenschaltung einer Energie-Contracting Anlage von Cleen Energy AG – bestehend aus Photovoltaikanlage, Wärmepumpe und Wasserstoffspeicher – diese so optimiert werden, dass die Rechenleistung sich jederzeit nach dem zur Verfügung stehenden Überschussstrom richtet. Der dabei generierte Grünstrom wird entweder direkt aus dem Überschuss der Photovoltaik-Anlage bezogen oder resultiert aus dem Cleen Zeero Wasserstoffspeicher. Zusätzlich kann die erzeugte Abwärme zur Heizung oder Warmwassergewinnung verwendet werden. Aktuell wird bei der Pilotanlage mit einer durchschnittlichen Rechenleistung von 1,2 Gh/s die Kryptowährung Ethereum geschürft. Die Anlage errechnet rund 1 Ethereum pro Monat und verbraucht dafür rund 2,5 MWh Grünstrom. Damit wird der ansonsten günstig ins Netz eingespeiste Strom um den Faktor 18 maximiert. Zusätzlich wird die beträchtliche Wärmeentwicklung zur Effizienzsteigerung der Wärmepumpe aufgewendet und ermöglicht so einen signifikant höheren Leistungskoeffizienten. „Wir werden die erhaltenen Daten aus unserem Pilotprojekt nutzen und unsere Anlage weiter optimieren. Wir sehen im Green-Mining-Projekt ein geeignetes Geschäftsmodell mit hohem Zukunftspotential“, so Cleen Energy-Vorstand Lukas Scherzenlehner und techbold-Chef Damian Izdebski.
Cleen Energy ( Akt. Indikation:  0,00 /0,00, -100,00%)

Alois Wögerbauer, Geschäftsführer der 3 Banken Generali KAG, erklärt im Börsenradio-Interview, welche Themen die Börsen aus seiner Sicht momentan besonders beschäftigen, nämlich China und die Inflation. Ob die hohe Inflation nämlich nur temporär ist oder uns auch 2022 beschäftigen wird, werde man dann sehen, wie die Lohnverhandlungen im Herbst ausgehen werden. Er geht jedenfalls davon aus, dass man im 4. Quartal an den Börsen höhere Schwankungen sehen wird, als in den Quartalen zuvor. Wögerbauer sorgt sich vor allem um die Margen-Situation der Unternehmen. Jetzt würden die Unternehmen noch meinen, dass sie die erhöhten Input-Kosten (Fracht, Rohstoffe ...) gut durchbringen können, so der Fondsmanager. "Das muss aber nicht immer so bleiben". Wenn jetzt auch noch der Lohndruck dazu käme, "dann wird da und dort schon ein gewisser Margendruck entstehen. Der Ausblick der Unternehmen wird die zentrale Frage sein", so Wögerbauer.
Und was derzeit in China passiert, nämlich der Eingriff der Politik in die Unternehmen, ist für den Börsen-Experten "geschichtsträchtig". Es wurden bekanntlich Bildungsunternehmen in Non Profit Organisationen transformiert, Zahlungsdienstleister zerschlagen, die Gewinnorientierung wird generell für nicht gut geheissen, alles soll breit in der Masse verteilt werden. "Diese Eingriffe sind massiv", so Wögerbauer. "Das ist selten ein Umfeld für nachhaltiges Wirtschaftswachstum und für eine gute Börsen-Entwicklung". Als Fondsgesellschaft habe man sich vorerst aus China-Aktien (Alibaba und Tencent) zurückgezogen. Chancen sieht Wögerbauer dafür in der restlichen Welt. So habe man zwar Alibaba verkauft, aber dafür Zalando gekauft. "Wir sind in der Branche und im Bereich Digitalisierung geblieben".

Research: Die Analysten von Stifel nehmen die Empfehlung für Verbund von Halten auf Verkaufen zurück und passen das Kursziel von 45,0 auf 74,0 Euro an. Raiffeisen Research bleibt bei FACC auf Halten und erhöht das Kursziel von 8,9 auf 9,3 Euro. Raiffeisen Research bestätigt auch die Kauf-Empfehlung für Andritz und hebt das Kursziel von 50,0 auf 60,0 Euro.
Verbund ( Akt. Indikation:  90,25 /90,35, -0,55%)
FACC ( Akt. Indikation:  9,15 /9,21, 1,10%)
Andritz ( Akt. Indikation:  48,74 /48,76, 0,27%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 17.09.)

(17.09.2021)



AT&S
Akt. Indikation:  33.10 / 33.35
Uhrzeit:  22:50:44
Veränderung zu letztem SK:  -0.82%
Letzter SK:  33.50 ( 1.52%)

FACC
Akt. Indikation:  8.93 / 9.03
Uhrzeit:  22:44:44
Veränderung zu letztem SK:  -0.55%
Letzter SK:  9.03 ( 0.33%)

Strabag
Akt. Indikation:  37.60 / 38.00
Uhrzeit:  22:44:43
Veränderung zu letztem SK:  0.13%
Letzter SK:  37.75 ( -0.66%)

Verbund
Akt. Indikation:  95.65 / 96.15
Uhrzeit:  22:28:16
Veränderung zu letztem SK:  -0.05%
Letzter SK:  95.95 ( 2.29%)



 

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    AT&S ( Akt. Indikation:  35,95 /36,05, -1,37%)

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    Und was derzeit in China passiert, nämlich der Eingriff der Politik in die Unternehmen, ist für den Börsen-Experten "geschichtsträchtig". Es wurden bekanntlich Bildungsunternehmen in Non Profit Organisationen transformiert, Zahlungsdienstleister zerschlagen, die Gewinnorientierung wird generell für nicht gut geheissen, alles soll breit in der Masse verteilt werden. "Diese Eingriffe sind massiv", so Wögerbauer. "Das ist selten ein Umfeld für nachhaltiges Wirtschaftswachstum und für eine gute Börsen-Entwicklung". Als Fondsgesellschaft habe man sich vorerst aus China-Aktien (Alibaba und Tencent) zurückgezogen. Chancen sieht Wögerbauer dafür in der restlichen Welt. So habe man zwar Alibaba verkauft, aber dafür Zalando gekauft. "Wir sind in der Branche und im Bereich Digitalisierung geblieben".

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    FACC ( Akt. Indikation:  9,15 /9,21, 1,10%)
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    FACC
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