Ich stimme der Verwendung von Cookies zu. Auch wenn ich diese Website weiter nutze, gilt dies als Zustimmung.

Bitte lesen und akzeptieren Sie die Datenschutzinformation und Cookie-Informationen, damit Sie unser Angebot weiter nutzen können. Natürlich können Sie diese Einwilligung jederzeit widerrufen.





PIR-News: Zahlen und Einschätzungen zu Palfinger, FACC, Uniqa, News von Immofinanz, Research zu Strabag, Erste, OMV, reingehört bei Wienerberger (Christine Petzwinkler)

24.02.2022, 6898 Zeichen

Der Kran- und Hebelösungen-Anbieter Palfinger, der in diesem Jahr sein 90jähriges Firmenjubiläum feiert, hat das abgelaufene Jahr mit Rekordzahlen abgeschlossen und will auch eine Rekord-Dividende ausschütten. Der Umsatz liegt bei 1,84 Mrd. Euro (vs. 1,53 Mrd. in 2020), das EBIT bei 155 Mio. Euro (vs. 100,3 Mio. Euro in 2020) und der Gewinn bei 86,6 Mio. Euro (vs. 49,8 Mio. Euro in 2020). Es soll eine Dividende in Höhe von 0,77 Euro je Aktie vorgeschlagen werden (für 2020: 0,45 Euro). Für das Geschäftsjahr 2022 peilt Palfinger einen Umsatz von 2,0 Mrd. Euro an. Davon sind 6,5 Prozent aus Preiserhöhungen zu erwarten, wie CFO Felix Strohbichler bei der Pressekonferenz erklärte. Für das 2. Halbjahr 2022 erwartet Palfinger positive Effekte durch Preiserhöhungen und eine Kompensation des angekündigten EBIT-Rückgangs des 1. Halbjahres 2022. Mittelfristig setzt sich der Konzern bis 2024 das Ziel, einen Umsatz von 2,3 Mrd. Euro aus organischem Wachstum, einen ROCE von 12 Prozent und eine EBIT-Marge von 10 Prozent zu erreichen. 2030 soll die Umsatzmarke von 3,0 Mrd. Euro erreicht werden. Seitens CEO Andreas Klauser wird angesichts dieser Prognose das Jahr 2022 nicht das einzige sein, in dem Palfinger wachsen wird. Die Auftragsbücher sind voll und reichen bis ins Q3, in manchen Bereichen, wie etwa im Rail-Bereich, sei man bereits ausverkauft. Insgesamt setzt Palfinger beim Wachstum mitunter auf Innovationen, das Anbieten von Lösungen für die Kunden, auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit sowie auf starke Partnerschaften. "Wir sehen insgesamt viel Potenzial in den Produktlinien und Regionen", gibt sich Klauser zuversichtlich. Hinsichtlich M&A sieht man derzeit "nichts Großartiges am Schirm", man rechnet aber mit etwaigen Gelegenheiten, wenn die Covid-Maßnahmen auslaufen.
Seitens der Raiffeisen Analysten heißt es zu den Palfinger-Zahlen: "Palfinger konnte umsatzseitig in 2021 vollauf überzeugen und die Erwartungen übertreffen. Allerdings machte sich der Margendruck im Q4 deutlich bemerkbar. Betrachtet man Q4 isoliert, zeigt sich der Margendruck deutlich. Bei einem Umsatzanstieg von 17 Prozent auf 504 Mio. Euro blieb das EBIT stabil bei 30 Mio. Euro, wobei darin noch ein positiver Einmalertrag aus der Auflösung der Kreuzbeteiligung mit Sany von rund 14 Mio. Euro enthalten war. Die Finanzziele für 2022 entsprechen unseren Erwartungen."
Palfinger ( Akt. Indikation:  26,90 /27,10, -3,91%)

Die FACC AG hat das Geschäftsjahr 2021 mit einem Umsatz von 497,6 Mio. Euro (2020: 526,9 Mio. Euro) und einem operativen EBIT von 4,3 Mio. Euro (2020: -74,4 Mio. Euro, inkl. Sondereffekte) abgeschlossen. Das positive operative Ergebnis wird, wie bereits angekündigt, durch einen außerordentlichen Einmaleffekt aus der Entscheidung eines Londoner Schiedsgerichts belastet, inklusive Einmal-Effekt liegt das EBIT bei -25,1 Mio. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr wird eine Erhöhung des Umsatzes von ca. 10 Prozent erwartet. Das geplante EBIT wird sich entsprechend positiv entwickeln und im niedrigen zweistelligen Euro-Millionenbereich liegen.
Für die Analysten der Baader Bank sind die heute vorlgelegten vorläufigen Zahlen der FACC AG "m Einklang mit den Indikationen nach den Q3-Zahlen", wie sie in einer ersten Einschätzung betonen. Aufgrund einmaliger Belastungen in Höhe von 29,4 Mio. Euro im Zusammenhang mit einem verlorenen Rechtsstreit mit einem Lieferanten (Ad-hoc-Meldung am 9. November) entspreche das ausgewiesene EBIT mit -25,1 Mio. Euro den jüngsten Konsenserwartungen. Der Free Cashflow von 70,5 Mio. Euro für 2021 ist laut den Baader-Analysten "stark". FACC erwartet für 2022 ein Umsatzwachstum von ca. 10 Prozent und ein EBIT im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. "Dieser Ausblick ist optimistischer als die Angaben des Unternehmens im Herbst 2021 und spiegelt höhere Produktionsraten für die Airbus 320-Familie und gute Geschäfte mit Geschäftsflugzeugen wider", kommentieren die Analysten. Sie stufen die Aktie derzeit mit Reduce und Kursziel 8,50 Euro ein.
FACC ( Akt. Indikation:  7,95 /7,96, -5,63%)

Die gesamten verrechneten Prämien der Uniqa stiegen im Jahr 2021 um 14,2 Prozent auf 6.358,0 Mio. Euro. Das operative Ergebnis erhöhte sich um 137,4 Prozent auf 588,0 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich auf 382,3 Mio. Euro (2020: 57,1 Mio. Euro). „Wir blicken auf ein ausnehmend erfolgreiches Jahr 2021 mit einem exzellenten Geschäftsverlauf, einer sehr zufriedenstellenden Profitabilitätsentwicklung und guten Ergebnissen in der Veranlagung zurück. Trotz außerordentlich hoher Belastungen aus Großschäden und Naturkatastrophen von über 300 Mio. Euro vor Rückversicherung konnten wir unsere Combined Ratio auf 93,7 Prozent verbessern und unseren Wachstumskurs, insbesondere durch die erfolgreich abgeschlossene Integration der ehemaligen AXA-Gesellschaften in CEE, fortsetzen“, kommentiert CEO Andreas Brandstetter. Der Vorstand wird der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 55 Cent je Aktie – 2019 und 2020 waren es jeweils 18 Cent je Aktie – vorschlagen, "wodurch wir wieder an die Vor-Corona-Zeit und das Niveau des Geschäftsjahres 2018 mit 53 Cent je Aktie anknüpfen“, so Brandstetter. Im Jahr 2022 rechnet der Versicherungs-Konzern mit unveränderten bzw. steigenden Prämien und geht von einer Combined Ratio in etwa auf dem Niveau von 2021 aus.
In einer Kurzmitteilung zu den Uniqa-Zahlen meinen die Raiffeisen-Experten: "Das Vorsteuerergebnis iHv. EUR 382 Mio. liegt signifikant über den Erwartungen, vor allem aufgrund von Anlagengewinnen. Der Ausblick für 2022 von unveränderten oder steigenden Prämien und einer flachen Kostenquote klingt vorsichtig. Eine Dividende von 0,55 Euro überrascht positiv."
Uniqa ( Akt. Indikation:  7,10 /7,12, -5,58%)

Die Immofinanz baut gemeinsam mit AMIC Energy und der Verbund-Tochter Smatrics das Angebot an E-Ladestationen an allen Stop Shop Standorten in Österreich aus. Aktuell können die E-Tankstellen an den zwei Stop Shop-Standorten Simmering und Stadlau genutzt werden. Der Ausbau des Angebots ist an den insgesamt 13 Stop Shops in Österreich ist laut Immofinanz im Gange.
Apropos Immofinanz: Die Schweizer UBS hält per 21. Februar über verschiedene Gesellschaften, sowie direkt und über Finanzinstrumente, in Summe 4,36 Prozent an der Immofinanz, wie mitgeteilt wurde.
Immofinanz ( Akt. Indikation:  22,88 /22,90, -0,22%)

Research: Die Analysten von Raiffeisen Research bestätigen die Kauf-Empfehlung für Strabag und erhöhen das Kursziel von 48,0 auf 51,5 Euro. BNP Paribas Exane bleibt bei Erste Group auf Neutral und erhöht das Kursziel von 45,0 auf 45,8 Euro. Jefferies bestätigt OMV mit Kaufen und erhöht das Kursziel von 61,0 auf 62,0 Euro.
Strabag ( Akt. Indikation:  36,35 /36,50, -3,89%)
Erste Group ( Akt. Indikation:  33,31 /33,35, -9,92%)
OMV ( Akt. Indikation:  47,20 /47,28, -6,34%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 24.02.)


(24.02.2022)

BSN Podcasts
Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

SportWoche Podcast #117: Floorball, vorgestellt von FBC Dragons Gründer Harry Steinbichler




Erste Group
Akt. Indikation:  46.35 / 46.59
Uhrzeit:  23:00:44
Veränderung zu letztem SK:  -0.15%
Letzter SK:  46.54 ( -0.13%)

FACC
Akt. Indikation:  8.02 / 8.08
Uhrzeit:  23:00:44
Veränderung zu letztem SK:  -0.37%
Letzter SK:  8.08 ( -1.10%)

Immofinanz
Akt. Indikation:  26.50 / 26.75
Uhrzeit:  23:00:44
Veränderung zu letztem SK:  -0.09%
Letzter SK:  26.65 ( -0.74%)

Palfinger
Akt. Indikation:  22.25 / 22.55
Uhrzeit:  22:59:48
Veränderung zu letztem SK:  -0.22%
Letzter SK:  22.45 ( 1.13%)

Strabag
Akt. Indikation:  38.40 / 38.80
Uhrzeit:  22:59:25
Veränderung zu letztem SK:  -0.39%
Letzter SK:  38.75 ( 0.00%)

Uniqa
Akt. Indikation:  8.02 / 8.03
Uhrzeit:  23:00:13
Veränderung zu letztem SK:  -0.31%
Letzter SK:  8.05 ( -0.12%)



 

Bildnachweis

1. Private Investor Relation   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:Amag, Agrana, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, Flughafen Wien, Addiko Bank, Rosgix, ATX, ATX Prime, ATX TR, Wienerberger, Bawag, AT&S, Österreichische Post, Palfinger, Semperit, Cleen Energy, Pierer Mobility, UBM, Wiener Privatbank, Oberbank AG Stamm, CA Immo, Erste Group, EVN, Immofinanz, Telekom Austria, Uniqa, VIG, Symrise, Siemens Healthineers, BMW.


Random Partner

Baader Bank
Die Baader Bank ist eine der führenden familiengeführten Investmentbanken im deutschsprachigen Raum. Die beiden Säulen des Baader Bank Geschäftsmodells sind Market Making und Investment Banking. Als Spezialist an den Börsenplätzen Deutschland, Österreich und der Schweiz handelt die Baader Bank über 800.000 Finanzinstrumente.

>> Besuchen Sie 68 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


 Latest Blogs

» SportWoche Podcast #117: Floorball, vorgestellt von FBC Dragons Gründer ...

» Österreich-Depots: Pierer Mobility nach Neumeister-News weiter aufgestoc...

» Börsegeschichte. 12.7.: Addiko Bank, voestalpine (Börse Geschichte) (Bör...

» Reingehört bei Agrana (boersen radio.at)

» PIR-News: News zu Pierer Mobility, S Immo, Research zu VIG und Flughafen...

» Nachlese: Radatz, Raffaela Ortner, Rheinmetall-Schock (Christian Drastil)

» Wiener Börse Party #692: Gottfried Neumeister Kurstrigger für Pierer Mob...

» Wiener Börse zu Mittag schwächer: Pierer Mobility, Polytec und VIG gesuc...

» Börsenradio Live-Blick 12/7: DAX unentschlossen, Rheinmetall-Schock sit...

» Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. MSCI, VW, AMD, Radatz, Raffaela Ortner


Useletter

Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

Newsletter abonnieren

Runplugged

Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
(kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

per Newsletter erhalten


Meistgelesen
>> mehr





PIR-Zeichnungsprodukte
AT0000A3AWL5
AT0000A39UT1
AT0000A3CT72
Newsflow
>> mehr

Börse Social Club Board
>> mehr
    #gabb #1643

    Featured Partner Video

    ABC Audio Business Chart #112: Aktien, Anleihen oder doch ein Immobilieninvestment? (Josef Obergantschnig)

    Mit dem Anstieg der Inflation steigen auch die Mieten. Das sorgt verständlicherweise für heftigen Diskussionsbedarf. Die Frage stellt sich aber natürlich auch, ob die Erhöhungen gerechtfertigt sind...

    Books josefchladek.com

    Regina Anzenberger
    Imperfections
    2024
    AnzenbergerEdition

    Martin Parr
    The Last Resort
    1986
    Promenade Press

    Erik Hinz
    Twenty-one Years in One Second
    2015
    Peperoni Books

    Andreas H. Bitesnich
    India
    2019
    teNeues Verlag GmbH

    Walker Evans
    Many are Called
    1966
    Houghton Mifflin


    24.02.2022, 6898 Zeichen

    Der Kran- und Hebelösungen-Anbieter Palfinger, der in diesem Jahr sein 90jähriges Firmenjubiläum feiert, hat das abgelaufene Jahr mit Rekordzahlen abgeschlossen und will auch eine Rekord-Dividende ausschütten. Der Umsatz liegt bei 1,84 Mrd. Euro (vs. 1,53 Mrd. in 2020), das EBIT bei 155 Mio. Euro (vs. 100,3 Mio. Euro in 2020) und der Gewinn bei 86,6 Mio. Euro (vs. 49,8 Mio. Euro in 2020). Es soll eine Dividende in Höhe von 0,77 Euro je Aktie vorgeschlagen werden (für 2020: 0,45 Euro). Für das Geschäftsjahr 2022 peilt Palfinger einen Umsatz von 2,0 Mrd. Euro an. Davon sind 6,5 Prozent aus Preiserhöhungen zu erwarten, wie CFO Felix Strohbichler bei der Pressekonferenz erklärte. Für das 2. Halbjahr 2022 erwartet Palfinger positive Effekte durch Preiserhöhungen und eine Kompensation des angekündigten EBIT-Rückgangs des 1. Halbjahres 2022. Mittelfristig setzt sich der Konzern bis 2024 das Ziel, einen Umsatz von 2,3 Mrd. Euro aus organischem Wachstum, einen ROCE von 12 Prozent und eine EBIT-Marge von 10 Prozent zu erreichen. 2030 soll die Umsatzmarke von 3,0 Mrd. Euro erreicht werden. Seitens CEO Andreas Klauser wird angesichts dieser Prognose das Jahr 2022 nicht das einzige sein, in dem Palfinger wachsen wird. Die Auftragsbücher sind voll und reichen bis ins Q3, in manchen Bereichen, wie etwa im Rail-Bereich, sei man bereits ausverkauft. Insgesamt setzt Palfinger beim Wachstum mitunter auf Innovationen, das Anbieten von Lösungen für die Kunden, auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit sowie auf starke Partnerschaften. "Wir sehen insgesamt viel Potenzial in den Produktlinien und Regionen", gibt sich Klauser zuversichtlich. Hinsichtlich M&A sieht man derzeit "nichts Großartiges am Schirm", man rechnet aber mit etwaigen Gelegenheiten, wenn die Covid-Maßnahmen auslaufen.
    Seitens der Raiffeisen Analysten heißt es zu den Palfinger-Zahlen: "Palfinger konnte umsatzseitig in 2021 vollauf überzeugen und die Erwartungen übertreffen. Allerdings machte sich der Margendruck im Q4 deutlich bemerkbar. Betrachtet man Q4 isoliert, zeigt sich der Margendruck deutlich. Bei einem Umsatzanstieg von 17 Prozent auf 504 Mio. Euro blieb das EBIT stabil bei 30 Mio. Euro, wobei darin noch ein positiver Einmalertrag aus der Auflösung der Kreuzbeteiligung mit Sany von rund 14 Mio. Euro enthalten war. Die Finanzziele für 2022 entsprechen unseren Erwartungen."
    Palfinger ( Akt. Indikation:  26,90 /27,10, -3,91%)

    Die FACC AG hat das Geschäftsjahr 2021 mit einem Umsatz von 497,6 Mio. Euro (2020: 526,9 Mio. Euro) und einem operativen EBIT von 4,3 Mio. Euro (2020: -74,4 Mio. Euro, inkl. Sondereffekte) abgeschlossen. Das positive operative Ergebnis wird, wie bereits angekündigt, durch einen außerordentlichen Einmaleffekt aus der Entscheidung eines Londoner Schiedsgerichts belastet, inklusive Einmal-Effekt liegt das EBIT bei -25,1 Mio. Euro. Für das laufende Geschäftsjahr wird eine Erhöhung des Umsatzes von ca. 10 Prozent erwartet. Das geplante EBIT wird sich entsprechend positiv entwickeln und im niedrigen zweistelligen Euro-Millionenbereich liegen.
    Für die Analysten der Baader Bank sind die heute vorlgelegten vorläufigen Zahlen der FACC AG "m Einklang mit den Indikationen nach den Q3-Zahlen", wie sie in einer ersten Einschätzung betonen. Aufgrund einmaliger Belastungen in Höhe von 29,4 Mio. Euro im Zusammenhang mit einem verlorenen Rechtsstreit mit einem Lieferanten (Ad-hoc-Meldung am 9. November) entspreche das ausgewiesene EBIT mit -25,1 Mio. Euro den jüngsten Konsenserwartungen. Der Free Cashflow von 70,5 Mio. Euro für 2021 ist laut den Baader-Analysten "stark". FACC erwartet für 2022 ein Umsatzwachstum von ca. 10 Prozent und ein EBIT im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. "Dieser Ausblick ist optimistischer als die Angaben des Unternehmens im Herbst 2021 und spiegelt höhere Produktionsraten für die Airbus 320-Familie und gute Geschäfte mit Geschäftsflugzeugen wider", kommentieren die Analysten. Sie stufen die Aktie derzeit mit Reduce und Kursziel 8,50 Euro ein.
    FACC ( Akt. Indikation:  7,95 /7,96, -5,63%)

    Die gesamten verrechneten Prämien der Uniqa stiegen im Jahr 2021 um 14,2 Prozent auf 6.358,0 Mio. Euro. Das operative Ergebnis erhöhte sich um 137,4 Prozent auf 588,0 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich auf 382,3 Mio. Euro (2020: 57,1 Mio. Euro). „Wir blicken auf ein ausnehmend erfolgreiches Jahr 2021 mit einem exzellenten Geschäftsverlauf, einer sehr zufriedenstellenden Profitabilitätsentwicklung und guten Ergebnissen in der Veranlagung zurück. Trotz außerordentlich hoher Belastungen aus Großschäden und Naturkatastrophen von über 300 Mio. Euro vor Rückversicherung konnten wir unsere Combined Ratio auf 93,7 Prozent verbessern und unseren Wachstumskurs, insbesondere durch die erfolgreich abgeschlossene Integration der ehemaligen AXA-Gesellschaften in CEE, fortsetzen“, kommentiert CEO Andreas Brandstetter. Der Vorstand wird der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 55 Cent je Aktie – 2019 und 2020 waren es jeweils 18 Cent je Aktie – vorschlagen, "wodurch wir wieder an die Vor-Corona-Zeit und das Niveau des Geschäftsjahres 2018 mit 53 Cent je Aktie anknüpfen“, so Brandstetter. Im Jahr 2022 rechnet der Versicherungs-Konzern mit unveränderten bzw. steigenden Prämien und geht von einer Combined Ratio in etwa auf dem Niveau von 2021 aus.
    In einer Kurzmitteilung zu den Uniqa-Zahlen meinen die Raiffeisen-Experten: "Das Vorsteuerergebnis iHv. EUR 382 Mio. liegt signifikant über den Erwartungen, vor allem aufgrund von Anlagengewinnen. Der Ausblick für 2022 von unveränderten oder steigenden Prämien und einer flachen Kostenquote klingt vorsichtig. Eine Dividende von 0,55 Euro überrascht positiv."
    Uniqa ( Akt. Indikation:  7,10 /7,12, -5,58%)

    Die Immofinanz baut gemeinsam mit AMIC Energy und der Verbund-Tochter Smatrics das Angebot an E-Ladestationen an allen Stop Shop Standorten in Österreich aus. Aktuell können die E-Tankstellen an den zwei Stop Shop-Standorten Simmering und Stadlau genutzt werden. Der Ausbau des Angebots ist an den insgesamt 13 Stop Shops in Österreich ist laut Immofinanz im Gange.
    Apropos Immofinanz: Die Schweizer UBS hält per 21. Februar über verschiedene Gesellschaften, sowie direkt und über Finanzinstrumente, in Summe 4,36 Prozent an der Immofinanz, wie mitgeteilt wurde.
    Immofinanz ( Akt. Indikation:  22,88 /22,90, -0,22%)

    Research: Die Analysten von Raiffeisen Research bestätigen die Kauf-Empfehlung für Strabag und erhöhen das Kursziel von 48,0 auf 51,5 Euro. BNP Paribas Exane bleibt bei Erste Group auf Neutral und erhöht das Kursziel von 45,0 auf 45,8 Euro. Jefferies bestätigt OMV mit Kaufen und erhöht das Kursziel von 61,0 auf 62,0 Euro.
    Strabag ( Akt. Indikation:  36,35 /36,50, -3,89%)
    Erste Group ( Akt. Indikation:  33,31 /33,35, -9,92%)
    OMV ( Akt. Indikation:  47,20 /47,28, -6,34%)

    (Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 24.02.)


    (24.02.2022)

    BSN Podcasts
    Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

    SportWoche Podcast #117: Floorball, vorgestellt von FBC Dragons Gründer Harry Steinbichler




    Erste Group
    Akt. Indikation:  46.35 / 46.59
    Uhrzeit:  23:00:44
    Veränderung zu letztem SK:  -0.15%
    Letzter SK:  46.54 ( -0.13%)

    FACC
    Akt. Indikation:  8.02 / 8.08
    Uhrzeit:  23:00:44
    Veränderung zu letztem SK:  -0.37%
    Letzter SK:  8.08 ( -1.10%)

    Immofinanz
    Akt. Indikation:  26.50 / 26.75
    Uhrzeit:  23:00:44
    Veränderung zu letztem SK:  -0.09%
    Letzter SK:  26.65 ( -0.74%)

    Palfinger
    Akt. Indikation:  22.25 / 22.55
    Uhrzeit:  22:59:48
    Veränderung zu letztem SK:  -0.22%
    Letzter SK:  22.45 ( 1.13%)

    Strabag
    Akt. Indikation:  38.40 / 38.80
    Uhrzeit:  22:59:25
    Veränderung zu letztem SK:  -0.39%
    Letzter SK:  38.75 ( 0.00%)

    Uniqa
    Akt. Indikation:  8.02 / 8.03
    Uhrzeit:  23:00:13
    Veränderung zu letztem SK:  -0.31%
    Letzter SK:  8.05 ( -0.12%)



     

    Bildnachweis

    1. Private Investor Relation   >> Öffnen auf photaq.com

    Aktien auf dem Radar:Amag, Agrana, RHI Magnesita, Austriacard Holdings AG, Flughafen Wien, Addiko Bank, Rosgix, ATX, ATX Prime, ATX TR, Wienerberger, Bawag, AT&S, Österreichische Post, Palfinger, Semperit, Cleen Energy, Pierer Mobility, UBM, Wiener Privatbank, Oberbank AG Stamm, CA Immo, Erste Group, EVN, Immofinanz, Telekom Austria, Uniqa, VIG, Symrise, Siemens Healthineers, BMW.


    Random Partner

    Baader Bank
    Die Baader Bank ist eine der führenden familiengeführten Investmentbanken im deutschsprachigen Raum. Die beiden Säulen des Baader Bank Geschäftsmodells sind Market Making und Investment Banking. Als Spezialist an den Börsenplätzen Deutschland, Österreich und der Schweiz handelt die Baader Bank über 800.000 Finanzinstrumente.

    >> Besuchen Sie 68 weitere Partner auf boerse-social.com/partner


     Latest Blogs

    » SportWoche Podcast #117: Floorball, vorgestellt von FBC Dragons Gründer ...

    » Österreich-Depots: Pierer Mobility nach Neumeister-News weiter aufgestoc...

    » Börsegeschichte. 12.7.: Addiko Bank, voestalpine (Börse Geschichte) (Bör...

    » Reingehört bei Agrana (boersen radio.at)

    » PIR-News: News zu Pierer Mobility, S Immo, Research zu VIG und Flughafen...

    » Nachlese: Radatz, Raffaela Ortner, Rheinmetall-Schock (Christian Drastil)

    » Wiener Börse Party #692: Gottfried Neumeister Kurstrigger für Pierer Mob...

    » Wiener Börse zu Mittag schwächer: Pierer Mobility, Polytec und VIG gesuc...

    » Börsenradio Live-Blick 12/7: DAX unentschlossen, Rheinmetall-Schock sit...

    » Börse-Inputs auf Spotify zu u.a. MSCI, VW, AMD, Radatz, Raffaela Ortner


    Useletter

    Die Useletter "Morning Xpresso" und "Evening Xtrakt" heben sich deutlich von den gängigen Newslettern ab. Beispiele ansehen bzw. kostenfrei anmelden. Wichtige Börse-Infos garantiert.

    Newsletter abonnieren

    Runplugged

    Infos über neue Financial Literacy Audio Files für die Runplugged App
    (kostenfrei downloaden über http://runplugged.com/spreadit)

    per Newsletter erhalten


    Meistgelesen
    >> mehr





    PIR-Zeichnungsprodukte
    AT0000A3AWL5
    AT0000A39UT1
    AT0000A3CT72
    Newsflow
    >> mehr

    Börse Social Club Board
    >> mehr
      #gabb #1643

      Featured Partner Video

      ABC Audio Business Chart #112: Aktien, Anleihen oder doch ein Immobilieninvestment? (Josef Obergantschnig)

      Mit dem Anstieg der Inflation steigen auch die Mieten. Das sorgt verständlicherweise für heftigen Diskussionsbedarf. Die Frage stellt sich aber natürlich auch, ob die Erhöhungen gerechtfertigt sind...

      Books josefchladek.com

      Federico Renzaglia
      Bonifica
      2024
      Self published

      Valie Export
      Körpersplitter
      1980
      Veralg Droschl

      Ed van der Elsken
      Liebe in Saint Germain des Pres
      1956
      Rowohlt

      Futures
      On the Verge
      2023
      Void

      Sergio Castañeira
      Limbo
      2023
      ediciones anómalas