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Europäische Hersteller streben nach Transformation in einer Zeit des Umbruchs

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18.01.2023, 7929 Zeichen

Bedeutende, laufende Veränderungen in der europäischen Automobil- und Halbleiterbranche haben die regionale Nachfrage nach Dienstleistungen erhöht, die den Herstellern bei der Transformation ihrer technologischen Ausrichtung und Fähigkeiten zur Seite stehen, so ein neuer Marktforschungsbericht der heute von der Information Services Group (ISG) (Nasdaq: III), einem führenden, weltweit tätigen Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment, herausgegeben wurde.

Der Bericht „2022 ISG Provider Lens™ Manufacturing Industry Services” für Europa kommt zu dem Schluss, dass das verarbeitende Gewerbe aufgrund einer Vielzahl von aufkommenden Innovationen, Marktanforderungen und geopolitischen Erwägungen in ein Zeitalter des Umbruchs eingetreten ist. Viele europäische Hersteller bemühen sich um Partnerschaften mit Dienstleistern, die sie bei der Entwicklung, Prüfung und Herstellung einer neuen Produktgeneration unterstützen.

„Europas Automobil- und Technologiebranche tritt in ein neues Zeitalter ein, in dem eine schnelle Anpassung zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit erforderlich ist“, so Philipp Glatz, Partner, Smart Manufacturing, für ISG in Europa. „Um dies zu ermöglichen, haben Dienstleister die nötigen Tools bereitgestellt.“

Dem Bericht zufolge haben regionale Nachhaltigkeitsziele dazu beigetragen, dass Elektrofahrzeuge (EV) ganz oben auf der Agenda der europäischen Automobilhersteller stehen. Die Ausweitung der Herstellung von Elektrofahrzeugen und die Entwicklung der Infrastruktur von einem Spitzenforschungsprojekt zum Kernstück der Entwicklungs- und Produktionsanstrengungen der Branche erfordert grundlegend neue Architekturen in einer für die Automobilindustrie relativ kurzen Zeit. Elektrofahrzeuge haben jetzt sogar Vorrang vor Technologien im Bereich des autonomen Fahrens, die noch vor einigen Jahren die Leitvision der Branche darstellten.

Parallel zur Umstellung auf Elektrofahrzeuge veranlasst die rasante Weiterentwicklung anderer neuer Automobiltechnologien, darunter Fahrerassistenzsysteme (ADAS), digitale Cockpits und Vehicle-to-Everything-Kommunikation (V2X), die Hersteller, neue Fahrzeugplattformen eher in Bezug auf die Software als auf die Hardware zu definieren, so ISG. Im Rahmen des Aufkommens von softwaredefinierten Fahrzeugen wurden Konzepte aus der IT-Branche in die Produktarchitekturen und Entwicklungsmethoden des Automobilbereichs übernommen.

Europäische Hightech-Hersteller sind dabei, sich auf anhaltende Lieferkettenprobleme infolge der COVID-19-Pandemie einzustellen, während gleichzeitig geopolitische Unsicherheiten ihre Zukunftsaussichten trüben und neue unternehmerische Aufgabenstellungen die Produktanforderungen verändern, heißt es in dem Bericht.

ISG zufolge bestehen in einigen Branchen weiterhin Engpässe bei Chips, insbesondere in Sektoren, in denen ältere Prozessknoten verwendet werden, wie beispielsweise in der Automobilindustrie, da die meisten der neu in Betrieb gehenden Fabriken modernere Knoten verwenden. Angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen ist die Sorge über künftige Unterbrechungen der Lieferkette gewachsen.

Gleichzeitigt fangen viele europäische Unternehmen an, maßgeschneiderten ASICs den Vorzug vor herkömmlichen komplexen Prozessoren und SoCs zu geben, was teilweise durch den Bedarf an spezialisierten Sensoren und Edge-Computing-Geräten in IoT-Netzwerken bedingt ist. Um diese Nachfrage zu befriedigen, haben Dienstleister ihre ASIC-Entwicklungsdienste optimiert, was die Bedenken hinsichtlich eines Mangels an qualifizierten Fachkräften teilweise zerstreut.

„Europäische Unternehmen stehen bei ihrem Streben nach hochmodernen Technologien vor Herausforderungen in Bezug auf Mitarbeiter, Prozesse und Technologien, aber sie machen weiterhin Fortschritte bei der Verwirklichung ihrer Ziele im Bereich der digitalen Technik“, so Jan Erik Aase, Partner und Global Leader, ISG Provider Lens Research.

Desweitern geht der Bericht auf andere Themen ein, die sich auf die Fertigung in Europa auswirken, einschließlich der Expansion der Chiphersteller in softwaregestützte Produkte und Dienstleistungen und der zunehmenden Entwicklung maßgeschneiderter Chips durch große Technologieunternehmen wie Google und Facebook.

Der Bericht „2022 ISG Provider Lens™ Manufacturing Industry Services“ für Europa bewertet die Kompetenzen von 41 Anbietern in zwei Quadranten: Produktentwicklung — autonome, vernetzte, elektrische und gemeinsam genutzte Fahrzeuge (ACES) und Produktentwicklung — Halbleiter und Hi-Tech.

Der Bericht nennt Capgemini, HCLTech, LTTS, TCS, Tech Mahindra und Wipro als Leader in je zwei Quadranten. Er nennt ALTEN, eInfochips, Embitel, HARMAN Digital Transformation Solutions (DTS), Infosys, Intellias, Mobica und UST als Leader in je einem Quadranten.

Außerdem werden Ignitarium, LTIMindtree und Mobica als „Rising Stars“ (Unternehmen mit einem „vielversprechenden Portfolio“ und „hohem Zukunftspotenzial“ laut Definition von ISG) in je einem Quadranten genannt.

Der Bericht „2022 ISG Provider Lens™ Retail Services“ für Europa ist für Abonnenten oder zum einmaligen Kauf auf dieser Webseite verfügbar.

Über ISG Provider Lens™

Die Studienreihe ISG Provider Lens™ Quadrant ist der einzige Anbietervergleich seiner Art, der empirische, datengestützte Forschungs- und Marktanalysen mit praxisbezogenen Erfahrungen und Beobachtungen des globalen Beratungsteams von ISG verbindet. Unternehmen erhalten eine Fülle detaillierter Daten und Marktanalysen, die ihnen die Auswahl geeigneter Sourcing-Partner erleichtern. ISG-Berater wiederum nutzen die Berichte, um ihre eigenen Marktkenntnisse zu überprüfen und ISG-Geschäftskunden zu beraten. Die Studie untersucht derzeit weltweit tätige Anbieter, vor allem in ganz Europa sowie in den USA, Kanada, Brasilien, Großbritannien, Frankreich, Benelux, Deutschland, der Schweiz, Skandinavien, Australien und Singapur/Malaysia. Weitere Märkte werden in Zukunft hinzukommen. Weitere Informationen zur ISG Provider Lens-Marktforschung finden Sie auf dieser Webseite.

Eine begleitende Studienreihe, die ISG Provider Lens Archetype Reports, bewertet als erste ihrer Art Anbieter aus der Sicht bestimmter Kundensegmente.

Über die Information Services Group (ISG)

ISG (Information Services Group) (Nasdaq: III) ist ein führendes, globales Marktforschungs- und Beratungsunternehmen im Technologie-Segment. Als zuverlässiger Geschäftspartner für über 800 Kunden, darunter mehr als 75 der 100 weltweit größten Unternehmen, unterstützt ISG Unternehmen, Organisationen des öffentlichen Sektors sowie Service- und Technologie-Anbieter dabei, betriebliche Spitzenleistungen und schnelleres Wachstum zu erzielen. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf Dienstleistungen im Zusammenhang mit der digitalen Transformation, darunter Automatisierung, Cloud und Datenanalysen, Sourcing-Beratung, Managed Governance und Risk Services, Services für Netzwerkbetreiber, Planung von Technologiestrategie und -betrieb, Change-Management sowie Marktanalysen und Technologieforschung und -analysen. 2006 gegründet, beschäftigt ISG mit Sitz in Stamford, Connecticut, über 1.300 digitalaffine Experten und ist in mehr als 20 Ländern tätig. Das globale Team von ISG ist bekannt für sein innovatives Denken, seine geschätzte Stimme im Markt, tiefgehende Branchen- und Technologie-Expertise sowie weltweit führende Marktforschungs- und Analyse-Ressourcen, die auf den umfangreichsten Marktdaten der Branche basieren. Weitere Informationen finden Sie unter www.isg-one.com.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.



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    „Europas Automobil- und Technologiebranche tritt in ein neues Zeitalter ein, in dem eine schnelle Anpassung zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit erforderlich ist“, so Philipp Glatz, Partner, Smart Manufacturing, für ISG in Europa. „Um dies zu ermöglichen, haben Dienstleister die nötigen Tools bereitgestellt.“

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    Europäische Hightech-Hersteller sind dabei, sich auf anhaltende Lieferkettenprobleme infolge der COVID-19-Pandemie einzustellen, während gleichzeitig geopolitische Unsicherheiten ihre Zukunftsaussichten trüben und neue unternehmerische Aufgabenstellungen die Produktanforderungen verändern, heißt es in dem Bericht.

    ISG zufolge bestehen in einigen Branchen weiterhin Engpässe bei Chips, insbesondere in Sektoren, in denen ältere Prozessknoten verwendet werden, wie beispielsweise in der Automobilindustrie, da die meisten der neu in Betrieb gehenden Fabriken modernere Knoten verwenden. Angesichts zunehmender geopolitischer Spannungen ist die Sorge über künftige Unterbrechungen der Lieferkette gewachsen.

    Gleichzeitigt fangen viele europäische Unternehmen an, maßgeschneiderten ASICs den Vorzug vor herkömmlichen komplexen Prozessoren und SoCs zu geben, was teilweise durch den Bedarf an spezialisierten Sensoren und Edge-Computing-Geräten in IoT-Netzwerken bedingt ist. Um diese Nachfrage zu befriedigen, haben Dienstleister ihre ASIC-Entwicklungsdienste optimiert, was die Bedenken hinsichtlich eines Mangels an qualifizierten Fachkräften teilweise zerstreut.

    „Europäische Unternehmen stehen bei ihrem Streben nach hochmodernen Technologien vor Herausforderungen in Bezug auf Mitarbeiter, Prozesse und Technologien, aber sie machen weiterhin Fortschritte bei der Verwirklichung ihrer Ziele im Bereich der digitalen Technik“, so Jan Erik Aase, Partner und Global Leader, ISG Provider Lens Research.

    Desweitern geht der Bericht auf andere Themen ein, die sich auf die Fertigung in Europa auswirken, einschließlich der Expansion der Chiphersteller in softwaregestützte Produkte und Dienstleistungen und der zunehmenden Entwicklung maßgeschneiderter Chips durch große Technologieunternehmen wie Google und Facebook.

    Der Bericht „2022 ISG Provider Lens™ Manufacturing Industry Services“ für Europa bewertet die Kompetenzen von 41 Anbietern in zwei Quadranten: Produktentwicklung — autonome, vernetzte, elektrische und gemeinsam genutzte Fahrzeuge (ACES) und Produktentwicklung — Halbleiter und Hi-Tech.

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