05.05.2025, 9692 Zeichen
Wien (OTS) - Zehn Jahre nach ihrem folgenschweren Trainingsunfall am
30. Juli
2015, der zur Querschnittslähmung führte und über den die ganze Welt
berichtet hat, setzt Kira Grünberg ein weiteres starkes Zeichen.
Heute setzt sie sich als Botschafterin für Barrierefreiheit und für
präventive Gesundheitsprojekte ein, kämpft unermüdlich für die Rechte
von Menschen mit Behinderungen und inspiriert mit ihrer Lebensfreude
und Entschlossenheit. Die iBOX ist ein weiteres wichtiges Projekt,
das Kira sehr gerne unterstützt – eine Antwort auf die
Herausforderungen des neuen Barrierefreiheitsgesetzes , das mit 28.
Juni 2025 EU-weit in Kraft tritt.
Die EU-Richtlinie 2019/882 (European Accessibility Act – EAA)
verpflichtet Unternehmen ab Ende Juni, digitale Dienste wie Websites,
Apps und Informationssysteme barrierefrei zu gestalten. Davon
betroffen sind auch digitale Anzeigen wie an Bahnhöfen, Flughäfen (
z.B. An – und Abreiseinformationen) und im Handel – hier kommt die
iBOX ins Spiel.
Mit vereinten Kräften für eine barrierefreie Zukunft: Die
ehemalige österreichische Spitzen-Stabhochspringerin und aktuelle
Rekordhalterin Österreichs (4,45 m), Kira Grünberg und Unternehmer
Mag. Alexander Frank stellen am MO, 12. Mai 2025 gemeinsam die iBOX
vor – eine bahnbrechende Innovation, die Funktionalität, Inklusion
und Nachhaltigkeit vereint.
Zwtl.: Was ist die iBOX?
Mehr als nur ein Infoterminal: Die iBOX ist die digitale,
barrierefreie Anzeigelösung , die sich bequem vom Schreibtisch aus
steuern lässt. Doch das ist nicht alles – sie vereint gleich mehrere
praktische Funktionen:
Digitale Anzeige- und Infotafel,
Müllbehälter,
Aschenbecher,
Hundebeutelspender
und in Zukunft: Künstliche Intelligenz zur Erkennung
sicherheitsrelevanter Vorgänge auf öffentlichen Plätzen.
Hinter der Idee steht Mag. Alexander Frank , ehemaliger Notar aus
Fehring in der Steiermark. Für seine Vision hängte er sogar seinen
Beruf an den Nagel, um sich ganz der iBOX zu widmen. Sein Ziel: Eine
europaweit einheitliche, flexible und kosteneffiziente Lösung , die
es Unternehmen und Kommunen ermöglicht, rasch auf die neuen
gesetzlichen Vorgaben zu reagieren.
„Die iBOX ist mehr als ein Produkt – sie ist ein Statement für
Innovation, Inklusion und intelligente Infrastruktur“, so Frank.
Bei der offiziellen Präsentation am Montag, 12. Mai 2025,
Medientermin 9.00 Uhr im VIP-Terminal am Wiener Flughafen, steht Kira
Grünberg für Fotos vor dem Flughafengebäude und exklusive Interviews
im Anschluss im VIP-Salon zur Verfügung. Sie spricht darüber, warum
für sie die iBOX eine ideale Lösung ist, wie es ihr 10 Jahre nach dem
folgenschweren Sportunfall heute geht, ihren sportlichen Werdegang,
ihren Umgang mit Schicksalsschlägen und ihren unermüdlichen Einsatz
für Barrierefreiheit. Auch über ihre Zukunftspläne wird sie sprechen.
Zwtl.: Kira Grünberg, Botschafterin für Barrierefreiheit und
präventive Gesundheitsprojekte
Was bedeutet Barrierefreiheit für Sie? Und warum gefällt Ihnen
die Innovation iBOX?
Barrierefreiheit wird meiner Meinung nach oft viel zu einseitig
gedacht. Die meisten denken dabei nur an Rampen und Aufzüge für
Rollstuhlfahrer:innen. Doch Barrierefreiheit bedeutet viel mehr: Sie
umfasst auch die Bedürfnisse von blinden, sehbehinderten und
gehörlosen Menschen sowie von Menschen mit Lernschwierigkeiten. Jeder
Schritt in Richtung mehr Barrierefreiheit ist enorm wichtig. Die iBOX
zeigt, dass sich Innovation, Technik und Barrierefreiheit ideal
ergänzen können – und so für alle nutzbar sind.
Welche Gefühle verbinden Sie mit dem 30. Juli 2015? Wie blicken
Sie auf diesen Tag zurück? Was werden Sie nie vergessen?
Mittlerweile feiere ich den 30. Juli als meinen „Life Day“. Dieser
Tag hat mein Leben komplett auf den Kopf gestellt und so gut wie
alles verändert. Aber bei all den Herausforderungen gab es auch viele
positive Entwicklungen. Der Unfall und die daraus resultierende
Querschnittlähmung haben mich gelehrt, geduldiger und gelassener zu
sein. Ich durfte meinen Körper neu kennenlernen – und ich würde sogar
sagen, dass ich ihn heute besser verstehe als vor dem Unfall.
Wie geht es Ihnen heute – zehn Jahre nach Ihrem Schicksalsschlag?
Mir geht es sehr gut. Dass mein Unfall in diesem Jahr bereits zehn
Jahre zurückliegt, fühlt sich einerseits wie eine lange Zeit an, ist
aber rückblickend sehr schnell vergangen. In diesen zehn Jahren habe
ich unglaublich viel erlebt und mich persönlich stark
weiterentwickelt.
Wie haben Sie das alles verarbeitet? Was hat Ihnen dabei am
meisten geholfen?
Diese Frage habe ich mir selbst oft gestellt: Warum konnte ich mit
der neuen Situation so schnell so gut umgehen? Heute weiß ich, dass
viele Faktoren eine Rolle gespielt haben – und dass ich das Glück
hatte, dass in meinem Fall einfach vieles zusammengepasst hat.
Der erste wichtige Schritt war die Akzeptanz der neuen Realität. Ich
habe die Situation angenommen, wie sie ist – und darauf aufgebaut.
Die große Unterstützung durch meine Familie und mein Umfeld hat
entscheidend zu meiner positiven Einstellung beigetragen. Ich konnte
mich jederzeit auf die Menschen um mich herum verlassen.
Auch der Sport hat mir geholfen: Schon früh habe ich gelernt, mit
Niederlagen und Erfolgen umzugehen und hart an mir selbst –
körperlich wie mental – zu arbeiten. Durch den Sport konnte ich mir
außerdem ein großartiges Team aus Ärzt:innen und Therapeut:innen
aufbauen, das nach dem Unfall eine ganz zentrale Rolle gespielt hat.
Was mir gut gelungen ist – und worauf ich selbst aktiv Einfluss
nehmen konnte – war, meine Stärken aus der Zeit als
Leistungssportlerin nicht zu verlieren. Die Motivation, mir hohe
Ziele zu setzen, und der Optimismus, diese auch erreichen zu können,
sind geblieben.
Während meiner Reha habe ich viele Menschen mit Querschnittlähmung
kennengelernt, die ein ganz normales Leben führen – sie sind Eltern,
arbeiten, reisen, haben Hobbys. Das hat mir gezeigt: Auch ich kann
all das erreichen.
Sehr geholfen hat mir auch, über alles zu sprechen – über den Unfall,
meine Gedanken, Gefühle, Sorgen. Mein Sportpsychologe, der mich auch
nach dem Unfall begleitet hat, war dabei eine große Stütze. Auch die
vielen Vorträge und Interviews, in denen ich regelmäßig über das
Geschehene spreche und neue Perspektiven einnehme, helfen mir noch
heute, das Erlebte zu verarbeiten.
Wie genießen Ihr Leben heute? Wird es ein Comeback im Profisport
geben?
Ich mache viel Sport – aber nicht mehr auf professionellem Niveau.
Ich fahre Handbike, mache Yoga und Krafttraining, aber nur noch aus
Spaß und zur Bewegung. Das ist sehr angenehm, denn ich kann den Sport
so gestalten, wie es mir passt.
Ein Comeback im Profisport kann ich mir derzeit nicht vorstellen.
Dafür müsste mich eine Sportart genauso begeistern wie früher der
Stabhochsprung. Diese habe ich bisher aber noch nicht gefunden.
Was sind Ihre Pläne und Ziele für die Zukunft?
Ich trainiere weiterhin für noch mehr Eigenständigkeit und
Bewegungsfreiheit. Irgendwann möchte ich mit meiner eigenen Familie
und ein, zwei Kindern in einem eigenen Haushalt leben.
Beruflich ist es mir wichtig, Aufgaben zu haben, die mich mit Sinn
erfüllen – zum Beispiel meine Vorträge oder sinnstiftende
Kooperationen wie die mit der iBox.
Außerdem möchte ich weiterhin die Welt entdecken und offen bleiben
für neue Perspektiven und die Meinungen anderer Menschen.
Zwtl.: Alexander Frank, iBOX Gründer
Welche Lösung haben Sie entwickelt und was sind die Vorteile?
Mit der iBOX habe ich unter anderem eine digitale Anzeigetafel
für den öffentlichen Raum entwickelt, welche jegliche Informationen
auf Augenhöhe von Rollstuhlfahrer darstellt. Der Vorteil ist ganz
einfach, sämtliche Verpflichteten ersparen sich durch mein Produkt
größere Umbauarbeiten (zB durch Abhängen und neuerlichem Aufstellen
von Bildschirmen) durch die Platzierung der iBOX. Die iBOX wird plug
& play geliefert. Und der Vorteil für die Betroffenen ist ebenso
einfach, da durch die iBOX eine schnelle flächendeckende Umsetzung
der gesetzlichen Vorgaben gewährleistet werden kann.
Wie kam es dazu, dass Sie für Ihre iBOX sogar Ihren Job als
Notarpartner den Sie seit über 10 Jahren ausüben an den Nagel gehängt
haben?
Die Tätigkeit in der Rechtsberatung war für mich stets erfüllend
und bereichernd. Doch ich spürte zunehmend den Wunsch, meine
individuell entwickelten Lösungsansätze nicht nur im Einzelfall,
sondern in größerem Umfang weiterzugeben. Meine Vision mit der iBOX
ist vervielfältigbar, womit ich mit meinem Unternehmen Menschen
Freude bereiten und Hilfe spenden kann.
Sie haben große Zukunftspläne mit der iBOX und wollen sogar für
mehr Sicherheit in öffentlichen Räumen sorgen. Was sind Ihre
langfristigen Ziele mit iBOX?
Die iBOX ist ein multifunktionaler Abfallbehälter für den
öffentlichen Raum, mit digitalen Anzeigeflächen und KI-gesteuerter
Sensorik zur datenschutzkonformen Erkennung von Umgebungsabfläufen.
Die iBOX erfüllt daher nicht nur die Anforderungen zur
Barrierefreiheit, sie ist auch eine Sicherheitseinrichtung für den
öffentlichen Raum . Einerseits wird die iBOX durch Bewegungsabläufe
das Verhalten von Kriminellen (im Sinne eines Profilers erkennen), so
in Zukunft gewisse Straftaten, wie Drogenhandel, sexuelle
Belästigung, etc. verhindern. Die iBOX soll jedoch, für den Fall,
dass sich jemand bedroht / verfolgt / angegriffen fühlt, auch eine
direkte Verbindung zu einer Sicherheitsbehörde herstellen können. Die
Verhandlungen zur rechtskonformen Umsetzung dieser Vorhaben befinden
sich auf der Zielgeraden.
Mein langfristiges Ziel ist es, die Sicherheit auf Europas
Plätzen zu erhöhen! Es spricht derzeit vieles dafür...
Medientermin Zukunft von Kira Grünberg & Präsentation ibox
Datum: 12.5.2025, 09:00 - 11:00 Uhr
Ort: VIP-Terminal am Flughafen Wien
Niki-Lauda-Allee/Steinriegelweg, 1300 Flughafen Wien
Drastil & Seltenreich #1: Drastil & Seltenreich, schleichts eich!
Aktien auf dem Radar:Bajaj Mobility AG, Rosenbauer, Polytec Group, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Amag, ATX, ATX TR, ATX NTR, AT&S, ATX Prime, Semperit, RBI, CA Immo, Verbund, Bawag, Frequentis, Fabasoft, FACC, Marinomed Biotech, voestalpine, Wolford, BKS Bank Stamm, Flughafen Wien, CPI Europe AG, Porr, Österreichische Post, Strabag, Telekom Austria, UBM, Fresenius Medical Care.
VIG
Die Vienna Insurance Group (VIG) ist mit rund 50 Konzerngesellschaften und mehr als 25.000 Mitarbeitern in 30 Ländern aktiv. Bereits seit 1994 notiert die VIG an der Wiener Börse und zählt heute zu den Top-Unternehmen im Segment “prime market“ und weist eine attraktive Dividendenpolitik auf.
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