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PORR: Denkmalschutz-Expertise aus Österreich

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11.11.2025, 10790 Zeichen

Mit der „Renovierungswelle“ will die Europäische Kommission bis 2030 die jährliche Renovierungsrate mindestens verdoppeln und 35 Mio. Gebäude modernisieren. Das beinhaltet auch Immobilien, in denen Denkmalschutzanforderungen eine Rolle spielen.

 

Renovieren & Sanieren versus Neubau

 

Oft ist Renovieren oder Sanieren sinnvoller als ein Neubau. Zum einen erhält das Weiterbauen im Bestand eingebettete („graue“) Energie und vermeidet dadurch einen großen Teil der Emissionen aus Abriss und Neuproduktion, ein Kernziel der europäischen Gebäudepolitik. Zum anderen fördert das Renovieren die Stadtverträglichkeit, weil vorhandene Infrastruktur weiter genutzt und Dichte und Identität erhalten oder sogar ausgebaut werden. Für vitale Innenstädte und touristische Wertschöpfung, insbesondere bei Kulturerbe-Objekten ist dies ausgesprochen wichtig.

 

Außerdem kann sich das Sanieren alter Gebäude als weniger riskant erweisen, weil Kosten leichter zu kalkulieren sind, und bei solchen Projekten die Zeiten für das Genehmigen und Realisieren häufig geringer als bei Neubauten ausfallen. Da die EU und nationale Regierungen Sanierungen unterstützen, können Förderprogramme helfen, die Kosten zu reduzieren. Gerade in Toplagen mit historischer Substanz führt eine professionelle Sanierung oft zu deutlich erhöhter Nachfrage von Nutzern und Investoren.

 

Interessant und attraktiv durch Denkmalschutz

 

Ein Forschungsteam der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) veröffentlichte 2021 eine Studie über die „Adaptive Wiederverwendung von Kulturerbe-Gebäuden“. Darin wurde untersucht, wie historische und denkmalgeschützte Gebäude durch nachhaltige Umnutzung erhalten und wirtschaftlich belebt werden können. Sie betont, dass der Bestandserhalt nicht im Widerspruch zu modernen Nutzungen steht, sondern ökologische, kulturelle und soziale Vorteile vereint.

 

Durch adaptive Wiederverwendung lassen sich CO₂-Emissionen und Ressourcenverbrauch deutlich senken, während zugleich kulturelle Identität und städtische Vielfalt gewahrt bleiben. Erfolgreiche Beispiele zeigen, dass die Verbindung aus Energieeffizienz, moderner Technik und denkmalgerechter Restaurierung ökonomisch tragfähig ist. Vorausgesetzt, Planung, Finanzierung und gesetzliche Rahmenbedingungen werden schlüssig abgestimmt.

 

Wenn Geschichte auf Baustelle trifft: Die PORR und der Denkmalschutz

 

Die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude ist fachlich wie organisatorisch besonders anspruchsvoll. Sie vereint technische, rechtliche, wirtschaftliche und gestalterische Herausforderungen, die weit über eine gewöhnliche Gebäuderenovierung hinausgehen. So müssen z. B. behördliche Auflagen eingehalten und Veränderungen mit den zuständigen Behörden abgestimmt und dokumentiert werden. Herausforderungen können auch hinsichtlich der historischen Bausubstanz oder der zu verwendenden Baumaterialien entstehen. Das Sanieren denkmalgeschützter Gebäude hat zudem einen stark interdisziplinären Charakter, weil Architekten, Restauratoren, Statiker, Bauphysiker und Handwerksbetriebe eng abgestimmt zusammenarbeiten müssen.

 

Die PORR verfügt über mehr als 150 Jahre Bauerfahrung und vereint Planung, Spezialtiefbau, Hochbau und Restaurierungstechnik unter einem Dach – eine Kombination, die bei komplexen Denkmalsanierungen entscheidend ist. Mit Projekten wie der Generalsanierung des Wiener Parlaments oder der Revitalisierung des Deutschen Museums in München hat sie bewiesen, historische Substanz mit modernster Technik, Nachhaltigkeit und höchster Ausführungsqualität verbinden zu können.

 

Die 1869 gegründete PORR zählt zu den traditionsreichsten europäischen Bauunternehmen und hat bereits in der Gründerzeit das Wiener Stadtbild stark geprägt. Bis zur Jahrhundertwende errichtete sie nicht weniger als 108 Gebäude in Wien, darunter zahlreiche Ringstraßengebäude und Hotels sowie sieben Ausstellungspavillons anlässlich der Weltausstellung von 1873. Ihre Expertise im Bereich historischer Bauten kam in den vergangenen Jahren aber nicht nur in Österreich, sondern in zahlreichen anderen Ländern zum Tragen. Heute versteht sich die PORR als „Home of Construction“ und bietet sämtliche Disziplinen entlang der Bau-Wertschöpfungskette – im Hochbau umfassen diese unter anderem die integrale Planung, BIM (Building Information Modeling) und LEAN. Diese Methodenkombination hilft, bei sensiblen Denkmalprojekten Transparenz, Kollisionsfreiheit und Qualität zu sichern.

 

Referenzobjekte in Wien und München

 

Von 2017 bis 2022 wurde das denkmalgeschützte Österreichische Parlament federführend von der PORR generalsaniert. Der Eingriff umfasste neben der denkmalgerechten Restaurierung eine umfassende technische Erneuerung, neue Funktionsbereiche und hochkomplexe Logistik unter laufender Nutzung bzw. mit strengen Schutzauflagen. Das Projekt gilt als Paradebeispiel dafür, wie man Revitalisierung, Repräsentation, Funktionalität und Nachhaltigkeit vereinen kann.

 

Derzeit beteiligt sich die PORR an der Sanierung des Deutschen Museums in München. Eines der größten Technikmuseen der Welt wird seit 2015 in zwei Bauabschnitten modernisiert. Die PORR sichert unter herausfordernden Rahmenbedingungen den historischen Sammlungsbau mit Unterfangungen, Mikropfählen und Düsenstrahlverfahren (DSV). Enge Räume, niedrige Decken, Arbeiten im Grundwasser der Isar und der Schutz der denkmalgeschützten Substanz sind in diesem Zusammenhang besonders erwähnenswert. Mit der zertifizierten Ausführung nach DGNB-Kriterien werden zudem Baukultur und Nachhaltigkeit miteinander verbunden.

 

Beiden Projekten ist gemeinsam, dass die Methodenkompetenz beim Projekterfolg von entscheidender Bedeutung ist: präzise Erkundungen, reversible Eingriffe, Schwingungs- und Lärmschutz, vorausschauende Bauphasenplanung und die Fähigkeit, im Bestand mit vielen Unbekannten lösungsorientiert zu arbeiten. Gerade im Denkmalschutz stellt die integrierte Projektabwicklung unter dem Motto „Alles aus einer Hand“ für die PORR einen großen Wettbewerbsvorteil dar. Risiken werden dadurch früher sichtbar und alternative Lösungen können entwickelt werden. Das ist nicht nur „nice to have“, sondern eine ökonomische Notwendigkeit – sozusagen ein „Must-have“ – denn Termin- oder Schadensrisiken können bei Kulturerbe-Objekten relativ teuer werden.

 

----------

 

Möchten Sie regelmäßig zur Porr AG oder zu Nebenwerten informiert werden? Dann lassen Sie sich auf unseren Verteiler eintrage. Einfach eine E-Mail an Eva Reuter e.reuter@dr-reuter.eu mit dem Stichwort „Nebenwerte“ oder “PORR”.

 

PORR

ISIN: AT0000609607

WKN: 850185

 

Links

https://energy.ec.europa.eu/topics/energy-efficiency/energy-performance-buildings/renovation-wave_en

https://www.mdpi.com/2071-1050/13/5/2889

https://www.porr-group.com/leistungen/hochbau#c105671

https://www.linkedin.com/posts/porr-group_tbt-parlament-powered-by-porr-activity-7384484999317569536-GjgA/

https://www.porr.de/news-presse/mitteilungen/detail/zukunft-trifft-geschichte-porr-spezialtiefbau-sichert-das-deutsche-museum-in-muenchen

 

Disclaimer/Risikohinweis

 

Interessenkonflikte: Mit PORR AG existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von PORR AG. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von PORR AG können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations – unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

 

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken von PORR AG können auf der Seite: www.porr.de entnommen werden.

 

Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

 

Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

 

Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung PORR AG vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen

 

Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen des Autors wider und basieren auf Informationen, die dem Autor zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die der Autor für vernünftig hält, kann den Lesern nicht versichert werden, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Dr. Reuter Investor Relations ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

 

Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen

Dr. Reuter Investor Relations

Dr. Eva Reuter

Friedrich-Ebert-Anlage 35-37

60327 Frankfurt

+49 (0) 69 1532 5857

www.dr-reuter.eu

www.small-microcap.eu

 

Für Fragen bitte Nachricht an ereuter@dr-reuter.eu

 



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    Oft ist Renovieren oder Sanieren sinnvoller als ein Neubau. Zum einen erhält das Weiterbauen im Bestand eingebettete („graue“) Energie und vermeidet dadurch einen großen Teil der Emissionen aus Abriss und Neuproduktion, ein Kernziel der europäischen Gebäudepolitik. Zum anderen fördert das Renovieren die Stadtverträglichkeit, weil vorhandene Infrastruktur weiter genutzt und Dichte und Identität erhalten oder sogar ausgebaut werden. Für vitale Innenstädte und touristische Wertschöpfung, insbesondere bei Kulturerbe-Objekten ist dies ausgesprochen wichtig.

     

    Außerdem kann sich das Sanieren alter Gebäude als weniger riskant erweisen, weil Kosten leichter zu kalkulieren sind, und bei solchen Projekten die Zeiten für das Genehmigen und Realisieren häufig geringer als bei Neubauten ausfallen. Da die EU und nationale Regierungen Sanierungen unterstützen, können Förderprogramme helfen, die Kosten zu reduzieren. Gerade in Toplagen mit historischer Substanz führt eine professionelle Sanierung oft zu deutlich erhöhter Nachfrage von Nutzern und Investoren.

     

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    Durch adaptive Wiederverwendung lassen sich CO₂-Emissionen und Ressourcenverbrauch deutlich senken, während zugleich kulturelle Identität und städtische Vielfalt gewahrt bleiben. Erfolgreiche Beispiele zeigen, dass die Verbindung aus Energieeffizienz, moderner Technik und denkmalgerechter Restaurierung ökonomisch tragfähig ist. Vorausgesetzt, Planung, Finanzierung und gesetzliche Rahmenbedingungen werden schlüssig abgestimmt.

     

    Wenn Geschichte auf Baustelle trifft: Die PORR und der Denkmalschutz

     

    Die Sanierung denkmalgeschützter Gebäude ist fachlich wie organisatorisch besonders anspruchsvoll. Sie vereint technische, rechtliche, wirtschaftliche und gestalterische Herausforderungen, die weit über eine gewöhnliche Gebäuderenovierung hinausgehen. So müssen z. B. behördliche Auflagen eingehalten und Veränderungen mit den zuständigen Behörden abgestimmt und dokumentiert werden. Herausforderungen können auch hinsichtlich der historischen Bausubstanz oder der zu verwendenden Baumaterialien entstehen. Das Sanieren denkmalgeschützter Gebäude hat zudem einen stark interdisziplinären Charakter, weil Architekten, Restauratoren, Statiker, Bauphysiker und Handwerksbetriebe eng abgestimmt zusammenarbeiten müssen.

     

    Die PORR verfügt über mehr als 150 Jahre Bauerfahrung und vereint Planung, Spezialtiefbau, Hochbau und Restaurierungstechnik unter einem Dach – eine Kombination, die bei komplexen Denkmalsanierungen entscheidend ist. Mit Projekten wie der Generalsanierung des Wiener Parlaments oder der Revitalisierung des Deutschen Museums in München hat sie bewiesen, historische Substanz mit modernster Technik, Nachhaltigkeit und höchster Ausführungsqualität verbinden zu können.

     

    Die 1869 gegründete PORR zählt zu den traditionsreichsten europäischen Bauunternehmen und hat bereits in der Gründerzeit das Wiener Stadtbild stark geprägt. Bis zur Jahrhundertwende errichtete sie nicht weniger als 108 Gebäude in Wien, darunter zahlreiche Ringstraßengebäude und Hotels sowie sieben Ausstellungspavillons anlässlich der Weltausstellung von 1873. Ihre Expertise im Bereich historischer Bauten kam in den vergangenen Jahren aber nicht nur in Österreich, sondern in zahlreichen anderen Ländern zum Tragen. Heute versteht sich die PORR als „Home of Construction“ und bietet sämtliche Disziplinen entlang der Bau-Wertschöpfungskette – im Hochbau umfassen diese unter anderem die integrale Planung, BIM (Building Information Modeling) und LEAN. Diese Methodenkombination hilft, bei sensiblen Denkmalprojekten Transparenz, Kollisionsfreiheit und Qualität zu sichern.

     

    Referenzobjekte in Wien und München

     

    Von 2017 bis 2022 wurde das denkmalgeschützte Österreichische Parlament federführend von der PORR generalsaniert. Der Eingriff umfasste neben der denkmalgerechten Restaurierung eine umfassende technische Erneuerung, neue Funktionsbereiche und hochkomplexe Logistik unter laufender Nutzung bzw. mit strengen Schutzauflagen. Das Projekt gilt als Paradebeispiel dafür, wie man Revitalisierung, Repräsentation, Funktionalität und Nachhaltigkeit vereinen kann.

     

    Derzeit beteiligt sich die PORR an der Sanierung des Deutschen Museums in München. Eines der größten Technikmuseen der Welt wird seit 2015 in zwei Bauabschnitten modernisiert. Die PORR sichert unter herausfordernden Rahmenbedingungen den historischen Sammlungsbau mit Unterfangungen, Mikropfählen und Düsenstrahlverfahren (DSV). Enge Räume, niedrige Decken, Arbeiten im Grundwasser der Isar und der Schutz der denkmalgeschützten Substanz sind in diesem Zusammenhang besonders erwähnenswert. Mit der zertifizierten Ausführung nach DGNB-Kriterien werden zudem Baukultur und Nachhaltigkeit miteinander verbunden.

     

    Beiden Projekten ist gemeinsam, dass die Methodenkompetenz beim Projekterfolg von entscheidender Bedeutung ist: präzise Erkundungen, reversible Eingriffe, Schwingungs- und Lärmschutz, vorausschauende Bauphasenplanung und die Fähigkeit, im Bestand mit vielen Unbekannten lösungsorientiert zu arbeiten. Gerade im Denkmalschutz stellt die integrierte Projektabwicklung unter dem Motto „Alles aus einer Hand“ für die PORR einen großen Wettbewerbsvorteil dar. Risiken werden dadurch früher sichtbar und alternative Lösungen können entwickelt werden. Das ist nicht nur „nice to have“, sondern eine ökonomische Notwendigkeit – sozusagen ein „Must-have“ – denn Termin- oder Schadensrisiken können bei Kulturerbe-Objekten relativ teuer werden.

     

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    https://www.porr-group.com/leistungen/hochbau#c105671

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