05.03.2026, 3218 Zeichen
Die auf Konsumenten und KMU spezialisierte Addiko Bank weist für 2025 ein Nettoergebnis in Höhe von 44,0 Mio. Euro aus, das etwas unter dem Vorjahreswert von 45,4 Mio. Euro liegt, dies aufgrund gestiegener Verwaltungs- und Steueraufwendungen, wie das Unternehmen erklärt. CEO Herbert Juranek: "Unsere proaktive Handlungsbereitschaft, Kostendisziplin und konservative Bilanzsteuerung, ermöglichten es uns, die Profitabilität in einem anspruchsvollen Marktumfeld mit niedrigem Zinsniveau zu sichern."
Die Risikokosten lagen 2025 mit 35,2 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahreswert (2024: 36,0 Mio. Euro), die Steueraufwendungen lagen mit 16,0 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 15,0 Mio. Euro. Das Nettozinsergebnis ging um 1,8 Prozent auf 238,4 Mio. Euro zurück. Das Provisionsergebnis verbesserte sich im Jahresvergleich um 7,6 Prozent auf 78,5 Mio. Euro, was laut Addiko zu einem großen Teil auf eine Produktoffensive in den Bereichen Konten & Pakete, Bancassurance und Kreditkarten zurückzuführen war. Einen wesentlichen negativen Einfluss auf das Neugeschäft und das Nettobankergebnis hatten die neuen makroprudenzielle Maßnahmen und Kreditbeschränkungen in Kroatien, Serbien, Montenegro und der Republika Srpska, so die Bank. Der Anteil der beiden Fokusbereiche Consumer und SME stieg strategiekonform auf 91,7 Prozent der gesamten Bruttokundenforderungen (2024: 89,5 Prozent).
Die CET1-Quote verbesserte sich auf 22,4 Prozent (Basel IV), nach 22,0 Prozent (Basel III) im Vorjahr, wobei der Jahresgewinn 2025 berücksichtigt ist. Die Nettozinsmarge (NIM) veränderte sich von 3,87 Prozent im Jahr 2024 auf 3,72 Prozent im Jahr 2025.
Im Einklang mit den aufsichtsrechtlichen Erwartungen und den regulatorischen Anforderungen bleibt die Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2025 weiterhin ausgesetzt. Es ist beabsichtigt, zu einer angemessenen und nachhaltigen Dividendenpolitik zurückzukehren, sobald die zugrunde liegenden Themen (Unsicherheiten hinsichtlich der Aktionärsstruktur) ausgeräumt sind, wie es heißt. Des weiteren informiert die börsenotierte Bank, dass die Aktie mit 1. April vom Prime Market in den Standard Market der Wiener Börse umgereiht wird. Wie berichtet, wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2026 bereits die Xetra-Notierung beendet. Dies wurde mit der deutlichen Veränderung in der Aktionärsstruktur sowie einer erheblichen Verringerung der Handelsliquidität begründet.
Unterstützt durch einen positiven makroökonomischen Ausblick für die CSEE-Region wird eine positive wirtschaftliche Entwicklung der Addiko Gruppe im Jahr 2026 erwartet. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen u.a. mit einem wachsendem Kreditbuch von ca. 6 Prozent, einer Eigenkapitalrendite von ca. 4,5 Prozent (2025: 5,2 Prozent) und einem unveränderten Nettobankergebnis (2025: 316,9 Mio. Euro). Juranek: "Wir werden auch weiterhin auf Vereinfachung, Digitalisierung, strenge Risikostandards und diszipliniertes Wachstum in unseren Fokussegmenten setzen, um unsere nachhaltige Profitabilität und Resilienz zu stärken." Im Geschäftsbericht wird angekündigt, dass im Laufe des Geschäftsjahres 2026 ein neues Programm vorgestellt werden soll, um mittelfristig Leistungsverbesserungen zu erzielen, wie es heißt.
Wiener Börse Party #1139: ATX legt zu, AT&S kann auf die unglaubliche Zahl 4 kommen, Bawag auf den Spuren der Erste Group
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Addiko Bank, Credit: Addiko
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