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5G: Plattform Industrie 4.0 zeigt Perspektiven für die Produktion auf

19.10.2020
Wien (OTS) - Die Plattform Industrie 4.0 Österreich diskutierte gemeinsam mit dem Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) im Rahmen eines Workshops über die 5G-Technologie und ihre Bedeutung für die industrielle Produktion.
Das Thema 5G wird in den Medien oft aufgegriffen, dabei werden jedoch Anwendungen in der Industrie selten thematisiert. Mit dem Workshop sollten konkrete 5G-Anwendungen für die Industrie identifiziert, aber auch der Austausch zwischen Interessierten gefördert werden. In acht Vorträgen wurde über Anwendungsgebiete, konkrete Use Cases, den Stand der Forschung sowie über politische Rahmenbedingungen, und der Entwicklung von 5G in Österreich bis hin zu dessen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele referiert.
Zwtl.: Experten am Wort
Die 5G-Technologie steht vor allem für hohe Zuverlässigkeit und niedrige Latenzzeiten, beides ist für den Einsatz in der Produktion relevant. Zudem werden höhere Datenraten mobil zur Verfügung gestellt und eine größere Anzahl an Devices kann vernetzt werden. Mit dem AIT Austrian Institute of Technology, Siemens, A1, der TU Graz, Arthur D Little, T-Systems, Magna, Insider Navigation und Salzburg Research präsentierten acht Mitglieder der Plattform Industrie 4.0 ihre Anwendungen und Erfahrungen mit 5G und diskutierten über zukünftige Entwicklungen, zusätzlich skizzierte das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) den aktuellen politischen Rahmen.
Zwtl.: Große Einsatzbandbreite für 5G in der Industrie
Der derzeitige Trend zeigt eine immer größere Zahl an privaten Netzwerken, die sich von traditionellen Festnetz-und Wi-Fi-Netzen zu Campus-Lösungen auf Basis der Mobiltechnologie entwickeln. Die Bandbreite an 5G-Umsetzungen in der Industrie umfasst eine Vielzahl an Möglichkeiten: Darunter autonome, mobile Roboter für die Bereiche Lager und Logistik oder digitale Zwillinge in Echtzeit. Genauso vernetzte Werkzeuge in der Produktion, Predictive Maintenance (vorausschauende Instandhaltung) oder Produktionsüberwachung. Auch für industrielle Augmented/Virtual Reality(AR/VR)-Anwendungen, Sensoren- und Video-Monitoring, Life Tracking, Big Data-Analysen und Anbindungen an lokale private Clouds gewinnt 5G zunehmend an Bedeutung.
Zwtl.: 5G bei Unternehmen im Aufwind
Erste Use Cases mit geringeren Anforderungen sind bereits umgesetzt. Ein umfassender Einsatz in der Industrie ist mit Release 16 seit heuer möglich, mit dem Release 17 ab 2022 kann das Potenzial der 5G Technologie vollumfänglich ausgeschöpft werden. Auch wenn die Forschung an der 6G Technologie, z.B. für den potenziellen Einsatz von 3D-Hologrammen, bereits im Gange ist: Aktuell gibt es eine Vielzahl an Unternehmen, die 5G-Anwendungen implementieren und planen – und sich auf nationaler und internationaler Ebene zunehmend abstimmen. Beispielsweise in der 5G ACIA (Alliance for Connected Industry and Automation), einer Vereinigung, die den Einsatz von 5G in der Fertigungs- und Prozessindustrie forciert und industrielle Anforderungen an 5G identifiziert.
„5G ist eine Technologie, die den Mobilfunk revolutioniert – in der Industrie eröffnen sich durch die superschnelle Datenübertragung ganz neue Möglichkeiten, die einen maßgeblichen Wettbewerbsvorteil in der Produktion bieten. In der Plattform Industrie 4.0 haben wir unter unseren Mitgliedern viele Experten, die sich mit zukunftsträchtigen Themen auseinandersetzen: Mit dem Workshop wollten wir den Wissensaustausch fördern, Know-how miteinander vernetzen und Anwendungsbeispiele für alle Interessierten aufzeigen“, erklärt Plattform Industrie 4.0-Geschäftsführer Roland Sommer.
Zwtl.: Über die Plattform Industrie 4.0 Österreich
Die Initiative hat sich seit ihrer Gründung 2015 durch das Bundesministerium für Klimawandel (BMK) gemeinsam mit den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden zu einem etablierten Kompetenzträger zum Thema Industrie 4.0 entwickelt. Der Verein setzt Aktivitäten, um eine dynamische Entwicklung des österreichischen Produktionssektors zu sichern, Forschung, Innovation und Qualifikation zu forcieren und zu einer qualitätsvollen Arbeitswelt sowie zu einem hohen Beschäftigungsniveau beizutragen. Das Ziel ist, die neuen technologischen Entwicklungen und Innovationen der Digitalisierung bestmöglich für Unternehmen und Beschäftigte zu nutzen und den Wandel für die Gesellschaft sozialverträglich zu gestalten. Weitere Informationen unter [www.plattformindustrie40.at] (https://plattformindustrie40.at/)
 

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