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A1 Telekom Austria – Dividendenerhöhung um 9,5 Prozent auf 153 Mio. Euro ist ein Schlag ins Gesicht für alle A1-Mitarbeiter!

24.09.2020
Wien (OTS) - Bei der Hauptversammlung der teilstaatlichen A1 Telekom Austria Group wurde heute die Erhöhung der Dividende von EUR 0,21 auf EUR 0,23 je Aktie beschlossen. Die Ausschüttung an die Aktionäre wird dadurch um 9,5 Prozent auf rund EUR 153 Mio. gesteigert. „Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise ist die deutliche Erhöhung der Dividendenauszahlung der absolut falsche Schritt“, kritisiert der A1 Telekom Holding-Betriebsrat Alexander Sollak. Durch die erhöhte Dividendenausschüttung wird das Eigenkapital deutlich geschmälert und dem Unternehmen werden wichtige Finanzmittel entzogen.
Für Sollak ist die Vorgehensweise des Managements völlig unverständlich: „Unser Vorstand forciert einerseits die Dividendenerhöhung und gleichzeitig will das Management die Einführung von Kurzarbeit diskutieren. Darüber hinaus wird auch schon signalisiert, dass es bei den heurigen Kollektivvertragsverhandlungen auf Grund der Corona-Krise wenig Spielraum gibt.“
„Die Erhöhung der Dividendenausschüttung ist ein Schlag ins Gesicht für alle A1-Mitarbeiter“, so der Betriebsrat. Die Ausgaben werden überall massiv zurückgefahren. Im Vergleich zum letzten Jahr wurde der Personalstand in Österreich über Sozialpläne und natürliche Abgänge um rund 400 Mitarbeiter reduziert. Überall wird eingespart. Bei der Ausschüttung an die Aktionäre zeigt man sich jedoch sehr generös. Der Betriebsrat hat sich bereits Ende März, unmittelbar nach Ausbruch der Corona-Krise, in einem Schreiben an Bundeskanzler Kurz und Finanzminister Blümel gewandt, damit die Republik durch die ÖBAG, als zweitgrößter Aktionär bei der A1 Telekom Austria Group neben dem Mehrheitseigentümer América Móvil, die Aussetzung der Dividenden und die Absicherung von österreichischen Arbeitsplätzen unterstützt. Die ÖBAG hat bei der Hauptversammlung jedoch für die Erhöhung der Dividendenausschüttung gestimmt.
Trotz der vielen Unsicherheiten auf Grund der Corona-Krise zeigt sich A1 Telekom Holding-Betriebsrat Sollak kämpferisch: „Die IT- und Telekombranche ist zum Glück weniger stark von Corona betroffen als andere Bereiche. Wenn der Vorstand bei den anstehenden KV-Verhandlungen jedoch jammert, dass kein Geld da sei oder sich Kurzarbeit wünscht, dann werden wir daran erinnern, dass wir gerade die Dividenden deutlich erhöht haben. Es kann nicht sein, dass es Kaviar für die Aktionäre und, wenn überhaupt, nur ein Butterbrot für die Mitarbeiter gibt.“
 

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