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Austro Control: Aufsichtsratsvorsitzende weist sexistische Aussagen der Gewerkschaft Vida als inakzeptabel zurück

07.08.2020
Wien (OTS) - Die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Luftfahrtkrise stellt die österreichische Flugsicherung Austro Control vor große Herausforderungen. Umso unverständlicher sind die Vorwürfe der Gewerkschaft Vida. Darüber hinaus agiert deren Führung in sexistischem Stil gegen Austro Control-Geschäftsführerin Dr. Valerie Hackl persönlich. Vorhalte mit Verweis auf Hackls Schwangerschaft und eine Frau als Führungskraft werden von Aufsichtsrat und Geschäftsführung von Austro Control auf das Schärfste zurückgewiesen.
Was es jetzt braucht, ist die konstruktive Mitwirkung der Gewerkschaften, die den Ernst der Lage angesichts der aktuellen und prognostizierten Entwicklungen im Flugverkehr erkennen müssen. Zu dem von der Gewerkschaft ins Treffen geführten Kurier-Interview sagt Austro Control-Aufsichtsratsvorsitzende Mag. Karin Tausz: „Es wird an mehreren Stellen äußerst wertschätzend auf den Wert und den Verdienst der MitarbeiterInnen von Austro Control eingegangen.“
Einen Text der Gewerkschaft, der im Nachgang des Kurier-Interviews unter den MitarbeiterInnen von Austro Control verbreitet wurde, sieht Tausz umso kritischer. Die Gewerkschaft schreibt darin über Geschäftsführerin Valerie Hackl: „Von einer Frau in einer Führungsposition, einer ehemaligen Kurzzeitministerin und einer werdenden Mutter hätten wir mehr Sorgfalt im Umgang mit der Sprache erwartet.“
Reaktion der Aufsichtsratsvorsitzenden Karin Tausz: „Wer ein Unternehmen führt, macht sich bei der Gewerkschaft nicht immer beliebt. Dies zu hinterfragen, mit dem Argument, eine werdende Mutter müsse anders agieren, zeigt für mich zum einen, dass offenbar sachliche Argumente fehlen. Es führt mich aber auch zur Frage, wie sehr die Vida eigentlich kompetente Frauen in unterschiedlichen Lebenssituationen vertritt. Die persönliche Lebenssituation einer Geschäftsführerin heranzuziehen ist unlauter. An die Mutterrolle zu appellieren ist nicht nur schlechter Kommunikationsstil, sondern grenzt an Mobbing. Gleichzeitig auch noch an die „Frau als Führungskraft“ zu appellieren, zeigt, welche Klischees hier herangezogen werden, um Stimmung zu machen.“
Tausz fordert die Vida auf, sich dezidiert von diesem Stil zu distanzieren und zur Lösung der gemeinsamen Herausforderungen auf die Sachebene zurückzukehren.
 

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