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Berlakovich: Herkunftskennzeichnung auch auf EU-Ebene enorm wichtig

18.06.2021
Brüssel/Wien (OTS) - "In Österreich wurde eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung bei Verarbeitungsprodukten und in der Gemeinschaftsverpflegung bereits im Regierungsübereinkommen verankert. Derzeit arbeiten bei uns die zuständigen Stellen an einer gangbaren Lösung. Auch die europäischen Bauernverbände unter dem Dach der COPA sind mehrheitlich für verpflichtende Regeln. Die Landwirtschaftskammer (LK) Österreich ist an einer solchen verpflichtenden Herkunftskennzeichnung auf europäischer Ebene sehr interessiert, weil erst eine Verbesserung der Transparenz die Basis für eine bewusste Kaufentscheidung bildet. Dieses Prinzip wird auch in der 'Farm to Fork'-Strategie der EU betont. Eine EU-Regelung muss daher einfach sein: einfach zu verstehen für den Verbraucher, einfach umzusetzen für die Wirtschaft und einfach zu kontrollieren für die Verwaltung", verlangt Nikolaus Berlakovich, Vertreter der LK Österreich im COPA-Präsidium, von einer künftigen EU-weiten Herkunftskennzeichnung für verarbeitete Produkte.
Klare Definition von Herkunft
"Die Voraussetzung für eine erfolgreiche Regelung ist eine klare Definition von Herkunft, speziell bei Verarbeitungsprodukten: Bei Frischfleisch ist das bereits von der EU vorgegeben, bei Milch und Milchprodukten hingegen noch offen. Unter Herkunft im Sinne unserer Landwirte verstehen wir die Herkunft des Rohstoffes, nicht den Ort der Abfüllung oder Verpackung. Die von COPA vorgeschlagene Linie, die eine verpflichtende EU-weite Reglung vorsieht, wird von Österreich begrüßt. In diesem Vorschlag ist die Basis 'EU-/Nicht-EU', weitere Details müssen mit beziehungsweise in der jeweiligen Sparte spezifisch definiert werden", ergänzt Berlakovich.
"Eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung ist auch auf EU-Ebene enorm wichtig. Die europäischen Bauern- und Genossenschaftsverbände (COPA-COGECA) brauchen dabei eine klare Position, damit wir unser gemeinsames Ziel erreichen, nämlich mehr Wertschöpfung für die Produkte unserer Landwirte zu erzielen", so Berlakovich.
Unabhängig von der Diskussion auf EU-Ebene ist die österreichische Bundesregierung dabei, eine eigene nationale Regelung für Milch, Fleisch und Eier als primäre Zutat zu erlassen. Der Rechtstext soll noch 2021 der Europäischen Kommission zur Notifizierung vorgelegt werden. (Schluss)
 

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