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Corona treibt private Schulden in die Höhe

08.07.2020
Wien (OTS) - Wie die neuesten Ergebnisse der IIS ING International Survey im Auftrag der ING in Österreich ([www.ing.at] (http://www.ing.at)) zeigen, verursachte die Coronakrise ein deutliches Mehr an Minus am Konto.
Waren die privaten Schulden schon in den vergangenen Jahren angestiegen, so hat dies die Pandemie mit ihren Folgen deutlich verstärkt.
22% der Österreicher hatten laut der IIS 2018 einen Konsumkredit. Im Befragungszeitraum Mitte bis Ende Mai 2020 waren es 29%.
Noch deutlicher wird der Anstieg an Liquiditätsmangel bei den Kontoüberziehungen. Zuletzt 16% und nun 23% der Österreicher geben an, das Konto regelmäßig zu überziehen.
„Besonders dieser Indikator zeigt uns, dass es bei vielen – also immerhin bei fast jedem vierten Österreicher – zu Liquiditätsengpässen kommt“, interpretiert András Hámori, Head of Retail die Umfrageergebnisse.
Auch bei den Kreditkartenschulden sowie den Ausleihungen innerhalb des Familien- oder Freundeskreises kam es zu deutlichen Anstiegen.
(siehe Infografik: Die Schulden der Österreicher)
Zwtl.: Unwohlsein mit Schulden
Ganze 37% aller Österreicher wünschten, weniger Schulden zu haben und 60% gaben an, dass mehr Ersparnisse erstrebenswert bzw. wichtig wären.
„Natürlich stehen die Österreicher vergleichsweise gut da. Auch im Zusammenhang mit der Coronakrise. Dennoch sollte man die Psychologie des Geldes und des Sicherheitsbedürfnisses verstehen. Das Vertrauen in gewohnte Systeme ist derzeit angekratzt und negative Gefühle machen sich breit“, findet Hámori.
„Schulden führen zu sozialer Ungleichheit“ meinen 44% aller Österreicher. 29% haben Sorge, ihre Schulden den Nachkommen zu hinterlassen. Dazu kommt der Druck, die Schulden zu begleichen: ganze 79% fühlen sich dazu auch moralisch verpflichtet.
(siehe Infografik: Die Last der Schulden)
„Schulden zu haben ist für die meisten Österreicher eine sehr große Belastung. Tatsächlich wie auch psychisch. Banken dürfen dies nicht außer Acht lassen“, sagt Hámori.
Zwtl.: Kreditkosten können zum Bumerang werden
Noch immer werden die Kreditkosten unterschätzt. Beim Kreditvergleich werden oft Äpfel mit Birnen verglichen. „Im Gespräch mit Kunden machen wir immer wieder die Erfahrung, dass es wenig Bewusstsein für die tatsächliche Belastung gibt. Effektivverzinsung und damit Gesamtbelastung werden oft außer Acht gelassen und schon ein kleiner Kredit kann aufgrund hoher Kosten zum Bumerang werden“, warnt Hámori.
Auch bei der Kontoüberziehung gibt es große Unterschiede am Markt. Oft zahlen Bankkunden das Doppelte an Überziehungszinsen. „Die Kosten explodieren. Wer sein Konto regelmäßig überzieht, muss mit mehreren hundert Euro jährlich rechnen – eine große, zusätzliche Belastung, die absolut nicht notwendig ist“, sagt Hámori.
Zwtl.: ING sorgt für etwas weniger Stress am Konto
Im Zuge der Folgen der Coronakrise hatte die ING in Österreich bereits Ende März die Möglichkeit geschaffen, das Konto bis 250 Euro kostenlos zu überziehen. Und dies auf dem ohnehin kostenlosen Girokonto (bei monatlichen Eingängen von mindestens 300 Euro). Die Aktion wurde sehr gut angenommen und nun bis Ende Oktober verlängert.
Zwtl.: Über die Umfrage
Die Umfrage erfolgte im Rahmen der ING International Survey – einer Studienserie, die im Auftrag der ING Group regelmäßig verschiedene Aspekte rund um die Themen „Sparen, persönliche Finanzen, Digitalisierung/Banking und Wohnen“ beleuchtet. Für die aktuelle Umfrage wurden vom Institut Ipsos online in 13 Ländern Europas (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Spanien, Türkei, Tschechien) sowie den USA knapp 13.000 Personen ab 18 Jahren befragt. In Österreich wurden 1.000 Personen befragt. Befragungszeitraum: Mitte bis Ende Mai 2020.
Zwtl.: Über die ING
„Bank. Aber besser.“ lautet das Motto, unter dem die ING in Österreich [www.ing.at] (http://www.ing.at) die Services der digitalen Vollbank anbietet. Im Fokus stehen dabei die einfachen Produkte, besonders faire und günstige Angebote und der bequeme, digitale Zugang, der es allen Kunden ermöglicht, Bankgeschäfte nahezu aller Art unkompliziert und von überall zu erledigen.
Mittlerweile nutzen 570.000 Österreicher Girokonto, Verbraucherkredit, Immobilienfinanzierung, Sparkonto und Depot. Firmenkunden bietet die ING Finanzlösungen auf internationalem Niveau. Im Bereich der Nachhaltigkeitsfinanzierungen gehört sie zu den führenden Banken.
Als erste agil arbeitende Bank Österreichs beschäftigt die ING in Wien 340 Mitarbeiter.
 

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