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Corona war ein Boost fürs Laufen (Vienna City Marathon)

Befragung zeigt Trainingszuwächse bis 88 Prozent. Positive Effekte des Laufens kamen deutlich zu Tage

Was mit einem Blick in die Umgebung jede und jeder auch in Österreich sehen konnte, belegen die Ergebnisse einer umfangreichen Befragung des Internetportals RunRepeat.com: In Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Home-Office hat das Laufen einen wahren Boost erlebt.

Wie aus der Befragung hervorgeht, hat der Umfang der breitensportlichen Betätigung während der strengsten Corona-Maßnahmen zugenommen. Besonders bei Läufern, die zuvor nur ein- bis zweimal pro Woche aktiv waren, wurden deutlich höherere Trainingsumfänge registriert. Bei kommenden Laufevents, die schrittweise wieder möglich werden, dürften die Teilnehmer also gut in Form sein - und vielleicht gibt es auch neue Interessierte, die das Laufen nun erst so richtig entdeckt haben.

Einschränkungen brachten mehr Sport

Im März wurden rund 12.913 Menschen aus 139 Nationen befragt, wie sich ihre Trainingsumfänge verglichen zu früher verändert haben. Die meisten machten während der Pandemie mehr Sport als zuvor. Besonders deutlich war der Zuwachs bei jenen, die normalerweise ein- bis zweimal pro Woche Sport betrieben haben. Sie erhöhten ihre Trainingszeit durchschnittlich um 88 Prozent. Am kräftigsten war der Zuwachs bei jenen, die vorher nur einmal in Woche aktiv waren: Sie absolvierten im März im Schnitt zweieinhalb Einheiten. Jene, die früher bis zu dreimal wöchentlich Sport betrieben haben, steigerten ihr Pensum um 38 Prozent. Nur bei der Gruppe der besonders ambitionierten Breitensportler, die in der Regel vier und mehr Trainingseinheiten wöchentlich absolvierten, wurde ein Rückgang des Trainingspensums von 14 Prozent verzeichnet.

Starke Trainingszuwächse bei Läufern

Bei Läufern sind die Trainingszuwächse überdeutlich stark. Die Gruppe, die vor der Pandemie ein- oder zweimal pro Woche gelaufen sind, erhöhte ihre Einheiten um 117 Prozent. Jene, die normalerweise dreimal trainiert haben, legten um 55 Prozent zu. Bei Läufern mit vorher vier und mehr Trainingseinheiten fiel der Rückgang mit 9 Prozent moderater aus als bei Athleten anderer Sportarten.

Zurückhaltung bei Fitness-Studios

In einer anderen Befragung kam www.RunRepeat.com zu dem Schluss, dass fast die Hälfte der Mitglieder von Fitness-Studios nach der Pandemie nicht mehr in die Studios zurückkehren könnten. Hier besteht offenbar weiterhin Sorge wegen der Ansteckungsgefahr in Innenräumen.

Laufen wirkt!

Die positiven Eigenschaften und Effekte des Laufens traten gerade am Beginn der Corona-Maßnahmen besonders stark zu Tage. „Social Distancing“ war mit Laufen vergleichsweise einfach einzuhalten. Laufen ist praktisch immer und überall durchführbar. Laufen belebt, es gleicht aus, es bereitet Freude und stärkt auf umfassende Weise – Körper, Geist und natürlich das Immunsystem. Mit der Schließung von Sportanlagen, Fitness-Studios, Schulen, der Absage von Veranstaltungen und dem Verbot für Sportunterricht war das Laufen der naheliegendste Weg, um sich fit und gesund zu halten und auch, um mit manch schwierig zu verarbeitenden Nachrichten und Entwicklungen zurecht zu kommen. Laufen wirkt – und das gilt mit und ohne Corona.

VCM News. Text: JW, AM / race-news-service.com

Im Original hier erschienen: Corona war ein Boost fürs Laufen

(09.07.2020)

 

Bildnachweis

1. Coronavirus, Maske, Virus - (Bild: Gerd Altmann https://pixabay.com/de/illustrations/coronavirus-virus-mundschutz-4817450/ )   >> Öffnen auf photaq.com



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Coronavirus, Maske, Virus - (Bild: Gerd Altmann https://pixabay.com/de/illustrations/coronavirus-virus-mundschutz-4817450/ )