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COVID-19 Disruptionen zwingen Unternehmen, ihren Ansatz zur Mobilität neu zu bewerten (FOTO)

22.06.2021
Wien (ots) - COVID-19 verursacht weiterhin eine beispiellose Störung der internationalen Mobilität und veranlasst Unternehmen, neu zu bewerten, wie sie in einer Welt nach der Pandemie die Mobilität ihrer Belegschaft managen wollen. Daten zu Lebenshaltungskosten, Mercers Mobilitäts-Studien sowie Erkenntnisse aus Kundenprojekten zeigen hierbei, dass der seit Jahren andauernde Trend hin zu einer Modernisierung der Mobilitätsstrategien vermehrt alternative Formen von internationalen Einsätzen und grenzüberschreitenden Arbeitsvereinbarungen hervorgerufen hat, um Geschäftsaktivitäten im Ausland aufrechtzuerhalten.
„Die Lebenshaltungskosten waren schon immer ein wichtiger Faktor für die internationale Mobilitätsplanung, aber die Pandemie hat eine ganz neue Ebene der Komplexität hinzugefügt, die langfristige Auswirkungen in Bezug auf die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeitenden berücksichtigt sowie mit Überlegungen zu Remote Working eine weitere Flexibilisierung innerhalb von Richtlinien einschließt“, sagte Ilya Bonic, Career President und Head of Mercer Strategy. „Da Unternehmen ihre Talent- und Mobilitätsstrategien überdenken, sind genaue und transparente Daten unerlässlich, um Mitarbeitende für alle Arten von Anstellungen fair zu entlohnen.“
Die Mobilität entwickelt sich von traditionellen Langzeiteinsätzen, d. h. ein Mitarbeiter wird für einige Jahre an einen anderen Ort versetzt und anschließend an seinen Heimatstandort zurückgeführt, hin zu anderen Arten von internationaler Mobilität wie Kurzzeiteinsätzen, permanent Entsendeten, internationalen Pendlern und Pendlerinnen, internationalen Remote-Arbeitenden und internationalen Freiberuflern.
„Die Entwicklung zu neuen Formen flexibler Auslandstätigkeit (wie z.B. Remote Working, Virtual Assignments), die sich zu Beginn der Pandemie im letzten Jahr ausgebildet hatten, hat sich verstärkt, sodass sich das Angebot an unterschiedlichen Arbeitsformen deutlich erweitert hat und diese ihren Platz neben den traditionellen Formen etabliert haben“, erläutert Ulrike Hellenkamp, Partnerin und Expertin für Auslandsentsendungen bei Mercer.
Die Mercer-Umfrage „2020 Worldwide Survey of International Assignment Policies and Practices“ bestätigte, dass viele der befragten Unternehmen flexiblere Optionen anbieten, um den unterschiedlichen persönlichen Umständen der ins Ausland entsandten Mitarbeitenden gerecht zu werden. Eine weitere Mercer-Umfrage(1) für 2020/2021 ergab, dass mehr als 50 Prozent der befragten Unternehmen aufgrund der Pandemie Veränderungen in Bezug auf die Anzahl von permanenten Versetzungen, Einsätzen zur Talententwicklung sowie Kurzzeit- und Pendlereinsätzen in ihren Unternehmen erwarten.
Die neueste Mercer-Umfrage zu den Lebenshaltungskosten hilft Arbeitgebenden, ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie wichtig die Überwachung von Währungsschwankungen und die Bewertung des inflationären und deflationären Drucks auf Waren, Dienstleistungen und Unterkünfte an allen Betriebsstandorten ist. Die Daten unterstützen Arbeitgebende auch bei der Festlegung und Überarbeitung von Vergütungspaketen für Mitarbeitende bei internationalen Einsätzen und bei der Arbeit im Ausland. „Plötzliche Änderungen der Wechselkurse wurden hauptsächlich durch die Auswirkungen von COVID-19 auf die Weltwirtschaft verursacht“, erläutert Hellenkamp. „Diese Volatilität kann sich auf Expatriates in vielfältiger Weise auswirken, durch Knappheit und Preisanpassungen bei Gütern und Dienstleistungen oder wenn Mitarbeitende in der Währung ihres Heimatlandes bezahlt werden und Geld im Gastland für Einkäufe vor Ort umtauschen müssen.“
Darüber hinaus können sich die Lebenshaltungskosten eines Standorts erheblich auf seine Attraktivität als Zielort für Talente auswirken und beeinflussen somit Standortentscheidungen für Unternehmen, die ihren geografischen Fußabdruck erweitern und umgestalten. „Weiterhin ist zu beobachten, dass eine Reihe von Standorten, die unter der Pandemie besonders gelitten haben oder noch leiden, hinsichtlich ihrer Akzeptanz als Auslandsstandort von den Mitarbeitenden kritisch gesehen werden. Die während der Pandemie eingeschränkte Reisetätigkeit führt vermehrt zu Überlegungen, inwieweit Nachhaltigkeitsthemen auch ihren Einfluss auf Entsendeprogramme nehmen könnten“, betont Hellenkamp.
Mercers Cost-of-Living-Ranking 2021
Im Cost-of-Living-Ranking 2021 von Mercer ist Ashgabat die teuerste Stadt für internationale Mitarbeitende und verdrängt Hongkong auf den zweiten Platz. Beirut belegte den dritten Platz und kletterte im Ranking um 42 Positionen nach oben, was auf eine schwere und weitreichende wirtschaftliche Depression aufgrund der Eskalation mehrerer Krisen, die größte Finanzkrise des Landes, COVID-19 und die Explosion im Hafen von Beirut im Jahr 2020, zurückzuführen ist. Tokio und Zürich fielen jeweils um einen Platz vom dritten auf den vierten bzw. fünften Rang zurück, und Shanghai verbesserte sich um einen Platz gegenüber dem Vorjahr auf den sechsten Rang. Singapur rückte vom fünften auf den siebten Platz vor.(2)
Weitere Städte, die in den Top 10 der teuersten Städte für internationale Mitarbeitende von Mercer auftauchen, sind Genf (8), Peking (9) und Bern (10). Die weltweit am wenigsten teuren Städte für internationale Mitarbeiter sind laut Mercer-Umfrage Tiflis (207), Lusaka (208) und Bischkek, das auf Platz 209 landete.
Europa, der Nahe Osten und Afrika
Drei europäische Städte befinden sich unter den Top 10 der teuersten Standorte. Als Nummer fünf im globalen Ranking bleibt Zürich die teuerste europäische Stadt, gefolgt von Genf (8) und Bern (10).
Die Stärkung der lokalen Währung führte dazu, dass mehrere europäische Städte in der Rangliste nach oben kletterten, darunter Paris auf Platz 33. Auch die lokale Währung im Vereinigten Königreich bleibt stark, sodass London (18) und Birmingham (121) einen bzw. acht Plätze aufstiegen.
Die Vereinigten Arabischen Emirate setzten die Diversifizierung ihrer Wirtschaft fort, wodurch sich der Einfluss der Ölindustrie auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verringerte. Dies führte sowohl in Dubai (42) als auch in Abu Dhabi (56) zu einer negativen Preisentwicklung. Beirut ist die teuerste Stadt im Nahen Osten für internationale Arbeitnehmende und sprang um 42 Positionen auf den dritten Platz in der globalen Rangliste. N'Djamena (13), Lagos (19) und Libreville (20) sind die ersten, zweiten und drittteuersten Städte in Afrika für internationale Mitarbeitende. Lusaka (208) ist die kostengünstigste Stadt in Afrika.
Der amerikanische Kontinent
Die Städte in den USA sind in der diesjährigen Rangliste vor allem aufgrund von Währungsschwankungen zwischen März 2020 und März 2021 zurückgefallen, trotz der steigenden Inflation von Waren und Dienstleistungen im Land. New York (14) rangiert als teuerste Stadt in den USA, obwohl es seit dem letzten Jahr acht Positionen verloren hat, gefolgt von Los Angeles (20), San Francisco (25), Honolulu (43) und Chicago (45). Winston Salem (151), North Carolina, bleibt für Expatriates unverändert die günstigste der bewerteten US-Städte. San Juan (89) fiel aufgrund der Deflation in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 um 23 Plätze zurück und auch eine sehr niedrige Inflation Anfang 2021 wirkte sich ebenfalls auf die Position im Ranking aus.
Der kanadische Dollar hat im Verhältnis zum US-Dollar an Wert gewonnen, was zu Sprüngen im diesjährigen Ranking führte. Vancouver (93) ist die teuerste kanadische Stadt im Ranking, gefolgt von Toronto (98) und Montreal (129). Mit Platz 156 ist Ottawa die günstigste Stadt Kanadas.
In Südamerika rangiert Port of Spain (91) als teuerste Stadt, gefolgt von Port-au-Prince (92) und Pointe-à-Pitre (107). Brasilia (205) ist die preiswerteste Stadt in Südamerika.
Asien-Pazifik
Mehr als die Hälfte der Top 10 der teuersten Städte befindet sich in Asien. Ashgabat kletterte in der diesjährigen Rangliste um eine Position und ist damit die teuerste Stadt für internationale Mitarbeitende, sowohl in Asien als auch weltweit. Es folgten Hongkong (2), Tokio (4), Shanghai (6), Singapur (7) und Peking (9). Mumbai (78) ist die teuerste Stadt Indiens, fiel aber in der diesjährigen Rangliste um 18 Plätze zurück, was auf eine relativ schwache indische Rupie im Vergleich zu anderen Städten in der Rangliste zurückzuführen ist.
Australische Städte sind in der diesjährigen Rangliste aufgestiegen, da die lokale Währung gegenüber dem US-Dollar deutlich an Wert gewonnen hat. Sydney (31), Australiens teuerste Stadt im Ranking für internationale Arbeitnehmende, erlebte einen Aufstieg um 35 Plätze, gefolgt von Melbourne (59) mit einem Anstieg um 40 Plätze.
Das Cost-of-Living-Ranking ist eine der weltweit umfassendsten Erhebungenund soll multinationalen Unternehmen und Regierungen helfen, Vergütungsstrategien für ihre im Ausland tätigen Mitarbeitenden festzulegen. New York City wird als Basisstadt für alle Vergleiche herangezogen und Währungsschwankungen werden gegenüber dem US-Dollar gemessen. Die Umfrage umfasst mehr als 400 Städte auf der ganzen Welt; das diesjährige Ranking umfasst 209 Städte auf fünf Kontinenten und misst die vergleichbaren Kosten für einen internationalen Waren- und Dienstleistungskorb mit mehr als 200 Positionen an jedem Standort, einschließlich Wohnen, Transport, Lebensmittel, Kleidung, Haushaltswaren und Unterhaltung. Die gesammelten Daten liefern alle Schlüsselinformationen, die Arbeitgeber benötigen, um effiziente und transparente Vergütungspakete für internationale Mitarbeitende zu entwerfen.
Das vollständige Mercer 2021 Cost-of-Living-Ranking können Sie hier herunterladen.
Hinweise für Redakteure
Die Zahlen für Mercers Lebenshaltungskosten- und Mietkostenvergleiche stammen aus einer Umfrage, die im März 2021 durchgeführt wurde. Als Basismesswerte wurden die Wechselkurse von damals und der internationale Warenkorb von Mercers Cost-of-Living-Studie verwendet.
Regierungen und große Unternehmen nutzen die Daten dieser Umfrage, um die Kaufkraft ihrer Mitarbeitenden bei einer Versetzung ins Ausland zu schützen; die Daten zu den Mietwohnkosten werden verwendet, um das Wohngeld für Expatriates vor Ort zu bewerten. Die Auswahl der untersuchten Städte basiert auf der Nachfrage nach Daten von Mercers Kunden.
(1) Mercers Alternative International Assignments Studie
(2) Die Daten wurden von Mercer im März 2021 erhoben; zum Zeitpunkt der Datenerhebung waren die Preisabweichungen an vielen Standorten aufgrund der Pandemie nicht signifikant, da von den Regierungen weltweit verschiedene Maßnahmen ergriffen wurden, wie z.B. der Verzicht auf die Erhebung der Mehrwertsteuer für einen bestimmten Zeitraum.
Über Mercer
Mercer setzt sich dafür ein, die Zukunft mutig und intelligent zu gestalten – durch die Transformation der Arbeitswelt, einer Verbesserung von Vorsorge- und Investmentlösungen wie auch den Einsatz für Gesundheit und Wohlergehen. Mit annähernd 25.000 Mitarbeitenden in 43 Ländern ist Mercer in 130 Ländern tätig. Mercer ist ein Tochterunternehmen von Marsh McLennan (NYSE: MMC), dem führenden globalen Anbieter von professionellen Dienstleistungen zu den Themen Risiko, Strategie und HR - mit einem Jahresumsatz von 17 Mrd. USD und 76.000 Mitarbeitenden. Als Marktführer hilft Marsh McLennan seinen Kund:innen, in einem immer dynamischeren und komplexeren Umfeld erfolgreich zu agieren. Zur Unternehmensgruppe gehören auch Marsh, Guy Carpenter und Oliver Wyman. Für weitere Informationen besuchen Sie uns auf http://www.mercer.at oder folgen Sie uns auf Twitter @Mercer_at.
Mercer Austria ( www.mercer.at )
Mit mehr als 15 Expert:innen am Standort Wien zählt Mercer in Österreich zu den führenden Anbietern von Personalvorsorgeberatung, Investment Consulting und Lösungen sowie Beratung im Bereich Vergütungsmanagement.
 

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