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Der SouthH2 Corridor wurde in die 6. Liste der Projects of Common Interest (PCI) aufgenommen

28.11.2023, 6233 Zeichen
Wien (OTS) - Heute veröffentlichte die Europäische Kommission die 6. Liste der Energieprojekte von gemeinsamem Interesse (PCI) und der Projekte von gegenseitigem Interesse (PMI) in Form eines delegierten Rechtsakts zur EU-Verordnung 2022/869 (TEN-E Verordnung). Der SoutH2 Corridor wird als "Hydrogen Corridor Italy - Austria - Germany" ausgewiesen.
Projekte von gemeinsamem Interesse (Projects of Common Interest, PCI) werden alle zwei Jahre von der Europäischen Kommission als wichtige grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte eingestuft, die die Energiesysteme der EU-Länder miteinander verbinden. PCI-Projekte profitieren von beschleunigten Genehmigungs- und Umsetzungsverfahren und haben unter bestimmten Bedingungen Zugang zu europäischen Finanzmitteln aus der Connecting Europe Facility (CEF).
Trans Austria Gasleitung GmbH freut sich, dass ihr Projekt „H2 Readiness of the TAG Pipeline System“ als Teil des „Wasserstoffkorridors Italien-Österreich-Deutschland“ in die PCI-Liste aufgenommen worden ist. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die Realisierung des SouthH2 Corridors, der nicht nur ein wichtiger Importkorridor ist, sondern auch die Basis für das nationale Wasserstoffnetz darstellt. „Mit unserem Projekt, das die Umstellung einer bestehenden 380 km langen Erdgaspipeline von der italienisch-österreichischen bis zur österreichisch-slowakischen Grenze auf Wasserstoff vorsieht und im Wesentlichen nur den Bau neuer Verdichterstationen erfordert - also weitgehend die bestehende Infrastruktur nutzt - haben wir ein nachhaltiges und kostenbewusstes Projekt entwickelt. Zudem ist es nicht nur Teil des SoutH2 Corridors, der auf der PCI-Liste steht, sondern auch des SunsHyne Corridors und stellt eine Anbindung an den östlichen Importkorridor dar. Dieses Projekt wird es uns ermöglichen, uns zu einem multimolekularen Fernleitungsnetzbetreiber zu entwickeln, der in der Lage ist, auf die Transportbedürfnisse seiner Kunden zu reagieren und gleichzeitig den Auftrag zum Transport von Erdgas zu erfüllen“, sagt Daniele Gamba, Geschäftsführer der Trans Austria Gasleitung GmbH. „Dies ist ein wichtiger Schritt, um Vertrauen und eine klare Vision für zukünftige Kunden und Produzenten zu schaffen und Investitionen entlang des Korridors und der gesamten Lieferkette zu fördern. Jetzt müssen wir die richtigen Bedingungen schaffen, um einen erfolgreichen Übergang zu erneuerbaren Energien in naher Zukunft zu gewährleisten. Dies ist nicht nur ein Thema für uns als Fernleitungsnetzbetreiber und die Industrie, sondern für die gesamte österreichische und europäische Gesellschaft“, so Brigitte Straka-Lang, Geschäftsführerin der Trans Austria Gasleitung GmbH.
Weitere Informationen finden Sie unter [www.h2-readiness-tag.at] (http://www.h2-readiness-tag.at/)
Der SoutH2 Corridor ist ein Wasserstoff-Pipeline-Korridor, der derzeit von den europäischen Fernleitungsnetzbetreibern (TSO) Snam (Italien), TAG und GCA (Österreich) und bayernets (Deutschland) entwickelt wird. Er umfasst ca. 3.300 km an Pipelines und mehrere hundert MW an Verdichterkapazität, die bis 2030 zu wasserstoffspezifischen Anlagen ausgebaut werden sollen.
Die Entwicklung des SoutH2 Corridors, der Teil des European Hydrogen Backbone (EHB) ist, wird die Versorgungssicherheit gewährleisten und ist entscheidend für die Entwicklung eines vernetzten und diversifizierten Wasserstoff-Backbones in Süd- und Mitteleuropa. Mit einer Wasserstoffimportkapazität von 4 Mio. Tonnen pro Jahr aus Nordafrika könnte der Korridor mehr als 40 % des im REPowerEU-Plan festgelegten Gesamtimportziels abdecken.
Im Mittelpunkt der Initiative steht die Nutzung bestehender, wiederverwendeter Midstream-Infrastrukturen für den Wasserstofftransport, wobei bei Bedarf auch einige neue Infrastrukturen geschaffen werden. Ein hoher Anteil an wiederverwendeten Pipelines (>70 %) wird einen kosteneffizienten Transport ermöglichen, während der Zugang zu günstigen Standorten für die Produktion von erneuerbarem Wasserstoff (Wind und Sonne) im südlichen Mittelmeerraum (Süditalien, Tunesien und Algerien) eine wettbewerbsfähige Produktion ermöglicht.
Die Partner haben bereits Unterstützungserklärungen von Herstellern von erneuerbarem Wasserstoff für mehrere Megatonnen gesammelt. Der Korridor erhielt auch starke Unterstützung von Abnehmern und Speicherbetreibern entlang der gesamten Strecke, insbesondere von den hard to abate Regionen in Italien (z. B. Augusta, Taranto und Norditalien), Österreich (z. B. Steiermark, Wien und Linz) und Deutschland (z. B. Burghausen und Ingolstadt).
Als Beweis für den wesentlichen Beitrag des Korridors zu den Versorgungssicherheits- und Dekarbonisierungszielen der EU haben die Energieministerien Italiens, Österreichs und Deutschlands einen trilateralen Brief unterzeichnet, in dem sie ihre politische Unterstützung zum Ausdruck bringen.
Weitere Informationen zu der Initiative finden Sie hier: https://www.south2corridor.net (https://www.south2corridor.net/)
Über Trans Austria Gasleitung GmbH:
Trans Austria Gasleitung GmbH („TAG“) ist eine Fernleitungsnetzbetreiberin in Österreich. Ihr Pipelinesystem verbindet über eine Strecke von 380 km Baumgarten in Österreich mit Tarvisio in Italien. Das TAG-Pipelinenetz besteht aus rund 1.140 km Erdgashochdruckleitungen von der slowakisch-österreichischen bis zur österreichisch-italienischen Grenze. Der Gastransport kann von Österreich nach Italien („Flussrichtung“) sowie von Italien nach Österreich („Gegenflussrichtung“) innerhalb der technischen Limits des TAG Pipeline Systems erfolgen. Entlang der Route in Österreich liefert die Erdgasleitung auch Erdgas für die Bundesländer Niederösterreich, Steiermark und Kärnten und auch für den Transport nach Slowenien über die SOL-Leitung. TAG beschäftigt sich intensiv mit den Möglichkeiten zur raschen Energiewende und arbeitet im Rahmen von Mitgliedschaften sowohl national als auch international an Lösungen mit. Die Gesellschafter von Trans Austria Gasleitung GmbH sind das italienische Unternehmen Snam S.p.A. mit einem Anteil von 84,47 % und die österreichische Gas Connect Austria GmbH mit einem Anteil von 15,53 %. Trans Austria Gasleitung GmbH ist Miteigentümerin von PRISMA und ist Mitglied bei ENTSOG, GIE, European Clean Hydrogen Alliance und der European Hydrogen Backbone Initiative.

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