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Digitale Gästekartei „20 Sekunden für die Gesundheit“

28.09.2020
Innsbruck (OTS) - Um neue Cluster schnell eindämmen zu können und ein lückenloses Contact Tracing zu gewährleisten wird Gastronomiebetrieben die namentliche Erfassung der Gäste empfohlen bzw., wie in Wien und Niederösterreich, bereits vorgeschrieben. Tiroler Entwickler haben für diese Problemstellung eine schnelle, unbürokratische und nachhaltige Lösung gefunden.
In Deutschland und der Schweiz kennt man das Prozedere schon: Am Eingang oder am Tisch muss man sich in eine Liste mit Namen und Kontaktdaten eintragen, damit bei einer Erkrankung alle Personen im Wirkungsbereich des Infizierten schnell gefunden und benachrichtigt werden können.
Um diese bürokratische Hürde für Gastronomen möglichst niedrig zu halten, gibt es die digitale Gästekartei - gästekartei.at. Gäste scannen einen QR-Code mit ihrem Smartphone und gelangen automatisch auf die Seite mit dem Formular. Anschließend füllen sie den Fragebogen aus, die Begleitung bzw. Gruppe kann von einer Person eingetragen werden, sodass nicht jeder am Tisch den Vorgang wiederholen muss. Die Daten werden 14 Tage gespeichert und nur bei Bedarf an die Gesundheitsbehörde weitergegeben. Nach zwei Wochen werden alle Einträge automatisch gelöscht. Alternativ kann, um die Notwendigkeit von zwei Systemen zu vermeiden, der Wirt/die Servicekraft den Gast eintragen damit auch Personen ohne Smartphone berücksichtigt werden können.
Entwickelt wurde gaestekartei.at von der Tiroler Firma 2getmore GmbH. Die Daten werden verschlüsselt und DSGVO-konform gespeichert und sind, ohne Ernstfall, nur vom Gastronomen einsehbar. Mit dieser Lösung sparen die Betriebe wertvolle Zeit und Ressourcen, es ist außerdem durch die Verwendung des eigenen Geräts ein hohes Maß an Hygiene gesichert und im Sinne der Nachhaltigkeit werden Müll und unnötige Ressourcenverschwendung vermieden.
 

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