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Erkennen und Behandeln: Theranostik

18.05.2022, 1914 Zeichen
Wien/Graz (OTS) - Die Anwendung theranostischer Konzepte basiert auf dem Wissen der Nuklearmedizin und der molekularen Bildgebung. Theranostik in der Nuklearmedizin beschreibt das Prinzip, eine Krankheit mit einem diagnostischen Radiopharmakon bildgebend darzustellen und Patientinnen sowie Patienten mit einem chemisch ähnlichen therapeutischen Radiopharmakon zu therapieren. Sie ist eine treibende Kraft der personalisierten Medizin. Dadurch ist eine individualisierte Behandlung bei speziellen Tumoren möglich. Vor allem Patientinnen und Patienten, die am Schilddrüsenkrebs und dem Prostatakrebs erkrankt sind, profitieren immens von der Therapie mit Radionukliden, wie sie in der Theranostik zur Anwendung kommen. Zudem werden Theranostica auch an neuroendokrinen Tumoren, hormonbildenden Tumoren des Nervensystems eingesetzt. Weitere vielversprechende Therapieansätze für andere Tumorerkrankungen sind in Reichweite.
Zwtl.: Patientinnen und Patienten profitieren durch gezielte und nebenwirkungsarme Behandlung
„Hinter dem kompliziert anmutenden Begriff der Theranostik steckt die Kombination aus Therapie und Diagnostik. Die Krebszellen werden zielgerichtet durch radioaktive Strahlen bekämpft: Eine radioaktive Sonde dockt ausschließlich an die Tumorzellen an und gibt zielgerichtet Strahlung im Körper ab. Dies unterscheidet die sogenannte Radionuklidtherapie von einer „klassischen“ Strahlentherapie, bei der die Strahlung erst von außen das gesunde Gewebe durchdringen muss, um die Tumorzellen zu erreichen. Im Vergleich zur Chemotherapie, bei der ein Chemotherapeutikum im gesamten Körper verteilt wird, sind unsere Therapien durch diese zielgerichtete Bindung an die Tumorzellen relativ nebenwirkungsarm. Das ist für Patientinnen und Patienten ein großer Vorteil.“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Rainer W. Lipp, FACNM, Onkologe und Nuklearmediziner an der Klinischen Abteilung für Onkologie an der Medizinischen Universität Graz.

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