16.02.2026, 1330 Zeichen
Mit Stichtag 1. Jänner 2026 sind 26 der insgesamt 188 Vorstandsmitglieder der im Wiener Börse Index (WBI) gelisteten Unternehmen weiblich. Das entspricht einem Anteil von 13,8 Prozent – unverändert gegenüber August 2025. Seit dem Start des EY Mixed Leadership Barometers im Jahr 2015 hat sich der Anteil damit zwar mehr als verdreifacht, bleibt aber dennoch gering. Weitere Erkenntnisse aus dem EY Mixed Leadership Barometer: 31 der 54 WBI-Unternehmen verfügen weiterhin über keinen einzigen weiblichen Vorstand – das entspricht 57 Prozent. Nur drei Unternehmen (BKS Bank, Marinomed Biotech und Oberbank) haben mehr als eine Frau im Vorstand. Wie bereits bei der letzten Erhebung im August 2025 steht zudem keine Frau – und damit keine weibliche CEO – an der Spitze eines börsennotierten Unternehmens. Zehn der 26 Frauen verantworten das Finanzressort als CFO, neun sind für operative Bereiche zuständig – darunter zwei als COO. Zwei weitere Frauen bekleiden die Funktion einer Chief Risk Officer.
Aktuell sind 166 der insgesamt 523 Aufsichtsratsmandate mit Frauen besetzt – das entspricht einem Anteil von 31,7 Prozent (August 2025: 31,5 %). Gegenüber der letzten Erhebung sind damit lediglich zwei zusätzliche Mandate an Frauen gegangen. Ab 30. Juni 2026 gilt für börsennotierte Unternehmen eine 40-Prozent-Quote im Aufsichtsrat.
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„Der Frauenanteil bei Vorstandsmitgliedern der österreichischen börsennotierten Unternehmen ist im letzten halben Jahr um eine Frau gestiegen – somit ist aktuell jedes 13. Vorstandsmitglied weiblich. Dieses Ungleichgewicht zeigt, dass der Aufstieg für Frauen in die Vorstandsetagen weiterhin sehr schwierig ist und die Unterstützung von Politik, Unternehmen und vermutlich auch vom persönlichen Umfeld oft fehlt“, kommentiert Helen Pelzmann, Partnerin (EY Law) und Verantwortliche für die Initiative „Women. Fast Forward“ bei EY Österreich, Credit: EY
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