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Freiheitliche Wirtschaft (FW) – Wien: Neuerliches Gastro-Mobbing unter dem Deckmantel des Anrainerschutzes!

29.01.2020
Wien (OTS) - Die beiden Spitzenkandidaten der Freiheitlichen Wirtschaft Wien zur Wirtschaftskammerwahl 2020, Dietmar Schwingenschrot (Gastronomie) und Ferdinand Bauer (Kaffeesieder) sind sich einig, dass der Behördenwillkür gegen Unternehmen Einhalt geboten werden muss. Aktuelles Negativbeispiel für einen behördlichen Eingriff in die unternehmerische Freiheit unter dem Deckmantel des Anrainerschutzes ist die Auslagerung der Produktion von Konditorwaren bei der Traditionskonditorei Sluka, welches sich seit der Gründung im Jahr 1891 als `Conditorei´ aufgrund der hervorragenden Qualität ihrer Produkte und der Beliebtheit beim prominenten Gästen wie Kaiserin Sisi oder Oskar Kokoschka hervorgetan hat.
„Gerade wenn ein Gastronom dazu gezwungen wird, regionale und eigenhändige Produktion auf einem geschichtlich und touristisch wertvollen Standort stillzulegen und es dabei keinen Rückhalt durch die Behörden gibt, dann sagt das schon alles über das Umfeld am Wirtschaftsstandort Wien aus. Allein schon die Eingriffe in die unternehmerische Freiheit durch das generelle Rauchverbot und der vorherrschende Verdrängungswettbewerb von internationalen To-Go-Ketten mit ihren industriell gefertigten Massenprodukten lassen Traditionskaffeehäuser ums Überleben kämpfen“, bringt Schwingenschrot die Situation auf den Punkt.
Bauer weiter: „Die Wiener Behörden und vor allem die dafür zuständige Amtsführung in der Landesregierung muss erkennen, dass man Unternehmern mit ständig neuen Auflagen, Gesetzesnovellen und letztendlich fehlendem Rückhalt die Existenz erschwert. Was auch oft vergessen wird, ist, dass es nur die Unternehmer sind, die nachhaltig Arbeitsplätze am Standort Wien schaffen und den Großteil der Steuerleistung erbringen.“
„Es kann nicht sein, dass ein Betrieb mit fast 130 Bestandsjahren den Kürzeren durch überzogenen Anrainerschutz zieht. Es muss sich gerade in Wien einiges ändern. Diese Vorfälle und Eingriffe machen langsam aber sicher die Forderungen nach einem Unternehmerschutz unumgänglich“, so Schwingenschrot und Bauer abschließend.
 

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