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Geld für alle... u.a. mit Tesla, Tenable, Fortinet, Scaler, ... (Andreas Kern)

Bild: © Josef Chladek/photaq.com, Geld, Münzen, Scheine, Pfund, Euro

Angesichts der Viruspandemie setzen die Regierungen weltweit nun offenkundig auf die ganz großen Geschütze, sowohl in politischer wie ökonomischer Art.

Während der Regierung in Deutschland im Schnelldurchlauf ein Blankoscheck für alle nur erdenklichen Maßnahmen ausgestellt wird, soll in fast allen Volkswirtschaften auch für Unternehmen und Verbraucher das Scheckbuch gezückt werden. Man reibt sich die Augen, welche Summen da plötzlich bereitgestellt werden sollen. Andererseits verwundert es nicht, denn die Aktienmärkte gingen vor rund einer Woche schlicht in den Sturzflug über. Da dürfte es den meisten Politikern doch mulmig geworden sein, zumal ja nicht nur in den USA die eine oder andere Wahl ansteht.

...doch die Großen kriegen mehr

Auch wenn viele Maßnahmen für kleine und mittelständische Unternehmen diskutiert werden, von den enormen Rettungs- und Stützungsprogrammen werden in erster Linie die großen Konzerne profitieren. Einmal direkt, weil ihnen ein ordentlicher Teil der Gelder zufließen wird. Aber auch indirekt, weil das Gießkannengeld letztlich doch oft genug in die Kassen der Großen gespült werden wird und weil manch kleiner Konkurrent die Krise nicht überleben wird. Hinzu kommt, dass COVID-19 die Digitalisierung beschleunigen wird. Unternehmen werden künftig sehr viel stärker auf Videokonferenzen, automatisierte Systeme und Produktionslinien setzen, die sich auch von außerhalb des Unternehmens steuern lassen.

Virenfreie Roboter

Genau auf diese Entwicklung setzt Manuel Bauer ( Klabauter64 ) mit seinem wikifolio Robotics, Automation, Smart Home. Er verfolgt dabei einen reinen Growth-Ansatz, d.h. er setzt ausschließlich auf Unternehmen, die in der Vergangenheit ein weit überdurchschnittliches Umsatz- und Gewinnwachstum auswiesen und die beste Aussichten haben, dieses Wachstum auch in der Zukunft fortzuschreiben

Dabei will er nicht nur Aktien berücksichtigen, sondern im Fall der Fälle auch auf Anlagezertifikate oder ETFs zurückgreifen. Mit Tesla , Amazon und Alphabet sind im Portfolio US-Tech-Giganten vertreten, die zwar in den letzten Wochen an der Börse unter die Räder kamen, deren Geschäftsmodell aber weiter intakt ist, weshalb sie in Zukunft auf ihren Wachstumspfad zurückfinden sollten. Insofern sind die aktuell +7,6 % Zuwachs auf Sicht der vergangenen zwölf Monate vermutlich noch nicht das letzte Wort.

Virenbekämpfung im Cyberspace

Wer mehr und mehr online operiert, weil er sich zunehmend digitalisiert hat, der braucht auch im Cyberspace ausreichenden Schutz – und Viren sind nicht die einzige Gefahr, die dort lauert. Entsprechend sieht techguru Dirk Althaus in dieser Art von Sicherheit große Chancen. Mit seinem wikifolio Cybersecurity Innovators will er von diesem geradezu pandemisch schnell wachsenden Markt profitieren.

Wie nicht anders zu erwarten, stammen die Schwergewichte seines Portfolios aus den Vereinigten Staaten. Mit Tenable , Fortinet und Scaler sind rund 45 % seiner Mittel auf drei US-Unternehmen konzentriert. Althaus wählt seine Investments zum einen aufgrund seiner Erfahrung im IT-Sektor, aber er lässt auch die fundamentalen Unternehmensdaten in seine Kaufentscheidung einfließen. Mit einer durchschnittlichen Jahresperformance von +26,3 % hat der „techguru“ offensichtlich auch das Zeug zum Investmentguru.

Kontrolliertes Risiko

Dennis Raute ( DennisRaute ) verfolgt mit seinem wikifolio Trendfolge&Trading einen ganz anderen Ansatz: Ihm geht es nicht um bestimmte Sektoren, sondern um eher kurzfristig ausgerichtetes Trading, das sich auf Trends und Chartsignale stützt.

Wichtig sind ihm dabei ein gutes Chance/Risiko-Verhältnis sowie ein klares Risikomanagement. Dabei will er nicht mehr als ein Prozent des gesamten Depotwerts pro Trade bzw. einen Drawdown des wikifolios von nicht mehr als fünf Prozent riskieren. Selbst in der Ausnahmesituation der letzten Wochen kam Raute mit einem blauen Auge davon und erwirtschaftete noch immer eine Performance von +12,6 % auf Jahressicht. Und weil Raute das Risiko bislang so gut im Griff hatte, wurde er von wikifolio zudem als „Guter Money Manager“ ausgezeichnet.

Was kommt?

  • Das sollten Anleger in der nächsten Woche im Auge behalten

In der kommenden Woche stehen die Wirtschaftsdaten im Vordergrund. Gleich am Montag wird die Entwicklung der Verbraucherpreise in Deutschland veröffentlicht. Die aktuelle „Geldwelle“ dürfte sich da noch nicht niedergeschlagen haben, ebenso wenig wie in der Teuerungsrate des gesamten Euroraums, die am Dienstag veröffentlicht wird. Ebenfalls am Dienstag geben die Zahlen zur britischen BIP-Entwicklung einen ersten Hinweis darauf, wie die Inseleuropäer den Brexit und die auffallend zurückhaltende Corona-Strategie verdaut haben. Am Mittwoch erreichen uns dann die Daten der Caixin Einkaufsmanager aus China, die schon voll unter dem Einfluss von Pandemie und Shutdown standen. Die US-Arbeitslosenquote am Freitag wird dagegen vermutlich nur leicht infiziert sein.

Im Original hier erschienen: Schwerpunkt der Woche: Staatshilfen in Zeiten von Corona

(28.03.2020)

 

Bildnachweis

1. Geld, Münzen, Scheine, Pfund, Euro , (© Josef Chladek/photaq.com)   >> Öffnen auf photaq.com



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Geld, Münzen, Scheine, Pfund, Euro, (© Josef Chladek/photaq.com)


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