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In den News: Lenzing, Andritz, Semperit (Börsen-Jubiläum), BIP-Einbruch, dazu Research zu Valneva, Mayr-Melnhof und FACC (Christine Petzwinkler)

Der Fasernhersteller Lenzing und die Hochschule Hof haben ein neues Vliesstoff-Entwicklungs-Zentrum (VEZ) eröffnet. Als strategischer Partner hat Lenzing ab sofort Zugriff auf die Entwicklungsanlage am Campus Münchberg. Für die Hygiene-, Körperpflege- und Medizinbranche ergeben sich damit neue Perspektiven für nachhaltige Faser- und Vliesinnovationen, teilt Lenzing mit. „Wir bieten unseren Kunden und Partnern einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil: Agilität. Die Versuchsanlage im VEZ ermöglicht es, Faser- und Vliesstoffinnovationen im kleinen Rahmen ressourceneffizient zu entwickeln“, erklärt Jürgen Eizinger, Vice President Business Unit Nonwovens bei Lenzing.
Lenzing ( Akt. Indikation:  46,55 /46,70, 1,80%)

Andritz erhielt von der JSC Management Company der Holding Belorusskie oboi, Weißrussland, den Auftrag zur Fertigstellung und Inbetriebnahme der Faltschachtelproduktionsanlage. Die Inbetriebnahme ist für 2021 vorgesehen. Die Kartonmaschine ist für die Produktion von 200.000 Tonnen Faltschachtelkarton pro Jahr im Grammaturbereich von 170 bis 400 g/m2 ausgelegt.
Andritz ( Akt. Indikation:  27,74 /27,84, 1,05%)

Semperit hebt erneut die Guidance an. Neben den auf absehbare Zeit positiven Effekten aus dem Medizingeschäft habe sich mittlerweile auch der Sektor Industrie leicht erholt, so das Unternehmen. Vor diesem Hintergrund sei auf Basis aktueller Zahlen davon auszugehen, dass das EBITDA der Semperit-Gruppe auf Gesamtjahres-Sicht bei 165,0 bis 200,0 Mio. Euro und damit noch deutlicher über dem Wert des Vorjahres (2019: 67,8 Mio. Euro) liegen werde, als im Juli angenommen. Das EBIT der Semperit-Gruppe wird demnach für das Gesamtjahr 2020 zwischen 195,0 Mio. und 230,0 Mio. Euro (Prognose im Juli 2020: 110,0 Mio. bis 160,0 Mio. Euro; EBIT 2019: -16,5 Mio. Euro) angesiedelt sein, wie es heißt. Am Verkauf der Medizin-Sparte wird festgehalten. Aber: Angesichts der äußerst positiven Ergebnisbeiträge, die das Handschuhgeschäft im Zusammenhang mit der pandemiebedingten Sonderkonjunktur derzeit liefert, wird Semperit die Medizinsparte voraussichtlich noch "mindestens neun Monate lang weiterführen", ehe wieder aktiv an der beschlossenen Trennung vom Medizingeschäft gearbeitet wird, so das Unternehmen. Übrigens: Semperit feiert heute das 130 Jahre-Jubiläum an der Wiener Börse.
Semperit ( Akt. Indikation:  18,02 /18,20, 2,20%)

Einbruch: Die Wirtschaft in Österreich ist laut vorläufigen Berechnungen von Statistik Austria im 2. Quartal 2020 gegenüber dem Vorquartal real (saison- und arbeitstagbereinigt) um 12,1 Prozent eingebrochen. Im Vergleich zum 2. Quartal 2019 wurde ein realer Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 14,3 Prozent verzeichnet. "Österreichs Wirtschaft ist im zweiten Quartal um 12,1 Prozent massiv eingebrochen. Das ist der kräftigste Rückgang seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Covid-19-Pandemie traf die Wirtschaft dabei in einer Phase der konjunkturellen Abkühlung. Fast im gesamten EU-Raum fielen die Wachstumsraten schon 2019 deutlich schwächer aus als noch in den Jahren davor", so Tobias Thomas, Generaldirektor von Statistik Austria.

Frisches Research: Die Analysten von First Berlin bestätigen die Kauf-Empfehlung für Valneva und erhöhen das Kursziel von 7,4 auf 8,6 Euro. Die Erste Group stuft die Mayr-Melnhof-Aktie von "Buy" auf "Hold" zurück, hebt das Kursziel aber von 138,6 auf 150,0 Euro an. Berenberg bleibt bei FACC auf "Verkaufen" und reduziert das Kursziel von 5,9 auf 4,6 Euro.
Valneva ( Akt. Indikation:  7,27 /7,31, 5,50%)
Mayr-Melnhof ( Akt. Indikation:  148,60 /149,60, 0,07%)
FACC ( Akt. Indikation:  5,04 /5,15, 0,49%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 28.09.)

(28.09.2020)

 

Bildnachweis

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