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Inbox: Raiffeisen-Analysten: "Auf kräftige Rückgänge würden wir mit Aufstockung der Aktien-Übergewichtung antworten"


27.09.2020

Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

Aus dem wöchenltichen Marktkommentar von Raiffeisen Research: "Die Korrektur technologielastiger Indizes schwappte nun auch auf Aktienmärkte mit stärkerer zyklischer Ausrichtung über. Hier traf es vor allem europäische Börsenbarometer zu Wochenbeginn hart. Auslöser waren die aufgrund der stark steigenden COVID-19 Neuinfektionen zurückgekehrten Ängste vor neuerlichen großflächigen Lockdowns. Aussagen mancher Politiker (z. B. Boris Johnson) sowie die bereits wiedereingeführten Ausgangsbeschränkungen in Israel schürten die Furcht nur noch mehr.

Die volatilen Kursbewegungen der letzten Tage zeigen eindrucksvoll, welch verheerende Folgen diese Entscheidungen für die globalen Aktienmärkte und hier vor allem für zyklische Sektoren, welche am stärksten von einer fortschreitenden wirtschaftlichen Erholung abhängig sind, haben würden. Zwar erwarten wir kurzfristig ein sehr volatiles und tendenziell eher negatives Marktsentiment, sehen aber unser Basisszenario nicht in Gefahr. Zum einen, da sich die wenigsten Länder einen zweiten wirtschaftlichen Shutdown leisten können und zum anderen, da zwar zurzeit die Neuinfektionen kräftig zulegen, die Krankenhausauslastungen sowie die Todesfälle aber weiter konstant auf relativ niedrigem Niveau bleiben (siehe What’s Hot - Angst vor der zweiten Welle?). Anstiege in diesen Zahlen würden den Druck auf Politiker noch einmal deutlich erhöhen und damit einhergehend auch das Risiko landesweiter Lockdowns. Zusätzlichen Gegenwind kann auch die sich mit großen Schritten nähernde US-Wahl bringen. Der Umgangston wird jedenfalls schärfer. Ein Abschluss eines weiteren US-Fiskalpaketes wird die Märkte zudem in naher Zukunft wohl nicht beflügeln, da sich der US-Kongress weiter in einer Pattsituation zu befinden scheint. Positives Sentiment könnten hingegen die Mitte/Ende Oktober anstehenden wichtigen Testergebnisse in der Impfstoffentwicklung bringen. Bis dahin stehen aber noch ein paar von Unsicherheit geprägte Wochen an.

In unserem kurzfristigen Musterportfolio haben wir die Korrektur im Technologiesektor genutzt und eine US-Übergewichtung aufgebaut. Auch mit dem Hintergrund, dass die COVID-19 Entwicklungen vor allem zyklische Sektoren (welche in den USA unterrepräsentiert sind) belasten. Auf weitere kräftige Rückgänge würden wir mit einer deutlichen Aufstockung unserer Aktien-Übergewichtung antworten. Der langfristig niedrige Zinsausblick stimmt uns auch auf 6-12 Monatssicht für alle von uns gecoverten Märkte positiv – auch weil es in diesem Zeitraum realistisch erscheint, dass wir die Pandemie und ihre schlimmsten wirtschaftlichen Folgen endlich hinter uns zu lassen können."


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Aktien auf dem Radar:Lenzing, Marinomed Biotech, Semperit, Addiko Bank, FACC, SBO, Strabag, Rosgix, Rosenbauer, AT&S, Erste Group, EVN, Verbund, Immofinanz, Mayr-Melnhof, OMV, Uniqa, ATX, Polytec Group, ATX Prime, S Immo, voestalpine, Wienerberger, UBM, Bawag, AMS, Andritz, Flughafen Wien, Wolford, Zumtobel, Signature AG.

(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)

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