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Jetzt braucht es rasche und unbürokratische Entschädigungen für die betroffenen Betriebe!

31.10.2020
Salzburg (OTS) - WKS-Präsident KommR Peter Buchmüller bekennt sich zur Notwendigkeit, die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, kritisiert aber vehement die Betriebsschließungen, die die Bundesregierung heute im Zuge des zweiten Lockdowns angekündigt hat.
„Auch wenn nun versucht wurde, eine Balance aus gesundheitlicher Verantwortung und wirtschaftlicher Vernunft zu finden und Industrie, Produktions-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe offenhalten dürfen, ist nicht einzusehen, dass die Betriebe der Gastronomie, Hotellerie bzw. Veranstaltungs- und Freizeitwirtschaft schließen müssen. Gerade jene Branchen, die bereits durch den ersten Lockdown schwer getroffen wurden, sind nun neuerlich die Leidtragenden der Verschärfungen. Das ist für ein Tourismusland wie Salzburg sehr schmerzhaft“, betont Buchmüller. Mit den Schließungen kommen nun Unternehmen zum Handkuss, die sich in der vergangenen Wochen und Monaten vorbildlich verhalten haben. „Die heimischen Betriebe haben bewiesen, wie man mit klugen und strikt umgesetzten Covid-19-Präventionsmaßmaßnahmen die Ausbreitung im betrieblichen Umfeld verhindern kann“, erklärt Buchmüller. Denn sämtliche Experten seien sich einig, dass der Löwenanteil der Infektionen im privaten Bereich erfolgt. Lediglich 4% aller Infektionen seien auf Betriebe zurückzuführen, gibt Buchmüller zu Bedenken.
Zwtl.: Entschädigung muss nun rasch bei den Betrieben ankommen
Positiv beurteilt Buchmüller die angekündigten Anpassungen der Kurzarbeit und die Entschädigungszahlungen, wonach die von den neuen behördlichen Maßnahmen betroffenen Unternehmen 80% des Umsatzes des entsprechenden Vergleichszeitraums des Vorjahres refundiert bekommen sollen. Der Präsident mahnt allerdings, dass diese Entschädigung nun auch rasch und unbürokratisch bei den Betrieben ankommen müsse. „Rasche Hilfe ist doppelte Hilfe. Denn es geht jetzt um viele Existenzen, sowohl bei den Arbeitgebern als auch bei den Arbeitnehmern. Auch die Auszahlung der bisherigen finanziellen Hilfsmaßnahmen - insbesondere der Fixkostenzuschuss in der Phase 2 - muss nun endlich beschleunigt und unverzüglich zur Verfügung gestellt werden“, mahnt Buchmüller.
Schließlich würden die wirtschaftlichen Kollateralschäden auch das heimische Sozial- und Gesundheitssystem langfristig schwer schädigen, wenn nach einer Pleitewelle dringend benötigte Steuereinnahmen wegfallen. „Nach Bewältigung der Pandemie solle es schließlich nicht heißen, dass das Virus zwar erfolgreich bekämpft wurde, aber die Wirtschaft am Boden liegt“, warnt der WKS-Präsident. Er hofft, dass es mit dem zweiten Lockdown gelingt, die zweite Infektionswelle zu brechen, damit zumindest das Weihnachtsgeschäft und die Wintersaison noch gerettet werden kann.
 

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