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Kennenlern-Meetings VOR Auftragsvergabe: Die Ineffizienz par Excellence.

17.08.2022, 3734 Zeichen
Wien (OTS) - Ein Kunde erhält ein Anbot und will dieses mit den Verantwortlichen besprechen. Der Geschäftsalltag in nahezu allen Branchen. Was sich in den letzten Jahren – nicht zuletzt wegen Corona – jedoch geändert hat ist die Art und Weise der Besprechungen. Was in den USA nach der Angebotslegung längst „daily rouine“ eines höchst effizienten Arbeitsalltags ist, wird in Europa nach wie vor nur schleppend praktiziert. Dabei wäre gemäß den Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag eine Effizienzsteigerung von bis zu 30% im gesamten Büroalltag möglich.
"Persönliche Geschäftstreffen zum reinen Vorab-Kennenlernen sind wie wenn ich unsere Angebote und Nachrichten mit der Postkutsche senden würde",
erklärt der Werbe- und Marketingexperte Thomas Klepits, CEO ideas4you Werbeagentur GmbH.
Mit Corona und den dazu auferlegten Maßnahmen und Einschränkungen hatten Online-Meetings im Arbeitsalltag vieler Unternehmen ihren (geduldeten) Platz. Mit der Lockerung der Covid-Einschränkungen wünschen sich einige Entscheidungsträger jedoch die „Kaffeehauskultur im Meetingraum“ zurück. Waren „zoomen“, „skypen“ oder „teamsen“ noch vor kurzem das unumgehbare Mittel zum Zweck, denken seit einigen Wochen viele Unternehmen beim Begriff „Digitalisierung“ wieder vorrangig an „Online Shopping“ und „elektronischen Schriftverkehr“. Nicht wenige (vor allem ältere) Führungskräfte wollen zurück zum alten „darüber müssen wir doch sitzen und reden-Szenario“. Dass dies VOR einer Auftragsvergabe höchst ineffizient und in den meisten Branchen nicht mehr nötig ist, sehen viele nicht – oder wollen es einfach nicht erkennen.
Zwtl.: Zeit verschwenden oder deutlich mehr Effizienz?
"Selbstverständlich ist es legitim, ein Unternehmen und dessen Vertreter persönlich kennenlernen zu wollen. Immer wieder gibt es Fragen zum Anbot, Diskussionsbedarf und natürlich den Wunsch von preislichen Nachbesserungen. Genau diese Punkte müssen auch persönlich geklärt werden. Warum dies jedoch noch immer mit einer 30-60 Minuten Anfahrt (inkl. gleicher Zeit für die Rückfahrt - Verkehrsstau und Öffi-Verspätung nicht mit eingerechnet), gewünscht wird, ist mir nach wie vor ein Rätsel",
schmunzelt Klepits.
Fakt ist für den Experten, dass man dies alles auch einfach, unkompliziert und rasch per online-Meeting erledigen kann und muss.
"Ob ich meinen potentiellen Neukunden VOR einer Beauftragung am Bildschirm oder in Büros kennenlerne, ist für eine weitere Zusammenarbeit völlig irrelevant. Wenn zudem ein Meeting kurz vor Abhalten abgesagt oder verschoben wird, sitze ich statt mitten auf dem Anfahrtsweg noch immer vor meinem PC und kann sofort an einem anderen Auftrag weiterarbeiten."
Thomas Klepits hat in seiner Agentur in den letzten 24 Monaten den Test gemacht.
"Alleine die kompromisslose Umstellung auf Online Meetings für Angebotsbesprechungen, Agentur-Präsentationen etc. haben die Effizienz und Performance im Schnitt um 30% gesteigert."
Zwtl.: Persönliche Treffen weiterhin nötig
Laut dem Werbe- und Marketingprofi bedeutet dieser Weg keinesfalls, dass persönliche Treffen in Zukunft gar nicht mehr nötig sein werden. Im Rahmen einer beauftragten Zusammenarbeit ist der persönliche Kontakt weiterhin ein wichtiges Element. Bis zu einer Auftragsvergabe sollte jedoch die maximale Effizienz auf beiden Seiten – Anbiete und Auftraggeber – als eindeutige win-win-Situation im Vordergrund stehen.
Die Zukunft für erfolgreiches Arbeiten sieht Klepits in einer harmonischen Hybridlösung, wo der Interessent vorab von Effizienz und Flexibilität online beeindruckt und im Rahmen der beauftragten Zusammenarbeit vom persönlichen Service begeistert ist.
Zur Person:
Thomas Klepits Creative Director und Geschäftsführer ideas4you Werbeagentur GmbH Seit über 20 Jahren im Marketing tätig

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