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Konsument*innen an Ministerin: Wer Solidarität einfordert, muss auch selbst solidarisch sein!

18.09.2021
Wien (OTS) - Mit großer Verwunderung reagiert die Bürgerinitiative oekoreich, Nachfolgerin des erfolgreichen Tierschutzvolksbegehrens und Sprecherin von über 416.000 Konsument*innen, auf die jüngsten Aussagen von Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger. Sie und Bauernbund-Präsident Georg Strasser kritisierten zuletzt die „beängstigenden Marktmacht“ der Handelskonzerne. Gleichzeitig mahnten sie die Solidarität der Konsument*innen „beim Regal“ ein.
Unerwähnt blieb dabei, dass die ÖVP in der Regierung nach wie vor die verpflichtende Herkunftskennzeichnung bei verarbeiteten Produkten und in der Gastronomie blockiert, die den Konsument*innen ermöglichen würde ihre „Macht“ zu nutzen und die Bäuer*innen im Land zu unterstützen. Auch das AMA-Gütesiegel wurde von der Ministerin angesprochen, das erst kürzlich einer „Reform“ unterzogen wurde, die in Wahrheit einer Bankrotterklärung gleichkam.
„Solange die Spitzen der organisierten Landwirtschaft nicht die Konsument*innen bei der Weiterentwicklung einbeziehen, solange sind diese Appelle leider reine PR-Politik. Wer wirklich die Solidarität von uns Konsument*innen will, der setzt sich mit uns an einen Tisch und beendet die staubigen Hinterzimmer-Deals. Die Bäuer*innen haben sich verdient, dass ihre Vertreter*innen nun endlich unser Angebot für eine Allianz annehmen“ so Sebastian Bohrn Mena, Sprecher der Bürgerinitiative oekoreich.
oekoreich hatte sich in der Vergangenheit mehrmals vergeblich um einen Dialog mit Ministerin Köstinger oder Landwirtschaftskammer-Präsident Moosbrugger bemüht. Statt als Vertretung von hunderttausenden Menschen einbezogen zu werden, hat die Ministerin meist just mit jenen gesprochen und paktiert, die sie jetzt so offen kritisiert – den Handelskonzernen und den von ihnen finanzierten Greenwashing-Vereinen.
„Die Ministerin fordert Solidarität ein, agiert aber selbst nicht solidarisch mit uns Konsument*innen. Vielleicht sollte sich die Ministerin nun neue Verbündete suchen. Offenbar sind die Handelskonzerne, die von ihr seit Jahren so hofiert werden, doch nicht die besten Ansprechpersonen, wenn es darum geht die Zukunft der heimischen Landwirte abzusichern. Unser Angebot steht: Wir stehen Seite an Seite mit unseren Bäuer*innen im Kampf gegen die Billigimporte und Verramschung durch den Handel“ so Bohrn Mena.
 

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