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Land Kärnten und RWE verlängern strategische Partnerschaft bis Ende 2030: Fortsetzung des Erfolgsweges

22.10.2020
Klagenfurt (OTS) - Ein weiteres Kapitel der erfolgreichen Partnerschaft schreiben das Land Kärnten und RWE AG. Die bereits seit knapp 20 Jahren bestehende strategische Partnerschaft in der Kärntner Energieholding Beteiligungs GmbH (KEH) wird für ein weiteres Jahrzehnt fortgesetzt. Bekanntlich schlossen RWE und Land Kärnten im Herbst 2001 erstmals einen Kooperationsvertrag ab, der in der Zwischenzeit mehrmals verlängert wurde. Die KEH ist mit 51,07 % Mehrheitseigentümerin der Kelag. An der KEH ist das Land Kärnten mit 51 % beteiligt, RWE mit 49 %.
Nunmehr haben die beiden Partner vereinbart, ihre strategische Zusammenarbeit für weitere 10 Jahre fortzuführen. Ziel ist es, die Position der Kelag als führendes Energieunternehmen und Kompetenzzentrum Wasserkraft weiter auszubauen und zu stärken. „Die Energiewende und der Kampf gegen die Klimakrise werden die kommenden Jahre und Jahrzehnte prägen. Hier wird und soll die Kelag eine wichtige Rolle einnehmen. Das Land Kärnten und RWE unterstützen den ökologisch und ökonomisch sinnvollen Ausbau der Nutzung der Wasserkraft, der Windkraft, der Photovoltaik und der Biomasse in Österreich und in Teilen Europas“, erläuterten Landeshauptmann Peter Kaiser und Eigentümervertreterin LHStv.in Gaby Schaunig heute bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt.
„Die Eigentümer der KEH bestärken die Kelag in der Absicht, bis Ende 2030 in diesen Bereichen Projekte mit rund 500 MW umzusetzen, das entspricht einer Wachstumsinvestition von rund 1 Milliarde Euro“, betonte Rolf Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender der RWE AG. „Mit dieser strategischen Vereinbarung verbunden sind die Sicherung und Schaffung von qualifizierten Arbeitsplätzen in Kärnten und die Festigung der Unternehmenszentrale der Kelag in Kärnten.“
„Im Jahr 2001 haben sich alle damals im Kärntner Landtag vertretenen Parteien einstimmig für RWE als Miteigentümerin der KEH entschieden“, sagte Kaiser. „Seit diesem Zeitpunkt hat sich diese Partnerschaft auf Augenhöhe zu einer Erfolgsgeschichte für das Unternehmen und unser Bundesland entwickelt. Die Kelag konnte ihre Position im liberalisierten Energiemarkt ausbauen und gleichzeitig ihre wirtschaftliche Eigenständigkeit bewahren.“
Die Bedeutung der Kelag für den Standort Kärnten lässt sich an der direkten, indirekten und induzierten Wertschöpfung von rund 530 Mio. Euro pro Jahr bemessen, das bedeutet die Beschäftigung von rund 4.500 Menschen. „Damit ist die Kelag ein starker und stabiler Motor der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes in Kärnten“, betonte Schaunig. „Darüber hinaus nimmt die Kelag ihre Verantwortung als Lehrlingsausbildungsbetrieb in vorbildlicher Art und Weise wahr und bietet damit der Jugend in unserem Bundesland eine wichtige Perspektive.“
„Diesen Aufgaben kann die Kelag nur nachkommen, weil sie wirtschaftlich gesund ist, erklärte Schaunig. „In den vergangenen 20 Jahren konnte die Kelag den Absatz von Strom und Wärme verdreifachen und auch der Umsatz wuchs in dieser Größenordnung. Die Kelag konnte ihre Investitionstätigkeit massiv ausweiten, vor allem in den Bereichen Wasserkraft, aber auch Biomasse, Windkraft und Photovoltaik – vorrangig in Kärnten und Österreich. Gleichzeitig gelang es der Kelag, sich auch im Ausland erfolgreich zu engagieren, mit dem Schwerpunkt Südosteuropa“, erläuterte Schaunig. In diesen Märkten investierte die Kelag ebenfalls ausschließlich in erneuerbare Energie.
„Unsere Beteiligung an der grünen Kelag passt perfekt in die strategische Ausrichtung von RWE“, erklärt Rolf Martin Schmitz. „RWE investiert massiv in den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Wir wollen unsere CO2-Bilanz konsequent verbessern, um 2040 klimaneutral zu sein. RWE als eines der führenden Unternehmen weltweit im Bereich der Erneuerbaren Energien ist ein hervorragender Partner für KELAG. Wir passen deshalb so gut zueinander, weil wir das gleiche Ziel haben: Energie für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft bereit zu stellen.” Deshalb wollen beide Eigentümer der KEH die Position der Kelag als eigenständiges führendes Energieunternehmen und als Kompetenzzentrum für Wasserkraft weiter ausbauen und stärken. Dazu zählt auch die Ausweitung der Aktivitäten der Kelag im europäischen Ausland. Weitere Ziele liegen in der Gewährleistung der Wettbewerbsfähigkeit der Kelag sowie in der Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in Kärnten.
Die kommenden 10 Jahre werden nach Einschätzung beider Partner vor allem unter dem Vorzeichen der Energiewende und der Erlangung der Klimaneutralität stehen. Kaiser: „Kärnten hat den Gesamtanteil der erneuerbaren Energieträger am energetischen Endverbrauch seit 2005 auf rund 55 % gesteigert und liegt damit österreich- und europaweit im absoluten Spitzenfeld. Strom aus Kärnten wird bereits zu beinahe 100 % aus erneuerbaren Energien gewonnen. Wir setzen dabei auf Wasser, Biomasse und insbesondere auf Sonnenergie. Aber nach wie vor steigt der Verbrauch und wir müssen auch im Gesamtsystem fossile Energie durch erneuerbare Energie ersetzen. Beides führt zu einem Mehrbedarf an Strom, den wir auch in Zukunft zu 100 % aus erneuerbarer Energie decken wollen. Wir setzen vor allem auf den Ausbau der Photovoltaik auf und an Gebäuden. Die KELAG ist dabei ein wichtiger Partner.“
Gilbert Isep, Geschäftsführer der KEH und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kelag sagt, die Unterzeichnung des neuen Partnerschaftsvertrages zeige zweierlei. „Erstens sind die Eigentümer Land Kärnten und RWE mit der partnerschaftlichen Zusammenarbeit in der KEH und der Entwicklung der Kelag in den vergangenen 20 Jahren sehr zufrieden. Und zweitens freut es mich für den Aufsichtsrat, den Vorstand und die Belegschaft der Kelag, dass die beiden Eigentümer der KEH die erfolgreiche Weiterentwicklung der Kelag tatkräftig unterstützen. Das ist Kompliment für die Vergangenheit und Auftrag für die Zukunft gleichermaßen.“
Eigentümerstruktur der Kelag: 51,07 % KEH - Kärntner Energieholding GmbH (51 % Land Kärnten, 49 % RWE*), 12,85 % RWE*, 35,17 % Verbund, 0,91 % Streubesitz. (*RWE hält die Anteile über eine 100 %ige Beteiligungsgesellschaft)
 

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