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Lockdown-Ende für Ungeimpfte, aber 2G im Handel bleibt – das nächste Worst-Case-Szenario für den Sportartikelhandel

28.01.2022
Wien (OTS) - Der Lockdown für Ungeimpfte endet am Montag, den 31.1.2022. Die Entscheidung der Politik ändert nichts an der Tatsache, dass 2G im Handel, Gastronomie und Freizeitbetrieben weiter besteht. Diese politische Entscheidung trifft beim Verband der Sportartikelerzeuger und Sportausrüster Österreichs (VSSÖ) auf Unverständnis. Mit der Fortsetzung der 2G-Kontrolle verschärft sich die betriebswirtschaftliche Lage für den gesamten Sportartikelhandel weiter. Insbesondere für den touristischen Sportfachhandel, der zusätzlich stark unter dem Ausbleiben der Urlaubsgäste leidet, ist das existenzbedrohend.
Zwtl.: Eine weitere Wintersaison zum Abhaken
Trotz der FFP2-Pflicht und Impfpflicht bleibt 2G im Handel. Die offiziellen Zahlen der AGES - 0,1 Prozent Beteiligung des Handels am Infektionsgeschehen - und die politische Argumentation, 2G weiter aufrechtzuerhalten, sind laut VSSÖ nicht schlüssig. „So kurz vor dem wichtigen Monat Februar für unsere Sportfachhändler braucht es tragbare und nachvollziehbare Entscheidungen der Politik“, so Holger Schwarting, Sport 2000 Österreich Vorstand und Vizepräsident des VSSÖ.
Viele Existenzen stehen derzeit auf dem Spiel, denn die letzten beiden Wintersaisonen haben bei zigtausenden Familienbetrieben in der Sportartikellandschaft Spuren hinterlassen. Insbesondere in touristischen Regionen ist die Situation bedrohlich: Aus aktuellen Studien und Umfragen geht hervor, dass die Betriebe schon in der vergangenen Saison Umsatzverluste von bis zu 95 Prozent verkraften mussten und vier von fünf ohne externe finanzielle Unterstützung diese nicht überstanden hätten.
Zwtl.: Erhaltung der Diversität im österreichischen Sportartikelhandel
Umsatzverluste, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in andere Branchen abwandern, und nun auch noch die zusätzliche Belastung durch die 2G-Kontrolle. „Will man den Sportfachhandel vernichten? Sportartikelhändler nehmen eine unverzichtbare Stellung in der Wintersportwirtschaft ein. Allein auf den touristischen Sportartikelhandel kommen auf jeden erwirtschafteten Euro 50 Cent Wertschöpfung in vor- und nachgelagerten Branchen. Unter den aktuellen Voraussetzungen droht ein negativer Dominoeffekt für die gesamte heimische Wintersportwirtschaft“, warnt Wolfgang Mayerhofer, Atomic und Sprecher der Skiindustrie. „Bei diesen Einschränkungen ist es kein Wunder, dass viele Kundinnen und Kunden Ihre Sportgeräte im Lebensmitteleinzelhandel oder bei internationalen Online-Händlern einkaufen. Und ebenfalls, dass Touristinnen und Touristen für ihren Winterurlaub in die Schweiz oder nach Südtirol ausweichen“, so Michael Nendwich, Sprecher des Sportartikelhandels in der Wirtschaftskammer Österreich.
Zwtl.: Breiter Aufschrei und Schulterschluss der gesamten Branche
Ein Minus von über 34 Prozent an verkauften Skiern und die vollen Lager der Sportartikelhändler sprechen eine deutliche Sprache. „Es ist höchste Zeit, vor allem braucht es Lösungen seitens der Politik und eine klare Perspektive für den Sportfachhandel, vor allem auch für touristischen Regionen“, sind sich auch Thorsten Schmitz, INTERSPORT, Holger Schwarting und Stefan Limbrunner, KTM, einig. „Wenn jetzt nicht gehandelt wird und 2G im Handel nicht wegfällt, dann setzt die Politik wiederholt weitere wirtschaftliche Existenzen im ohnehin schon stark gebeutelten Sportfachhandel aufs Spiel“, so Nendwich abschließend.
Über den VSSÖ
Der Verband der Sportartikelerzeuger und Sportausrüster Österreichs (VSSÖ), 1949 gegründet, ist eine gemeinnützige Institution mit der Ausrichtung, das Ansehen der Sportbranche zu fördern und die Interessen der Mitglieder sowohl national als auch international zu vertreten.
Zu den Kompetenzbereichen des VSSÖ gehören die Wahrung der gemeinsamen Interessen vor offiziellen nationalen und internationalen Gremien, die Herstellung oder Förderung des Kontaktes mit gleichartigen Organisationen im In- und Ausland, die Abhaltung von Fachausstellungen, die Errichtung eines Informationsdienstes für Mitglieder, die konzeptionelle Entwicklung von Bildungsmöglichkeiten für Mitglieder und auch die Bildung von Arbeitsgemeinschaften, die der Sportförderung dienen.
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