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Marillensaison 2022 bringt beste Qualität von heimischen Bauern

06.07.2022, 2125 Zeichen
St.Pölten (OTS) - Während die Ernte der berühmten „Wachauer Marille“ in den Startlöchern steht, können sich Konsumenten bereits mit anderen frühreifen Sorten der beliebten Frucht aus heimischer Herkunft eindecken.
Die besten Marillen finden sich dabei wieder von Niederösterreichs Bauern auf www.marillenfinder.at
Unter anderem auch am Hof von Diana Müller in Krustetten, Bezirk Krems. Neben dem Weinbau hat sich der Familienbetrieb auch schon lange der Marille gewidmet. „Die Marille ist eine sehr sensible Frucht, die viel Pflege, Geduld und Expertise braucht. Frost und extreme Niederschläge sind jedes Jahr eine große Gefahr für die Ernte. Mit gezielten Maßnahmen, wie beispielsweise beim Frostschutz konnten durch Innovation und Erfahrung die Ausfälle in Grenzen gehalten werden. Während in der Wachau die Ernte der Sorten ´Ungarische Beste´ und ´Klosterneuburger´ in den Startlöchern steht, können frühreifere Sorten wie zum Beispiel ´Tsunami´, die vor allem im Weinviertel angebaut werden, bereits seit Mitte Juni von den Konsumenten gekauft werden“, so Müller, die Niederösterreichs Bäuerinnen und Bauern auch als Landeskammerrätin in der Landwirtschaftskammer Niederösterreich vertritt.
Zwtl.: Marillenland Nummer 1
Niederösterreich ist auch heuer das Marillenland Nummer 1, denn in keinem Bundesland werden mehr Marillen angebaut. Die Anbaufläche in Niederösterreich beträgt heuer wieder rund 650 Hektar, während es in Österreich, inklusive Niederösterreich, knapp 1.000 Hektar sind. Das bedeutet, dass zwei von drei österreichischen Marillen von den blau-gelben Bäuerinnen und Bauern, mehrheitlich aus der Wachau und dem Weinviertel, stammen.
NÖ Bauernbunddirektor Paul Nemecek wünscht den Konsumentinnen und Konsumenten viel Genuss bei den heurigen Marillen: „Wer heimisch kauft, wird mit bester Qualität belohnt und schont nebenbei auch noch Klima und Umwelt. Niederösterreichs Bauern arbeiten 365 Tage im Jahr, um uns alle mit frischen Lebensmitteln zu versorgen, der Kauf von ausländischem Obst und Gemüse ist nicht notwendig und ein Schlag ins Gesicht der heimischen Landwirtschaft und aller Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen.“

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