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NEOS/UNOS zu Härtefallfonds: Wirtschaftskammer darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen

30.03.2020
Wien (OTS) - „Der Corona Härtefallfonds ist viel zu bürokratisch und voller Lücken, es gehört daher dringend nachgebessert. Wenn die Wirtschaftskammer hier nicht für die Unternehmerinnen und Unternehmer agiert, dann hat sie ihre Daseinsberechtigung verwirkt“, zeigt sich UNOS Bundessprecher Michael Schuster über die Kommentare von Generalsekretär Karlheinz Kopf verärgert. Dieser stellte die Wirtschaftskammer in der ZIB2 als „Abwickler“ des Härtefallfonds dar, „dabei müsste die Wirtschaftskammer auch ihre eigenen Rücklagen nützen um UnternehmerInnen unter die Arme zu greifen. Schliesslich wurde die Kammerumlage 2 genau dafür geschaffen“ so Schuster.
Es geht um die Zukunft der Wirtschaft in Österreich, denn wenn diese Hilfen nicht schnell und unbürokratisch ausgezahlt werden, dann werden wir mit einer massiven Welle von Insolvenzen umgehen müssen. „Dass die Kurzarbeit ausgeweitet wird, ist zu begrüßen, aber damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Jobs behalten, müssen die Unternehmen überleben, die diese Jobs schaffen und erhalten“ so Schuster „und bei der aktuellen Gestaltung der Maßnahmen ist das nicht gewährleistet“. Die Zahlungen müssen so schnell wie möglich geleistet werden, da die Vorfinanzierung der Gehälter für Unternehmen in diesem Ausmass schlichtweg unmöglich ist. Außerdem sind die Umsatzgrenzen und Bemessungsgrundlagen viel zu eng angesetzt, dadurch werden insbesondere jene Unternehmen, die maßgeblich Arbeitsplätze schaffen, keine Hilfe erhalten.
„Die Wirtschaftskammer selbst muss mit ihren Milliarden Rücklagen und den tausenden MitarbeiterInnen deutlich bessere Arbeit leisten“, fordert Schuster, „denn für UnternehmerInnen ist nicht nachvollziehbar, warum sich die vermeintliche Interessenvertretung nicht deutlicher für ihre Mitglieder einsetzt.“ Fast 1,6 Milliarden Euro an Rücklagen stehen der Wirtschaftskammer zur Verfügung, „daraus muss sofort ein Hilfspaket für die Mitglieder geschnürt werden, das weit über das bisher angekündigte, hinausgeht. Sonst hat die Wirtschaftskammer ihre Rolle als Vertreter der Wirtschaft verfehlt“, so Schuster abschließend.
 

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